Oldenburg in Holstein (kobinet)
Am 10. Oktober 2025 war ein besonderer Tag.
Es war der 2. Ostholsteiner Tag der Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Etwa 500 Menschen kamen zu dem Fest.
Das Fest war in einer neuen Halle.
Die Halle hat keine Barrieren.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hin-kommen.
Die Halle ist am Schul-Campus in Oldenburg.
Campus bedeutet: Ein großes Gelände mit vielen Gebäuden.
Es gab viele Angebote für alle Menschen.
Es gab Kultur und Info-Stände.
Es gab Kuchen und Spiele.
Draußen gab es Suppe und Waffeln.
Es gab auch Cocktails ohne Alkohol.
Zuerst sollte die Suppe draußen ausgegeben werden.
Das war aber nicht erlaubt.
Schnell wurde ein Zelt besorgt.
Das Team hat gut zusammen gearbeitet.
Das Team war mutig.
Das Team hatte gute Ideen.
So konnte das Fest stattfinden.
Fach-Leute treffen sich
Am Vormittag gab es ein Netzwerk-Treffen.
Ein Netzwerk ist eine Gruppe von Menschen.
Sie haben den gleichen Beruf.
Sie helfen sich gegenseitig.
Viele Fach-Leute kamen zu dem Treffen.
Auch interessierte Menschen kamen.
Sie sprachen über ihre Arbeit.
Sie sprachen über Probleme und Erfolge.
Die Gespräche waren kurz.
Jedes Gespräch dauerte nur 5 Minuten.
Dann wechselten die Gesprächs-Partner.
Gesprächs-Partner bedeutet: Die Person mit der man redet.
So konnten viele Menschen miteinander reden.
Es ging um Frei-Zeit und Arbeit.
Es ging um junge Menschen in Vereinen.
Es ging auch um barriere-freie Gebäude.
Viele Menschen wünschen sich mehr Inklusion.
Inklusion soll besser geplant werden.
Inklusion soll überall wichtig sein.
Das gilt für den ganzen Kreis Ostholstein.
Programm für Familien
Am Mittag öffnete das Fest für alle.
Familien kamen mit ihren Kindern.
Auch junge Menschen kamen.
Auch Senioren kamen.
Senioren sind ältere Menschen.
Alle spielten und lachten zusammen.
Es gab viele Angebote zum Mit-Machen.
Die Menschen spielten Fußball.
Sie warfen Bälle und turnten.
Sie bastelten und fühlten verschiedene Dinge.
Die Inklusions-Band unMöglich 2.0 spielte Musik.
Inklusions-Band bedeutet: Menschen mit Behinderung machen Musik.
Und Menschen ohne Behinderung machen auch Musik.
Die Band spielte im Kultur-Raum.
Ottmar Miles-Paul stellte sein Buch vor.
Das Buch heißt: Zündeln an den Strukturen.
Sabine Lohner half ihm dabei.
Sie ist blind.
Sie liest für ihn vor.
Ottmar Miles-Paul sprach mit den Gästen.
Es ging um Rechte von Menschen mit Behinderung.
Das Theater der Begegnung zeigte ein Stück.
Das Stück war lustig.
Das Stück war zum Nach-Denken.
Es ging um Inklusion.
Gebärden-Sprach-Dolmetscher waren dabei.
Gebärden-sprache ist eine Sprache mit den Händen.
Gehör-lose Menschen sprechen mit Gebärden-sprache.
So konnten alle Menschen alles verstehen.
Großes Bild zum Mit-Machen
Im Eingangs-Bereich hing ein großes Bild.
Das Bild war ein Wimmel-Bild.
Wimmel-Bild bedeutet: Sehr viele Dinge sind zu sehen.
Man kann viel entdecken.
Katrin Werbeck aus Hamburg hat es gemalt.
Auf dem Bild waren viele Aktionen zu sehen.
Die Besucher konnten ihre Gedanken dazu schreiben.
Sie konnten auch malen und zeichnen.
So entstand eine bunte Collage.
Collage bedeutet: Viele Bilder zusammen.
Und viele Texte zusammen.
Die Collage zeigte: Inklusion ist wichtig.
Inklusion bedeutet Vielfalt.
Inklusion bedeutet Mit-Einander.
Inklusion bedeutet auch: Fragen stellen.
Dank an alle Helfer
Martina Scheel hat das Fest organisiert.
Sie ist Behinderten-Beauftragte der Stadt Oldenburg.
Diese Person hilft Menschen mit Behinderung.
Sie arbeitet für die Stadt.
Sebastian Bertram hat auch geholfen.
Er arbeitet für Inklusive Jugend-Arbeit Ostholstein.
Das ist eine Gruppe in Neustadt in Holstein.
Viele Helfer haben mit-gemacht.
Martina Scheel sagte: Es war viel zu tun.
Aber viele Menschen haben geholfen.
So funktioniert Inklusion gut.
Sebastian Bertram sagte: Vielen Dank an alle.
