Berlin (kobinet)
Die Bundes-Regierung hat einen Bericht gemacht.
Die Bundes-Regierung ist die Regierung von ganz Deutschland.
Sie trifft wichtige Entscheidungen für alle Menschen im Land.
Der Bericht heißt: Zukunfts-Pakt Pflege.
Das ist ein Plan für die Pflege in der Zukunft.
Verschiedene Gruppen haben zusammen-gearbeitet.
Simone Fischer hat den Bericht gelesen.
Sie arbeitet für die Grünen im Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag ist das deutsche Parlament.
Dort arbeiten Politiker aus ganz Deutschland.
Simone Fischer ist Expertin für Pflege.
Sie kennt sich sehr gut mit dem Thema aus.
Sie sagt: Der Bericht ist nicht gut.
Es gibt viele Probleme in der Pflege.
Menschen brauchen Pflege.
Ihre Familien helfen oft.
Alle zahlen Geld für die Pflege-Versicherung.
Die Pflege-Versicherung bezahlt für Pflege-Leistungen.
Jeder zahlt jeden Monat automatisch Geld dafür.
Aber der Bericht hilft nicht weiter.
Es gibt keine klaren Lösungen.
Simone Fischer sagt: Das ist ein großes Problem.
Die Menschen wissen nicht: Was kostet die Pflege?
Die Pflege-Versicherung hat zu wenig Geld.
Die Regierung hat keine Lösung dafür.
Es gibt gute Ideen im Bericht.
Aber andere Ideen machen die guten kaputt.
Ein großes Problem ist das Geld.
Das steht nicht im Bericht.
Vielleicht müssen Menschen mehr zahlen.
Vielleicht bekommen sie weniger Hilfe.
Das ist nicht fair.
Es gibt noch ein Problem: Das Wetter.
Im Sommer ist es sehr heiß.
Das ist schlecht für kranke Menschen.
Das ist schlecht für Pflege-Heime.
Aber im Bericht steht nichts dazu.
Das ist nicht gut für die Zukunft.
Die Regierung will bis Ende 2026 warten.
Dann will sie entscheiden.
Aber 2027 hat die Pflege-Versicherung kein Geld mehr.
Das ist sehr gefährlich.
Die Grünen haben eigene Ideen gemacht.
Die Ideen sind besser als der Bericht.

Foto: Axel Dressel
Berlin (kobinet) Zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Regierungskommission "Zukunftspakt Pflege" durch Bundesgesundheitsministerin Warken hat sich Simone Fischer; Sprecherin für Pflegepolitik der grünen Bundestagsfraktion, zu Wort gemeldet. "Die Hängepartie in der Pflegereform geht weiter – für Pflegebedürftige, Angehörige und Beitragszahler*innen bringt dieser Bericht keine Sicherheit. Es gibt weiterhin keine Klarheit, keine Prioritäten und kein echtes Bekenntnis zu wirksamer Begrenzung der Eigenanteile und fairer Finanzierung. Selbst nach Monaten Arbeit legt die Bund-Länder-Kommission keine klare Richtungsentscheidung vor, während einzelne sinnvolle Elemente, wie die pflegefachliche Begleitung durch die gleichzeitige Drohung einer Aufweichung von Personalvorgaben entwertet werden."
Besonders gravierend ist nach Ansicht von Simone Fischer: „Die Einnahmeseite der Pflegeversicherung bleibt nahezu unangetastet. Damit wird jede Reform zum Risiko – für diejenigen, die Pflege benötigen, für ihre Angehörigen und für alle, die mit ihren Beiträgen das System tragen. Wenn zugleich Leistungsansprüche offen zur Disposition stehen, Personalstandards flexibilisiert werden sollen und Personen mit niedrigem Einkommen durch obligatorische Zusatzversicherungen belastet werden sollen, verabschiedet sich die Bundesregierung von ihrem eigenen Anspruch einer nachhaltigen Reform.“ Auch die Klimakrise bleibe weiterhin völlig unberücksichtigt, obwohl Pflegebedürftige und Einrichtungen bereits heute unter extremer Hitze litten – wer diese Realität ausblende, verspiele die Zukunft der Pflege und verhindere eine tatsächlich zukunftsfähige Reform.
„Statt dringend die notwendigen Entscheidungen zu treffen, verschiebt die Regierung die zentralen Weichenstellungen weiter – diesmal bis Ende 2026. Dabei ist seit langem bekannt, dass die Pflegeversicherung ab 2027 akut zahlungsunfähig zu werden droht. Grüne Leitplanken für eine starke, faire und bezahlbare Pflege liegen auf dem Tisch – dieser Bericht der Bundesregierung bleibt davon jedoch weit entfernt“, erklärte Simone Fischer.
Link zu den grünen Leitplanken zur Pflegereform „Bezahlbare Pflege – stark, fair und an den Menschen orientiert“ vom 4. Dezember 2025

Foto: Axel Dressel
Berlin (kobinet) Zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Regierungskommission "Zukunftspakt Pflege" durch Bundesgesundheitsministerin Warken hat sich Simone Fischer; Sprecherin für Pflegepolitik der grünen Bundestagsfraktion, zu Wort gemeldet. "Die Hängepartie in der Pflegereform geht weiter – für Pflegebedürftige, Angehörige und Beitragszahler*innen bringt dieser Bericht keine Sicherheit. Es gibt weiterhin keine Klarheit, keine Prioritäten und kein echtes Bekenntnis zu wirksamer Begrenzung der Eigenanteile und fairer Finanzierung. Selbst nach Monaten Arbeit legt die Bund-Länder-Kommission keine klare Richtungsentscheidung vor, während einzelne sinnvolle Elemente, wie die pflegefachliche Begleitung durch die gleichzeitige Drohung einer Aufweichung von Personalvorgaben entwertet werden."
Besonders gravierend ist nach Ansicht von Simone Fischer: „Die Einnahmeseite der Pflegeversicherung bleibt nahezu unangetastet. Damit wird jede Reform zum Risiko – für diejenigen, die Pflege benötigen, für ihre Angehörigen und für alle, die mit ihren Beiträgen das System tragen. Wenn zugleich Leistungsansprüche offen zur Disposition stehen, Personalstandards flexibilisiert werden sollen und Personen mit niedrigem Einkommen durch obligatorische Zusatzversicherungen belastet werden sollen, verabschiedet sich die Bundesregierung von ihrem eigenen Anspruch einer nachhaltigen Reform.“ Auch die Klimakrise bleibe weiterhin völlig unberücksichtigt, obwohl Pflegebedürftige und Einrichtungen bereits heute unter extremer Hitze litten – wer diese Realität ausblende, verspiele die Zukunft der Pflege und verhindere eine tatsächlich zukunftsfähige Reform.
„Statt dringend die notwendigen Entscheidungen zu treffen, verschiebt die Regierung die zentralen Weichenstellungen weiter – diesmal bis Ende 2026. Dabei ist seit langem bekannt, dass die Pflegeversicherung ab 2027 akut zahlungsunfähig zu werden droht. Grüne Leitplanken für eine starke, faire und bezahlbare Pflege liegen auf dem Tisch – dieser Bericht der Bundesregierung bleibt davon jedoch weit entfernt“, erklärte Simone Fischer.
Link zu den grünen Leitplanken zur Pflegereform „Bezahlbare Pflege – stark, fair und an den Menschen orientiert“ vom 4. Dezember 2025




