Staufen (kobinet)
Ein Kollege hat einen Text geschrieben.
Das war am Welt-Tag der Behinderten.
Jetzt gibt es neue Informationen.
Die Organisation Handicap International hat Zahlen bekannt gegeben.
Organisation bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Die Zahlen sind sehr schlimm.
Es gibt immer mehr Kriegs-Verletzte.
Kriegs-Verletzte bedeutet: Menschen wurden im Krieg verletzt.
Sie haben Wunden bekommen.
Oder: Sie haben Arme oder Beine verloren.
Das sind Menschen in jedem Alter.
Von kleinen Kindern bis zu alten Menschen.
Manche Menschen verlieren Arme oder Beine.
Manche Menschen haben seelische Verletzungen.
Seelische Verletzungen bedeutet: Die Seele ist verletzt.
Man kann das nicht sehen.
Die Menschen sind sehr traurig.
Oder: Die Menschen haben große Angst.
Diese Menschen brauchen viel Hilfe.
Sie brauchen künstliche Beine oder Arme.
Künstliche Beine bedeutet: Das sind Beine aus Plastik oder Metall.
Menschen brauchen sie, wenn ihr Bein weg ist.
Das nennt man auch: Prothesen.
Sie brauchen Gespräche mit Ärzten.
Die Ärzte helfen der Seele.
Die Hilfe ist oft nicht genug.
Besonders schlimm ist es in Gaza.
Deshalb warnt Handicap International jetzt.
Wer ist schuld?
Es gibt Verursacher für dieses Leid.
Verursacher bedeutet: Eine Person macht etwas.
Dann passiert etwas Schlimmes.
Diese Person ist schuld daran.
Das sind Soldaten in Armeen.
Sie befolgen Befehle von ihren Chefs.
Die Chefs sind Politiker.
Und: Die Chefs sind Militär-Führer.
Besonders schlimm ist:
Auch Armeen aus demokratischen Ländern machen das.
Demokratie bedeutet: Das Volk bestimmt selbst über wichtige Dinge.
Die Menschen dürfen dort ihre Meinung sagen.
Sie dürfen wählen, wer sie regiert.
Das ist genauso wie bei Diktaturen.
Diktatur bedeutet: Eine Person hat alle Macht.
Die Menschen dürfen nicht frei wählen.
Sie dürfen ihre Meinung nicht sagen.
In demokratischen Ländern redet man nicht gern darüber.
Man will das nicht wahrhaben.
Im Krieg wird man oft härter.
Härter bedeutet: Man tut schlimme Dinge.
Man zeigt keine Gefühle mehr.
Man ist grausam zu anderen Menschen.
Man tut Dinge, die man sonst nicht tut.
Das weiß man aus der Psychologie.
Psychologie bedeutet: Man untersucht, wie Menschen denken.
Und was Menschen fühlen.
Achtung: Jetzt kommt ein schwieriges Beispiel
Ein Beispiel ist der Krieg in Gaza.
Israel ist ein demokratisches Land.
Die Armee von Israel heißt: IDF.
Das ist wie unsere Bundes-Wehr.
Auch diese Armee führt hart Krieg.
Auch diese Armee macht schlimme Dinge.
Es gibt eine Radio-Sendung darüber.
Radio-Sendung bedeutet: Man hört eine lange Geschichte im Radio.
Die Geschichte ist wahr.
Man hört Menschen sprechen.
Die Sendung dauert oft 30 bis 60 Minuten.
Die Sendung ist vom SWR.
Und: Die Sendung ist vom Deutschlandfunk.
Der Titel ist: Wer bis zum Ende bleibt.
Hier ist der Link zur Radio-Sendung.

Foto: ht
Staufen (kobinet) Ist eine vom Redaktionskollegen Smikac am Welttag der Behinderten auf kobinet veröffentlichte Nachricht, die ich mit einer weiteren Information ergänzen möchte:
Die bestürzenden Zahlen von „Handicap International“ über die dramatische Zunahme von Kriegsversehrten weltweit. Menschen jeglichen Alters, vom Kleinkind bis zum Greisenalter, die Opfer der weltweit geführten Kriege werden, Gliedmaßenamputierte und Traumatisierte. Im Volksmund Kriegskrüppel genannt. Deren auch nur notdürftige Versorgung, von der Prothese bis zur psychotherapeutischen Behandlung und Betreuung, alles andere als gewährleistet ist. Die aktuelle und besonders schlimme Situation in Gaza ist für „Handicap International“ nur Anlass dieses Alarmrufs.
