Berlin (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK hat eine Befragung gemacht.
Das bedeutet: Jemand stellt Fragen an viele Menschen.
Die Menschen geben Antworten.
So weiß man: Das denken viele Menschen.
2.500 Menschen haben mit-gemacht.
Es ging um die Rente in Deutschland.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen nicht mehr arbeiten.
Die Befragung hat das Institut Civey gemacht.
Das ist eine Arbeits-Stelle.
Dort arbeiten Fach-Leute.
Sie forschen zu einem Thema.
Das war am 6. und 7. November.
Die Ergebnisse gelten für alle Menschen in Deutschland.
Was ist das Problem?
Die Renten-Versicherung braucht mehr Geld.
Das ist eine Versicherung für alte Menschen.
Wer arbeitet, zahlt jeden Monat Geld ein.
Wenn man alt ist, bekommt man Rente.
Die Rente ist Geld zum Leben.
Der Bundes-Tag berät darüber.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Abgeordneten.
Die Abgeordneten vertreten die Menschen in Deutschland.
Es geht um die Höhe der Rente.
Der VdK macht Vorschläge für mehr Geld.
Was wollen die Menschen?
2 von 3 Menschen sagen:
Reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen.
Das Geld soll für die Rente sein.
Es geht um die Vermögen-Steuer.
Vermögen ist alles was du besitzt.
Zum Beispiel Geld und dein Haus.
Reiche Menschen müssen Geld abgeben.
Das Geld geht an den Staat.
Und es geht um die Erbschaft-Steuer.
Wenn jemand stirbt, erben die Kinder oft Geld.
Oder sie erben ein Haus.
Erbschaft-Steuer muss man dann zahlen.
Das Geld bekommt der Staat.
Das sind Steuern auf viel Geld und Besitz.
Alle sollen ein-zahlen
Mehr als 3 von 4 Menschen sagen:
Alle sollen in die Renten-Kasse zahlen.
Auch Beamte und Beamtinnen sollen zahlen.
Diese Menschen arbeiten für den Staat.
Zum Beispiel als Polizist.
Oder als Lehrerin.
Sie haben einen besonderen Arbeits-Vertrag.
Der Staat zahlt ihnen das Gehalt.
Auch Selbst-Ständige sollen zahlen.
Diese Menschen sind ihr eigener Chef.
Sie haben keine Firma als Arbeit-Geber.
Sie verdienen ihr Geld selbst.
Zum Beispiel als Friseur.
Oder als Bäckerin.
Das würde das Vertrauen stärken.
76,6 Prozent der Menschen sind dafür.
Nur 21,6 Prozent sind dagegen.
Was sagt die VdK-Präsidentin?
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
Sie sagt:
Die Menschen wollen eine Rente für alle.
Beamte zahlen heute nicht in die Renten-Kasse.
Politiker zahlen auch nicht in die Renten-Kasse.
Das ist nicht mehr zeit-gemäß.
Das muss sich ändern.
Renten-Kommission
Es gibt eine Renten-Kommission.
Das ist eine Arbeits-Gruppe.
Die Gruppe berät die Regierung.
Es geht um die Rente in Deutschland.
Die Gruppe macht Vorschläge für Verbesserungen.
Verena Bentele sagt:
In der Kommission sollen Menschen sein.
Diese Menschen leben von der Rente.
Nicht Menschen mit Sonder-Rechten.
Was plant die Bundes-Regierung?
Die Bundes-Regierung hat einen Plan.
Das Renten-Niveau soll stabil bleiben.
Das zeigt eine wichtige Zahl.
Die Zahl sagt: So viel Geld bekommt man als Rente.
Man vergleicht die Rente mit dem früheren Lohn.
Ein hohes Renten-Niveau bedeutet: Die Rente ist gut.
Bis zum Jahr 2031.
Das Renten-Niveau liegt bei 48 Prozent.
Der VdK findet das gut.
Das kostet mehr Geld.
Das Geld kommt aus Steuern.
Auch die Mütter-Rente wird bezahlt
Es gibt auch die Mütter-Rente.
Mütter bekommen mehr Rente.
Für die Zeit mit ihren Kindern.
Auch das Geld kommt aus Steuern.
Woher soll das Geld kommen?
Der VdK hat Vorschläge gemacht.
Der VdK sagt:
Die Steuer-Politik muss gerechter werden.
Dann gibt es genug Geld.
Erbschaft-Steuer
Die Erbschaft-Steuer kann mehr Geld bringen.
Bis zu 10 Milliarden Euro im Jahr.
Erbschaft-Steuer bedeutet:
Man erbt viel Geld oder Besitz.
Dann muss man Steuern zahlen.
Die Steuer muss gerechter werden.
Vermögen-Steuer
Die Vermögen-Steuer kann viel Geld bringen.
Bis zu 40 Milliarden Euro im Jahr.
