RONSE
Die deutsche Mannschaft war bei der Para Rad-Sport-WM.
Eine Mannschaft bedeutet: eine Gruppe von Sport-Menschen.
Sie machen zusammen Sport.
Sie wollen gemeinsam gewinnen.
Para Rad-Sport-WM bedeutet: Welt-Meisterschaft für Menschen mit Behinderung.
Es geht um Rad-Sport.
Die WM war in Ronse.
Ronse ist eine Stadt in Belgien.
Am 4. Tag haben 2 Deutsche Medaillen gewonnen.
Medaillen bedeutet: runde Stücke aus Metall.
Man bekommt sie für gute Leistungen im Sport.
Man trägt sie um den Hals.
Maike Hausberger hat Bronze gewonnen.
Michael Teuber hat auch Bronze gewonnen.
Bronze bedeutet: der 3. Platz.
Das deutsche Team hat jetzt viele Medaillen.
Sie haben 5 Silber-Medaillen gewonnen.
Sie haben 8 Bronze-Medaillen gewonnen.
Zusammen sind das 13 Medaillen.
Silber-Medaille bedeutet: 2. Platz bei einem Wett-Kampf.
Das bedeutet: Man war sehr gut.
Nur eine Person war noch besser.
Maike Hausberger ist 30 Jahre alt.
Sie kommt aus Trier.
Sie ist 61,6 Kilo-Meter gefahren.
Das war ein Straßen-Rennen.
Straßen-Rennen bedeutet: Sport-Menschen fahren auf normalen Straßen.
Sie fahren mit dem Rad eine bestimmte Strecke.
Wer zuerst ins Ziel kommt gewinnt.
Maike hat den 3. Platz gemacht.
Das war ihre 2. Medaille bei dieser WM.
Die beste Fahrerin war Flurina Rigling.
Sie kommt aus der Schweiz.
Sie hat mit Clara Brown zusammen gefahren.
Clara Brown kommt aus Amerika.
Beide sind Welt-Meisterinnen geworden.
Welt-Meisterinnen bedeutet: die besten Sport-Frauen der ganzen Welt.
Sie haben bei der Welt-Meisterschaft gewonnen.
Das ist ein großer Wett-Kampf mit vielen Ländern.
Marie Quellhorst hatte Pech.
Sie ist 26 Jahre alt.
Bei einem anderen Rennen hat sie Silber gewonnen.
Aber diesmal ist ihr Fahrrad kaputt gegangen.
Der Reifen musste gewechselt werden.
Dadurch hat sie viel Zeit verloren.
Am Ende wurde sie nur 4.
Andere deutsche Fahrerinnen hatten auch Probleme.
Anja Renner und ihre Pilotin Antonia Milowsky fahren zusammen.
Pilotin bedeutet hier: eine Person hilft beim Rad-Fahren.
Sie fahren ein Tandem zusammen.
Tandem bedeutet: ein Fahrrad für 2 Personen.
Ihr Fahrrad ist kaputt gegangen.
Sie mussten aufhören.
Lara Wolleschensky konnte gar nicht fahren.
Sie war vorher gestürzt.
Ihr Körper war noch nicht wieder fit.
Ihr Fahrrad war auch noch nicht wieder fit.
Das deutsche Team hatte auch ein Mixed Team Relay.
Mixed Team Relay bedeutet: Männer und Frauen fahren zusammen.
Sie sind ein Team.
Das deutsche Team wurde 4.
Frankreich hat gewonnen.
Australien wurde 2.
Italien wurde 3.
Bei dieser WM gab es schöne Momente.
Marie Quellhorst hat bei ihrem ersten Mal eine Silber-Medaille gewonnen.
Pierre Senska hat nach langer Zeit seine erste Medaille gewonnen.
Annika Zeyen-Giles ist Hand-Bike-Fahrerin.
Hand-Bike bedeutet: ein besonderes Fahr-Rad für die Hände.
Menschen ohne Beine fahren damit.
Sie bewegen das Fahr-Rad mit den Händen und Armen.
Annika war ganz hinten.
Dann ist sie noch auf Platz 3 gefahren.

Foto: qimono In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
RONSE (kobinet) Die deutsche Mannschaft hat am vierten Tag der Para Radsport-WM in Ronse (Belgien) zwei weitere Medaillen gewonnen. Maike Hausberger und Michael Teuber sicherten sich im Straßenrennen jeweils die Bronzemedaille. Damit hat das Team insgesamt fünf Silber- und acht Bronzemedaillen gewonnen.
Für die zwölfte deutsche Medaille bei der Para Radsport-WM hat Maike Hausberger gesorgt. Nach 61,6 Kilometern im Straßenrennen der Zweiradfahrerinnen kam die 30-Jährige aus Trier in der Startklasse WC2 als Dritte ins Ziel. Es war ihr zweites Edelmetall in Ronse nach Silber im Zeitfahren. Nicht zu bezwingen war erneut die Favoritin aus der Schweiz, Flurina Rigling, die sich recht früh mit der Amerikanerin Clara Brown aus der weniger eingeschränkten WC3-Klasse absetzte, so dass beide mit großem Abstand gemeinsam jubelnd als Weltmeisterinnen über die Ziellinie fuhren. Silber ging an die Kolumbianerin Daniela Munevar Florez.
