DÜSSELDORF (kobinet)
Es gibt ein Problem mit Rettungs-Wagen.
Manchmal fahren Rettungs-Wagen umsonst.
Das nennt man: Fehl-Fahrten.
Fehl-Fahrten bedeutet: Der Rettungs-Wagen war nicht nötig.
Diese Fehl-Fahrten kosten viel Geld.
Es soll weniger Fehl-Fahrten geben.
Der Sozial-Verband VdK sagt: Wir brauchen klare Regeln.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe.
Die Gruppe hilft Menschen mit Problemen.
Was ist eine Fehl-Fahrt?
Das muss genau erklärt werden.
Der Land-Tag redet darüber.
Im Landes-parlament arbeiten Politiker aus einem Bundes-land.
Sie machen Gesetze.
Die Kranken-Kassen müssen mit-reden.
Eine Kranken-kasse ist eine Firma.
Die Kranken-kasse zahlt Arzt-rechnungen für ihre Mitglieder.
Der VdK fordert: Schnelle Lösungen sind wichtig.
Kranke Menschen sollen nicht zahlen müssen.
Die Kosten dürfen nicht bei den Menschen landen.
Viele Menschen haben Angst.
Sie fragen sich: Muss ich zahlen?
Wenn ich den Rettungs-Wagen rufe?
In der Stadt Essen ist das schon so.
Auch andere Städte überlegen das.
Die Städte haben wenig Geld.
Horst Vöge ist Präsident vom VdK.
Präsident bedeutet: Der Chef von einer Gruppe.
Er sagt: Unsere Mitglieder sind sehr besorgt.
Der VdK hat 425.000 Mitglieder.
Viele haben sich beschwert.
Sie haben Angst vor einer Rechnung.
Ältere Menschen haben Angst.
Kranke Menschen haben Angst.
Arme Menschen haben Angst.
Sie trauen sich nicht mehr anzurufen.
Sie wählen die 112 nicht mehr.
Ein Not-ruf ist ein Hilfe-ruf über das Telefon.
Du rufst an wenn ein Not-fall ist.
Das kann gefährlich sein.
Menschen können dann sterben.
Horst Vöge sagt: Es darf keine 2 Gruppen geben.
Reiche Menschen können den Rettungs-Wagen rufen.
Arme Menschen haben Angst vor den Kosten.
Das ist nicht gerecht.
Der VdK fordert schnelle Lösungen.
Versicherte sollen nicht zahlen müssen.
Versicherte sind Menschen mit einer Versicherung.
Die Versicherung hilft bei Problemen.
Es braucht Regeln für ganz Deutschland.
Nicht jede Stadt soll eigene Regeln machen.
Nicht jedes Bundes-Land soll eigene Regeln machen.
Ein Bundes-land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-länder.
Viele VdK-Mitglieder wohnen an Grenzen.
Sie fragen sich: Welche Regeln gelten für mich?
Das macht Menschen unsicher.
Horst Vöge sagt: Im Not-Fall zählt jede Sekunde.
Menschen müssen ohne Angst anrufen können.

Foto: GlauchauCity In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
DÜSSELDORF (kobinet) Tatsache ist, dass die Zahl der Fehlfahrten von Rettungsfahrzeugen deutlich reduziert werden müssen. Dafür braucht es aus Sicht das Sozialverbandes VdK in Nordrhein-Westfalen aber eine klare Definition. Eine solche wird in entsprechenden Anträge im Landtag dieses Bundeslandes bereits diskutiert. Und auch die Krankenkassen müssen dazu mit an den Verhandlungstisch. Der VdK fordert zugleich "schnelle Übergangslösungen", damit die Kosten nicht zulasten der Versicherten gehen.
Die Mitglieder des Sozialverbandes machen sich darüber Sorgen, dass Bürgerinnen und Bürger, wie in Essen, künftig den Rettungswagen mitfinanzieren müssen. Auch in anderen Kommunen mit angespannter Haushaltslage wächst die Sorge, dass Kosten für sogenannte „Fehlfahrten“ bald den Betroffenen selbst auferlegt werden. „Innerhalb unseres Sozialverbands VdK hat es nach der Entscheidung des Rates der Stadt Essen unter unseren 425.000 Mitgliedern einen regelrechten Aufschrei gegeben“, erklärt Präsident Horst Vöge.
„Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke oder sozial Benachteiligte zögern aus Angst vor der Rechnung, die 112 zu wählen – und riskieren damit, wertvolle Zeit zu verlieren. Das kann im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben.“ Es dürfe, so der VdK-Präsident, keine Zweiklassen-Versorgung geben, bei der finanziell besser Gestellte problemlos den Rettungswagen rufen, während ärmere Menschen aus Geldmangel nicht zum Telefon greifen.
Der VdK NRW fordert „schnelle Übergangslösungen“, damit die Kosten nicht zulasten der Versicherten gehen. Horst Vöge betont: „Mittelfristig muss eine bundeseinheitliche Lösung gefunden werden. Viele VdK-Mitglieder, die zum Beispiel an den Grenzen wohnen, machen sich Sorgen, dass sie je nach Stadt oder Bundesland mit neuen Regelungen konfrontiert werden. Am Ende zählt im Ernstfall jede Sekunde!“

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DÜSSELDORF (kobinet) Tatsache ist, dass die Zahl der Fehlfahrten von Rettungsfahrzeugen deutlich reduziert werden müssen. Dafür braucht es aus Sicht das Sozialverbandes VdK in Nordrhein-Westfalen aber eine klare Definition. Eine solche wird in entsprechenden Anträge im Landtag dieses Bundeslandes bereits diskutiert. Und auch die Krankenkassen müssen dazu mit an den Verhandlungstisch. Der VdK fordert zugleich "schnelle Übergangslösungen", damit die Kosten nicht zulasten der Versicherten gehen.
Die Mitglieder des Sozialverbandes machen sich darüber Sorgen, dass Bürgerinnen und Bürger, wie in Essen, künftig den Rettungswagen mitfinanzieren müssen. Auch in anderen Kommunen mit angespannter Haushaltslage wächst die Sorge, dass Kosten für sogenannte „Fehlfahrten“ bald den Betroffenen selbst auferlegt werden. „Innerhalb unseres Sozialverbands VdK hat es nach der Entscheidung des Rates der Stadt Essen unter unseren 425.000 Mitgliedern einen regelrechten Aufschrei gegeben“, erklärt Präsident Horst Vöge.
„Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke oder sozial Benachteiligte zögern aus Angst vor der Rechnung, die 112 zu wählen – und riskieren damit, wertvolle Zeit zu verlieren. Das kann im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben.“ Es dürfe, so der VdK-Präsident, keine Zweiklassen-Versorgung geben, bei der finanziell besser Gestellte problemlos den Rettungswagen rufen, während ärmere Menschen aus Geldmangel nicht zum Telefon greifen.
Der VdK NRW fordert „schnelle Übergangslösungen“, damit die Kosten nicht zulasten der Versicherten gehen. Horst Vöge betont: „Mittelfristig muss eine bundeseinheitliche Lösung gefunden werden. Viele VdK-Mitglieder, die zum Beispiel an den Grenzen wohnen, machen sich Sorgen, dass sie je nach Stadt oder Bundesland mit neuen Regelungen konfrontiert werden. Am Ende zählt im Ernstfall jede Sekunde!“




