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Bringt Koalitionsklausur Durchbruch für mehr Barrierefreiheit?

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Nachdem die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas Anfang Juli 2025 die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) für mehr Barrierefreiheit angekündigt hatte, hängt diese immer noch in der Ressortabstimmung fest. Die Blockade des von der CDU geführten Wirtschaftsministeriums und des von der CSU geführten Innenministeriums verhindert immer noch die Verbändeanhörung, so dass der ursprünglich für Anfang August 2025 vorgehene Kabinettsbeschluss für die Gesetzesreform immer noch nicht erfolgt ist. "Kommt nun bei der Klausurtagung der Fraktionsführungen von CDU, SPD und CSU, die heute in Würburg beginnt, auch Bewegung in dieses Gesetzesvorhaben?" Das fragen sich viele behinderte Menschen.

Einerseits dürfte die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes angesichts der derzeitigen Probleme wohl kaum das Topthema der Fraktionsspitzen sein. Andererseits scheint das Thema Barrierefreiheit so wichtig zu sein, dass die unionsgeführten Ministerien für Wirtschaft und Inneres das Vorhaben aufgehalten haben und Bärbel Bas mit ihrer Ankündigung der Gesetzesereform erst einmal ins Leere laufen ließen. Die LIGA Selbstvertretung kann die erneute Verzögerung eines ohnehin schon schwach ausgestatteten Gesetzentwurfs für mehr Barrierefreiheit jedenfalls nicht nachvollziehen. Aber vielleicht bringt die Fraktionsklausur in Würzburg ja erhellendes zu Tage, ob Barrierefreiheit in Deutschland endlich Vorfahrt bekommt?