HANNOVER (kobinet)
In Bad Essen gibt es eine neue Ausbildung.
Die Akademie Sonnenwinkel macht ein Test-Projekt.
Akademie bedeutet: Ein Ort zum Lernen.
Dort unterrichten Lehrer erwachsene Menschen.
Test-Projekt bedeutet: Eine neue Idee.
Man probiert diese Idee erst mal aus.
Man will sehen: Funktioniert die Idee gut?
Dort lernen Menschen einen neuen Beruf.
Der Beruf heißt: Sozial-pädagogische Assistentin.
Oder: Sozial-pädagogischer Assistent.
Das bedeutet: Man hilft Menschen beim Lernen.
Man hilft auch beim Zusammen-Leben.
Das machen Fach-Leute in Schulen oder Heimen.
Diese Menschen bekommen eine Extra-Ausbildung.
Extra-Ausbildung bedeutet: Zusätzliches Lernen.
Man hat schon eine Ausbildung gemacht.
Dann lernt man noch mehr dazu.
So wird man noch besser im Beruf.
Die Extra-Ausbildung heißt: Hilfen zur Erziehung.
Diese Fach-Kräfte sollen später in Heimen arbeiten.
In den Heimen leben Kinder und Jugendliche.
Die Kinder und Jugendlichen brauchen besondere Hilfe.
Es gibt zu wenig Fach-Kräfte für diese Arbeit.
Fach-Kräfte bedeutet: Menschen mit besonderen Kenntnissen.
Sie haben eine Ausbildung für bestimmte Jobs.
Das ist ein großes Problem.
Die Kinder- und Jugend-Hilfe braucht mehr Menschen.
Kinder- und Jugend-Hilfe bedeutet: Hilfe für junge Menschen.
Das sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.
Die Hilfe kommt vom Jugend-Amt.
Das Test-Projekt ist eine Idee der VSD.
VSD ist die Abkürzung für: Verbund Sozialer Dienste gGmbH.
Verbund bedeutet: Eine Gruppe von Firmen oder Vereinen.
Diese arbeiten zusammen an einem Ziel.
Zusammen sind sie stärker als alleine.
Das Sozial-Ministerium von Niedersachsen hilft bei dem Projekt.
Die Ausbildung wird in ganz Niedersachsen anerkannt.
Anerkannt bedeutet: Andere Menschen finden etwas gut.
Sie sagen: Das ist richtig so.
Das bedeutet: Die Menschen können überall arbeiten.
Sie können in Heimen arbeiten.
Sie können auch in Tages-Stätten arbeiten.
Das Landes-Jugend-Amt prüft die Absolventen.
Absolventen bedeutet: Menschen nach der Ausbildung.
Sie haben alle Prüfungen geschafft.
Das Landes-Jugend-Amt sagt dann: Diese Person darf arbeiten.
Sie darf als Fach-Kraft arbeiten.
Eine Arbeits-Gruppe begleitet das Test-Projekt.
Die Arbeits-Gruppe prüft: Funktioniert das Projekt gut?
Der Träger macht eine Bewertung von dem Projekt.
Träger bedeutet: Eine Person oder Gruppe leitet etwas.
Sie sind verantwortlich für eine Einrichtung.
Die Kinder- und Jugend-Hilfe hat ein wichtiges Ziel.
Alle Kinder und Jugendlichen sollen gleiche Chancen haben.
Das ist egal: Woher sie kommen.
Das ist egal: Ob ihre Familie arm ist.
Das ist egal: Welche besonderen Eigenschaften sie haben.
Dieser Text ist in Leichter Sprache nach DIN SPEC 33429.

Foto: Gemeinfrei, public domain
HANNOVER (kobinet) Erstmals werden im Rahmen eines Modellvorhabens an der Akademie Sonnenwinkel in Bad Essen Sozialpädagogische Assistentinnen und Sozialpädagogische Assistenten mit der Zusatzqualifikation "Hilfen zur Erziehung" ausgebildet. Auf diese Weise sollen gezielt Fachkräfte für die stationären erzieherischen Einrichtungen gewonnen werden. Denn eine der aktuell größten Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe ist die Fachkräftesicherung und -gewinnung. Beides sind wesentliche Voraussetzungen für die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit sowie für einen effektiven Kinderschutz.
Das angelaufene Modellprojekt fußt auf einer Initiative der Verbund Sozialer Dienste gGmbH (VSD), die gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie dem Niedersächsischen Kultusministerium abgestimmt ist. Nach erfolgreicher Absolvierung erwartet die Auszubildenden eine landesweit anerkannte Zusatzqualifikation in der (teil-)stationären Kinder- und Jugendhilfe.
Das Landesjugendamt wird die Absolventinnen und Absolventen des Modellprojekts nach erfolgreichem Abschluss in einem abgestuften Verfahren als Fachkräfte in Einrichtungen der Hilfe zur Erziehung anerkennen. Der Träger wird das Modellvorhaben, das von einer Arbeitsgruppe begleitet wird, evaluieren. Die Kinder- und Jugendhilfe setzt sich dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen gleiche Chancen haben, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sozialen Lage oder anderen individuellen Merkmalen.

Foto: Gemeinfrei, public domain
HANNOVER (kobinet) Erstmals werden im Rahmen eines Modellvorhabens an der Akademie Sonnenwinkel in Bad Essen Sozialpädagogische Assistentinnen und Sozialpädagogische Assistenten mit der Zusatzqualifikation "Hilfen zur Erziehung" ausgebildet. Auf diese Weise sollen gezielt Fachkräfte für die stationären erzieherischen Einrichtungen gewonnen werden. Denn eine der aktuell größten Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe ist die Fachkräftesicherung und -gewinnung. Beides sind wesentliche Voraussetzungen für die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit sowie für einen effektiven Kinderschutz.
Das angelaufene Modellprojekt fußt auf einer Initiative der Verbund Sozialer Dienste gGmbH (VSD), die gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie dem Niedersächsischen Kultusministerium abgestimmt ist. Nach erfolgreicher Absolvierung erwartet die Auszubildenden eine landesweit anerkannte Zusatzqualifikation in der (teil-)stationären Kinder- und Jugendhilfe.
Das Landesjugendamt wird die Absolventinnen und Absolventen des Modellprojekts nach erfolgreichem Abschluss in einem abgestuften Verfahren als Fachkräfte in Einrichtungen der Hilfe zur Erziehung anerkennen. Der Träger wird das Modellvorhaben, das von einer Arbeitsgruppe begleitet wird, evaluieren. Die Kinder- und Jugendhilfe setzt sich dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen gleiche Chancen haben, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sozialen Lage oder anderen individuellen Merkmalen.




