Berlin (kobinet)
Seit 2019 macht der Verein Förderband e.V. ein wichtiges Projekt.
Ein Förder-Band ist ein langes Band.
Das Band bewegt sich.
Sachen können auf dem Band stehen.
Das Band trägt die Sachen von einem Ort zum anderen.
Das Projekt heißt Berliner Spiel-Plan Audio-Beschreibung.
Audio-Beschreibung bedeutet: Jemand erklärt, was auf der Bühne passiert.
Das hilft blinden Menschen und Menschen mit Seh-Problemen.
Der Verein arbeitet mit vielen wichtigen Theatern in Berlin zusammen.
Zum Beispiel mit dem Friedrichstadt-Palast.
Der Friedrichstadt-Palast ist ein Theater in Berlin.
Dort gibt es Shows mit Tanz und Musik.
Viele Menschen schauen sich die Shows an.
Das Theater ist sehr groß.
Der Verein arbeitet auch mit der Deutschen Oper.
Die Deutsche Oper ist ein Theater in Berlin.
Dort singen Menschen Opern.
Eine Oper ist ein Musik-Theater.
Die Sänger erzählen eine Geschichte mit Liedern.
Auch das Berliner Ensemble macht mit.
Das Berliner Ensemble ist ein Theater in Berlin.
Dort spielen Schauspieler Theater-Stücke.
Die Schauspieler arbeiten zusammen.
Sie erzählen Geschichten auf der Bühne.
Das Deutsche Theater ist auch dabei.
Das Deutsche Theater ist ein Theater in Berlin.
Dort spielen Schauspieler Geschichten vor.
Die Zuschauer sitzen und schauen zu.
Das Deutsche Theater ist bekannt.
Blinde Menschen können so besser ins Theater gehen.
Sie brauchen keine Begleitung.
Die Begleitung muss ihnen nichts erklären.
Das ist viel angenehmer für alle Menschen im Theater.
Bis Ende 2024 gibt es noch Geld für das Projekt.
Das Geld kommt von der Kultur-Verwaltung Berlin.
Kultur sind Dinge wie Theater und Musik.
Eine Verwaltung plant und organisiert Sachen.
Die Kultur-Verwaltung kümmert sich um Theater und Museen.
Danach ist das Projekt in Gefahr.
Es gibt vielleicht kein Geld mehr.
Der Verein versucht, Politiker zu überzeugen.
Das Projekt soll weiter laufen.
Es soll Geld aus dem Landes-Haushalt bekommen.
Landes-Haushalt bedeutet: Das ist das Geld von Berlin.
Am 10. September macht der Verein eine besondere Aktion.
Von 15 Uhr bis 17 Uhr gibt es einen Trauer-Umzug.
Der Umzug geht zum Berliner Abgeordneten-Haus.
Abgeordneten-Haus bedeutet: Dort arbeiten die Politiker von Berlin.
Bei dem Umzug gibt es auch eine Grab-Rede.
Eine Grab-Rede ist eine besondere Rede.
Sie wird bei einer Beerdigung gehalten.
Jemand spricht über den verstorbenen Menschen.
Das soll zeigen: Das Projekt stirbt vielleicht.
Alle Menschen, die Kultur mögen, können mitmachen.
Auch Gäste von Berlin können mitmachen.

Foto: Das Copyright des Bildes hat die Künstler*in
BERLIN (kobinet) Seit dem Jahr 2019 gelingt es dem gemeinnützigen Kulturverein Förderband e.V., das Projekt "Berliner Spielplan Audiodeskription" mithilfe verschiedener Fördergeber durchzuführen. Dieses bundesweit einmalige und im Land Berlin anerkannte Pilotprojekt etabliert professionelle Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Zuschauer an den wichtigen Berliner Bühnen wie dem Friedrichstadt-Palast, der Deutschen Oper, dem Berliner Ensemble, dem Deutschen Theater, dem Theater an der Parkaue, der Volksbühne und der Schaubühne. Das Projekt sorgt dafür, dass blinde Menschen mit Genuss und auf Augenhöhe ein Theater besuchen können, ohne andere durch die Flüsterkommentare ihrer sehenden Begleitungen zu stören.
Aktuell ist die Finanzierung durch die Kulturverwaltung noch bis Ende des Jahres gesichert, danach steht das Projekt erneut auf der Kippe. Wie viele Akteure in der Kulturszene Berlins versucht der gemeinnützige Kulturverein derzeit, Überzeugungsarbeit bei Politik und Senat zu leisten. Ziel des Vereins ist es, den Spielplan im Rahmen des Landeshaushalts zu platzieren. Um Sichtbarkeit herzustellen, plant der Kulturverein am 10.09. in der Zeit zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr einen demonstrativen Trauerumzug mit Grabrede vor dem Berliner Abgeordnetenhaus.
Diesem Trauerzug des Berliner Spielplan Audiodeskription können sich gerne möglichst viele kulturinteressierte Berliner und ihre Gäste anschließen.

Foto: Das Copyright des Bildes hat die Künstler*in
BERLIN (kobinet) Seit dem Jahr 2019 gelingt es dem gemeinnützigen Kulturverein Förderband e.V., das Projekt "Berliner Spielplan Audiodeskription" mithilfe verschiedener Fördergeber durchzuführen. Dieses bundesweit einmalige und im Land Berlin anerkannte Pilotprojekt etabliert professionelle Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Zuschauer an den wichtigen Berliner Bühnen wie dem Friedrichstadt-Palast, der Deutschen Oper, dem Berliner Ensemble, dem Deutschen Theater, dem Theater an der Parkaue, der Volksbühne und der Schaubühne. Das Projekt sorgt dafür, dass blinde Menschen mit Genuss und auf Augenhöhe ein Theater besuchen können, ohne andere durch die Flüsterkommentare ihrer sehenden Begleitungen zu stören.
Aktuell ist die Finanzierung durch die Kulturverwaltung noch bis Ende des Jahres gesichert, danach steht das Projekt erneut auf der Kippe. Wie viele Akteure in der Kulturszene Berlins versucht der gemeinnützige Kulturverein derzeit, Überzeugungsarbeit bei Politik und Senat zu leisten. Ziel des Vereins ist es, den Spielplan im Rahmen des Landeshaushalts zu platzieren. Um Sichtbarkeit herzustellen, plant der Kulturverein am 10.09. in der Zeit zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr einen demonstrativen Trauerumzug mit Grabrede vor dem Berliner Abgeordnetenhaus.
Diesem Trauerzug des Berliner Spielplan Audiodeskription können sich gerne möglichst viele kulturinteressierte Berliner und ihre Gäste anschließen.




