Das Handicap-Seminar ist sehr wichtig.
Handicap bedeutet: Behinderung.
Ein Handicap-Seminar ist ein Kurs.
In dem Kurs lernen Menschen mit Behinderung.
Es geht um Fahr-Ausbildung ohne Barrieren.
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Das bedeutet: Etwas ist im Weg.
Das Seminar war früher immer im Norden.
Im Jahr 2025 war es im Süden.
Das war das erste Mal.
Das Seminar dauerte 3 Tage.
Es war im Mobilitäts-Park Aichelau.
Mobilität bedeutet: sich bewegen können.
Ein Mobilitäts-Park ist ein Übungs-Platz.
Dort übt man das Fahren.
3 Gruppen haben das Seminar gemacht:
Das Verkehrs-Institut Bielefeld.
Ein Verkehrs-Institut ist eine Schule.
Dort lernt man Regeln für die Straße.
Die Bundes-Vereinigung der Fahr-Lehrer-Verbände.
Und die PARAVAN Fahr-Schule.
Fahr-Lehrer konnten dort lernen.
Auch Prüfer waren dort.
Und Sach-Verständige.
Sach-Verständige sind Fach-Leute.
Sie kennen sich sehr gut aus.
Sie prüfen Dinge genau.
Die Teilnehmer sollten selbst erleben:
Was bedeutet Mobilität?
Zum Beispiel mit dem Auto fahren.
Das Seminar hatte eine wichtige Frage:
Wie lernen Menschen mit Behinderung Auto fahren?
Am 2. Tag kamen besondere Gäste.
3 Kunden von PARAVAN waren da.
Sie erzählten ihre Geschichte.
Sie sagten: So habe ich fahren gelernt.
Das war sehr bewegend.
Dann fuhren die Teilnehmer selbst.
Sie fuhren mit besonderen Autos.
Manche Autos haben eine Joy-Stick-Lenkung.
Ein Joy-Stick ist ein Gerät für Computer.
Man benutzt ihn für Computer-Spiele.
Eine Joy-Stick-Lenkung lenkt das Auto mit einem Hebel.
Andere Autos haben eine Fuß-Lenkung.
Die Teilnehmer probierten alles aus.
Das Seminar hatte viele Themen.
Es gab mehr als 10 Vorträge.
Es ging um Rechts-Fragen.
Es ging um Technik.
Es ging um Medizin.
Und es ging um die Praxis.
Ein wichtiges Thema war:
Wie beantragt man Fahr-Stunden?
Und wie beantragt man einen Auto-Umbau?
Ein Auto-Umbau bedeutet: Man verändert ein Auto.
Zum Beispiel baut man eine Rampe ein.
Oder man baut besondere Pedale ein.
Menschen mit Behinderung brauchen oft ein besonderes Auto.
Das Auto muss umgebaut werden.
Dafür braucht man eine Genehmigung.
Eine Genehmigung ist eine Erlaubnis.
Man darf dann etwas Bestimmtes machen.
Eine wichtige Aussage war:
Barriere-freie Mobilität ist sehr wichtig.
Sie ist kein Rand-Thema.
Sie ist wichtig für die Teilhabe.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man ist dabei und kann mit-bestimmen.
Und sie ist wichtig für Gerechtigkeit.
Das Handicap-Seminar 2025 hat gezeigt:
Fach-Leute müssen zusammen arbeiten.
Sie müssen ihr Wissen teilen.
Nur so lernen Menschen mit Behinderung gut fahren.
Und nur so gibt es Inklusion im Straßen-Verkehr.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.

Foto: Verkehrs-Institut Bielefeld
AICHELAU (kobinet) Das Handicap-Seminar gilt seit Jahren als eine der wichtigsten Plattformen für die barrierefreie Fahrausbildung – 2025 feierte es seine Premiere im Süden Deutschlands. Drei Tage lang wurde der Next Mobility Campus im Mobilitätspark Aichelau zum Zentrum für fachlichen Austausch, Praxiserfahrung und persönliche Begegnungen.
In Kooperation zwischen dem Verkehrs-Institut Bielefeld, der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) und der PARAVAN-Fahrschule organisiert, bot das praxisnahe Fortbildungsformat nach § 53 Abs. 1 FahrlG eine besondere Gelegenheit für Fahrlehrer, Prüfer, Sachverständige und Fachakteure, selbst zu erfahren, was Mobilität bedeutet. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Menschen mit körperlichen Einschränkungen noch gezielter, sicherer und individueller zur Fahrerlaubnis und damit zu mehr Selbstständigkeit begleitet werden können – fachlich fundiert, technisch versiert und mit echtem Blick für den Menschen.
