Köln (kobinet)
Dinah Burgmann studiert in Köln.
Sie studiert Heil-Pädagogik.
Heil-Pädagogik bedeutet: Man unterstützt Menschen mit Be-hinderung.
Dinah Burgmann kämpft für etwas.
Viele Studierende kämpfen mit ihr.
Sie wollen die Disability Studies retten.
Disability Studies bedeutet: Be-hinderungs-Forschung.
Menschen forschen über das Leben mit Be-hinderung.
Die Studierenden haben Post-Karten geschrieben.
Sie haben über 250 Post-Karten geschrieben.
Die Post-Karten gingen an den Rektor.
Rektor bedeutet: Der Chef von der Uni.
Der Rektor leitet die Uni.
Mehrere Gruppen haben einen Brief geschrieben.
Die kobinet-nachrichten zeigen zwei Texte.
Der erste Text ist der Brief.
Der zweite Text ist die Antwort.
Der Brief an den Rektor
Sehr geehrter Herr Professor Mukherjee,
am 3. Dezember 2025 gab es eine Nachricht.
Die Uni will sparen.
Es gibt eine Professur.
Professur bedeutet: Eine Stelle an der Uni.
Eine Person lehrt dort Studenten.
Die Professur heißt: Soziologie und Politik der Re-habilitation.
Rehabilitation bedeutet: Etwas wird wieder hergestellt.
Etwas wird wieder wie vorher.
Dort gehören die Disability Studies dazu.
Die Professur soll weg-fallen.
Wir sind dagegen.
Wir vertreten die Studierenden.
Wir wollen die Professur behalten.
Die Forschung ist wichtig.
Menschen mit Be-hinderung forschen dort mit.
Das nennt man: Partizipation.
Partizipation bedeutet: Mit-machen.
Du nimmst an etwas teil.
Es gibt einen wichtigen Satz.
Der Satz heißt: Nichts über uns ohne uns.
Das bedeutet: Menschen mit Be-hinderung entscheiden mit.
Die Uni Köln ist besonders.
Wenige Unis haben Disability Studies.
Die Uni sollte stolz darauf sein.
Die Disability Studies sind wichtig für uns.
Wir lernen dort viel für unseren Beruf.
Wir studieren Heil-Pädagogik.
Wir studieren Re-habilitations-Wissenschaften.
Re-habilitations-Wissenschaften bedeutet: Forschung über Hilfe für Menschen.
Die Menschen sollen wieder gut leben können.
Die Professur ist einzigartig.
Sie hat einen sozial-wissenschaftlichen Fokus.
Sozial-wissenschaftlich bedeutet: Es geht um Menschen.
Es geht um ihr Zusammen-Leben in der Gesell-schaft.
Es gibt noch einen wichtigen Grund.
In der Gesell-schaft gibt es Probleme.
Viele Menschen denken nicht an Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Alle Menschen können überall mit-machen.
Die Politik kümmert sich zu wenig darum.
Jetzt soll die Professur weg-fallen.
Das ist sehr schlimm.
In Hamburg gibt es auch Probleme.
Dort wird eine Forschungs-Stelle geschlossen.
Die Arbeits-Gemeinschaft für Disability Studies ist besorgt.
Sie haben einen Appell geschrieben.
Appell bedeutet: Eine dringende Bitte.
Jemand fordert andere auf etwas zu tun.
Den Appell findet ihr hier: Appell der Arbeits-Gemeinschaft
Wir haben noch eine Kritik.
Die Uni informiert uns nicht gut.
Seit Monaten gibt es Gerüchte.
Alle sind unsicher.
Wir können nicht mit-reden.
Das finden wir schlecht.
Es geht um unsere Bildung.
Es geht um unsere Forschung.
Es geht um unseren Beruf.
Das Land Nord-Rhein-West-Falen hat etwas geändert.
Die Uni muss weniger sparen.
Erst sollte die Uni 30 Millionen Euro sparen.
