BERLIN (kobinet)
Der Deutsche Paritätische Wohlfahrts-Verband sagt etwas.
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband ist eine große Hilfs-Organisation.
Dort arbeiten viele soziale Vereine zusammen.
Sie helfen Menschen in Not.
Junge Menschen sollen bald zur Musterung gehen.
Musterung bedeutet: Man prüft, ob jemand Soldat werden kann.
Die Politik soll junge Menschen auch anders informieren.
Sie soll über soziale Angebote informieren.
Soziale Angebote sind zum Beispiel: Arbeit mit alten Menschen oder Arbeit mit Kindern.
Die Politik soll junge Menschen dafür begeistern.
Die jungen Menschen bekommen bald einen Brief.
In dem Brief steht etwas über den Wehrdienst.
Wehrdienst bedeutet: Man arbeitet beim Militär.
Der Wohlfahrts-Verband sagt: In dem Brief muss auch etwas anderes stehen.
Dort muss auch über den Freiwilligen-Dienst stehen.
Freiwilligen-Dienst bedeutet: Man arbeitet freiwillig und hilft anderen Menschen.
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband sagt:
Junge Menschen brauchen eine echte Wahl.
Die Wahl-Freiheit ist wichtig.
Sie ist wichtig für die Demokratie.
Demokratie ist griechisch.
Auf deutsch heißt das: Herrschaft vom Volk.
Wahl-Freiheit bedeutet: Du darfst selbst entscheiden.
Niemand zwingt dich zu etwas.
Dr. Joachim Rock ist der Chef.
Er ist Chef vom Paritätischen Gesamt-Verband.
Ein Gesamt-Verband ist eine große Gruppe.
In dieser Gruppe sind viele kleine Vereine.
Er erklärt:
Eine starke Gesellschaft braucht nicht nur das Militär.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Militär bedeutet: Die Armee mit Soldaten.
Die Gesellschaft wird auch durch andere Dinge stark.
Joachim Rock sagt:
Menschen sollen sich freiwillig engagieren.
Engagieren bedeutet: Man macht etwas für andere freiwillig.
Zum Beispiel in Kinder-Gärten.
Oder in Schulen.
Oder in Kranken-Häusern.
Auch die Pflege ist wichtig.
Pflege bedeutet: Man kümmert sich um kranke oder alte Menschen.
Auch die Inklusion ist wichtig.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
Alle Menschen gehören dazu.
Das zivile Engagement ist sehr wichtig.
Zivil bedeutet hier: nicht beim Militär.
Das Engagement hilft den Menschen.
Es hilft den Menschen im Alltag.
Es stärkt auch den Zusammen-Halt.
Es stärkt den Zusammen-Halt in der Gesellschaft.
Der Wohlfahrts-Verband findet:
Ein Freiwilligen-Dienst ist gut.
Er ist gut für alle Menschen.
Er hilft dem sozialen Zusammen-Halt.
Sozialer Zusammen-Halt bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Das ist besonders wichtig.
Das ist wichtig in schweren Zeiten.
Joachim Rock sagt noch etwas Wichtiges:
Freiwillige brauchen Anerkennung.
Anerkennung bedeutet: Du bekommst ein Lob.
Andere Menschen achten dich.
Die Freiwilligen brauchen auch genug Geld.
Sie sollen mindestens so viel Geld bekommen.
So viel Geld wie BAföG.
BAföG ist Geld vom Amt.
Schüler und Studenten bekommen das Geld.
Das ist kein Extra.
Das Geld ist nötig.
Nur so können alle Menschen etwas machen.
Alle Menschen können einen Freiwilligen-Dienst machen.
Auch Menschen mit wenig Geld.

Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Der Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband erwarten mit dem Blick auf die Musterung und Einführung der Wehrpflicht, dass die Politik junge Menschen auch über soziale Angebote umfassend informiert und für ein freiwilliges Engagement ermutigt. In den geplanten Anschreiben zu einem Wehrdienst, muss aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes ebenso konsequent auf die Möglichkeit eines Freiwilligendienstes hingewiesen werden. "Junge Menschen brauchen eine echte Wahl, diese Wahlfreiheit ist ein demokratisches Gut.", so der Paritätische Wohlfahrtsverband
Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, erklärt dazu: „Wehrhaftigkeit und gesellschaftliche Resilienz entstehen nicht allein im militärischen Kontext. Unsere Gesellschaft wird vor allem dort stark, wo Menschen sich freiwillig engagieren – in Kitas, Schulen, Krankenhäusern, in der Pflege oder in der Förderung von Inklusion. Ziviles Engagement ist ein zentraler Pfeiler der Daseinsvorsorge und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“
Ein Freiwilligendienst leistet einen unmittelbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und stärkt Strukturen, die besonders in Krisenzeiten tragen, schätzt dieser Wohlfahrtsverband ein. „Damit dieses Engagement möglich bleibt, verdienen Freiwillige gesellschaftliche Anerkennung und eine tragfähige finanzielle Grundlage, mindestens in Höhe des BAföG-Satzes. Das ist kein „Nice-to-have“, sondern Voraussetzung dafür, dass Freiwilligendienste allen Menschen offenstehen.“, so Joachim Rock.

Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Der Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband erwarten mit dem Blick auf die Musterung und Einführung der Wehrpflicht, dass die Politik junge Menschen auch über soziale Angebote umfassend informiert und für ein freiwilliges Engagement ermutigt. In den geplanten Anschreiben zu einem Wehrdienst, muss aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes ebenso konsequent auf die Möglichkeit eines Freiwilligendienstes hingewiesen werden. "Junge Menschen brauchen eine echte Wahl, diese Wahlfreiheit ist ein demokratisches Gut.", so der Paritätische Wohlfahrtsverband
Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, erklärt dazu: „Wehrhaftigkeit und gesellschaftliche Resilienz entstehen nicht allein im militärischen Kontext. Unsere Gesellschaft wird vor allem dort stark, wo Menschen sich freiwillig engagieren – in Kitas, Schulen, Krankenhäusern, in der Pflege oder in der Förderung von Inklusion. Ziviles Engagement ist ein zentraler Pfeiler der Daseinsvorsorge und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“
Ein Freiwilligendienst leistet einen unmittelbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und stärkt Strukturen, die besonders in Krisenzeiten tragen, schätzt dieser Wohlfahrtsverband ein. „Damit dieses Engagement möglich bleibt, verdienen Freiwillige gesellschaftliche Anerkennung und eine tragfähige finanzielle Grundlage, mindestens in Höhe des BAföG-Satzes. Das ist kein „Nice-to-have“, sondern Voraussetzung dafür, dass Freiwilligendienste allen Menschen offenstehen.“, so Joachim Rock.




