Berlin (kobinet)
30 bis 50 Menschen waren in der Sozial-Verwaltung.
Sie haben dort protestiert.
Die Sozial-Verwaltung ist ein Amt.
Das Amt hilft Menschen.
Zum Beispiel: Menschen mit Behinderung.
Oder arme Menschen.
Das war am Mittwoch.
Das war in Berlin.
Es waren Menschen mit Behinderung.
Und ihre Assistenz-Kräfte.
Assistenz-Kräfte sind Helfer.
Sie helfen im Alltag.
Zum Beispiel beim Anziehen.
Oder beim Einkaufen.
Die Menschen fordern mehr Geld.
Das Geld ist für die Assistenz-Kräfte.
Die Menschen sagen:
Der Senat zahlt zu wenig Geld.
Der Senat ist die Regierung von Berlin.
Der Senat trifft wichtige Entscheidungen.
Das gilt für direkt angestellte Assistenz-Kräfte.
Direkt angestellt bedeutet: Sie arbeiten für eine Person.
Die Person ist der Chef.
Die Person zahlt das Geld.
Das bedeutet:
Die Menschen mit Behinderung sind die Chefs.
Sie stellen selbst Assistenz-Kräfte an.
Bei Agenturen ist es anders.
Agenturen sind Firmen.
Die Firmen vermitteln Arbeits-Kräfte.
Sie schicken Helfer zu Menschen.
Dort bekommen Assistenz-Kräfte mehr Geld.
Die Menschen sagen:
Das ist nicht fair.
Benachteiligung bedeutet: Jemand wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Das ist nicht fair.
Das ist eine Benachteiligung.
Sozial-Senatorin Cansel Kiziltepe hat mit den Menschen gesprochen.
Eine Sozial-Senatorin ist eine Politikerin.
Sie kümmert sich um soziale Themen.
Zum Beispiel: Hilfe für arme Menschen.
Sie ist von der SPD.
Aber zuständig ist die Finanz-Verwaltung.
Die Finanz-Verwaltung verwaltet das Geld.
Sie plant: Wofür gibt die Stadt Geld aus.
Die Presse-Stelle hat das mitgeteilt.
Die Presse-Stelle informiert Zeitungen.
Und Radio-Sender.
Sie gibt Nachrichten weiter.
Das hat der rbb berichtet.
Der rbb hat am 5. November 2025 berichtet.
Die Besetzung begann um 12 Uhr mittags.
Ein Bündnis hat das organisiert.
Das Bündnis heißt:
Berliner Bündnis für selbst-bestimmtes Leben.
Selbstbestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Man bestimmt sein Leben selbst.
Selbst-bestimmt leben bedeutet:
Menschen mit Behinderung entscheiden selbst.
Sie entscheiden über ihr Leben.
Die Sozial-Verwaltung sagt:
Wir verstehen die Forderung.
Seit über 2 Jahren sprechen wir darüber.
Wir sprechen mit der Finanz-Verwaltung.
Und mit Senator Evers.
Es geht um Geld.
Das Geld ist für den Tarif-Vertrag.
Tarif-Vertrag ist eine Lohn-Liste.
Darin stehen die Arbeits-Preise.
Ein Tarif-Vertrag regelt die Bezahlung.
Die Sozial-Verwaltung sagt weiter:
Bisher konnten wir uns nicht einigen.
Wir haben es versucht.
Aber es hat nicht geklappt.
Das steht im rbb-Bericht.

Foto: Uta Lauer
Berlin (kobinet) "Rund 30 bis 50 Menschen mit Behinderung und deren Assistenzkräfte haben am Mittwoch die Sozialverwaltung des Berliner Senats besetzt. Sie fordern eine bessere Bezahlung für ihre Assistenzkräfte. Der Senat verweigere eine tarifgerechte Finanzierung von Arbeitskräften, wenn diese direkt von den Menschen mit Behinderung angestellt wurden, so der Vorwurf. Werden die Assistenten und Assistinnen hingegen über eine Agentur vermittelt, ist die Bezahlung hingegen besser. Die Protestierenden sehen darin eine Benachteiligung. Die Pressestelle der Senatsverwaltung teilte auf Anfrage der rbb24 Abendschau mit, dass Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) mit den Protestierenden gesprochen habe, zuständig sei jedoch die Finanzverwaltung." So heißt es in einem Bericht des rbb vom 5. November 2025 über die Besetzung, die um 12:00 Uhr begonnen hatte und die das Berliner Bündnis für selbstbestimmtes Leben organisiert hat.
„Wir können die Forderung nachvollziehen“, hieß es. „Seit über zwei Jahren sind wir im Senat, insbesondere mit der Finanzverwaltung und Senator Evers, im Gespräch, wie eine Refinanzierung von Teilen des Tarifvertrages vorgenommen werden kann.“ Und weiter: „Bisher sind unsere Bemühungen leider erfolglose geblieben, im Senat eine Einigung im Sinne der Assistent*innen zu erzielen.“ wird die Senatsverwaltung im rbb-Bericht zitiert.
Link zum rbb-Bericht über die Besetzung der Berliner Senatsverwaltung für Soziales
Link zum kobinet-Bericht vom 5. November 2025
Link zum Bericht des Neuen Deutschland über die Besetzung

Foto: Uta Lauer
Berlin (kobinet) "Rund 30 bis 50 Menschen mit Behinderung und deren Assistenzkräfte haben am Mittwoch die Sozialverwaltung des Berliner Senats besetzt. Sie fordern eine bessere Bezahlung für ihre Assistenzkräfte. Der Senat verweigere eine tarifgerechte Finanzierung von Arbeitskräften, wenn diese direkt von den Menschen mit Behinderung angestellt wurden, so der Vorwurf. Werden die Assistenten und Assistinnen hingegen über eine Agentur vermittelt, ist die Bezahlung hingegen besser. Die Protestierenden sehen darin eine Benachteiligung. Die Pressestelle der Senatsverwaltung teilte auf Anfrage der rbb24 Abendschau mit, dass Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) mit den Protestierenden gesprochen habe, zuständig sei jedoch die Finanzverwaltung." So heißt es in einem Bericht des rbb vom 5. November 2025 über die Besetzung, die um 12:00 Uhr begonnen hatte und die das Berliner Bündnis für selbstbestimmtes Leben organisiert hat.
„Wir können die Forderung nachvollziehen“, hieß es. „Seit über zwei Jahren sind wir im Senat, insbesondere mit der Finanzverwaltung und Senator Evers, im Gespräch, wie eine Refinanzierung von Teilen des Tarifvertrages vorgenommen werden kann.“ Und weiter: „Bisher sind unsere Bemühungen leider erfolglose geblieben, im Senat eine Einigung im Sinne der Assistent*innen zu erzielen.“ wird die Senatsverwaltung im rbb-Bericht zitiert.
Link zum rbb-Bericht über die Besetzung der Berliner Senatsverwaltung für Soziales
Link zum kobinet-Bericht vom 5. November 2025
Link zum Bericht des Neuen Deutschland über die Besetzung




