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Lebenshilfe Bayern startet Petition zur inklusiven Ganztagsbetreuung für alle Kinder

Auszug aus dem Aufruf zur Aktion mit einem Bild von Carolina Trautner
Grafik zur Gemeinsamen Kampagne #InklusiverGanztag mit Text und Bild der Lebenshilfe-Landesvorsitzenden Carolina Trautner.
Foto: Freie Wohlfahrt / Lebenshilfe Bayern

ERLANGEN (kobinet) Ab August 2026 haben Kinder im Grundschulalter bundesweit einen Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung. "Dieser Anspruch muss auch für Kinder mit Behinderungen gelten. Deshalb fordern wir, deren Bedarfe von Anfang an bei der Umsetzung in Bayern zu berücksichtigen. Es geht um soziale Teilhabe, gleiche Chancen und gemeinsames Aufwachsen. Es geht um Inklusion." Das betont die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern Carolina Trautner zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember. Dies ist auch der Tag an dem der  Auftakt zur Kampagne "Gemeinsam wachsen – Inklusiver Ganztag für ALLE Kinder" stattfindet.

Die Kampagne soll zeigen, dass der Rechtsanspruch inklusiv gedacht und ausgestaltet werden muss. Denn ganztägige Bildung, Förderung und Betreuung muss für alle Kinder gelten. Auch soll auf die Herausforderungen hingewiesen werden, die die Umsetzung des Rechtsanspruchs mit sich bringt. Die Auftakt-Veranstaltung am Welttag findet bei der Pfennigparade in München statt. Mit dabei sind die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Carolina Trautner, und der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, Landes-Caritasdirektor Dr. Andreas Magg.

Im Vorfeld der gemeinsamen Aktionstage hat der Lebenshilfe-Landesverband Bayern bereits im Juli 2025 eine entsprechende Petition an den bayerischen Landtag zum „Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung auch für Kinder mit Behinderungen“ gerichtet.

Weitere Informationen rund um die Kampagne #InklusiverGanztag gibt es bei der Freien Wohlfahrtspflege Bayern.