Köln
Nordrhein-Westfalen will weniger Inklusion in Schulen.
Inklusion bedeutet: Alle Kinder lernen zusammen.
Kinder mit Behinderungen und Kinder ohne Behinderungen.
Das bedeutet: Kinder mit Behinderungen sollen wieder getrennt lernen.
Der Verein mittendrin kritisiert das schon lange.
Über 30 neue Förder-Schulen sind geplant.
Förder-Schulen sind besondere Schulen.
Dort lernen nur Kinder mit Behinderungen.
Die Lehrer haben eine spezielle Ausbildung.
Der Landschafts-Verband Rheinland plant eine neue Förder-Schule.
Landschafts-Verband bedeutet: Das ist eine große Organisation.
Mehrere Städte arbeiten zusammen.
Sie kümmern sich um Menschen mit Behinderungen.
Die Schule soll in Neunkirchen-Seelscheid entstehen.
Dort sollen Kinder mit Körper-Behinderungen lernen.
Körper-Behinderungen bedeutet: Der Körper funktioniert anders.
Zum Beispiel können Menschen nicht laufen.
Oder sie brauchen einen Roll-Stuhl.
Die Politiker wollen das im Oktober beschließen.
Viele Menschen finden das schlecht.
Dagmar Greskamp ärgert sich sehr.
Sie hat auf LinkedIn geschrieben.
LinkedIn ist eine Internet-Seite.
Dort schreiben Menschen über ihre Arbeit.
Die neue Schule kostet 97 Millionen Euro.
Das wird als Inklusion verkauft.
Aber das ist keine echte Inklusion.
Viele Menschen denken genauso.
Die Verwaltung plant eine neue Schule.
Verwaltung sind die Mitarbeiter der Stadt.
Sie planen wichtige Dinge.
Sie sorgen für Ordnung.
Die Schule ist für Kinder mit Körper-Behinderungen.
Sie soll 18 Klassen haben.
Die Schule soll andere Förder-Schulen entlasten.
Entlasten bedeutet: Jemandem helfen.
Die Person hat dann weniger Arbeit.
Das macht das Leben leichter.
Diese stehen in Rösrath, Sankt Augustin und Wiehl.

Foto: LVR
Köln (kobinet) Nordrhein-Westfalen macht anscheinend eine Rolle rückwärts in Sachen schulischer Inklusion. Der Verein mittendrin hatte bereits kritisiert, dass über 30 neue Förderschulen geplant sind. Nun hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) einen Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung in Neunkirchen-Seelscheid vorbereitet, der im Oktober endgültig beschlossen werden soll und auf Kritik stößt. "Wenn der Tag mit einer Meldung zum Neubau einer Förderschule für 97 Millionen Euro startet und das mit Hinweis auf die UN-Behindertenrechtskonvention als Inklusion verkauft wird, fragt man sich, ob sich all die Arbeit und der Kampf für einen inklusiven Arbeitsmarkt überhaupt lohnt", so hat Dagmar Greskamp ihren Frust in einem Post auf LinkedIn zum Ausdruck gebracht und spricht damit vielen aus dem Herzen, die sich für Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einsetzen.
„Die Verwaltung beabsichtigt im Rahmen ihrer Schulentwicklungsplanung für den Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung (KME) die Errichtung eines neuen Schulstandortes im Förderschwerpunkt KME in der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. (…) Geplant ist der Neubau einer 1,5-zügigen Förderschule mit 18 Klassen zur Entlastung der bestehenden LVR-Förderschulen in Rösrath, Sankt Augustin und Wiehl“, heißt es unter anderem in der Vorlage für die Beschlussempfehlung.

Foto: LVR
Köln (kobinet) Nordrhein-Westfalen macht anscheinend eine Rolle rückwärts in Sachen schulischer Inklusion. Der Verein mittendrin hatte bereits kritisiert, dass über 30 neue Förderschulen geplant sind. Nun hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) einen Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung in Neunkirchen-Seelscheid vorbereitet, der im Oktober endgültig beschlossen werden soll und auf Kritik stößt. "Wenn der Tag mit einer Meldung zum Neubau einer Förderschule für 97 Millionen Euro startet und das mit Hinweis auf die UN-Behindertenrechtskonvention als Inklusion verkauft wird, fragt man sich, ob sich all die Arbeit und der Kampf für einen inklusiven Arbeitsmarkt überhaupt lohnt", so hat Dagmar Greskamp ihren Frust in einem Post auf LinkedIn zum Ausdruck gebracht und spricht damit vielen aus dem Herzen, die sich für Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einsetzen.
„Die Verwaltung beabsichtigt im Rahmen ihrer Schulentwicklungsplanung für den Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung (KME) die Errichtung eines neuen Schulstandortes im Förderschwerpunkt KME in der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. (…) Geplant ist der Neubau einer 1,5-zügigen Förderschule mit 18 Klassen zur Entlastung der bestehenden LVR-Förderschulen in Rösrath, Sankt Augustin und Wiehl“, heißt es unter anderem in der Vorlage für die Beschlussempfehlung.