Jetzt muss die Uni weniger sparen.
Bitte nutzen Sie diesen Spiel-Raum.
Bitte behalten Sie die Professur.
Wir fordern: Die Berufungs-Kommission soll weiter-arbeiten.
Berufungs-Kommission bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe sucht neue Professoren für die Uni aus.
Bitte antworten Sie bald.
Mit freundlichen Grüßen
Fachschaft Heil-Pädagogik
Fachschaft Intermedia
Fachschaft Hören und Kommunikation
Fachschaft Psychologie
Fachschaft Emotional-Soziale Entwicklung
Fachschaft Kunst
Initiative Heil-Pädagogik und Inklusion
StAVV
Die Antwort vom Rektor
Sehr geehrte Studierende,
Rektor Mukherjee bedankt sich für euren Brief.
Er bedankt sich auch für die Post-Karten.
Er hat mich gebeten zu antworten.
Am 10. Dezember 2025 gab es eine Veranstaltung.
Herr Mukherjee hat dort Dinge erklärt.
Auch Dekanin Träuble war dort.
Dekanin bedeutet: Sie ist die Chefin der Fakultät.
Eine Fakultät ist ein Teil einer Uni.
Dort lernen Menschen zu einem Fach-Gebiet.
Auch Kanzler Gerlof war dort.
Sie haben die Kürzungen erklärt.
Sie haben erklärt warum gespart werden muss.
Das Land spart jetzt weniger.
Erst waren es 150 Millionen Euro.
Jetzt sind es 120 Millionen Euro.
Das hilft der Uni leider nicht.
Die Uni muss trotzdem sparen.
Die Uni muss 10 Millionen Euro sparen.
Das muss die Uni jedes Jahr sparen.
Die Fakultät hat lange überlegt.
Viele Gremien haben mit-geredet.
Gremien bedeutet: Gruppen von Menschen.
Sie treffen gemeinsam Entscheidungen.
Die Entscheidung war schwer.
Die Professur wird nicht neu besetzt.
Das bedeutet nicht: Die Inhalte verschwinden.
Die Disability Studies bleiben wichtig.
Die Forschung geht weiter.
Die Lehre geht weiter.
Die Kürzungen tun weh.
Das wissen wir.
Aber die Struktur bleibt bestehen.
Es gibt keine großen Brüche.

Foto: ht
Köln (kobinet) Dinah Burgmann von der Fachschaft Heilpädagogik der Universität Köln setzt sich seit einigen Wochen zusammen mit vielen anderen Studierenden für den Erhalt der Disability Studies ein. Unter anderem haben Studierende über 250 Postkarten an den Rektor geschrieben, welche im Rektorat abgegeben wurden. Gleichzeitig haben mehrere Fachschaften und der Fakultätsrat der Humanwissenschaftlichen Fakultät einen offenen Brief an den Rektor verfasst. Im Folgenden dokumentieren die kobinet-nachrichten sowohl den offenen Brief an den Rektor der Universität Köln als auch die Antwort, die den Studierenden in dessen Auftrag mittlerweile zugesandt wurde.
Offener Brief an den Rektor der Universität Köln
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Mukherjee,
am 03.12.2025 wurde in der Humanwissenschaftlichen Fakultät bekannt gegeben, dass die Professur für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies als Teil der kommenden Kürzungen wegfallen soll. Als Fachschaftsvertretungen und StAVV wollen wir uns, als Vertreter*innen der betroffenen Studierenden, klar dagegen aussprechen.
Wir appellieren mit Dringlichkeit für den Erhalt der Professur und der damit einhergehenden Forschung in den Disability Studies. Grundlegend ermöglicht die Professur eine Emanzipation von Menschen mit Behinderungen durch Inklusion und Partizipation in der Forschung ganz im Vorbild der zentralen Forderung der Behindertenrechtsbewegung „Nichts über uns ohne uns“.
