Köln (kobinet)
Barbara Combrink-Souhjoud ist am 28. November 2025 gestorben.
Alle sind sehr überrascht.
Barbara arbeitete viele Jahre beim ZsL Köln.
ZsL bedeutet: Zentrum für selbst-bestimmtes Leben.
Selbst-bestimmung bedeutet: Du entscheidest für dich selbst.
Niemand sagt dir was du tun sollst.
Das ZsL ist eine Beratungs-Stelle.
Die Beratungs-Stelle ist für Menschen mit Behinderung.
Dort arbeiten Menschen mit Behinderung.
Sie helfen anderen Menschen mit Behinderung.
Das ZsL ist ein Verein in Köln.
Barbara hatte Probleme beim Atmen.
Aber niemand dachte: Sie stirbt bald.
Barbara war eine große Kämpferin.
Sie hatte viel Kraft.
Sie hatte viel Temperament.
Temperament bedeutet: Wie ist ein Mensch?
Manche Menschen sind ruhig.
Andere Menschen sind lebhaft.
Manche Menschen werden schnell wütend.
Alle nannten sie Babsi.
Babsi konnte andere Menschen begeistern.
Sie sagte immer ihre Meinung.
Sie kämpfte für Gerechtigkeit.
Gerechtigkeit bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Jeder Mensch bekommt das, was er braucht.
Keiner wird benachteiligt.
Das war ihr sehr wichtig.
Babsi nannte sich manchmal kleine Hexe.
Sie trug oft lila Kleidung.
Oder sie trug schwarze Kleidung.
Babsi war eine tolle Freundin.
Sie war eine tolle Kollegin.
Vor über 30 Jahren kämpfte Babsi.
Sie wollte selbst-bestimmt leben.
Sie wollte selbst Hilfe-Kräfte einstellen.
Das nennt man: Arbeit-Geber-Modell.
Arbeit-Geber-Modell bedeutet: Menschen mit Behinderung sind die Chefs.
Sie suchen ihre Helfer selbst aus.
Sie sagen den Helfern, was sie tun sollen.
Babsi war die Erste im Rhein-Land.
Sie machte das mit dem Arbeit-Geber-Modell.
Babsi machte Peer-Counseling.
Das spricht man so: Pier Kaunseling.
Peer-Counseling bedeutet: Menschen mit Behinderung beraten andere Menschen mit Behinderung.
Sie verstehen sich gut.
Sie haben ähnliche Erfahrungen.
Babsi machte das von Anfang an.
Babsi arbeitete beim ZsL Köln.
Später arbeitete sie auch bei der EUTB.
EUTB bedeutet: Ergänzende Un-abhängige Teil-Habe-Beratung.
EUTB ist eine Beratung für Menschen mit Behinderung.
Die Beratung ist kosten-los.
Die Berater helfen bei Fragen zu Hilfen.
Die Berater helfen bei Fragen zu Rechten.
Babsi war dort sehr wichtig.
Man konnte sie nicht vergessen.
Babsi half vielen Menschen.
Manchmal war die Beratung sehr schwierig.
Dann war Babsi besonders gut.
Sie gab nie auf.
Babsi war gerade noch im Urlaub.
Sie war in Ägypten.
Dort war es warm.
Der Urlaub war sehr schön.
Das Team vom Verein schreibt: Wir vermissen Dich sehr.
Mach et joot ist Kölsch.
Das bedeutet: Mach es gut.
Viele Menschen werden Babsi nicht vergessen.

Foto: Hubert Perschke
Köln (kobinet) "Für alle überraschend ist unsere langjährige Mitarbeiterin Barbara Combrink-Souhjoud am 28.11.2025 verstorben. Auch wenn das Atmen zunehmend schwerer wurde, konnte man sich nicht vorstellen, dass ihr großes Kämpferherz schon so bald nicht mehr schlägt. Wer Babsi kannte, erinnert sich an ihre Energie, ihr Temperament, ihre Fähigkeit, sich und andere zu begeistern und sich zu empören. Das Herz trug sie in jedem Fall auf der Zunge. Was sie genauso ausmachte, war ein unbeugsamer Sinn für Gerechtigkeit. Manchmal bezeichnete sie sich selbst augenzwinkernd als 'kleine Hexe', was sie durch ihre meistens lila oder schwarze Kleidung noch unterstrich. Sie war eine tolle Freundin und Kollegin, mit der wir durch dick und dünn gehen konnten." So heißt es in einem Nachruf auf Barbara Combrink-Souhjoud des Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL Köln).
„Vor über 30 Jahren erkämpfte sie für sich und andere das erste Arbeitgebermodell im Rheinland, sie war eine Peer-Counselorin der ersten Stunde und überzeugte Vertreterin des Selbstbestimmt-Leben-Ansatzes. Aus dem Kölner ZsL und später der angeschlossenen Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) war sie nicht wegzudenken, ein unverwechselbares Markenzeichen. Und immer wenn sich der Einsatz für Ratsuchende als besonders schwierig erwies, lief Babsi zur Höchstform auf. Sie wird vielen Menschen und dem Verein „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln sehr fehlen. Wie schön, dass sie gerade noch einen tollen Urlaub in der Wärme Ägyptens genießen konnte. Sie wird für viele Menschen unvergesslich bleiben. Mach et joot, Babsi! Wir werden Dich vermissen!“ schreibt das Team von „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln.

Foto: Hubert Perschke
Köln (kobinet) "Für alle überraschend ist unsere langjährige Mitarbeiterin Barbara Combrink-Souhjoud am 28.11.2025 verstorben. Auch wenn das Atmen zunehmend schwerer wurde, konnte man sich nicht vorstellen, dass ihr großes Kämpferherz schon so bald nicht mehr schlägt. Wer Babsi kannte, erinnert sich an ihre Energie, ihr Temperament, ihre Fähigkeit, sich und andere zu begeistern und sich zu empören. Das Herz trug sie in jedem Fall auf der Zunge. Was sie genauso ausmachte, war ein unbeugsamer Sinn für Gerechtigkeit. Manchmal bezeichnete sie sich selbst augenzwinkernd als 'kleine Hexe', was sie durch ihre meistens lila oder schwarze Kleidung noch unterstrich. Sie war eine tolle Freundin und Kollegin, mit der wir durch dick und dünn gehen konnten." So heißt es in einem Nachruf auf Barbara Combrink-Souhjoud des Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL Köln).
„Vor über 30 Jahren erkämpfte sie für sich und andere das erste Arbeitgebermodell im Rheinland, sie war eine Peer-Counselorin der ersten Stunde und überzeugte Vertreterin des Selbstbestimmt-Leben-Ansatzes. Aus dem Kölner ZsL und später der angeschlossenen Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) war sie nicht wegzudenken, ein unverwechselbares Markenzeichen. Und immer wenn sich der Einsatz für Ratsuchende als besonders schwierig erwies, lief Babsi zur Höchstform auf. Sie wird vielen Menschen und dem Verein „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln sehr fehlen. Wie schön, dass sie gerade noch einen tollen Urlaub in der Wärme Ägyptens genießen konnte. Sie wird für viele Menschen unvergesslich bleiben. Mach et joot, Babsi! Wir werden Dich vermissen!“ schreibt das Team von „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln.




