Berlin (kobinet)
Es gibt eine neue Umfrage.
Die Umfrage ist von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehren-Amt.
Eine Stiftung ist eine Organisation.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Die Stiftung bekommt Geld von Menschen.
Mit dem Geld hilft die Stiftung anderen Menschen.
Das ist die Abkürzung: DSEE.
Die Umfrage ist aus Februar 2025.
In der Umfrage wurden Menschen befragt.
Diese Menschen arbeiten ehren-amtlich.
Ehren-amtlich bedeutet: ohne Bezahlung.
Sie leiten einen Verein.
Ein Verein ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Die Leitung trifft wichtige Entscheidungen.
Die Leitung sagt anderen was zu tun ist.
Über 77 von 100 Menschen sagen: Die Bürokratie ist sehr hoch.
Bürokratie bedeutet: viele Regeln und Formulare.
Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge.
Zum Beispiel in einer Stadt oder Schule.
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband sagt: Das ist ein großes Problem.
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen in Not.
Der Verein kümmert sich um kranke Menschen.
Der Verein kümmert sich auch um arme Menschen.
Der Verband ist aus Baden-Württemberg.
Viele junge Menschen wollen deshalb nicht Vorstands-Mitglied werden.
Ein Vorstand leitet einen Verein.
Morgen ist der Tag des Ehren-Amts.
Das ist ein internationaler Tag.
International bedeutet: auf der ganzen Welt.
Der Verband fordert: Die Bürokratie muss weniger werden.
Der Verband warnt: Wenn sich nichts ändert gibt es ein Problem.
Dann gibt es nicht genug neue Vorstands-Mitglieder.
Viele Vereine müssen sich dann auflösen.
Das bedeutet: Die Vereine machen zu.
Das ist schlecht für die Gemeinschaft.
Es gibt eine Untersuchung vom Normen-Kontroll-Rat.
Der Normen-Kontroll-Rat ist eine Gruppe.
Die Gruppe prüft neue Gesetze und Regeln.
Die Gruppe prüft ob die Regeln gut sind.
Der Normen-Kontroll-Rat ist aus Baden-Württemberg.
Die Untersuchung zeigt: Ein mittel-großer Verein arbeitet 42 Tage im Jahr an Verwaltungs-Aufgaben.
Verwaltungs-Aufgaben sind Büro-Arbeiten.
Man muss Briefe schreiben.
Man muss Akten ordnen.
Man muss Termine planen.
Das sind jede Woche 6 Stunden und 30 Minuten.
Ulf Hartmann ist Vorstand vom Paritätischen Wohlfahrts-Verband.
Ulf Hartmann sagt: Die vielen Verwaltungs-Aufgaben sind ein Problem.
Deshalb will kaum jemand im Vorstand arbeiten.
Junge Menschen wollen diese Arbeit nicht machen.
Ulf Hartmann fordert: Die Bürokratie muss weniger werden.
Das bedeutet zum Beispiel: Einfachere Regeln beim Daten-Schutz.
Daten-Schutz bedeutet: Deine persönlichen Informationen werden geschützt.
Niemand darf deine Daten ohne Erlaubnis benutzen.
Einfachere Förder-Verfahren.
Ein Förder-Verfahren ist ein Ablauf.
Dabei bekommt man Geld vom Staat.
Man muss einen Antrag stellen.
Dann prüft jemand den Antrag.
Eine moderne digitale Verwaltung.
Digital bedeutet: Informationen sind auf einem Computer gespeichert.
Das Gerät ist elektronisch.
Ulf Hartmann sagt: Dann wird die Arbeit im Vorstand attraktiver.
Attraktiv bedeutet: interessant und gut.
Die Menschen haben dann keine Angst mehr.
Sie haben keine Angst vor zu viel Arbeit.
Menschen arbeiten ehren-amtlich aus Überzeugung.
Sie opfern dafür ihre Freizeit.
Deshalb gibt es jetzt eine gute Nachricht: Die Übungs-Leiter-Pauschale wird höher.
Ein Übungs-Leiter ist eine Person.
Der Übungs-Leiter leitet andere Menschen beim Sport an.
Die Übungs-Leiter-Pauschale ist Geld für Übungs-Leiter.
Übungs-Leiter arbeiten im Verein.
Sie bekommen bis zu 3 Tausend Euro im Jahr.
Für dieses Geld zahlen sie keine Steuern.
Die Pauschale steigt auf 3.300 Euro.
Eine Pauschale ist ein Fest-Betrag.
Man bekommt immer den gleichen Betrag.
Man muss nicht einzeln abrechnen.