Am zweiten Tag des Handicap-Seminars wurde diese Frage auf besonders eindrückliche Weise durch persönliche Geschichten, durch echtes Fahrgefühl – und durch Perspektivwechsel auf Augenhöhe beantwortet. Im Mittelpunkt standen dabei drei Paravan-Kunden, die offen über ihre individuellen Mobilitätswege berichteten. Nach dem Austausch hieß es: selbst „erfahren“, was Mobilität bedeuten kann. Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, Fahrzeuge mit Space Drive, Joystick- oder Fußlenkung selbst zu testen – eine Erfahrung, die für viele ein Schlüsselmoment war. Fachliche Tiefe traf auf persönliche Perspektive, Theorie auf echte Praxis.
Wie komplex und gleichzeitig chancenreich das Thema barrierefreie Mobilität ist, zeigte sich im vielseitigen Seminarprogramm. In über zehn inhaltlichen Blöcken wurde die Thematik aus juristischer, technischer, medizinischer und praktischer Sicht beleuchtet – stets mit dem Anspruch, Theorie und Alltag miteinander zu verbinden. Im Fokus standen unter anderem die Antrags- und Genehmigungsverfahren für Fahrstunden und Fahrzeugumbauten.
Ein prägnanter Gedanke zog sich durch viele Beiträge: „Barrierefreie Mobilität ist keine technische Randerscheinung – sie ist ein zentraler Baustein für Teilhabe und gesellschaftliche Gerechtigkeit.“ Das Handicap-Seminar 2025 hat gezeigt, wie wichtig fachlicher Dialog, Erfahrungswissen und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind, um Inklusion im Straßenverkehr zu gestalten.

Foto: Verkehrs-Institut Bielefeld
AICHELAU (kobinet) Das Handicap-Seminar gilt seit Jahren als eine der wichtigsten Plattformen für die barrierefreie Fahrausbildung – 2025 feierte es seine Premiere im Süden Deutschlands. Drei Tage lang wurde der Next Mobility Campus im Mobilitätspark Aichelau zum Zentrum für fachlichen Austausch, Praxiserfahrung und persönliche Begegnungen.
In Kooperation zwischen dem Verkehrs-Institut Bielefeld, der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) und der PARAVAN-Fahrschule organisiert, bot das praxisnahe Fortbildungsformat nach § 53 Abs. 1 FahrlG eine besondere Gelegenheit für Fahrlehrer, Prüfer, Sachverständige und Fachakteure, selbst zu erfahren, was Mobilität bedeutet. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Menschen mit körperlichen Einschränkungen noch gezielter, sicherer und individueller zur Fahrerlaubnis und damit zu mehr Selbstständigkeit begleitet werden können – fachlich fundiert, technisch versiert und mit echtem Blick für den Menschen.
Am zweiten Tag des Handicap-Seminars wurde diese Frage auf besonders eindrückliche Weise durch persönliche Geschichten, durch echtes Fahrgefühl – und durch Perspektivwechsel auf Augenhöhe beantwortet. Im Mittelpunkt standen dabei drei Paravan-Kunden, die offen über ihre individuellen Mobilitätswege berichteten. Nach dem Austausch hieß es: selbst „erfahren“, was Mobilität bedeuten kann. Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, Fahrzeuge mit Space Drive, Joystick- oder Fußlenkung selbst zu testen – eine Erfahrung, die für viele ein Schlüsselmoment war. Fachliche Tiefe traf auf persönliche Perspektive, Theorie auf echte Praxis.
Wie komplex und gleichzeitig chancenreich das Thema barrierefreie Mobilität ist, zeigte sich im vielseitigen Seminarprogramm. In über zehn inhaltlichen Blöcken wurde die Thematik aus juristischer, technischer, medizinischer und praktischer Sicht beleuchtet – stets mit dem Anspruch, Theorie und Alltag miteinander zu verbinden. Im Fokus standen unter anderem die Antrags- und Genehmigungsverfahren für Fahrstunden und Fahrzeugumbauten.
Ein prägnanter Gedanke zog sich durch viele Beiträge: „Barrierefreie Mobilität ist keine technische Randerscheinung – sie ist ein zentraler Baustein für Teilhabe und gesellschaftliche Gerechtigkeit.“ Das Handicap-Seminar 2025 hat gezeigt, wie wichtig fachlicher Dialog, Erfahrungswissen und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind, um Inklusion im Straßenverkehr zu gestalten.