Danke fürs Planen und Auf-Bauen.
Danke fürs Kochen und Backen.
Danke fürs Spielen und Vorlesen.
Danke fürs Zu-Hören und Begleiten.
Danke fürs Ab-Bauen und Auf-Räumen.
Ohne die Helfer wäre das Fest nicht möglich gewesen.
Nächstes Fest 2026
Land-Rat Timo Gaarz war Schirm-Herr.
Schirm-Herr bedeutet: Er unterstützt die Veranstaltung.
Er eröffnete beide Teile des Festes.
Der Oldenburger Sport-Verein von 1865 war Träger.
Träger bedeutet: Eine Organisation kümmert sich um alles.
Sie bezahlt die Mit-Arbeiter.
Die Stadt Oldenburg in Holstein hat Geld gegeben.
Auch der Kreis Ostholstein hat Geld gegeben.
Die Cornils-Stiftung hat auch Geld gegeben.
Stiftung bedeutet: Eine Organisation hilft Menschen.
Sie unterstützt soziale Projekte.
2026 gibt es wieder ein Fest.
Das Fest ist am 18. September 2026.
Das Fest ist dann in Bad Schwartau.
Wer mit-machen möchte kann sich melden.
Die E-Mail-Adresse ist: [email protected]

Foto: Martina Scheel
Oldenburg i. H. (kobinet) "Kürbissuppe unter freiem Himmel ausgeben? Offiziell nicht gestattet. Schnell war ein Zelt besorgt. Diese Mischung aus Teamgeist, Mut und Improvisation prägte den 2. Ostholsteiner Tag der Inklusion, der am 10. Oktober 2025 rund 500 Menschen zur neuen barrierefreien Mehrzweckhalle am Oldenburger Schulcampus lockte. Mit Kultur, Infoständen, Kuchentafel, Spiel- und Mitmachaktionen wurde das Gebäude zu einem bunten Erfahrungsraum für Teilhabe und Begegnung. Draußen gab es Suppe, Waffeln und alkoholfreie Cocktails", so heißt es in der Presseinformation, die von der Inklusiven Jugendarbeit in Ostholstein und der Behindertenbeauftragten der Stadt Oldenburg in Holstein, Martina Scheel, im Nachgang zur Veranstaltung verbreitet wurde.
Fachkräfte und Engagierte vernetzen sich
Schon am Vormittag trafen sich dem Bericht zufolge zahlreiche Fachkräfte, Engagierte und Interessierte aus dem Kreisgebiet zum „Netzwerktreffen Inklusion“. Beim wechselnden „Fünf-Minuten-Miteinander“ kamen sie ins Gespräch über Herausforderungen, Erfolge und Zukunftsvisionen. Themen waren u. a. Freizeit, Ausbildung, Beruf, die Beteiligung junger Menschen in Vereinen und der barrierefreie Ausbau öffentlicher Räume. Viele wünschten sich, dass Inklusion im Kreis noch stärker strukturell verankert und als Querschnittsaufgabe verstanden wird.
Buntes Familienprogramm am Mittag
„Am Mittag öffnete das ‚Event für alle‘. Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren kamen, spielten, lachten und probierten Neues aus. Es wurde gekickt, geworfen, geturnt, gebastelt und mit allen Sinnen gefühlt. Im Kulturraum spielte die Inklusionsband unMöglich 2.0. Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul stellte mit seiner blinden Leseassistentin Sabine Lohner den Roman ‚Zündeln an den Strukturen‘ vor und sprach mit Gästen. Das Ensemble des Theaters der Begegnung zeigte, wie nah Humor, Einfallsreichtum und Nachdenklichkeit in der Inklusion beieinanderliegen. Beide Vorstellungen wurden von Gebärdensprachdolmetschern begleitet“, heißt es weiter im Bericht zur Veranstaltung.
Wimmelbild wird zur Collage
Ein besonderer Hingucker im Foyer war das große Wimmelbild der Hamburger Illustratorin Katrin Werbeck – eine visuelle Zusammenfassung vieler Aktionen und Angebote in beiden Hallenteilen. Besucher konnten ihre Gedanken zu Inklusion mit Stiften, Zeichnungen und Symbolen darunter ergänzen. So entstand im Laufe des Tages eine lebendige Collage, die zeigte, was Inklusion in Ostholstein bedeutet: Vielfalt, Bewegung, Miteinander, Hinterfragen.