Die Universität zu Köln gehört zu einem der wenigen Standorte in Deutschland, an dem im Bereich der Disability Studies geforscht wird. Auf dieses Alleinstellungsmerkmal sollte die Universität stolz sein. Die Disability Studies sind außerdem ein unersetzlicher Bestandteil in der Professionalisierung der Studierenden und zukünftigen Fachkräften in den Disziplinen Heilpädagogik und den Rehabilitationswissenschaften. Zusätzlich stellt die Professur der Disability Studies im Department die einzige Professur mit sozialwissenschaftlichem Fokus dar. Die Kürzung dieser Professur ist zusätzlich im Kontext aktueller Entwicklungen zu betrachten. Sinkende Solidarität und eine politische Vernachlässigung von Inklusion als erstrebenswertes Ziel zeigen sich zunehmend in der Gesellschaft. Ein Ende der Professur hätte im Rahmen dieser Kontexte erschreckende Implikationen, auch im Kontext dessen, dass gleichzeitig die Forschungsstelle für Disability Studies in Hamburg geschlossen wird. Hier möchten wir auch auf den Appell der Arbeitsgemeinschaft für Disability Studies (AGDS) hinweisen, welche sich auf Bundesebene dem Thema angenommen haben: https://disabilitystudies.de/disability-studies-bedroht-kritisch-emanzipatorische-wissenschaft-schutzen-und-starken/
Wir möchten zusätzlich anmerken, dass wir im gesamten Prozess der Kürzungen eine Intransparenz in der Informationsweitergabe durch die Verantwortlichen wahrgenommen haben. So kursieren seit Monaten Gerüchte, welche sowohl bei den Studierenden als auch bei den Angestellten für Unsicherheiten sorgen. Hier sehen wir die Möglichkeit zur Mitsprache und Partizipation der Studierenden eingeschränkt, was wir sehr bereuen, da es am Ende um unsere Bildung und die fortlaufende Forschung in unserem Berufsfeld geht.
Im Hinblick auf die Reduktion der Kürzungen von 30 Millionen Euro durch das Land Nordrhein-Westfalen, bitten wir darum, den dadurch entstandenen Spielraum zu nutzen, um die Professur zu erhalten oder die angedachten Kürzungen im Rahmen der Exzellenz Strategie entsprechend zu erlassen, dabei aber keine Verlagerung der Kürzungen auf andere Fachbereiche zu tätigen. Außerdem fordern wir die Wiederaufnahme der Berufungskommission der Professur.
Wir bitten um eine zeitnahe Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
Fachschaft Heilpädagogik
Fachschaft Intermedia
Fachschaft Hören und Kommunikation
Fachschaft Psychologie
Fachschaft Emotional-Soziale Entwicklung
Fachschaft Kunst
Initiative Heilpädagogik und Inklusion
StAVV
In der Antwort, die für den Rektor verfasst wurde, heißt es u.a.: „Sehr geehrte Studierende, für Ihr untenstehendes Schreiben bedankt sich Rektor Mukherjee bei Ihnen, ebenso wie für die Weiterleitung der Postkarten. Er hat mich gebeten, Ihnen wie folgt zu antworten. Herr Mukherjee hat gemeinsam mit Dekanin Träuble und Kanzler Gerlof im Rahmen der Informationsveranstaltung zur Haushaltskonsolidierung am 10.12.2025 die Hintergründe der Kürzungen sowohl im Hinblick auf die Gesamtuniversität als auch die Fakultät erläutert. Dass die vom Land angekündigte Reduktion der Kürzungen von 150 auf 120 Millionen Euro einen finanziellen Spielraum für die Universität eröffnet, entspricht leider nicht den Tatsachen. Die Universität als Ganzes muss ihre Ausgaben nach wie vor um rund 10 Millionen Euro per anno verringern. Die Humanwissenschaftliche Fakultät hat die Planung, auf welche Weise der notwendige Konsolidierungsbeitrag erbracht wird, in zahlreichen Gesprächen in den zuständigen Gremien erarbeitet. Sie hat sich die Entscheidung, eine Professur nicht wieder zu besetzen, nicht leicht gemacht. Ganz ausdrücklich bedeutet dies keine Abkehr von den in den Disability Studies behandelten Inhalten, die weiterhin ein prägender Bestandteil von Forschung und Lehre an der Fakultät bleiben. Auch wenn die Einschnitte zweifellos schmerzhaft sind, bleibt es beim Anliegen von Fakultäts- und Hochschulleitung, dass die Kürzungen keine nachhaltigen strukturellen Brüche nach sich ziehen.“