Vermögen-Steuer bedeutet:
Man hat sehr viel Geld oder Besitz.
Dann muss man Steuern zahlen.
Die Steuer muss nach den Regeln sein.
Das Grund-Gesetz ist ein Buch mit Regeln.
Alle Menschen in Deutschland müssen sich daran halten.
Kampf gegen Steuer-Betrug
Manche Menschen betrügen beim Steuern-Zahlen.
Der Staat muss besser dagegen vor-gehen.
Das könnte 25 Milliarden Euro bringen.
Das schätzt der VdK.
Was würde das bringen?
Mit dem Geld aus den Steuern:
Man könnte alle Kosten bezahlen.
Die Kosten für die Sozial-Versicherungen.
Das ist ein Schutz.
Du zahlst jeden Monat Geld.
Du bekommst Hilfe wenn etwas passiert.
Das sind Kranken-Kasse und Renten-Kasse.
Und Pflege-Versicherung und Arbeitslosen-Versicherung.
Niedrigere Beiträge
Dann würden die Beiträge nicht steigen.
Beiträge bedeutet:
Das Geld zahlt man jeden Monat ein.
Für die Sozial-Versicherungen.
Die Beiträge würden stabil bleiben.
Das ist gut für alle Menschen.
Gute Leistungen
Die Sozial-Versicherungen könnten dann:
Gute Leistungen für die Menschen machen.
Davon haben alle etwas.
Die ganze Gesellschaft würde profitieren.
Das sagt der VdK.
Reiche Menschen sollen mehr zahlen
Die Befragung hat noch mehr gezeigt:
52 Prozent finden den Vorschlag sehr gut.
12,5 Prozent finden ihn eher gut.
Der Vorschlag ist:
Menschen mit sehr viel Vermögen sollen zahlen.
Ab 5 Millionen Euro Vermögen.
Junge Menschen entlasten
Das Geld soll für die Rente verwendet werden.
Das Renten-Niveau soll höher werden.
Dann werden junge Menschen entlastet.
Sie müssen nicht so viel zahlen.
Mehr als 6 von 10 Menschen finden das gut.
Wie sicher sind die Ergebnisse?
Der VdK sagt:
Die Ergebnisse sind repräsentativ.
Die Ergebnisse gelten für ganz Deutschland.
Nicht nur für die befragten Menschen.
Es gibt einen statistischen Fehler.
Die Zahlen können ein bisschen anders sein.
Das ist normal bei Befragungen.
Der Fehler liegt bei 3,4 Prozent-Punkten.

Foto: Gerhard Bartz
Berlin (kobinet) Im Streit um die Zukunft der gesetzlichen Rente fordert der Sozialverband VdK anlässlich der Anhörung im Bundestag zur Stabilisierung des Rentenniveaus, die Finanzierung auf breitere Schultern zu verteilen und die gesamtgesellschaftlichen Leistungen der Rentenversicherung vollständig aus Steuermitteln zu erstatten. Zwei Drittel der Bevölkerung sprechen sich für eine stärkere Finanzierung des Sozialstaats über Vermögen- und Erbschaftsteuern aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Sozialverbands VdK. Mehr als drei Viertel der Befragten sprechen sich für eine Erwerbstätigenversicherung aus und sagen ganz klar: Eine Beteiligung von allen, nämlich auch von Beamtinnen und Beamten sowie von Selbstständigen in das Rentensystem, würde das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken.
VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte hierzu: „Die Zustimmung für eine Rente für alle ist eindeutig. Es ist komplett aus der Zeit gefallen, dass sich Beamtinnen und Beamte sowie Politikerinnen und Politiker der solidarischen Rentenversicherung entziehen. Die Rentenkommission muss diejenigen Menschen repräsentieren, die von der gesetzlichen Rente leben und nicht diejenigen, die Sondersysteme und Privilegien verteidigen wollen. Deutschland muss in der Rente weg von Kürzungsdrohungen und der ständigen Verunsicherung der Menschen, sondern wir müssen uns um stabile und höhere Einnahmen kümmern. Mit der geplanten Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2031 geht die Bundesregierung die richtigen Schritte. Die Mehrausgaben für diese Haltelinie und die Mütterrente werden vollständig aus Steuermitteln erstattet.“
Das Problem der klammen Kassen kann die Bundesregierung nach Ansicht des VdK mit einer sozial gerechteren Steuerpolitik lösen. Bis zu zehn Milliarden Euro könnte eine sozial gerechte Ausgestaltung der Erbschaftsteuer einbringen, sogar 40 Milliarden brächte eine verfassungsgemäße Form der Vermögenssteuer, und mindestes 25 Milliarden könnten nach Schätzungen des VdK über eine konsequentere Bekämpfung von Steuervermeidung erzielt werden. Damit ließen sich die gesamtgesellschaftlichen Ausgaben der Sozialversicherungen übernehmen. Die Folge davon wäre, dass sich die Beitragssätze stabilisieren würden, und die Sozialversicherungen könnten für die Menschen gute Leistungen erbringen. Davon würde die gesamte Gesellschaft nach Ansicht des VdK profitieren.
