Berlin (kobinet)
Die Bundes-Regierung will weniger Geld ausgeben.
Das Geld ist für Menschen mit Behinderung.
Das nennt man Sozial-Abbau.
Sozial-Abbau bedeutet: Der Staat gibt weniger Geld aus.
Das Geld ist für arme Menschen.
Zum Beispiel für arbeits-lose Menschen.
Oder für kranke Menschen.
Das Leben wird dann schwerer.
Die Lebenshilfe ist dagegen.
Sie fordert: Menschen mit Behinderung sollen teil-haben.
Am 9. September 2025 war eine Demo.
Die Demo war in Berlin.
Die Demo war vor dem Bundes-Kanzler-Amt.
Viele Menschen haben demonstriert.
Sie haben für eine Petition demonstriert.
Eine Petition ist eine Bitte an Politiker.
Man kann sich auch beschweren.
Die Petition heißt: Teilhabe ist kein Luxus.
Bei der Demo haben Menschen gesprochen.
Die Menschen haben eine Behinderung.
Sie arbeiten bei der Lebenshilfe.
Sie haben gesagt: Die Politik darf nicht entscheiden.
Die Politik darf nicht über uns entscheiden.
Wir müssen mit-reden.
Das ist ein wichtiger Grund-Satz.
Ein Grund-Satz ist eine wichtige Regel.
Die Regel steht im Gesetz.
Grund-Sätze stehen im Grund-Gesetz.
Das Grund-Gesetz ist von Deutschland.
Die Grund-Sätze sagen: Diese Rechte haben alle Menschen.
Niemand darf die Rechte weg-nehmen.
Sascha Ubrig kommt aus Berlin.
Er hat gesagt: Wir müssen kämpfen.
Wir müssen laut sein.
Nur so können wir etwas ändern.
Rolf Flathmann arbeitet bei der Lebenshilfe.
Er kommt aus Bremerhaven.
Er hat gesagt: Der Sozial-Staat wird kritisiert.
Menschen stellen den Sozial-Staat in Frage.
Sozial-Staat bedeutet: Der Staat hilft Menschen.
Der Staat hilft Menschen in Not.
Der Staat gibt Geld an arme Menschen.
Der Staat hilft kranken Menschen.
Der Staat hilft alten Menschen.
So sorgt der Staat für alle.
Das darf nicht sein.
Teilhabe ist ein Menschen-Recht.
Inklusion ist auch ein Menschen-Recht.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Menschen-Rechte kann man nicht weg-nehmen.
Deutschland hat vor 15 Jahren etwas versprochen.
Deutschland hat einen Vertrag unterschrieben.
Der Vertrag heißt: UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein wichtiger Vertrag.
Viele Länder haben diesen Vertrag unterschrieben.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben Rechte.
Sie haben die gleichen Rechte.
Sie sollen überall mit-machen können.
Das bedeutet: Deutschland muss die Rechte achten.
Deutschland muss die Rechte von Menschen mit Behinderung achten.
Die Lebenshilfe ist gegen Kürzungen.
Die Lebenshilfe ist gegen alle Kürzungen.
Rolf Flathmann hat erklärt: Die Eingliederungs-Hilfe kostet Geld.
Die Eingliederungs-Hilfe kostet mehr Geld.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Hilfe für Menschen mit Behinderung.
Das hat 2 Gründe.
Erstens: Mehr Menschen brauchen Hilfe.
Zweitens: Alles wird teurer.
Darum kostet die Hilfe mehr.
Rolf Flathmann hat einen Sohn.
Sein Sohn ist erwachsen.
Sein Sohn hat das Down-Syndrom.
Down-Syndrom bedeutet: Menschen haben ein Extra Chromo-som.
Sie lernen anders als andere Menschen.
Rolf Flathmann hat zu Herrn Merz gesagt: Lassen Sie die Hilfe in Ruhe.
Lassen Sie die Eingliederungs-Hilfe in Ruhe.
Kürzen Sie das Geld nicht.
Über 230.000 Menschen haben unterschrieben.
Sie haben die Petition unterschrieben.
Die Petition ist von Lisa Behme.

Foto: privat
Berlin (kobinet) Angesichts des drohenden Sozialabbaus fordert die Lebenshilfe ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur uneingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Auf der Demo am 9. September 2025 vor dem Bundeskanzleramt für die Petition #TeilhabeIstKeinLuxus griffen mehrere Selbstvertreter der Lebenshilfe zum Mikrofon und machten deutlich, dass die Politik "nichts über uns ohne uns" entscheiden dürfe, wie es in einer Presseinformation der Bundesvereinigung Lebenshilfe heißt. Sascha Ubrig aus Berlin appellierte an alle: "Wir müssen kämpfen und laut sein!"
Und Rolf Flathmann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Lebenshilfe aus Bremerhaven, kritisierte: „Der Sozialstaat und seine Leistungen werden infrage gestellt. Das kann nicht sein. Denn Teilhabe und Inklusion sind Menschenrechte. Die können niemals infrage gestellt werden.“ Außerdem habe sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet.
Die Lebenshilfe weist alle pauschalen Forderungen nach Kürzungen vehement zurück. „Wir wissen doch, dass die Steigerungen bei den Kosten der Eingliederungshilfe zwei Gründe haben. Erstens: Immer mehr Menschen brauchen diese Leistungen. Und zweitens: Wegen der allgemeinen Teuerung und der entsprechenden Tarifsteigerungen werden Unterstützungsleistungen nun mal teurer – wie alles andere auch“, betonte Rolf Flathmann, der Vater eines erwachsenen Sohnes mit Down-Syndrom ist. „Daher gilt, Herr Merz: Hände weg von der Eingliederungshilfe!“
*Bisher haben bereits mehr als 230.000 Menschen die von Lisa Behme gestartete Petition #TeilhabeIstKeinLuxus unterzeichnet.

Foto: privat
Berlin (kobinet) Angesichts des drohenden Sozialabbaus fordert die Lebenshilfe ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur uneingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Auf der Demo am 9. September 2025 vor dem Bundeskanzleramt für die Petition #TeilhabeIstKeinLuxus griffen mehrere Selbstvertreter der Lebenshilfe zum Mikrofon und machten deutlich, dass die Politik "nichts über uns ohne uns" entscheiden dürfe, wie es in einer Presseinformation der Bundesvereinigung Lebenshilfe heißt. Sascha Ubrig aus Berlin appellierte an alle: "Wir müssen kämpfen und laut sein!"
Und Rolf Flathmann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Lebenshilfe aus Bremerhaven, kritisierte: „Der Sozialstaat und seine Leistungen werden infrage gestellt. Das kann nicht sein. Denn Teilhabe und Inklusion sind Menschenrechte. Die können niemals infrage gestellt werden.“ Außerdem habe sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet.
Die Lebenshilfe weist alle pauschalen Forderungen nach Kürzungen vehement zurück. „Wir wissen doch, dass die Steigerungen bei den Kosten der Eingliederungshilfe zwei Gründe haben. Erstens: Immer mehr Menschen brauchen diese Leistungen. Und zweitens: Wegen der allgemeinen Teuerung und der entsprechenden Tarifsteigerungen werden Unterstützungsleistungen nun mal teurer – wie alles andere auch“, betonte Rolf Flathmann, der Vater eines erwachsenen Sohnes mit Down-Syndrom ist. „Daher gilt, Herr Merz: Hände weg von der Eingliederungshilfe!“
*Bisher haben bereits mehr als 230.000 Menschen die von Lisa Behme gestartete Petition #TeilhabeIstKeinLuxus unterzeichnet.




