Hannover
1. Was war der Fach-Tag?
Am 18. September 2025 war ein Fach-Tag in Hannover.
Der Fach-Tag hieß: Inklusion leben!
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Es ging um das Budget für Arbeit.
Menschen sollen auf den allgemeinen Arbeits-Markt.
Budget für Arbeit ist Geld vom Staat.
Menschen mit Behinderung bekommen dieses Geld.
Sie können dann in normalen Firmen arbeiten.
Allgemeiner Arbeits-Markt bedeutet: normale Firmen.
Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Über 120 Menschen waren dabei.
2. Wer hatte eingeladen?
Annetraud Grote hatte eingeladen.
Sie ist Landes-Beauftragte für Menschen mit Behinderungen.
Sie arbeitet in Niedersachsen.
Landes-Beauftragte sind wichtige Personen.
Sie arbeiten für das Bundes-Land.
Sie helfen Menschen mit Behinderung.
3. Welche Organisationen haben mit-gemacht?
Der Fach-Tag war eine Zusammen-Arbeit.
Das Niedersächsische Bündnis Persönliches Budget war dabei.
Die Unternehmer-Verbände Niedersachsens haben mit-gemacht.
Unternehmer-Verbände sind Gruppen von Chefs.
Die Chefs haben Firmen.
Sie arbeiten zusammen in diesen Gruppen.
Das Niedersächsische Ministerium für Soziales war dabei.
Das Ministerium ist auch für Arbeit zuständig.
Die Landes-Arbeits-Gemeinschaft Arbeit war dabei.
4. Wer hat teil-genommen?
Verschiedene Menschen haben teil-genommen.
Unternehmen aus Niedersachsen waren da.
Mitarbeiter aus Werkstätten waren da.
Werkstatt-Räte waren auch dabei.
Werkstatt-Räte sind gewählte Vertreter.
Sie sprechen für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten.
Beratungs-Dienste haben teil-genommen.
Zum Beispiel Integrations-Fach-Dienste.
Integrations-Fach-Dienste sind Beratungs-Stellen.
Sie helfen Menschen mit Behinderung bei der Arbeit.
5. Was wollten alle Teil-Nehmer?
Alle Teil-Nehmer wollten das Gleiche.
Sie wollen Menschen mit Behinderungen helfen.
Die Menschen sollen Arbeit finden.
Die Arbeit soll auf dem allgemeinen Arbeits-Markt sein.
Die Teil-Nehmer haben über das Budget berichtet.
Sie haben ihre Erfahrungen erzählt.
Sie haben über die Zukunft gesprochen.
6. Wie funktioniert das Budget für Arbeit?
Das Budget für Arbeit hat 2 Teile.
Es gibt Geld für die Arbeit-Geber.
Das Geld kommt jeden Monat.
Das Geld ist ein Zuschuss zum Lohn.
Die Arbeit-Geber bekommen den Zuschuss.
Sie stellen Menschen mit Behinderungen ein.
Es gibt auch Geld für weitere Hilfen.
7. Wer hat den Fach-Tag eröffnet?
3 wichtige Menschen haben den Fach-Tag eröffnet.
Dr. Andreas Philippi ist Sozial-Minister von Niedersachsen.
Er sagte: Das Budget soll mehr genutzt werden.
Benedikt Hüppe ist Haupt-Geschäfts-Führer der Unternehmer-Verbände.
Jürgen Dusel ist Beauftragter der Bundes-Regierung.
Er ist für Menschen mit Behinderungen zuständig.
8. Was war wichtig bei dem Fach-Tag?
Ein wichtiger Teil war die Vernetzung.
Vernetzung bedeutet: Menschen arbeiten zusammen.
Sie tauschen sich aus und helfen sich.
Menschen mit Behinderungen aus Werkstätten haben sich getroffen.
Sie haben mit Vertretern von Unternehmen geredet.
Beide Seiten konnten Fragen stellen.
Sie konnten über ihre Unsicherheiten sprechen.
Annetraud Grote war sehr zufrieden.
9. Was kam dabei heraus?
Viele neue Kontakte sind entstanden.
Es wurden weitere Schritte geplant.
Vielleicht entstehen neue Arbeits-Verhältnisse.
Annetraud Grote sagte etwas Wichtiges.
In Deutschland gibt es Fachkräfte-Mangel.
Es gibt zu wenige Arbeiter für bestimmte Berufe.
Dann bleiben Arbeits-Plätze leer.
Aber wenige Menschen mit Behinderungen nutzen das Budget.
10. Warum lohnt sich das für Unternehmen?
Grote hat etwas Wichtiges erklärt.
Es lohnt sich für Unternehmen.
Menschen mit Behinderungen ein-zu-stellen ist gut.
Sie können volle Leistung erbringen.
