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Hans-Willis philosophische Top-Meldung der Woche

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Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
macht auf einen verstorbenen Philosophenkollegen aufmerksam
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet) Vor 125 Jahren, am 25. August 1900, starb der Philosoph Friedrich Nietzsche. Sein Lebtag litt er an schwachem Augenlicht und war überdies chronisch krank. Also einer von uns, ein Behinderter. Ohne Schwerbehindertenausweis, einen solchen Wisch hätte er wahrscheinlich von sich gewiesen. Er verstand sich als Inbegriff des Menschen, "ecce homo"! Wie Ralph Milewski wollte er nicht als Behinderter, sondern als Mensch wahrgenommen und geachtet werden. Obgleich er auf gesellschaftliche Inklusion und Teilhabe an der bürgerlichen Spießerelite gepfiffen hat. Ebenso wie Hans-Willi Weis, da sind wir zwei Philosophen uns einig. Gemeinsam ist uns beiden auch die Lust am Denken. Eine Passion, die heute bei vielen Menschen nicht sonderlich gut ankommt, vielmehr eine allergische Reaktion hervorruft, einen Gaslighting-Reflex. – Wer bei sich diese lästige Antihaltung abbauen möchte, ein erster Schritt erlaubt der SWR-Wissenspodcast.

https://www.swr.de/swrkultur/wissen/friedrich-nietzsche-werte-jenseits-von-gut-und-boese-106.html

Lesermeinungen

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Silvia Hauser
29.08.2025 17:28

Pamela Kelber- treue kobinet Leserin und „kritischer Fan“ meiner Beiträge- hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ein wieterer runder Todestag Erwähnung verdient. Am 28. August 1995, vor dreissig Jahren, starb der Kinder- und Jugendbuchautor Michael Ende. Einem großen Lesepublikum wurde er bekannt durch Figuren wie Jim Knopf und Momo. Der eine ein Findelkind, die andere eine couragierte Nonkonformistin, die keinen Wert auf Inklusion in die Zeitfresser-Gesellschaft der zigarrepaffenden grauen Herren legte. Von sich hat Michael Ende gesagt:“Ich bin ein nachdenklicher Mensch und ich lese auch sehr viele philosophische Bücher, wo einfach über das Leben nachgedacht wir, das macht mir Vergnügen.“ –
Vielleicht hätte er auch das Buch von Irvin D. Yalom „Und Nietzsche weinte“ gelesen. Auch dieses Buch gibt es in der Blindenhörbücherei und überdies als Film auf Netflix.

Hans-Willi Weis