Foto: ht
Köln (kobinet) Dinah Burgmann von der Fachschaft Heilpädagogik der Universität Köln setzt sich seit einigen Wochen zusammen mit vielen anderen Studierenden für den Erhalt der Disability Studies ein. Unter anderem haben Studierende über 250 Postkarten an den Rektor geschrieben, welche im Rektorat abgegeben wurden. Gleichzeitig haben mehrere Fachschaften und der Fakultätsrat der Humanwissenschaftlichen Fakultät einen offenen Brief an den Rektor verfasst. Im Folgenden dokumentieren die kobinet-nachrichten sowohl den offenen Brief an den Rektor der Universität Köln als auch die Antwort, die den Studierenden in dessen Auftrag mittlerweile zugesandt wurde.
Offener Brief an den Rektor der Universität Köln
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Mukherjee,
am 03.12.2025 wurde in der Humanwissenschaftlichen Fakultät bekannt gegeben, dass die Professur für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies als Teil der kommenden Kürzungen wegfallen soll. Als Fachschaftsvertretungen und StAVV wollen wir uns, als Vertreter*innen der betroffenen Studierenden, klar dagegen aussprechen.
Wir appellieren mit Dringlichkeit für den Erhalt der Professur und der damit einhergehenden Forschung in den Disability Studies. Grundlegend ermöglicht die Professur eine Emanzipation von Menschen mit Behinderungen durch Inklusion und Partizipation in der Forschung ganz im Vorbild der zentralen Forderung der Behindertenrechtsbewegung „Nichts über uns ohne uns“.
Die Universität zu Köln gehört zu einem der wenigen Standorte in Deutschland, an dem im Bereich der Disability Studies geforscht wird. Auf dieses Alleinstellungsmerkmal sollte die Universität stolz sein. Die Disability Studies sind außerdem ein unersetzlicher Bestandteil in der Professionalisierung der Studierenden und zukünftigen Fachkräften in den Disziplinen Heilpädagogik und den Rehabilitationswissenschaften. Zusätzlich stellt die Professur der Disability Studies im Department die einzige Professur mit sozialwissenschaftlichem Fokus dar. Die Kürzung dieser Professur ist zusätzlich im Kontext aktueller Entwicklungen zu betrachten. Sinkende Solidarität und eine politische Vernachlässigung von Inklusion als erstrebenswertes Ziel zeigen sich zunehmend in der Gesellschaft. Ein Ende der Professur hätte im Rahmen dieser Kontexte erschreckende Implikationen, auch im Kontext dessen, dass gleichzeitig die Forschungsstelle für Disability Studies in Hamburg geschlossen wird. Hier möchten wir auch auf den Appell der Arbeitsgemeinschaft für Disability Studies (AGDS) hinweisen, welche sich auf Bundesebene dem Thema angenommen haben: https://disabilitystudies.de/disability-studies-bedroht-kritisch-emanzipatorische-wissenschaft-schutzen-und-starken/
Wir möchten zusätzlich anmerken, dass wir im gesamten Prozess der Kürzungen eine Intransparenz in der Informationsweitergabe durch die Verantwortlichen wahrgenommen haben. So kursieren seit Monaten Gerüchte, welche sowohl bei den Studierenden als auch bei den Angestellten für Unsicherheiten sorgen. Hier sehen wir die Möglichkeit zur Mitsprache und Partizipation der Studierenden eingeschränkt, was wir sehr bereuen, da es am Ende um unsere Bildung und die fortlaufende Forschung in unserem Berufsfeld geht.