Auch die Ehren-Amts-Pauschale wird höher.
Das ist Geld für ehren-amtliche Arbeit.
Die Pauschale steigt auf 960 Euro.
Außerdem gibt es eine Haftungs-Privilegierung.
Haftungs-Privilegierung bedeutet: Man ist besonders geschützt.
Wenn etwas schief geht muss man weniger zahlen.
Das gilt für Helfer im Verein.
Sie haften nur bei grober Fahrlässigkeit.
Das bedeutet: besserer Schutz vor Haftung.
Haftung bedeutet: Verantwortung für Schäden.
Ulf Hartmann sagt: Diese Änderungen sind gut.
Sie stärken das Vertrauen.
Mehr Menschen übernehmen dann vielleicht Verantwortung.
Sie arbeiten dann als Vorstands-Mitglied.

Foto: viarami In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Berlin (kobinet) Nach einer aktuellen Umfrage der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) (2/2025) empfinden über 77 Prozent der befragten Ehrenamtlichen in Leitungspositionen die Bürokratiebelastung als hoch bis sehr hoch. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg sieht darin einen wesentlichen Grund für die Nachwuchsprobleme in Vereinsvorständen. Anlässlich des morgigen Internationalen Tags des Ehrenamts fordert der Verband den Abbau von Bürokratie in ehrenamtlich geführten Vereinen. Ansonsten bestehe aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes die Gefahr, dass Vereine sich aus Mangel an Nachwuchs auflösen, auch mit gravierenden Folgen für die soziale Infrastruktur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
„Ein mittelgroßer Verein investiert nach einer Untersuchung des Normenkontrollrats Baden-Württemberg jährlich 42 Tage oder wöchentlich 6,5 Stunden in Verwaltungsaufgaben. Das macht ehrenamtliche Leitungspositionen unattraktiv und der Nachwuchs bleibt aus. Wir brauchen dringend eine Entbürokratisierung im Ehrenamt. Das bedeutet vereinfachte Datenschutzregeln, schlanke Förderverfahren und eine moderne, digitale Verwaltung. So wird ehrenamtliches Engagement im Vereinsvorstand wieder attraktiver und frei von Sorge vor Überforderung“, betont Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Ehrenamtliche engagierten sich aus einer persönlichen Motivation und Überzeugung heraus und opferten dafür einen wesentlichen Teil ihrer Freizeit. „Deshalb begrüßen wir die Anhebung der Übungsleiterpauschale auf 3.300 Euro und der Ehrenamtspauschale auf 960 Euro verbunden mit einer Haftungsprivilegierung im Vereinsrecht. Das stärkt das Vertrauen und kann die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung erhöhen“, so Hartmann.

Foto: viarami In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Berlin (kobinet) Nach einer aktuellen Umfrage der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) (2/2025) empfinden über 77 Prozent der befragten Ehrenamtlichen in Leitungspositionen die Bürokratiebelastung als hoch bis sehr hoch. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg sieht darin einen wesentlichen Grund für die Nachwuchsprobleme in Vereinsvorständen. Anlässlich des morgigen Internationalen Tags des Ehrenamts fordert der Verband den Abbau von Bürokratie in ehrenamtlich geführten Vereinen. Ansonsten bestehe aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes die Gefahr, dass Vereine sich aus Mangel an Nachwuchs auflösen, auch mit gravierenden Folgen für die soziale Infrastruktur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
„Ein mittelgroßer Verein investiert nach einer Untersuchung des Normenkontrollrats Baden-Württemberg jährlich 42 Tage oder wöchentlich 6,5 Stunden in Verwaltungsaufgaben. Das macht ehrenamtliche Leitungspositionen unattraktiv und der Nachwuchs bleibt aus. Wir brauchen dringend eine Entbürokratisierung im Ehrenamt. Das bedeutet vereinfachte Datenschutzregeln, schlanke Förderverfahren und eine moderne, digitale Verwaltung. So wird ehrenamtliches Engagement im Vereinsvorstand wieder attraktiver und frei von Sorge vor Überforderung“, betont Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Ehrenamtliche engagierten sich aus einer persönlichen Motivation und Überzeugung heraus und opferten dafür einen wesentlichen Teil ihrer Freizeit. „Deshalb begrüßen wir die Anhebung der Übungsleiterpauschale auf 3.300 Euro und der Ehrenamtspauschale auf 960 Euro verbunden mit einer Haftungsprivilegierung im Vereinsrecht. Das stärkt das Vertrauen und kann die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung erhöhen“, so Hartmann.




