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Küchentischgespräch als Modell für eine personenzentrierte Bedarfsermittlung

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Foto: LVR

Köln (kobinet) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat geprüft, inwieweit das aus den Niederlanden bekannte "Keukentafelgesprek" (Küchentischgespräch) auf die Bedarfsermittlung im Rahmen der Eingliederungshilfe übertragen werden kann. Ziel ist eine lebensweltnahe, partizipative Beratung, bei der im häuslichen Umfeld gemeinsam mit der leistungsberechtigten Person und ihrem sozialen Umfeld konkrete Teilhabeziele erarbeitet werden. Die Analyse zeigt nach einem Bericht des LVR: Das Modell passt fachlich gut zu den Regelungen in Nordrhein-Westfalen und der Praxis beim LVR, etwa durch seine starke Personenzentrierung, Sozialraumorientierung und Einbindung von Peer-Beratung. Darüber informiert eine Vorlage für den Sozialausschuss des LVR vom 9. September 2024.

Im Rahmen seines Projekts zur Weiterentwicklung der Bedarfsermittlung (BEI_NRW 2.0) hat der LVR das sogenannte Küchentischprinzip bereits erprobt. Mithilfe eines digital barrierefrei gestalteten Instruments konnten Leistungsberechtigte ihre Sichtweisen erstmals unabhängig einbringen. Aufsuchende Gespräche vor Ort, unterstützt durch Vertrauenspersonen und Fallmanager*innen, wurden durchweg positiv bewertet, wie es im Newsletter des LVR heißt.

Link zur Vorlage des LVR mit weiteren Informationen