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Kämpferherz von Barbara Combrink-Souhjoud aus Köln hat aufgehört zu schlagen

Barbara Combrink-Souhjoud bei der Mad Pride 2017 in Köln
Barbara Combrink-Souhjoud bei der Mad Pride 2017 in Köln
Foto: Hubert Perschke

Köln (kobinet) "Für alle überraschend ist unsere langjährige Mitarbeiterin Barbara Combrink-Souhjoud am 28.11.2025 verstorben. Auch wenn das Atmen zunehmend schwerer wurde, konnte man sich nicht vorstellen, dass ihr großes Kämpferherz schon so bald nicht mehr schlägt. Wer Babsi kannte, erinnert sich an ihre Energie, ihr Temperament, ihre Fähigkeit, sich und andere zu begeistern und sich zu empören. Das Herz trug sie in jedem Fall auf der Zunge. Was sie genauso ausmachte, war ein unbeugsamer Sinn für Gerechtigkeit. Manchmal bezeichnete sie sich selbst augenzwinkernd als 'kleine Hexe', was sie durch ihre meistens lila oder schwarze Kleidung noch unterstrich. Sie war eine tolle Freundin und Kollegin, mit der wir durch dick und dünn gehen konnten." So heißt es in einem Nachruf auf Barbara Combrink-Souhjoud des Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL Köln).

„Vor über 30 Jahren erkämpfte sie für sich und andere das erste Arbeitgebermodell im Rheinland, sie war eine Peer-Counselorin der ersten Stunde und überzeugte Vertreterin des Selbstbestimmt-Leben-Ansatzes. Aus dem Kölner ZsL und später der angeschlossenen Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) war sie nicht wegzudenken, ein unverwechselbares Markenzeichen. Und immer wenn sich der Einsatz für Ratsuchende als besonders schwierig erwies, lief Babsi zur Höchstform auf. Sie wird vielen Menschen und dem Verein „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln sehr fehlen. Wie schön, dass sie gerade noch einen tollen Urlaub in der Wärme Ägyptens genießen konnte. Sie wird für viele Menschen unvergesslich bleiben. Mach et joot, Babsi! Wir werden Dich vermissen!“ schreibt das Team von „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln.