MÜNCHEN (kobinet)
Viele Menschen verlieren Arme oder Beine.
Das passiert durch Minen und Bomben.
Minen sind versteckte Spreng-Stoffe im Boden.
Wenn jemand darauf tritt, explodieren sie.
Allein in Palästina brauchen 6.000 Menschen neue Arme oder Beine.
Das sagt die WHO.
WHO bedeutet: Welt-gesundheits-organisation.
Die Organisation kümmert sich um Gesundheit auf der Welt.
In Palästina haben 40.000 Menschen schwere Verletzungen.
Auch in Syrien gibt es viele Verletzte.
Und in Afghanistan.
Und in der Ukraine.
Das sind Länder mit Kriegen.
Am 3. Dezember ist ein besonderer Tag.
Der Tag heißt: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung bedeutet: Etwas ist schwierig zu machen.
Manche Sachen gehen nicht so leicht wie bei anderen Menschen.
Die Hilfs-Organisation Handicap International fordert mehr Geld.
Eine Hilfs-Organisation hilft Menschen in Not.
Handicap International hilft Menschen mit Behinderung.
Sie arbeiten in vielen Ländern auf der Welt.
Das Geld ist für die verletzten Menschen.
Frau Dr. Inez Kipfer-Didavi arbeitet für Handicap International.
Sie sagt:
In Kriegs-Gebieten gibt es viele Verletzte.
Kriegs-Gebiete sind Orte mit Krieg.
Dort kämpfen Menschen gegen-einander.
Im Gaza-Streifen sind über 5.000 Menschen verletzt.
Der Gaza-streifen ist ein Gebiet am Mittel-meer.
Dort leben fast 2 Millionen Menschen.
Sie haben Arme oder Beine verloren.
Die Menschen brauchen Hilfe.
Sie brauchen neue Arme und Beine.
Das nennt man: Prothesen.
Prothesen sind künstliche Arme oder Beine.
Sie ersetzen die verlorenen Körper-Teile.
Sie brauchen auch Roll-Stühle.
Und Kranken-Gymnastik.
Das nennt man: Physio-Therapie.
Physiotherapie hilft kranken Menschen.
Du machst Übungen für deinen Körper.
Oder du bekommst eine Massage.
Handicap International hilft den Menschen.
In Syrien hat die Organisation 2.298 Menschen geholfen.
Das war im Jahr 2025.
In Afghanistan hat die Organisation auch geholfen.
Über 2.000 Menschen haben Prothesen bekommen.
Das war zwischen Juni und Oktober 2025.
Frau Kipfer-Didavi sagt:
In vielen Ländern liegen noch Minen und Bomben.
Zum Beispiel in Gaza.
In der Ukraine.
In Afghanistan.
In Myanmar.
Im Jemen.
Und in Syrien.
Die Minen sind sehr gefährlich.
Besonders für Kinder.
Die Kinder spielen.
Sie treten auf die Minen.
Dann explodieren die Minen.
Explodieren bedeutet: Etwas platzt mit großer Kraft.
Es gibt einen lauten Knall.
Die Kinder werden schwer verletzt.
Es dauert sehr lange.
Bis alle Minen weg sind.
Das dauert viele Jahre.
Vielleicht 20 oder 30 Jahre.
Deshalb werden noch mehr Menschen verletzt.
Handicap International klärt Familien auf.
Die Familien lernen:
So sehen Minen aus.
So könnt ihr euch schützen.
So bleibt ihr sicher.

Foto: Khalil Nateel
MÜNCHEN (kobinet) Tausende Zivilistinnen und Zivilisten haben durch Minen, Blindgänger oder Bomben Gliedmaßen verloren. Allein in den Palästinensischen Gebieten werden 6.000 Prothesen benötigt. Rund 40.000 Menschen haben dort lebensverändernde Behinderungen, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. In Syrien, Afghanistan oder der Ukraine betrifft es tausende Menschen in aktuellen oder ehemaligen Kriegsgebieten. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3.12. fordert die Hilfsorganisation Handicap International (HI) dringend mehr finanzielle Hilfe für Betroffene.
„In Kriegsgebieten steigt die Zahl der Menschen mit Amputationen stark an“, sagt Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. „Allein im Gazastreifen gehen wir davon aus, dass es über 5.000 Menschen betrifft. Wir brauchen dringend mehr finanzielle Mittel und ungehinderten Zugang, um diesen Menschen zu helfen, sodass sie selbstständig und mobil leben können.“
Handicap International unterstützt Menschen mit Amputationen mit Prothesen, Rollstühlen, Physiotherapie und psychosozialer Unterstützung. Allein in Syrien hat HI im Jahr 2025 bereits 2.298 Menschen mit Amputationen versorgt, die meisten davon Rückkehrende. In Afghanistan half Handicap International zwischen Juni und Ende Oktober 2025 über 2.000 Menschen mit Prothesen und Orthesen.
„In Gaza, Ukraine, Afghanistan, Myanmar, Jemen oder Syrien sind die Menschen durch die unzähligen explosiven Kriegsreste bedroht. Vor allem Kinder treten beim Spielen auf Minen, Blindgänger oder nicht explodierte Bombenreste“, so Kipfer-Didavi. „Es wird Jahrzehnte dauern, bis all die Blindgänger geräumt sein werden. Wir befürchten, dass es noch viele Menschen geben wird, die wir wegen Amputationen behandeln werden müssen.“ Die Teams von Handicap International klären Familien über die Gefahren auf und zeigen ihnen, wie sie explosive Überreste erkennen und sich schützen können.

Foto: Khalil Nateel
MÜNCHEN (kobinet) Tausende Zivilistinnen und Zivilisten haben durch Minen, Blindgänger oder Bomben Gliedmaßen verloren. Allein in den Palästinensischen Gebieten werden 6.000 Prothesen benötigt. Rund 40.000 Menschen haben dort lebensverändernde Behinderungen, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. In Syrien, Afghanistan oder der Ukraine betrifft es tausende Menschen in aktuellen oder ehemaligen Kriegsgebieten. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3.12. fordert die Hilfsorganisation Handicap International (HI) dringend mehr finanzielle Hilfe für Betroffene.
„In Kriegsgebieten steigt die Zahl der Menschen mit Amputationen stark an“, sagt Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. „Allein im Gazastreifen gehen wir davon aus, dass es über 5.000 Menschen betrifft. Wir brauchen dringend mehr finanzielle Mittel und ungehinderten Zugang, um diesen Menschen zu helfen, sodass sie selbstständig und mobil leben können.“
Handicap International unterstützt Menschen mit Amputationen mit Prothesen, Rollstühlen, Physiotherapie und psychosozialer Unterstützung. Allein in Syrien hat HI im Jahr 2025 bereits 2.298 Menschen mit Amputationen versorgt, die meisten davon Rückkehrende. In Afghanistan half Handicap International zwischen Juni und Ende Oktober 2025 über 2.000 Menschen mit Prothesen und Orthesen.
„In Gaza, Ukraine, Afghanistan, Myanmar, Jemen oder Syrien sind die Menschen durch die unzähligen explosiven Kriegsreste bedroht. Vor allem Kinder treten beim Spielen auf Minen, Blindgänger oder nicht explodierte Bombenreste“, so Kipfer-Didavi. „Es wird Jahrzehnte dauern, bis all die Blindgänger geräumt sein werden. Wir befürchten, dass es noch viele Menschen geben wird, die wir wegen Amputationen behandeln werden müssen.“ Die Teams von Handicap International klären Familien über die Gefahren auf und zeigen ihnen, wie sie explosive Überreste erkennen und sich schützen können.