Team dankt allen Helfern
Organisiert wurde all dies von einem Team um Martina Scheel, der Behindertenbeauftragten der Stadt Oldenburg, und Sebastian Bertram von der Plattform Inklusive Jugendarbeit Ostholstein (KJN Neustadt i. H.). „Auf den letzten Metern war noch vieles zu tun und zu bedenken“, so Scheel. „Aber die Hilfsbereitschaft war groß – so geht Inklusion.“ Bertram ergänzte: „Ein riesiges Dankeschön an alle, die mitgeplant, aufgebaut, gebacken, gekocht, gespielt, gelesen, begleitet, zugehört, abgebaut und aufgeräumt haben. Ohne euch wäre der Tag nicht möglich gewesen!“
Fortsetzung 2026 in Schwartau
Schirmherr der Veranstaltung war Landrat Timo Gaarz, der beide Veranstaltungsteile eröffnete. Träger war der Oldenburger Sportverein von 1865, gefördert von der Stadt Oldenburg i. H., dem Kreis Ostholstein und der Cornils-Stiftung. 2026 geht es weiter – am 18. September 2026 in Bad Schwartau. Wer sich beteiligen möchte, kann sich schon jetzt per E-Mail melden: [email protected]

Foto: Martina Scheel
Oldenburg i. H. (kobinet) "Kürbissuppe unter freiem Himmel ausgeben? Offiziell nicht gestattet. Schnell war ein Zelt besorgt. Diese Mischung aus Teamgeist, Mut und Improvisation prägte den 2. Ostholsteiner Tag der Inklusion, der am 10. Oktober 2025 rund 500 Menschen zur neuen barrierefreien Mehrzweckhalle am Oldenburger Schulcampus lockte. Mit Kultur, Infoständen, Kuchentafel, Spiel- und Mitmachaktionen wurde das Gebäude zu einem bunten Erfahrungsraum für Teilhabe und Begegnung. Draußen gab es Suppe, Waffeln und alkoholfreie Cocktails", so heißt es in der Presseinformation, die von der Inklusiven Jugendarbeit in Ostholstein und der Behindertenbeauftragten der Stadt Oldenburg in Holstein, Martina Scheel, im Nachgang zur Veranstaltung verbreitet wurde.
Fachkräfte und Engagierte vernetzen sich
Schon am Vormittag trafen sich dem Bericht zufolge zahlreiche Fachkräfte, Engagierte und Interessierte aus dem Kreisgebiet zum „Netzwerktreffen Inklusion“. Beim wechselnden „Fünf-Minuten-Miteinander“ kamen sie ins Gespräch über Herausforderungen, Erfolge und Zukunftsvisionen. Themen waren u. a. Freizeit, Ausbildung, Beruf, die Beteiligung junger Menschen in Vereinen und der barrierefreie Ausbau öffentlicher Räume. Viele wünschten sich, dass Inklusion im Kreis noch stärker strukturell verankert und als Querschnittsaufgabe verstanden wird.
Buntes Familienprogramm am Mittag
„Am Mittag öffnete das ‚Event für alle‘. Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren kamen, spielten, lachten und probierten Neues aus. Es wurde gekickt, geworfen, geturnt, gebastelt und mit allen Sinnen gefühlt. Im Kulturraum spielte die Inklusionsband unMöglich 2.0. Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul stellte mit seiner blinden Leseassistentin Sabine Lohner den Roman ‚Zündeln an den Strukturen‘ vor und sprach mit Gästen. Das Ensemble des Theaters der Begegnung zeigte, wie nah Humor, Einfallsreichtum und Nachdenklichkeit in der Inklusion beieinanderliegen. Beide Vorstellungen wurden von Gebärdensprachdolmetschern begleitet“, heißt es weiter im Bericht zur Veranstaltung.
Wimmelbild wird zur Collage
Ein besonderer Hingucker im Foyer war das große Wimmelbild der Hamburger Illustratorin Katrin Werbeck – eine visuelle Zusammenfassung vieler Aktionen und Angebote in beiden Hallenteilen. Besucher konnten ihre Gedanken zu Inklusion mit Stiften, Zeichnungen und Symbolen darunter ergänzen. So entstand im Laufe des Tages eine lebendige Collage, die zeigte, was Inklusion in Ostholstein bedeutet: Vielfalt, Bewegung, Miteinander, Hinterfragen.
Team dankt allen Helfern
Organisiert wurde all dies von einem Team um Martina Scheel, der Behindertenbeauftragten der Stadt Oldenburg, und Sebastian Bertram von der Plattform Inklusive Jugendarbeit Ostholstein (KJN Neustadt i. H.). „Auf den letzten Metern war noch vieles zu tun und zu bedenken“, so Scheel. „Aber die Hilfsbereitschaft war groß – so geht Inklusion.“ Bertram ergänzte: „Ein riesiges Dankeschön an alle, die mitgeplant, aufgebaut, gebacken, gekocht, gespielt, gelesen, begleitet, zugehört, abgebaut und aufgeräumt haben. Ohne euch wäre der Tag nicht möglich gewesen!“
Fortsetzung 2026 in Schwartau
Schirmherr der Veranstaltung war Landrat Timo Gaarz, der beide Veranstaltungsteile eröffnete. Träger war der Oldenburger Sportverein von 1865, gefördert von der Stadt Oldenburg i. H., dem Kreis Ostholstein und der Cornils-Stiftung. 2026 geht es weiter – am 18. September 2026 in Bad Schwartau. Wer sich beteiligen möchte, kann sich schon jetzt per E-Mail melden: [email protected]