Ergänzender Hinweis: Das von der Hilfsorganisation dokumentierte himmelschreiende Unglück und Elend hat benennbare Verursacher, Täter. Es handelt sich um die in den Armeen, den Kriegsmaschinerien dieser Welt „Dienenden“, die Befehlsausführenden militärischer und politischer Führungen. Und das besonders Üble und besonders Unerträgliche: An der „Massenproduktion“ von Kriegsopfern und Kriegsversehrten sind sogenannte demokratische Armeen, also Soldaten und Soldatinnen des Militärs demokratischer Staaten nicht minder beteiligt als die undemokratischer oder diktatorischer Regime. Eine Tatsache, die in Demokratien mit Blick auf das eigene Militär nur zu gern verdrängt wird. Tabuisiert wird erst recht, in wieweit die über das „kriegshandwerklich unbedingt nötige Töten“ hinausgehende „Enthemmungs- bzw. Brutalisierungstendenz“ in der Verlaufsdynamik von „Kriegshandlungen“ psychologisch angelegt ist.
Dazu drastisch (Achtung Triggerwarnung) das Beispiel Gaza und die Kriegsführung der „Israel Defense Forces“ (IDF), den Streitkräften eines demokratisch verfassten Staatswesens (mithin dasselbe, was wir hierzulande von der Bundeswehr annehmen). Ein Feature von SWR-Kultur und Deutschlandfunk-Kultur: „Wer bis zum Ende bleibt“
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a11706faaf36da08/

Foto: ht
Staufen (kobinet) Ist eine vom Redaktionskollegen Smikac am Welttag der Behinderten auf kobinet veröffentlichte Nachricht, die ich mit einer weiteren Information ergänzen möchte:
Die bestürzenden Zahlen von „Handicap International“ über die dramatische Zunahme von Kriegsversehrten weltweit. Menschen jeglichen Alters, vom Kleinkind bis zum Greisenalter, die Opfer der weltweit geführten Kriege werden, Gliedmaßenamputierte und Traumatisierte. Im Volksmund Kriegskrüppel genannt. Deren auch nur notdürftige Versorgung, von der Prothese bis zur psychotherapeutischen Behandlung und Betreuung, alles andere als gewährleistet ist. Die aktuelle und besonders schlimme Situation in Gaza ist für „Handicap International“ nur Anlass dieses Alarmrufs.
Ergänzender Hinweis: Das von der Hilfsorganisation dokumentierte himmelschreiende Unglück und Elend hat benennbare Verursacher, Täter. Es handelt sich um die in den Armeen, den Kriegsmaschinerien dieser Welt „Dienenden“, die Befehlsausführenden militärischer und politischer Führungen. Und das besonders Üble und besonders Unerträgliche: An der „Massenproduktion“ von Kriegsopfern und Kriegsversehrten sind sogenannte demokratische Armeen, also Soldaten und Soldatinnen des Militärs demokratischer Staaten nicht minder beteiligt als die undemokratischer oder diktatorischer Regime. Eine Tatsache, die in Demokratien mit Blick auf das eigene Militär nur zu gern verdrängt wird. Tabuisiert wird erst recht, in wieweit die über das „kriegshandwerklich unbedingt nötige Töten“ hinausgehende „Enthemmungs- bzw. Brutalisierungstendenz“ in der Verlaufsdynamik von „Kriegshandlungen“ psychologisch angelegt ist.
Dazu drastisch (Achtung Triggerwarnung) das Beispiel Gaza und die Kriegsführung der „Israel Defense Forces“ (IDF), den Streitkräften eines demokratisch verfassten Staatswesens (mithin dasselbe, was wir hierzulande von der Bundeswehr annehmen). Ein Feature von SWR-Kultur und Deutschlandfunk-Kultur: „Wer bis zum Ende bleibt“
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a11706faaf36da08/




