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Ziviles Engagement ist zentraler Pfeiler

Silouhetten älterer Mann und ältere Frau über welche sich schützend  zwei Hände halten
Soziale Hilfen
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Der Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband erwarten mit dem Blick auf die Musterung und Einführung der Wehrpflicht, dass die Politik junge Menschen auch über soziale Angebote umfassend informiert und für ein freiwilliges Engagement ermutigt. In den geplanten Anschreiben zu einem Wehrdienst, muss aus Sicht des Wohlfahrtsverbandes ebenso konsequent auf die Möglichkeit eines Freiwilligendienstes hingewiesen werden. "Junge Menschen brauchen eine echte Wahl, diese Wahlfreiheit ist ein demokratisches Gut.", so der Paritätische Wohlfahrtsverband

Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, erklärt dazu: „Wehrhaftigkeit und gesellschaftliche Resilienz entstehen nicht allein im militärischen Kontext. Unsere Gesellschaft wird vor allem dort stark, wo Menschen sich freiwillig engagieren – in Kitas, Schulen, Krankenhäusern, in der Pflege oder in der Förderung von Inklusion. Ziviles Engagement ist ein zentraler Pfeiler der Daseinsvorsorge und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“

Ein Freiwilligendienst leistet einen unmittelbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und stärkt Strukturen, die besonders in Krisenzeiten tragen, schätzt dieser Wohlfahrtsverband ein. „Damit dieses Engagement möglich bleibt, verdienen Freiwillige gesellschaftliche Anerkennung und eine tragfähige finanzielle Grundlage, mindestens in Höhe des BAföG-Satzes. Das ist kein „Nice-to-have“, sondern Voraussetzung dafür, dass Freiwilligendienste allen Menschen offenstehen.“, so Joachim Rock.