Köln (kobinet)
Der Landschafts-Verband Rheinland hat etwas geprüft.
Landschafts-Verband bedeutet: Eine große Gruppe von Städten.
Die Städte arbeiten zusammen.
Sie machen Aufgaben für die Menschen.
Zum Beispiel: Schulen und Hilfe für Menschen mit Behinderung.
Der Landschafts-Verband Rheinland heißt kurz LVR.
In den Niederlanden gibt es Küchen-Tisch-Gespräche.
Das sind besondere Beratungs-Gespräche.
Der LVR wollte wissen: Können wir das auch in Deutschland machen?
Bei Küchen-Tisch-Gesprächen geht es um Eingliederungs-Hilfe.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Hilfe für Menschen mit Behinderung.
Die Hilfe soll Menschen mit Behinderung beim Leben helfen.
Das Gespräch findet zu Hause statt.
Die Person mit Behinderung ist dabei.
Familie und Freunde sind auch dabei.
Zusammen überlegen sie: Was braucht die Person?
Der LVR hat das geprüft.
Das Ergebnis ist gut.
Das Küchen-Tisch-Gespräch passt zu den Regeln in Nord-Rhein-Westfalen.
Es passt auch zur Arbeit vom LVR.
Das Gespräch stellt die Person in den Mittel-Punkt.
Mittel-Punkt bedeutet: Die Person ist das Wichtigste.
Alles dreht sich um die Person.
Wie bei einem Kreis: Der Mittel-Punkt ist in der Mitte.
Das Gespräch bezieht das Umfeld mit ein.
Der LVR hat das schon einmal ausprobiert.
Das war in einem Projekt.
Das Projekt heißt BEI_NRW 2.0.
Menschen mit Behinderung konnten ihre Meinung sagen.
Sie konnten das mit einem Computer-Programm machen.
Das Programm ist barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können es benutzen.
Auch Menschen mit Behinderung.
Die Berater sind zu den Menschen nach Hause gekommen.
Vertrauens-Personen haben geholfen.
Vertrauens-Person bedeutet: Ein Mensch dem ich vertraue.
Er hilft mir bei Problemen.
Fall-Manager haben auch geholfen.
Fall-Manager bedeutet: Eine Person die dir hilft.
Sie kümmert sich um deine Probleme.
Sie sorgt für die richtige Hilfe.
Der Fall-Manager arbeitet mit Ämtern zusammen.
Alle fanden das gut.
Der Sozial-Ausschuss vom LVR bekommt Informationen darüber.
Sozial-Ausschuss bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Sie treffen sich regelmäßig.
Sie sprechen über Hilfe für Menschen.
Sie entscheiden über Hilfe.
Das war am 9. September 2024.
Link zur Vorlage des LVR mit weiteren Informationen
Foto: LVR
Köln (kobinet) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat geprüft, inwieweit das aus den Niederlanden bekannte "Keukentafelgesprek" (Küchentischgespräch) auf die Bedarfsermittlung im Rahmen der Eingliederungshilfe übertragen werden kann. Ziel ist eine lebensweltnahe, partizipative Beratung, bei der im häuslichen Umfeld gemeinsam mit der leistungsberechtigten Person und ihrem sozialen Umfeld konkrete Teilhabeziele erarbeitet werden. Die Analyse zeigt nach einem Bericht des LVR: Das Modell passt fachlich gut zu den Regelungen in Nordrhein-Westfalen und der Praxis beim LVR, etwa durch seine starke Personenzentrierung, Sozialraumorientierung und Einbindung von Peer-Beratung. Darüber informiert eine Vorlage für den Sozialausschuss des LVR vom 9. September 2024.
Im Rahmen seines Projekts zur Weiterentwicklung der Bedarfsermittlung (BEI_NRW 2.0) hat der LVR das sogenannte Küchentischprinzip bereits erprobt. Mithilfe eines digital barrierefrei gestalteten Instruments konnten Leistungsberechtigte ihre Sichtweisen erstmals unabhängig einbringen. Aufsuchende Gespräche vor Ort, unterstützt durch Vertrauenspersonen und Fallmanager*innen, wurden durchweg positiv bewertet, wie es im Newsletter des LVR heißt.

Foto: LVR
Köln (kobinet) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat geprüft, inwieweit das aus den Niederlanden bekannte "Keukentafelgesprek" (Küchentischgespräch) auf die Bedarfsermittlung im Rahmen der Eingliederungshilfe übertragen werden kann. Ziel ist eine lebensweltnahe, partizipative Beratung, bei der im häuslichen Umfeld gemeinsam mit der leistungsberechtigten Person und ihrem sozialen Umfeld konkrete Teilhabeziele erarbeitet werden. Die Analyse zeigt nach einem Bericht des LVR: Das Modell passt fachlich gut zu den Regelungen in Nordrhein-Westfalen und der Praxis beim LVR, etwa durch seine starke Personenzentrierung, Sozialraumorientierung und Einbindung von Peer-Beratung. Darüber informiert eine Vorlage für den Sozialausschuss des LVR vom 9. September 2024.
Im Rahmen seines Projekts zur Weiterentwicklung der Bedarfsermittlung (BEI_NRW 2.0) hat der LVR das sogenannte Küchentischprinzip bereits erprobt. Mithilfe eines digital barrierefrei gestalteten Instruments konnten Leistungsberechtigte ihre Sichtweisen erstmals unabhängig einbringen. Aufsuchende Gespräche vor Ort, unterstützt durch Vertrauenspersonen und Fallmanager*innen, wurden durchweg positiv bewertet, wie es im Newsletter des LVR heißt.




