Berlin (kobinet)
Deutschland macht zu wenig für Menschen mit Behinderung.
Das steht in einem wichtigen Vertrag.
Der Vertrag heißt: UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein wichtiger Vertrag von vielen Ländern.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Deutschland hat diesen Vertrag unterschrieben.
Deutschland muss sich an diesen Vertrag halten.
Menschen mit Behinderung haben ein Recht.
Sie sollen in normale Schulen gehen können.
Das nennt man: Inklusion.
Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Aber in Deutschland gibt es viele Förder-Schulen.
Das sind besondere Schulen für Kinder mit Behinderung.
Die Lehrer haben eine besondere Ausbildung.
Diese Förder-Schulen sind nicht gut für die Kinder.
73 von 100 Schülern machen dort keinen Abschluss.
Die Kinder haben wenig Kontakt zu anderen Menschen.
Sie werden ausgeschlossen von der Gesellschaft.
Das sind alle Menschen zusammen.
Menschen leben zusammen in einer Gruppe.
Es gibt einen Podcast über dieses Thema.
Das ist eine Sendung im Internet.
Man kann sie mit Kopf-Hörern anhören.
Der Podcast heißt: Bildung, bitte!.
Andreas Bursche macht den Podcast.
Er spricht mit 2 Gästen über das Thema.
Ein Gast ist Raul Krauthausen.
Er kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Der andere Gast ist Janne Schmidmann.
Sie ist 17 Jahre alt.
Sie geht noch zur Schule.
Die Gäste sprechen über Inklusion.
Sie sprechen auch über Barriere-Freiheit.
Alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Barriere-Freiheit ist mehr als nur Rampen.
Barriere-Freiheit ist mehr als nur Aufzüge.
Die Gäste erzählen von ihren Erfahrungen.
Sie erklären den Unterschied zwischen Integration und Inklusion.
Integration bedeutet: Menschen mit Behinderung kommen in normale Schulen.
Verschiedene Menschen werden eine Gruppe.
Alle Menschen sollen mit-machen können.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören von Anfang an dazu.
Die Gäste kritisieren die Förder-Schulen.
Inklusion ist kein fertiges Projekt.
Inklusion ist ein langer Prozess.
Etwas verändert sich langsam.
Es passiert Schritt für Schritt.
Der Prozess dauert oft sehr lange.
Die ganze Gesellschaft muss sich ändern.
Lehrer brauchen mehr Hilfe.
Lehrer brauchen mehr Unterstützung.
Politiker brauchen mehr Mut für Veränderungen.
Die Schulen müssen sich an den Vertrag halten.
Inklusion geht alle Menschen an.
Das Bildungs-System muss sich dringend ändern.
Das sind alle Schulen und Hoch-Schulen in Deutschland.
Auch Kinder-Gärten gehören dazu.

Foto: Pexels In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Berlin (kobinet) "Deutschland tut nicht genug, um seine menschenrechtlichen Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention zu erfüllen. Behinderte Menschen haben das Recht auf ein inklusives Bildungssystem, doch stattdessen gibt es in Deutschland ein hochentwickeltes System von Sonderstrukturen. Diese fördern jedoch nur die soziale Segregation. Fast 73 Prozent aller Schülerinnen und Schüler einer Förderschule verlassen die Einrichtung ohne Abschluss und die Kinder verlieren oft den gesellschaftlichen Anschluss", so heißt es in der Ankündigung des Podcasts "Bildung, bitte!". Moderator Andreas Bursche spricht mit Inklusions-Aktivist Raul Krauthausen und der 17-jährigen Schülerin und Mitorganisatorin der "Bildungswende, JETZT! Bremen" Janne Schmidmann über Inklusion und Barrierefreiheit – und warum das weit mehr bedeutet als ein paar Rampen oder Aufzüge, wie es in der Ankündigung heißt.
Sie teilen persönliche Erfahrungen, diskutieren die Unterschiede zwischen Integration und Inklusion und hinterfragen kritisch die Rolle von Förderschulen. Klar wird: Inklusion ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein Prozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft. Lehrkräfte brauchen Unterstützung, Entscheidungsträger mehr Mut und Schulen müssen sich stärker an der UN-Behindertenrechtskonvention orientieren. Denn Inklusion geht uns alle an und Veränderungen im Bildungssystem sind dringend notwendig“, heißt es weiter in der Ankündigung des Podcasts.

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Berlin (kobinet) "Deutschland tut nicht genug, um seine menschenrechtlichen Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention zu erfüllen. Behinderte Menschen haben das Recht auf ein inklusives Bildungssystem, doch stattdessen gibt es in Deutschland ein hochentwickeltes System von Sonderstrukturen. Diese fördern jedoch nur die soziale Segregation. Fast 73 Prozent aller Schülerinnen und Schüler einer Förderschule verlassen die Einrichtung ohne Abschluss und die Kinder verlieren oft den gesellschaftlichen Anschluss", so heißt es in der Ankündigung des Podcasts "Bildung, bitte!". Moderator Andreas Bursche spricht mit Inklusions-Aktivist Raul Krauthausen und der 17-jährigen Schülerin und Mitorganisatorin der "Bildungswende, JETZT! Bremen" Janne Schmidmann über Inklusion und Barrierefreiheit – und warum das weit mehr bedeutet als ein paar Rampen oder Aufzüge, wie es in der Ankündigung heißt.
Sie teilen persönliche Erfahrungen, diskutieren die Unterschiede zwischen Integration und Inklusion und hinterfragen kritisch die Rolle von Förderschulen. Klar wird: Inklusion ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein Prozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft. Lehrkräfte brauchen Unterstützung, Entscheidungsträger mehr Mut und Schulen müssen sich stärker an der UN-Behindertenrechtskonvention orientieren. Denn Inklusion geht uns alle an und Veränderungen im Bildungssystem sind dringend notwendig“, heißt es weiter in der Ankündigung des Podcasts.




