ERLANGEN (kobinet)
Die Lebens-Hilfe Miltenberg hat ein Projekt gemacht.
Das Projekt heißt: Nie wieder!
Das Projekt hat einen Preis gewonnen.
Es geht um Menschen mit Behinderung.
Diese Menschen wurden früher getötet.
Die National-Sozialisten haben sie getötet.
National-Sozialisten waren böse Menschen in Deutschland.
Das war von 1933 bis 1945.
Sie haben sehr viele Menschen getötet.
Jetzt gibt es eine Ausstellung zu dem Projekt.
Eine Ausstellung zeigt besondere Sachen.
Das können Bilder sein.
Oder alte Dinge.
Man kann dort viel lernen.
Die Ausstellung ist in Erlangen.
Die Ausstellung ist bei der Lebens-Hilfe Bayern.
Man kann sie bis 19. Dezember sehen.
Das Projekt zeigt Bilder von den Opfern.
Opfer sind Menschen.
Diesen Menschen ist etwas Schlimmes passiert.
Das Projekt gibt diesen Menschen eine Stimme.
Sabine Prigandt-Kolb leitet das Projekt.
Sie arbeitet bei der Lebens-Hilfe Miltenberg.
In der Ausstellung gibt es 18 Bilder.
Die Bilder zeigen Menschen mit Behinderung.
Diese Menschen wurden früher getötet.
Eltern und Kinder haben die Bilder gemalt.
Sie haben mit Farbe gemalt.
Sie haben auf große Tücher gemalt.
Sie haben auch Asche benutzt.
Asche ist graues Pulver.
Es entsteht wenn etwas verbrennt.
Asche ist sehr fein.
Zu jedem Bild gibt es einen Text.
Der Text erzählt die Geschichte der Person.
Schüler und Schülerinnen haben die Texte geschrieben.
Man kann die Texte auch hören.
Dafür geht man auf die Internet-Seite.
Die Seite ist von der Lebens-Hilfe Miltenberg.
Es gibt auch einen Film zu dem Thema.
Den Film kann man im Internet sehen.
Eine Gruppe hat den Film gemacht.
Die Gruppe ist von der Lebens-Hilfe.
Die Gruppe heißt: Wir für dich.
Die Ausstellung ist in Erlangen.
Die Adresse ist: Kitzinger Straße 6.
Man kann sie von Montag bis Freitag sehen.
Die Ausstellung ist von 8 Uhr bis 16 Uhr offen.

Foto: Grafik: Lebenshilfe Miltenberg
ERLANGEN (kobinet) Mit dem preisgekrönten Inklusionsprojekt "Nie wieder!" will die Lebenshilfe Miltenberg den Opfern der "Euthanasie"-Verbrechen der Nationalsozialisten ein Gesicht und eine Stimme gebe. Die dazugehörige Wanderausstellung mit Portraits und Texten zu diesen Opfern der "Euthanasie"-Verbrechen ist nun noch bis 19. Dezember bei der Lebenshilfe Bayern in Erlangen zu sehen.
Das Projekt „Nie wieder!“ der Lebenshilfe Miltenberg wurde mit dem Bürgerpreis 2024, Platz 2, des Bayerischen Landtages ausgezeichnet. Es ist ein multimediales Inklusionsprojekt zum Thema „NS-‚Euthanasie‘-Verbrechen an physisch und psychisch kranken Menschen“. Die Gesamtleitung des Projektes hat Sabine Prigandt-Kolb inne. Sie ist Leiterin der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Miltenberg. Das Teil-Projekt „Sichtbar“ wurde von den freischaffenden Künstlerinnen Thea Nodes-Brand und Sandra Wörner geleitet und der Kurs bei der Schüler-Akademie Bayerischer Untermain vom früheren Gymnasiallehrer Dr. Heinz Linduschka. Die Arbeitsgruppe „Wir für Dich“ ist ein dauerhaftes Angebot der Lebenshilfe Miltenberg und wird ehrenamtlich von Heike Syha geleitet.
