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Zukunft des Berliner Spielplan Audiodeskription noch ungewiss

Bild vom Theaterstück, zwei Schauspieler in heller Kleidung vor dunklem Hintergrund
Bild vom Theaterstück
Foto: Das Copyright des Bildes hat die Künstler*in

BERLIN (kobinet) Seit dem Jahr 2019 gelingt es dem gemeinnützigen Kulturverein Förderband e.V., das Projekt "Berliner Spielplan Audiodeskription" mithilfe verschiedener Fördergeber durchzuführen. Dieses bundesweit einmalige und im Land Berlin anerkannte Pilotprojekt etabliert professionelle Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Zuschauer an den wichtigen Berliner Bühnen wie dem Friedrichstadt-Palast, der Deutschen Oper, dem Berliner Ensemble, dem Deutschen Theater, dem Theater an der Parkaue, der Volksbühne und der Schaubühne. Das Projekt sorgt dafür, dass blinde Menschen mit Genuss und auf Augenhöhe ein Theater besuchen können, ohne andere durch die Flüsterkommentare ihrer sehenden Begleitungen zu stören.

Aktuell ist die Finanzierung durch die Kulturverwaltung noch bis Ende des Jahres gesichert, danach steht das Projekt erneut auf der Kippe. Wie viele Akteure in der Kulturszene Berlins versucht der gemeinnützige Kulturverein derzeit, Überzeugungsarbeit bei Politik und Senat zu leisten. Ziel des Vereins ist es, den Spielplan im Rahmen des Landeshaushalts zu platzieren. Um Sichtbarkeit herzustellen, plant der Kulturverein am 10.09. in der Zeit zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr einen demonstrativen Trauerumzug mit Grabrede vor dem Berliner Abgeordnetenhaus.

Diesem Trauerzug des Berliner Spielplan Audiodeskription können sich gerne möglichst viele kulturinteressierte Berliner und ihre Gäste anschließen.