Großes Pech hatte nach ihrer Silber-Sensation im Zeitfahren Marie Quellhorst. Die 26-jährige WM-Debütantin war in der Klasse WC3 auf Bronzekurs, bis sie am Anstieg von einem technischen Defekt ausgebremst wurde. Der Reifen musste gewechselt werden, Quellhorst verlor wertvolle Minuten und musste ansehen, wie die Australierin Paige Greco an ihr vorbeizog. Im Ziel fehlten ihr 1:09 Minuten auf Bronze, so dass die ehemalige Para Leichtathletin Vierte wurde.
Auch die weiteren deutschen Starterinnen der Vormittags-Session waren nicht vom Glück verfolgt. Das Tandem mit Anja Renner und Pilotin Antonia Milowsky war richtig gut unterwegs, musste allerdings mit technischem Defekt vorzeitig aussteigen. Lara Wolleschensky (WC3), die bei ihrer WM-Premiere im Zeitfahren am Freitag gestürzt war, konnte wegen der Nachwirkungen an Rad und Körper gar nicht starten.
Im Mixed Team Relay landete das deutsche Team um Annika Zeyen-Giles, Johannes Hänle und Johannes Herter auf dem vierten Rang. Souveräner Weltmeister wurde Frankreich, Silber und Bronze gingen an Australien und Italien.
Emotionale Highlights waren die umjubelte Silbermedaille von Debütantin Marie Quellhorst, das erste Edelmetall im Zeitfahren in der langen Karriere von Pierre Senska sowie die furiose Aufholjagd von Handbikerin Annika Zeyen-Giles im Straßenrennen von ganz hinten auf den Bronzerang nach einem schwierigen Jahr.

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RONSE (kobinet) Die deutsche Mannschaft hat am vierten Tag der Para Radsport-WM in Ronse (Belgien) zwei weitere Medaillen gewonnen. Maike Hausberger und Michael Teuber sicherten sich im Straßenrennen jeweils die Bronzemedaille. Damit hat das Team insgesamt fünf Silber- und acht Bronzemedaillen gewonnen.
Für die zwölfte deutsche Medaille bei der Para Radsport-WM hat Maike Hausberger gesorgt. Nach 61,6 Kilometern im Straßenrennen der Zweiradfahrerinnen kam die 30-Jährige aus Trier in der Startklasse WC2 als Dritte ins Ziel. Es war ihr zweites Edelmetall in Ronse nach Silber im Zeitfahren. Nicht zu bezwingen war erneut die Favoritin aus der Schweiz, Flurina Rigling, die sich recht früh mit der Amerikanerin Clara Brown aus der weniger eingeschränkten WC3-Klasse absetzte, so dass beide mit großem Abstand gemeinsam jubelnd als Weltmeisterinnen über die Ziellinie fuhren. Silber ging an die Kolumbianerin Daniela Munevar Florez.
Großes Pech hatte nach ihrer Silber-Sensation im Zeitfahren Marie Quellhorst. Die 26-jährige WM-Debütantin war in der Klasse WC3 auf Bronzekurs, bis sie am Anstieg von einem technischen Defekt ausgebremst wurde. Der Reifen musste gewechselt werden, Quellhorst verlor wertvolle Minuten und musste ansehen, wie die Australierin Paige Greco an ihr vorbeizog. Im Ziel fehlten ihr 1:09 Minuten auf Bronze, so dass die ehemalige Para Leichtathletin Vierte wurde.
Auch die weiteren deutschen Starterinnen der Vormittags-Session waren nicht vom Glück verfolgt. Das Tandem mit Anja Renner und Pilotin Antonia Milowsky war richtig gut unterwegs, musste allerdings mit technischem Defekt vorzeitig aussteigen. Lara Wolleschensky (WC3), die bei ihrer WM-Premiere im Zeitfahren am Freitag gestürzt war, konnte wegen der Nachwirkungen an Rad und Körper gar nicht starten.
Im Mixed Team Relay landete das deutsche Team um Annika Zeyen-Giles, Johannes Hänle und Johannes Herter auf dem vierten Rang. Souveräner Weltmeister wurde Frankreich, Silber und Bronze gingen an Australien und Italien.
Emotionale Highlights waren die umjubelte Silbermedaille von Debütantin Marie Quellhorst, das erste Edelmetall im Zeitfahren in der langen Karriere von Pierre Senska sowie die furiose Aufholjagd von Handbikerin Annika Zeyen-Giles im Straßenrennen von ganz hinten auf den Bronzerang nach einem schwierigen Jahr.