Bei der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey antworteten auf die Frage „Wie bewerten Sie den Vorschlag, Personen mit sehr hohem Vermögen (ab fünf Millionen Euro) verstärkt an der Finanzierung eines höheren Rentenniveaus zu beteiligen, um jüngere Generationen zu entlasten?“ 52 Prozent der Befragten mit „sehr positiv“ und 12,5 Prozent mit „eher positiv“. Die Frage „Würde es Ihr Vertrauen in das System der gesetzlichen Rente stärken, wenn auch bislang ausgenommene Gruppen (z.B. Beamtinnen und Beamte, Selbstständige) in diese einzahlen würden?“ bejahten 76,6 Prozent der Befragten, nur 21,6 Prozent verneinten. 2.500 Personen wurden am 6. und 7. November befragt. Die Ergebnisse sind nach Ansicht des VdK repräsentativ. Die Ergebnisse seien aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,4 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis, wie es in einer Presseinformation des VdK heißt.

Foto: Gerhard Bartz
Berlin (kobinet) Im Streit um die Zukunft der gesetzlichen Rente fordert der Sozialverband VdK anlässlich der Anhörung im Bundestag zur Stabilisierung des Rentenniveaus, die Finanzierung auf breitere Schultern zu verteilen und die gesamtgesellschaftlichen Leistungen der Rentenversicherung vollständig aus Steuermitteln zu erstatten. Zwei Drittel der Bevölkerung sprechen sich für eine stärkere Finanzierung des Sozialstaats über Vermögen- und Erbschaftsteuern aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Sozialverbands VdK. Mehr als drei Viertel der Befragten sprechen sich für eine Erwerbstätigenversicherung aus und sagen ganz klar: Eine Beteiligung von allen, nämlich auch von Beamtinnen und Beamten sowie von Selbstständigen in das Rentensystem, würde das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken.
VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte hierzu: „Die Zustimmung für eine Rente für alle ist eindeutig. Es ist komplett aus der Zeit gefallen, dass sich Beamtinnen und Beamte sowie Politikerinnen und Politiker der solidarischen Rentenversicherung entziehen. Die Rentenkommission muss diejenigen Menschen repräsentieren, die von der gesetzlichen Rente leben und nicht diejenigen, die Sondersysteme und Privilegien verteidigen wollen. Deutschland muss in der Rente weg von Kürzungsdrohungen und der ständigen Verunsicherung der Menschen, sondern wir müssen uns um stabile und höhere Einnahmen kümmern. Mit der geplanten Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2031 geht die Bundesregierung die richtigen Schritte. Die Mehrausgaben für diese Haltelinie und die Mütterrente werden vollständig aus Steuermitteln erstattet.“
Das Problem der klammen Kassen kann die Bundesregierung nach Ansicht des VdK mit einer sozial gerechteren Steuerpolitik lösen. Bis zu zehn Milliarden Euro könnte eine sozial gerechte Ausgestaltung der Erbschaftsteuer einbringen, sogar 40 Milliarden brächte eine verfassungsgemäße Form der Vermögenssteuer, und mindestes 25 Milliarden könnten nach Schätzungen des VdK über eine konsequentere Bekämpfung von Steuervermeidung erzielt werden. Damit ließen sich die gesamtgesellschaftlichen Ausgaben der Sozialversicherungen übernehmen. Die Folge davon wäre, dass sich die Beitragssätze stabilisieren würden, und die Sozialversicherungen könnten für die Menschen gute Leistungen erbringen. Davon würde die gesamte Gesellschaft nach Ansicht des VdK profitieren.
Bei der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey antworteten auf die Frage „Wie bewerten Sie den Vorschlag, Personen mit sehr hohem Vermögen (ab fünf Millionen Euro) verstärkt an der Finanzierung eines höheren Rentenniveaus zu beteiligen, um jüngere Generationen zu entlasten?“ 52 Prozent der Befragten mit „sehr positiv“ und 12,5 Prozent mit „eher positiv“. Die Frage „Würde es Ihr Vertrauen in das System der gesetzlichen Rente stärken, wenn auch bislang ausgenommene Gruppen (z.B. Beamtinnen und Beamte, Selbstständige) in diese einzahlen würden?“ bejahten 76,6 Prozent der Befragten, nur 21,6 Prozent verneinten. 2.500 Personen wurden am 6. und 7. November befragt. Die Ergebnisse sind nach Ansicht des VdK repräsentativ. Die Ergebnisse seien aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,4 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis, wie es in einer Presseinformation des VdK heißt.




