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Steigende Krankenkassenkosten: Versicherte dürfen nicht die Zeche zahlen

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet) Die VdK-Präsidentin Verena Bentele hat sich zu den steigenden Krankenkassenkosten und der Forderung nach einem Ausgabenmoratorium sowie Strukturreformen geäußert: "Die jüngsten Zahlen und Berichte machen deutlich: Gesetzlich Versicherte können nicht durchatmen. Die steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen schaffen die Möglichkeit für höhere Beiträge, Leistungseinschränkungen oder zusätzliche Belastungen im Alltag. Zwar hat die Bundesregierung angekündigt, dass die Beitragssätze für die Krankenversicherung im nächsten Jahr nicht steigen sollen, aber bislang bleibt offen, wie dieses Vorhaben finanziert werden soll. Für mich steht fest: Die Versicherten dürfen nicht die Zeche zahlen."

Weiter betonte Verena Bentele: „Ich unterstütze deshalb ausdrücklich die Forderung des Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbands, Oliver Blatt, nach einem Ausgabenmoratorium und gezielten Strukturreformen, die den Versicherten unmittelbar zugutekommen. Wichtig dabei ist, die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben langfristig zu schließen, die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen zu stabilisieren und ihr Leistungsspektrum aufrechtzuerhalten. Nur so können zusätzliche Belastungen für die Versicherten vermieden und die Gesundheitsversorgung auf einem hohen Niveau gewährleistet werden.“