Menu Close

Botschaft zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

UN-Behindertenrechtskonvention
UNO Behindertenrechtskonvention
Foto: BIZEPS Wien

New York City (kobinet) Menschen mit Behinderungen bewirken einen gesellschaftlichen Wandel – sie gehen bei Innovationen voran, beeinflussen die Politik und setzen sich für Gerechtigkeit ein. Doch allzu oft wird ihnen ein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen verwehrt. Die Politische Erklärung von Doha, die im vergangenen Monat auf dem Weltgipfel für soziale Entwicklung verabschiedet wurde, bekräftigt eine wahre und entscheidende Erkenntnis: Es kann keine nachhaltige Entwicklung ohne die Inklusion von Menschen mit Behinderungen geben." So heißt es in einer Botschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen António Guterres, die dieser anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2025 verbreitet hat.

Und weiter heißt es darin: „Menschen mit Behinderungen fördern Fortschritte, die uns allen zugutekommen. Dank ihrer Führungsrolle hat sich die Katastrophenvorsorge verbessert, haben inklusive Bildung und Beschäftigung weitere Verbreitung gefunden und erreichen humanitäre Maßnahmen die am stärksten Gefährdeten mit größerer Gewissheit als zuvor. Viele Innovationen, die unser tägliches Leben prägen – von Textnachrichten bis hin zu sprachgesteuerten Technologien – wurden ursprünglich von und für Menschen mit Behinderungen entwickelt. Systemische Barrieren bleiben jedoch bestehen: Diskriminierung, Armut und unzugängliche Dienstleistungen schränken die Teilhabe von weltweit mehr als einer Milliarde Menschen mit Behinderungen nach wie vor ein.“

„Bekennen wir uns am heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen dazu, den Menschen mit Behinderungen in ihrer ganzen Vielfalt als gleichberechtigte Partner zur Seite zu stehen. Wenn Inklusion wirklich stattfindet, profitieren alle davon. Gemeinsam gelingt es uns, eine barrierefreiere, widerstandsfähigere Gesellschaft zu errichten, in der wir uns alle entfalten können“, so der Appell des Generalsekretärs der Vereinten Nationen.