Sehnde-Köthenwald (kobinet)
Es gab ein Treffen bei Wahrendorff Wohnen.
Das Treffen hieß: Breaking the Chains.
Breaking the Chains ist englisch.
Das spricht man so aus: Breking se tschäins.
Das bedeutet auf Deutsch: Die Ketten brechen.
Ketten brechen bedeutet: Frei werden von Hindernissen.
Etwa 200 Menschen kamen zu dem Treffen.
Sie sprachen über wichtige Themen.
Die Themen waren: Teilhabe und Inklusion.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man ist dabei.
Man kann mit-bestimmen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Bei dem Treffen ging es um Menschen mit Behinderungen.
Manche Menschen haben eine psychische Beeinträchtigung.
Psychische Beeinträchtigung bedeutet: Die Seele ist krank.
Manche Menschen sind oft traurig.
Oder sie haben Angst.
Das kann das Leben schwer machen.
Andere Menschen haben eine geistige Beeinträchtigung.
Geistige Beeinträchtigung bedeutet: Das Denken fällt schwer.
Manche Menschen lernen langsamer.
Sie brauchen mehr Hilfe im Alltag.
Alle sollen gut mit-machen können.
Es gab verschiedene Programm-Punkte.
Programm-Punkte bedeutet: Die Teile von einer Veranstaltung.
Zum Beispiel: Zuerst gibt es eine Rede.
Dann kommt Musik.
Das sind verschiedene Programm-Punkte.
Die Teilnehmer hörten Vorträge.
Es gab Diskussionen in Runden.
Und es gab einen Markt der Teilhabe.
Markt der Teilhabe bedeutet: Ein Ort mit vielen Ständen.
Dort zeigen verschiedene Gruppen ihre Arbeit.
Menschen können sich informieren.
Sie können mit-machen.
Dort konnten sich alle austauschen.
Ziel war: Barrieren sollen verschwinden.
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Das bedeutet: Etwas ist im Weg.
Thelke Scholz sprach bei dem Treffen.
Sie sagte: Teilhabe ist wichtig für mich.
Ich bin nicht nur eine Person mit Psychose-Erfahrung.
Psychose-Erfahrung bedeutet: Manche Menschen erleben manchmal Dinge anders.
Sie sehen Sachen.
Andere Menschen sehen diese Sachen nicht.
Oder sie hören Sachen.
Andere Menschen hören diese Sachen nicht.
Das nennt man: Psychose-Erfahrung.
Ich bin auch Mutter.
Ich bin auch Wissenschaftlerin.
Ich möchte mit-gestalten können.
Eyleen Besser sprach auch bei dem Treffen.
Sie sagte: Wir brauchen mehr Offenheit.
Wir brauchen mehr Toleranz.
Toleranz bedeutet: Man akzeptiert andere Menschen.
Man lässt andere sein wie sie sind.
Man respektiert unterschiedliche Meinungen.
Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen Respekt.
Das muss in der Gesellschaft normal werden.
Gesellschaft bedeutet: Viele Menschen leben zusammen an einem Ort.
Zum Beispiel: Alle Menschen in Deutschland.
PD Dr. Uta Gühne erklärte ihren Plan.
Verschiedene Bereiche müssen zusammen-arbeiten.
Es braucht barriere-freie Sozial-Räume.
Sozial-Räume sind Orte.
Dort treffen sich Menschen.
Zum Beispiel: Cafés.
Oder: Gemeinschafts-Häuser.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können dort gut rein-kommen.
Auch Menschen mit Roll-Stuhl.
Oder mit anderen Hilfs-Mitteln.
Medizinische Hilfen und soziale Hilfen müssen zusammen-passen.
Das ist wichtig für echte Inklusion.
Andreas Landmann hatte eine große Idee.
Er sagte: Wir müssen größer denken.
Wir brauchen eine Gesellschaft für alle.
In Dänemark funktioniert das gut.
Mehr Inklusion macht Menschen zufriedener.
Das können wir auch schaffen.

Foto: Wahrendorff/Helge Krückeberg
SEHNDE-KÖTHENWALD (kobinet) Experten und Gäste haben beim Wahrendorff Wohnen-Symposium unter dem Titel "Breaking the Chains: Projekte, Perspektiven und Herausforderungen sozialer Teilhabe" lebhaft und interdisziplinär über Inklusion, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung diskutiert. Rund 200 Teilnehmer setzten sich mit aktuellen Fragen zur Teilhabe, Inklusion und individuellen Unterstützung für Menschen mit psychischen und intellektuellen Beeinträchtigungen auseinander.