Im Hinblick auf die Reduktion der Kürzungen von 30 Millionen Euro durch das Land Nordrhein-Westfalen, bitten wir darum, den dadurch entstandenen Spielraum zu nutzen, um die Professur zu erhalten oder die angedachten Kürzungen im Rahmen der Exzellenz Strategie entsprechend zu erlassen, dabei aber keine Verlagerung der Kürzungen auf andere Fachbereiche zu tätigen. Außerdem fordern wir die Wiederaufnahme der Berufungskommission der Professur.
Wir bitten um eine zeitnahe Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
Fachschaft Heilpädagogik
Fachschaft Intermedia
Fachschaft Hören und Kommunikation
Fachschaft Psychologie
Fachschaft Emotional-Soziale Entwicklung
Fachschaft Kunst
Initiative Heilpädagogik und Inklusion
StAVV
In der Antwort, die für den Rektor verfasst wurde, heißt es u.a.: „Sehr geehrte Studierende, für Ihr untenstehendes Schreiben bedankt sich Rektor Mukherjee bei Ihnen, ebenso wie für die Weiterleitung der Postkarten. Er hat mich gebeten, Ihnen wie folgt zu antworten. Herr Mukherjee hat gemeinsam mit Dekanin Träuble und Kanzler Gerlof im Rahmen der Informationsveranstaltung zur Haushaltskonsolidierung am 10.12.2025 die Hintergründe der Kürzungen sowohl im Hinblick auf die Gesamtuniversität als auch die Fakultät erläutert. Dass die vom Land angekündigte Reduktion der Kürzungen von 150 auf 120 Millionen Euro einen finanziellen Spielraum für die Universität eröffnet, entspricht leider nicht den Tatsachen. Die Universität als Ganzes muss ihre Ausgaben nach wie vor um rund 10 Millionen Euro per anno verringern. Die Humanwissenschaftliche Fakultät hat die Planung, auf welche Weise der notwendige Konsolidierungsbeitrag erbracht wird, in zahlreichen Gesprächen in den zuständigen Gremien erarbeitet. Sie hat sich die Entscheidung, eine Professur nicht wieder zu besetzen, nicht leicht gemacht. Ganz ausdrücklich bedeutet dies keine Abkehr von den in den Disability Studies behandelten Inhalten, die weiterhin ein prägender Bestandteil von Forschung und Lehre an der Fakultät bleiben. Auch wenn die Einschnitte zweifellos schmerzhaft sind, bleibt es beim Anliegen von Fakultäts- und Hochschulleitung, dass die Kürzungen keine nachhaltigen strukturellen Brüche nach sich ziehen.“





Und auch dieser Vorgang hier dokumentiert sehr deutlich dass es in unserem Land offenbar sehr viel rauer zugeht und auch hier braucht es offenbar nicht erst die AFD um unliebsame Forschung und wissenschaftliche Debatten einfach mal zu unterdrücken. Die Behindertenrechtskonvention sind unter anderem ja auch Bewusstseinsbildung vor. Also wird nicht nur wieder mal die Konvention mit Füßen getreten oder überrollt, sondern auch die vom Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft jedenfalls aus meiner Sicht verletzt. Anstatt dies als einen Markenkern oder wie man heute so schön sagt Leuchtturm herauszustellen machen wir uns provinziell klein. Und auch hier frage ich mich wo bleiben eigentlich die Protestresolutionen eben aus der Wissenschaft oder die zwischenrufe der behindertenpolitischen Sprecher der Fraktionen im Bund und Landtagen…. Und wenn ich was übersehen haben sollte diesbezüglich dass ich mich gerne eines besseren belehren.
Martin Theben