Berlin (kobinet)
Der Bundes-Klinik-Atlas ist wichtig.
Das ist eine Liste mit allen Kranken-Häusern in Deutschland.
Die Liste zeigt: Wo sind die Kranken-Häuser.
Wie gut sind sie.
Er hilft Menschen bei der Suche.
In Deutschland gibt es 1.700 Kranken-Häuser.
Der Atlas zeigt: Wie gut sind sie?
Wie viele Menschen werden behandelt?
Ministerin Nina Warken will das Projekt beenden.
Das ist eine wichtige Frau in der Regierung.
Sie macht Entscheidungen für Deutschland.
Sie kümmert sich um die Gesundheit.
Das soll am 30. Juni 2025 passieren.
VdK-Präsidentin Verena Bentele ist dagegen.
Das ist die Chefin vom VdK.
VdK ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Behinderungen.
Der VdK hilft Menschen mit Behinderung.
Verena Bentele sagt: Das ist schlecht.
Kranke Menschen brauchen ehrliche Informationen.
Das sind Menschen die krank sind.
Sie gehen zum Arzt.
Oder ins Kranken-Haus.
Die Informationen sollen frei sein.
Das bedeutet: Niemand kann die Informationen ändern.
Die Informationen sind ehrlich.
Niemand soll sie beeinflussen.
Der Atlas hat wichtige Daten gesammelt.
Er zeigt: Wie viele Menschen werden behandelt?
Wie viele Ärzte arbeiten dort?
Wie gut ist die Behandlung?
Diese Informationen gehen verloren.
Verena Bentele will das alte System nicht zurück.
Früher gab es ein Kranken-Haus-Verzeichnis.
Das ist eine Liste mit allen Kranken-Häusern.
Die Liste zeigt: Wo sind sie.
Welche Ärzte arbeiten dort.
Das war von der Kranken-Haus-Gesellschaft.
Das ist ein Verein für alle Kranken-Häuser in Deutschland.
Der Verein macht Regeln.
Diese Gruppe vertritt die Kranken-Häuser.
Das Verzeichnis war bis April 2024 da.
Verena Bentele sagt: Kranken-Haus-Besitzer sollen nicht alleine informieren.
Das ist der Chef von einem Kranken-Haus.
Er bezahlt alles.
Das können Städte sein.
Oder Firmen.
Das ist nicht fair.
Menschen brauchen ehrliche Informationen.
Das Ministerium soll eine gute Lösung finden.
Das ist ein wichtiges Amt vom Staat.
Dort arbeiten Menschen für die Regierung.
Jedes Ministerium hat ein Thema.
Es soll nicht nur auf Firmen hören.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Der Bundes-Klinik-Atlas sollte verständliche und transparente Informationen über den Umfang und die Qualität der Versorgung in rund 1.700 deutschen Krankenhäusern liefern. Den Plan von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, das Projekt rückwirkend zum 30. Juni 2025 einzustellen, kritisiert VdK-Präsidentin Verena Bentele scharf: "Das Aus für den Klinik-Atlas darf keinesfalls das Aus für Transparenz bedeuten. Wird Warkens Plan umgesetzt, erhalten Patientinnen und Patienten nicht mehr das unabhängige Wissen, das ohne wirtschaftliche Einflussnahme zusammengetragen wurde. Millionen von Fallzahlen sowie umfangreiche Angaben zur Personalsituation und Qualitätsstandards von etwa 1.700 Kliniken verschwinden mit dem Ende des Klinik-Atlas."
„Ich lehne es entschieden ab, das langjährige Krankenhausverzeichnis der Deutschen Krankenhausgesellschaft erneut so bereitzustellen, dass es auf den Internetseiten des Bundes integriert werden kann – wie es bis April 2024 der Fall war. Es darf nicht sein, dass Informationen zur Krankenhausbehandlung künftig allein durch Klinikträger oder -verbände im Krankenhausverzeichnis bereitgestellt werden. Eine unabhängige Informationsquelle ist essenziell. Das Ministerium darf nicht bedingungslos und ohne eine gute Lösung im Sinn der Patienten den Forderungen aus der Wirtschaft folgen“, erklärte Verena Bentele.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Der Bundes-Klinik-Atlas sollte verständliche und transparente Informationen über den Umfang und die Qualität der Versorgung in rund 1.700 deutschen Krankenhäusern liefern. Den Plan von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, das Projekt rückwirkend zum 30. Juni 2025 einzustellen, kritisiert VdK-Präsidentin Verena Bentele scharf: "Das Aus für den Klinik-Atlas darf keinesfalls das Aus für Transparenz bedeuten. Wird Warkens Plan umgesetzt, erhalten Patientinnen und Patienten nicht mehr das unabhängige Wissen, das ohne wirtschaftliche Einflussnahme zusammengetragen wurde. Millionen von Fallzahlen sowie umfangreiche Angaben zur Personalsituation und Qualitätsstandards von etwa 1.700 Kliniken verschwinden mit dem Ende des Klinik-Atlas."
„Ich lehne es entschieden ab, das langjährige Krankenhausverzeichnis der Deutschen Krankenhausgesellschaft erneut so bereitzustellen, dass es auf den Internetseiten des Bundes integriert werden kann – wie es bis April 2024 der Fall war. Es darf nicht sein, dass Informationen zur Krankenhausbehandlung künftig allein durch Klinikträger oder -verbände im Krankenhausverzeichnis bereitgestellt werden. Eine unabhängige Informationsquelle ist essenziell. Das Ministerium darf nicht bedingungslos und ohne eine gute Lösung im Sinn der Patienten den Forderungen aus der Wirtschaft folgen“, erklärte Verena Bentele.