Rund 200 Teilnehmer setzten sich in diesem Symposium mit aktuellen Fragen zur Teilhabe, Inklusion und individuellen Unterstützung für Menschen mit psychischen und intellektuellen Beeinträchtigungen auseinander. Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Diskussionsrunden und einem „Markt der Teilhabe“. Ziel war es, gesellschaftliche, strukturelle und persönliche Barrieren zu überwinden, ganz im Sinne des Mottos „Breaking the Chains“, die Ketten zu zerbrechen.
Nach den einleitenden Vorträgen wurde intensiv über die persönliche Bedeutung sozialer Teilhabe, die Voraussetzungen für gelungene Inklusion und die Herausforderungen durch gesellschaftliche Vorurteile diskutiert. „Teilhabe bedeutet für mich, mich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben, nicht nur als psychoseerfahrene Person, sondern auch als Mutter, Wissenschaftlerin und Mitgestalterin“, betonte dabei zum Beispiel Thelke Scholz. Eyleen Besser unterstrich die Notwendigkeit, „eine offene, tolerante und menschliche Haltung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen zu leben und gesellschaftlich zu verankern“. Für PD Dr. Uta Gühne liegt der Schlüssel zu echter Inklusion „in sektorenübergreifender Zusammenarbeit, barrierefreien Sozialräumen und der Verknüpfung medizinischer und sozialer Angebote“.
Andreas Landmann plädierte dafür, größer zu denken: „Wir brauchen eine wirklich inkludierende Gesellschaft, nicht nur einzelne Systeme. Länder wie Dänemark zeigen, dass solche Prozesse gelingen können und dass mehr Inklusion auch mehr Lebenszufriedenheit bedeutet.“

Foto: Wahrendorff/Helge Krückeberg
SEHNDE-KÖTHENWALD (kobinet) Experten und Gäste haben beim Wahrendorff Wohnen-Symposium unter dem Titel "Breaking the Chains: Projekte, Perspektiven und Herausforderungen sozialer Teilhabe" lebhaft und interdisziplinär über Inklusion, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung diskutiert. Rund 200 Teilnehmer setzten sich mit aktuellen Fragen zur Teilhabe, Inklusion und individuellen Unterstützung für Menschen mit psychischen und intellektuellen Beeinträchtigungen auseinander.
Rund 200 Teilnehmer setzten sich in diesem Symposium mit aktuellen Fragen zur Teilhabe, Inklusion und individuellen Unterstützung für Menschen mit psychischen und intellektuellen Beeinträchtigungen auseinander. Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Diskussionsrunden und einem „Markt der Teilhabe“. Ziel war es, gesellschaftliche, strukturelle und persönliche Barrieren zu überwinden, ganz im Sinne des Mottos „Breaking the Chains“, die Ketten zu zerbrechen.
Nach den einleitenden Vorträgen wurde intensiv über die persönliche Bedeutung sozialer Teilhabe, die Voraussetzungen für gelungene Inklusion und die Herausforderungen durch gesellschaftliche Vorurteile diskutiert. „Teilhabe bedeutet für mich, mich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben, nicht nur als psychoseerfahrene Person, sondern auch als Mutter, Wissenschaftlerin und Mitgestalterin“, betonte dabei zum Beispiel Thelke Scholz. Eyleen Besser unterstrich die Notwendigkeit, „eine offene, tolerante und menschliche Haltung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen zu leben und gesellschaftlich zu verankern“. Für PD Dr. Uta Gühne liegt der Schlüssel zu echter Inklusion „in sektorenübergreifender Zusammenarbeit, barrierefreien Sozialräumen und der Verknüpfung medizinischer und sozialer Angebote“.
Andreas Landmann plädierte dafür, größer zu denken: „Wir brauchen eine wirklich inkludierende Gesellschaft, nicht nur einzelne Systeme. Länder wie Dänemark zeigen, dass solche Prozesse gelingen können und dass mehr Inklusion auch mehr Lebenszufriedenheit bedeutet.“