Sie müssen an der richtigen Stelle arbeiten.
Oft sind sie besonders treu.
Oft sind sie besonders motiviert.
11. Gab es schon andere Veranstaltungen?
Das war schon der 2. große Fach-Tag.
Im Juni gab es eine Online-Fach-Tagung.
Das Thema war: Das persönliche Budget.
Persönliches Budget bedeutet: Geld vom Staat.
Mit dem Geld kann man Hilfe kaufen.
Es ging um Hilfen für Menschen mit Behinderungen.
Besonders für Menschen mit Autismus.
Autismus bedeutet: Menschen denken anders.
Sie fühlen anders als andere Menschen.
Über 420 Menschen haben teil-genommen.
12. Wie war die Online-Veranstaltung?
Die Online-Veranstaltung war sehr praktisch.
Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen haben berichtet.
Auch ihre Angehörigen haben erzählt.
Sie haben von ihren Erfahrungen erzählt.
Es ging um das persönliche Budget.
Welche Herausforderungen gibt es.
Was sind die Bedingungen für Erfolg.
13. Wer hat bei der Online-Veranstaltung mit-gemacht?
Die Online-Veranstaltung war auch eine Zusammen-Arbeit.
Das Niedersächsische Bündnis Persönliches Budget war dabei.
Der Verein Mittendrin hat mit-gemacht.
Das Zentrum für Autismus und Inklusion war dabei.
Das Zentrum heißt auch ZAK Germany.
Dieser Text ist in Leichter Sprache nach DIN SPEC 33429.
Fragen? Ruft an oder schreibt eine E-Mail.

Foto: Netzwerk Artikel 3
Hannover (kobinet) Am 18. September 2025 fand der Fachtag "Inklusion leben! – Mit dem Budget für Arbeit auf den allgemeinen Arbeitsmarkt" statt. Über 120 Engagierte folgten der Einladung der niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, zu dieser ganztägigen Veranstaltung in Hannover. Diese wurde in Kooperation mit dem Niedersächsischen Bündnis Persönliches Budget und Budgets für Arbeit/Ausbildung, den Unternehmerverbänden Niedersachsens, dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit, Bildung und Teilhabe umgesetzt, wie es in einer Presseinformation der niedersächsischen Landesbehindertenbeauftragten heißt.
Die Teilnehmenden hatten unterschiedliche Hintergründe: niedersächsische Unternehmen, Beschäftigte und Leitende der Werkstätten für behinderte Menschen, Werkstatträte, örtliche Träger der Eingliederungshilfe sowie Beratungsdienste (insbesondere Integrationsfachdienste (IFD) und Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA)). Alle einte das große Interesse daran, die lebendige Praxis zu stärken, Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu begleiten. Aus verschiedenen Perspektiven berichteten die unterschiedlichen Stakeholder über den Status quo und die Zukunft des „Budgets für Arbeit“. Dieses umfasst sowohl einen monatlichen Lohnkostenzuschuss für Arbeitgebende, die Menschen mit Behinderungen aus einer Werkstatt einstellen, als auch die Finanzierung weiterer Unterstützungsleistungen. Im Verlauf der Veranstaltung trugen die Mitwirkenden Erfahrungen und gute Beispiele der Realisierung von „Budgets für Arbeit“ zusammen und diskutierten Ansätze zur konkreten Weiterentwicklung, wie es im Bericht der Landesbeauftragten heißt.
Eröffnet wurde der Fachtag durch Dr. Andreas Philippi, niedersächsischen Sozialminister, der dazu aufrief, das „Budget für Arbeit“ stärker zu nutzen, Benedikt Hüppe, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, und Jürgen Dusel, Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
Ein Höhepunkt der Tagung war dem Bericht zufolge – ganz praktisch – die Vernetzung von Menschen mit Behinderungen aus niedersächsischen Werkstätten mit Vertretern und Vertreterinnen von Unternehmen. Fragen konnten beantwortet und Unsicherheiten angesprochen werden, die auf beiden Seiten bestanden. Annetraud Grote hob den Erfolg hervor, dass Kontakte ausgetauscht und weitere Schritte für potenzielle neue Arbeitsverhältnisse angebahnt werden konnten. „Denn obwohl es einen immensen Fachkräftemangel in Deutschland und in Niedersachsen gibt, profitieren aktuell immer noch sehr wenige Menschen mit Behinderungen vom Budget für Arbeit“, so Grote. „Dabei lohnt es sich für Unternehmen, Menschen mit Behinderungen einzustellen: An der richtigen Stelle eingesetzt, können sie volle Leistung für das Unternehmen erbringen – und legen nicht selten eine besonders hohe Loyalität und Motivation an den Tag.“
Der Fachtag war bereits die zweite große Veranstaltung der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in diesem Jahr. Im Juni fand die Online-Fachtagung „Das persönliche Budget – individualisierte Hilfen für Menschen mit Behinderungen am Beispiel von Autismus“ statt. Mit über 420 Teilnehmenden stieß auch diese ganztägige Veranstaltung auf großes Interesse. Sie war sehr praxisorientiert; Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen und ihre Angehörigen berichteten von Herausforderungen und Gelingensbedingungen der Nutzung des persönlichen Budgets. Umgesetzt wurde die Veranstaltung gemeinsam mit dem Niedersächsischen Bündnis Persönliches Budget, dem Verein Mittendrin und dem Zentrum für Autismus und Inklusion (ZAK Germany), wie es in der Presseinformation der Landesbehindertenbeauftragten von Niedersachsen heißt.

