FRECHEN (kobinet)
Menschen mit Behinderung brauchen oft Hilfs-Mittel für Sport.
Hilfs-Mittel sind besondere Dinge zum Sport machen.
Zum Beispiel: Ein Sport-Roll-Stuhl.
Oder: Sport-Prothesen.
Das sind künstliche Körper-Teile für Sport.
Menschen ohne Arm oder Bein können damit Sport machen.
Viele Menschen bekommen diese Hilfs-Mittel nicht.
Dann können sie keinen Sport machen.
Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband hilft jetzt.
Das ist ein Verein für Menschen mit Behinderung.
Der Verein macht Sport-Angebote.
Die Abkürzung ist: DBS.
Der DBS macht ein neues Projekt.
Das Projekt startet am 3. Dezember.
Das ist der Tag der Menschen mit Behinderung.
Die Stiftung RTL unterstützt das Projekt.
Eine Stiftung ist eine Organisation mit Geld.
Die Organisation hilft Menschen.
Die Organisation unterstützt wichtige Projekte.
Die Stiftung heißt: Wir helfen Kindern e.V.
Mit dem Geld bekommen Kinder Sport-Hilfs-Mittel.
Auch Sport-Vereine bekommen Sport-Hilfs-Mittel.
Es gibt eine wichtige Studie.
Eine Studie ist eine Untersuchung.
Menschen sammeln Informationen.
Dann wissen wir mehr über ein Thema.
Die Studie heißt: Dritter Teil-Habe-Bericht.
Das ist ein Text über Menschen mit Behinderung.
Der Text zeigt: So leben sie in Deutschland.
Die Regierung macht den Bericht.
Die Studie zeigt: 39 von 100 Kindern mit Behinderung machen nie Sport.
Bei Kindern ohne Behinderung sind es 27 von 100.
Das ist ein großer Unterschied.
Viele Kinder wollen Sport machen.
Aber es gibt zu viele Hindernisse.
Zum Beispiel: Es gibt keine Sport-Angebote in der Nähe.
Oder: Die Sport-Stätten haben Barrieren.
Barrieren sind Hindernisse.
Etwas ist im Weg.
Zum Beispiel: Treppen für Roll-Stuhl-Fahrer.
Oder: Die Kinder bekommen keine Hilfs-Mittel.
Das neue Projekt hilft so:
15 Kinder bekommen ein Sport-Hilfs-Mittel.
Das kann ein Sport-Roll-Stuhl sein.
Das kann eine Sport-Prothese sein.
Das kann ein Mono-Ski-Gerät sein.
Das ist ein besonderer Ski.
Menschen ohne Beine können damit Ski fahren.
Man sitzt in einer Schale.
Die Schale ist auf einem Ski.
Das kann ein Wurf-Sitz sein.
Das ist ein besonderer Sitz.
Man wirft den Sitz ins Wasser.
Menschen können sich fest-halten.
So rettet man Menschen aus dem Wasser.
20 Sport-Vereine bekommen auch Hilfs-Mittel.
Das sind Gruppen für Sport.
Menschen machen dort zusammen Sport.
Die Vereine können die Hilfs-Mittel verleihen.
So können Kinder eine Sport-Art aus-probieren.
Die Kinder müssen nicht sofort ein Hilfs-Mittel kaufen.
Das macht den Start im Sport leichter.

Foto: 12019 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
FRECHEN (kobinet) Die Teilhabe am Sport wird für Menschen mit Behinderung nicht zuletzt durch fehlende Hilfsmittel wie Sportprothesen oder Sportrollstühle erschwert oder gar verhindert. Dem möchte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) pünktlich zum Tag der Menschen mit Behinderungen mit einem Projekt entgegenwirken, das durch die Unterstützung der "Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V." realisiert werden kann. Ziel ist es, dass sowohl Kinder und Jugendliche mit Behinderung als auch Sportvereine Hilfsmittel beantragen können, um Sporttreiben möglich zu machen.
39 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Behinderung sind laut Drittem Teilhabebericht der Bundesregierung nie sportlich aktiv. Zum Vergleich: Bei Kindern ohne Behinderung sind es mit 27 Prozent weitaus weniger. Der Grund liegt häufig nicht im fehlenden Willen, Sport zu treiben, sondern in bestehenden Barrieren. Um das zu ändern, braucht es neben wohnortortnahen Sportangeboten und barrierefreien Sportstätten insbesondere auch einen möglichst unbürokratischen Zugang zu Sporthilfsmitteln.
Konkret können durch das Projekt des DBS rund 15 Kinder und Jugendliche mit Behinderung zeitnah mit einem individuell benötigten Sporthilfsmittel versorgt werden – von Sportrollstühlen und Sportprothesen über Monoskigeräte bis hin zu Wurfsitzen. Darüber hinaus sollen 20 Sportvereine mit Sporthilfsmitteln ausgestattet werden, um so interessierten Kindern einen schnellen und unkomplizierten Start sowie ein „Reinschnuppern“ in die jeweilige Sportart zu ermöglichen, ohne dass im Vorfeld die Anschaffung eines speziellen Hilfsmittels erforderlich ist.

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FRECHEN (kobinet) Die Teilhabe am Sport wird für Menschen mit Behinderung nicht zuletzt durch fehlende Hilfsmittel wie Sportprothesen oder Sportrollstühle erschwert oder gar verhindert. Dem möchte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) pünktlich zum Tag der Menschen mit Behinderungen mit einem Projekt entgegenwirken, das durch die Unterstützung der "Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V." realisiert werden kann. Ziel ist es, dass sowohl Kinder und Jugendliche mit Behinderung als auch Sportvereine Hilfsmittel beantragen können, um Sporttreiben möglich zu machen.
39 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Behinderung sind laut Drittem Teilhabebericht der Bundesregierung nie sportlich aktiv. Zum Vergleich: Bei Kindern ohne Behinderung sind es mit 27 Prozent weitaus weniger. Der Grund liegt häufig nicht im fehlenden Willen, Sport zu treiben, sondern in bestehenden Barrieren. Um das zu ändern, braucht es neben wohnortortnahen Sportangeboten und barrierefreien Sportstätten insbesondere auch einen möglichst unbürokratischen Zugang zu Sporthilfsmitteln.
Konkret können durch das Projekt des DBS rund 15 Kinder und Jugendliche mit Behinderung zeitnah mit einem individuell benötigten Sporthilfsmittel versorgt werden – von Sportrollstühlen und Sportprothesen über Monoskigeräte bis hin zu Wurfsitzen. Darüber hinaus sollen 20 Sportvereine mit Sporthilfsmitteln ausgestattet werden, um so interessierten Kindern einen schnellen und unkomplizierten Start sowie ein „Reinschnuppern“ in die jeweilige Sportart zu ermöglichen, ohne dass im Vorfeld die Anschaffung eines speziellen Hilfsmittels erforderlich ist.




