Berlin
E-Scooter stehen oft im Weg.
Das ist gefährlich für blinde Menschen.
Das ist auch gefährlich für Menschen mit Seh-Problemen.
Der Blinden-Verein ABSV will etwas ändern.
ABSV bedeutet: Allgemeiner Blinden- und Seh-Behinderten-Verein.
Der Verein geht vor Gericht.
Er klagt gegen den Berliner Senat.
Senat bedeutet: Die Regierung von Berlin.
Der Verein will: E-Scooter sollen nur an festen Plätzen stehen.
Diese Plätze nennt man: Park-Stationen.
Dann können blinde Menschen besser laufen.
Sie stoßen nicht mehr an die E-Scooter.
Aber: Es gibt zu wenig Geld für diese Park-Stationen.
Das berichtet rbb24.
rbb24 ist ein Nachrichten-Sender.
Thomas Künneke hat kobinet auf den Bericht aufmerksam gemacht.
Michael Richter ist Anwalt.
Er arbeitet für den ABSV.
Michael Richter ist selbst blind.
Er sagt: Wir haben nichts gegen E-Scooter.
Aber wir haben etwas gegen das System.
Das System heißt: Free-Floating.
Free-Floating bedeutet: E-Scooter stehen überall in der Stadt.
Man kann sie überall abstellen.
Man kann sie überall wieder mieten.
Die E-Scooter stehen auch auf Geh-Wegen.
Das macht viele Barrieren in der Stadt.
Barrieren bedeutet: Hindernisse für Menschen mit Behinderung.
Am 1. Oktober ist die Gerichts-Verhandlung.
Das Gericht heißt: Verwaltungs-Gericht Berlin.
Verwaltungs-Gericht bedeutet: Ein besonderes Gericht für Streit mit Ämtern.
Dort entscheiden Richter über solche Fälle.
Vielleicht gewinnt der ABSV.
Dann haben die E-Scooter-Firmen ein Problem.
Die Firmen heißen: Lime, Dott und Bolt.

Foto: DBSV/Cornelia Weiß
Berlin (kobinet) "Im Weg stehende E-Scooter sind besonders für blinde und sehbehinderte Menschen gefährlich. Der Blindenverein ABSV will vor Gericht erreichen, dass der Berliner Senat das Parken stadtweit nur in festen Stationen erlaubt. Doch für deren Ausbau fehlt Geld." So heißt es in einem Beitrag von rbb24 mit dem Titel "Blindenverein gegen Senat: Klage soll E-Scooter von Berliner Gehwegen verbannen", auf den Thomas Künneke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Der ABSV fordert dem rbb24-Bericht zufolge, dass E-Scooter in ganz Berlin nur noch in festen Parkbereichen stehen dürfen, damit Blinde und Sehbehinderte besser um sie herumnavigieren können. „Wir haben grundsätzlich nichts gegen E-Roller. Wir haben aber etwas gegen dieses ‚Free-Floating‘-System, bei dem der Gehsteig als Fläche für ein gewerbliches Angebot genutzt wird. Das bringt Tausende von Barrieren in die Stadt“, wird der Anwalt Michael Richter von rbb24 zitiert. Er vertritt den ABSV und ist selbst blind. Am 1. Oktober wird die Klage vor dem Verwaltungsgericht Berlin verhandelt. Ein Erfolg könnte das Geschäftsmodell von Anbietern wie Lime, Dott und Bolt hart treffen, heißt es weiter in dem Bericht.

Foto: DBSV/Cornelia Weiß
Berlin (kobinet) "Im Weg stehende E-Scooter sind besonders für blinde und sehbehinderte Menschen gefährlich. Der Blindenverein ABSV will vor Gericht erreichen, dass der Berliner Senat das Parken stadtweit nur in festen Stationen erlaubt. Doch für deren Ausbau fehlt Geld." So heißt es in einem Beitrag von rbb24 mit dem Titel "Blindenverein gegen Senat: Klage soll E-Scooter von Berliner Gehwegen verbannen", auf den Thomas Künneke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Der ABSV fordert dem rbb24-Bericht zufolge, dass E-Scooter in ganz Berlin nur noch in festen Parkbereichen stehen dürfen, damit Blinde und Sehbehinderte besser um sie herumnavigieren können. „Wir haben grundsätzlich nichts gegen E-Roller. Wir haben aber etwas gegen dieses ‚Free-Floating‘-System, bei dem der Gehsteig als Fläche für ein gewerbliches Angebot genutzt wird. Das bringt Tausende von Barrieren in die Stadt“, wird der Anwalt Michael Richter von rbb24 zitiert. Er vertritt den ABSV und ist selbst blind. Am 1. Oktober wird die Klage vor dem Verwaltungsgericht Berlin verhandelt. Ein Erfolg könnte das Geschäftsmodell von Anbietern wie Lime, Dott und Bolt hart treffen, heißt es weiter in dem Bericht.




