BERLIN (kobinet)
Die Regierung will die Grund-Sicherung ändern.
Das ist Geld vom Staat für Menschen ohne Arbeit.
Heute wird darüber entschieden.
Dr. Joachim Rock arbeitet beim Paritätischen Gesamt-Verband.
Er ist dort der oberste Chef.
Das ist ein großer Verein, der vielen sozialen Einrichtungen in Deutschland hilft.
Joachim Rock warnt vor den Plänen.
Er sagt: Die neuen Regeln sind gefährlich.
Menschen verlieren vielleicht ihre Arbeit.
Dann müssen sie ihr Erspartes schnell ausgeben.
Das ist Geld, das man zur Seite gelegt hat.
Sie verlieren vielleicht ihre Wohnung.
Das kann in wenigen Monaten passieren.
Rock sagt noch mehr: Die Regierung vertraut den Menschen nicht.
Sie glaubt ihnen nicht und denkt: Die Menschen machen etwas falsch.
Sie macht alles noch komplizierter.
Es gibt mehr Papier-Kram.
Das sind viele Formulare und Briefe zum Ausfüllen.
Menschen können bestraft werden.
Die Strafen sind sehr hart.
Das Existenz-Minimum ist wichtig.
Das ist das Geld zum Leben für Essen und Wohnen.
Die Strafen nehmen Geld vom Existenz-Minimum weg.
Das ist gefährlich für benachteiligte Menschen.
Das sind Menschen, die es schwerer im Leben haben.
Rock findet: Die Regierung macht es falsch.
Sie hilft nicht bei der Job-Suche.
Die Menschen haben mehr Angst.
Sie fühlen sich unsicher.
Das macht alles schlimmer.

Foto: Gerhard Bartz
BERLIN (kobinet) Anlässlich des für heute geplanten Kabinettsbeschluss zur Reform der Grundsicherung verweist der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, auf damit verbundene Gefahren hin. "Mit den Plänen für eine neue Grundsicherung droht allen Menschen", so Joachim Rock, "die ihre Beschäftigung verlieren, innerhalb weniger Monate der Rückgriff auf das Ersparte und der Verlust der eigenen Wohnung". Rock stellt dazu weiter fest: "Die Bundesregierung stellt Verdacht vor Vertrauen und nimmt dafür eine zusätzliche Bürokratisierung des Sozialstaates in Kauf. Die vorgesehenen, tief in das Existenzminimum eingreifenden Sanktionsmöglichkeiten gefährden gerade benachteiligte Personengruppen. Statt Menschen bei der Jobsuche stärker zu unterstützen, verschärft die neue Grundsicherung Unsicherheit und Existenzängste."

Foto: Gerhard Bartz
BERLIN (kobinet) Anlässlich des für heute geplanten Kabinettsbeschluss zur Reform der Grundsicherung verweist der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, auf damit verbundene Gefahren hin. "Mit den Plänen für eine neue Grundsicherung droht allen Menschen", so Joachim Rock, "die ihre Beschäftigung verlieren, innerhalb weniger Monate der Rückgriff auf das Ersparte und der Verlust der eigenen Wohnung". Rock stellt dazu weiter fest: "Die Bundesregierung stellt Verdacht vor Vertrauen und nimmt dafür eine zusätzliche Bürokratisierung des Sozialstaates in Kauf. Die vorgesehenen, tief in das Existenzminimum eingreifenden Sanktionsmöglichkeiten gefährden gerade benachteiligte Personengruppen. Statt Menschen bei der Jobsuche stärker zu unterstützen, verschärft die neue Grundsicherung Unsicherheit und Existenzängste."