Foto: Netzwerk Artikel 3
Hannover (kobinet) Am 18. September 2025 fand der Fachtag "Inklusion leben! – Mit dem Budget für Arbeit auf den allgemeinen Arbeitsmarkt" statt. Über 120 Engagierte folgten der Einladung der niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, zu dieser ganztägigen Veranstaltung in Hannover. Diese wurde in Kooperation mit dem Niedersächsischen Bündnis Persönliches Budget und Budgets für Arbeit/Ausbildung, den Unternehmerverbänden Niedersachsens, dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit, Bildung und Teilhabe umgesetzt, wie es in einer Presseinformation der niedersächsischen Landesbehindertenbeauftragten heißt.
Die Teilnehmenden hatten unterschiedliche Hintergründe: niedersächsische Unternehmen, Beschäftigte und Leitende der Werkstätten für behinderte Menschen, Werkstatträte, örtliche Träger der Eingliederungshilfe sowie Beratungsdienste (insbesondere Integrationsfachdienste (IFD) und Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA)). Alle einte das große Interesse daran, die lebendige Praxis zu stärken, Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu begleiten. Aus verschiedenen Perspektiven berichteten die unterschiedlichen Stakeholder über den Status quo und die Zukunft des „Budgets für Arbeit“. Dieses umfasst sowohl einen monatlichen Lohnkostenzuschuss für Arbeitgebende, die Menschen mit Behinderungen aus einer Werkstatt einstellen, als auch die Finanzierung weiterer Unterstützungsleistungen. Im Verlauf der Veranstaltung trugen die Mitwirkenden Erfahrungen und gute Beispiele der Realisierung von „Budgets für Arbeit“ zusammen und diskutierten Ansätze zur konkreten Weiterentwicklung, wie es im Bericht der Landesbeauftragten heißt.
Eröffnet wurde der Fachtag durch Dr. Andreas Philippi, niedersächsischen Sozialminister, der dazu aufrief, das „Budget für Arbeit“ stärker zu nutzen, Benedikt Hüppe, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, und Jürgen Dusel, Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
Ein Höhepunkt der Tagung war dem Bericht zufolge – ganz praktisch – die Vernetzung von Menschen mit Behinderungen aus niedersächsischen Werkstätten mit Vertretern und Vertreterinnen von Unternehmen. Fragen konnten beantwortet und Unsicherheiten angesprochen werden, die auf beiden Seiten bestanden. Annetraud Grote hob den Erfolg hervor, dass Kontakte ausgetauscht und weitere Schritte für potenzielle neue Arbeitsverhältnisse angebahnt werden konnten. „Denn obwohl es einen immensen Fachkräftemangel in Deutschland und in Niedersachsen gibt, profitieren aktuell immer noch sehr wenige Menschen mit Behinderungen vom Budget für Arbeit“, so Grote. „Dabei lohnt es sich für Unternehmen, Menschen mit Behinderungen einzustellen: An der richtigen Stelle eingesetzt, können sie volle Leistung für das Unternehmen erbringen – und legen nicht selten eine besonders hohe Loyalität und Motivation an den Tag.“
Der Fachtag war bereits die zweite große Veranstaltung der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in diesem Jahr. Im Juni fand die Online-Fachtagung „Das persönliche Budget – individualisierte Hilfen für Menschen mit Behinderungen am Beispiel von Autismus“ statt. Mit über 420 Teilnehmenden stieß auch diese ganztägige Veranstaltung auf großes Interesse. Sie war sehr praxisorientiert; Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen und ihre Angehörigen berichteten von Herausforderungen und Gelingensbedingungen der Nutzung des persönlichen Budgets. Umgesetzt wurde die Veranstaltung gemeinsam mit dem Niedersächsischen Bündnis Persönliches Budget, dem Verein Mittendrin und dem Zentrum für Autismus und Inklusion (ZAK Germany), wie es in der Presseinformation der Landesbehindertenbeauftragten von Niedersachsen heißt.