In der beeindruckenden Ausstellung werden 18 Portraits von Opfern der NS-Verbrechen und zwei weitere Bilder gezeigt. Die Portraits wurden von Eltern-Kind-Tandems gemalt, das heißt von Menschen mit Behinderungen und deren Eltern. Die Kunstschaffenden haben meist Acrylfarben und auch Asche auf Leinwand eingesetzt. Als Vorlage dienten alte Fotos der Portraitierten. Die Gemälde und Zeichnungen sind Ergebnisse des Teil-Projekts „Sichtbar“.
Zu den einzelnen Portraits sind biografische Texte zu lesen. Diese wurden von engagierten Jugendlichen in einem Kurs der Schüler-Akademie Bayerischer Untermain verfasst. Die Texte der Schülerinnen und Schüler gibt es auch zum Anhören auf der Website der Lebenshilfe Miltenberg. Ebenso kann dort der Film der Lebenshilfe-Gruppe „Wir für dich“ zum Thema „Euthanasie“ aufgerufen werden.
Die Wanderausstellung der Lebenshilfe Miltenberg ist in der Landesgeschäftsstelle der Lebenshilfe Bayern in der Kitzinger Straße 6 in 91056 Erlangen zu sehen. Die Geschäftsstelle ist in der Regel werktags von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr geöffnet.

Foto: Grafik: Lebenshilfe Miltenberg
ERLANGEN (kobinet) Mit dem preisgekrönten Inklusionsprojekt "Nie wieder!" will die Lebenshilfe Miltenberg den Opfern der "Euthanasie"-Verbrechen der Nationalsozialisten ein Gesicht und eine Stimme gebe. Die dazugehörige Wanderausstellung mit Portraits und Texten zu diesen Opfern der "Euthanasie"-Verbrechen ist nun noch bis 19. Dezember bei der Lebenshilfe Bayern in Erlangen zu sehen.
Das Projekt „Nie wieder!“ der Lebenshilfe Miltenberg wurde mit dem Bürgerpreis 2024, Platz 2, des Bayerischen Landtages ausgezeichnet. Es ist ein multimediales Inklusionsprojekt zum Thema „NS-‚Euthanasie‘-Verbrechen an physisch und psychisch kranken Menschen“. Die Gesamtleitung des Projektes hat Sabine Prigandt-Kolb inne. Sie ist Leiterin der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Miltenberg. Das Teil-Projekt „Sichtbar“ wurde von den freischaffenden Künstlerinnen Thea Nodes-Brand und Sandra Wörner geleitet und der Kurs bei der Schüler-Akademie Bayerischer Untermain vom früheren Gymnasiallehrer Dr. Heinz Linduschka. Die Arbeitsgruppe „Wir für Dich“ ist ein dauerhaftes Angebot der Lebenshilfe Miltenberg und wird ehrenamtlich von Heike Syha geleitet.
In der beeindruckenden Ausstellung werden 18 Portraits von Opfern der NS-Verbrechen und zwei weitere Bilder gezeigt. Die Portraits wurden von Eltern-Kind-Tandems gemalt, das heißt von Menschen mit Behinderungen und deren Eltern. Die Kunstschaffenden haben meist Acrylfarben und auch Asche auf Leinwand eingesetzt. Als Vorlage dienten alte Fotos der Portraitierten. Die Gemälde und Zeichnungen sind Ergebnisse des Teil-Projekts „Sichtbar“.
Zu den einzelnen Portraits sind biografische Texte zu lesen. Diese wurden von engagierten Jugendlichen in einem Kurs der Schüler-Akademie Bayerischer Untermain verfasst. Die Texte der Schülerinnen und Schüler gibt es auch zum Anhören auf der Website der Lebenshilfe Miltenberg. Ebenso kann dort der Film der Lebenshilfe-Gruppe „Wir für dich“ zum Thema „Euthanasie“ aufgerufen werden.
Die Wanderausstellung der Lebenshilfe Miltenberg ist in der Landesgeschäftsstelle der Lebenshilfe Bayern in der Kitzinger Straße 6 in 91056 Erlangen zu sehen. Die Geschäftsstelle ist in der Regel werktags von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr geöffnet.




