Berlin (kobinet)
Der Berufs-Verband Deutscher Psychologen warnt vor neuen Gesetzes-Änderungen.
Berufs-Verband bedeutet: Eine Gruppe von Menschen mit dem gleichen Beruf.
Psychologe bedeutet: Ein Fach-Mann für die Seele.
Der Verband hat Angst vor **Benachteiligung** von Menschen mit seelischen Krankheiten.
**Benachteiligung** bedeutet: Jemand wird schlecht behandelt.
Die **Landes-Regierung** von Hessen will ein Gesetz ändern.
**Landes-Regierung** bedeutet: Die Regierung von einem **Bundes-Land**.
**Bundes-Land** bedeutet: Deutschland hat 16 Teile.
Jeder Teil hat eine eigene Regierung.
Das Gesetz heißt: Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz.
Die Änderung soll Gefahren verhindern.
Dafür sollen **Informationen** besser **ausgetauscht** werden.
**Informationen austauschen** bedeutet: Menschen reden miteinander.
Sie geben sich Wissen weiter.
Der Berufs-Verband sagt: Einzelne Fälle werden ausgenutzt.
Das schwächt die **Schweige-Pflicht** von Ärzten ab.
**Schweige-Pflicht** bedeutet: Ärzte dürfen **nicht** über ihre Patienten sprechen.
Manchmal wird der **Daten-Schutz** umgangen.
**Daten-Schutz** bedeutet: Private Daten von Menschen werden geschützt.
Das könnte das Vertrauen in Hilfs-Angebote zerstören.
Hilfs-Angebote sind verschiedene Arten von Hilfe für Menschen.
Der Verband bittet die Politik: Benachteiligt Menschen mit seelischen Krankheiten **nicht**.
Schwächt den Daten-Schutz **nicht** ab.
Diese **Maßnahmen** helfen **nicht** gegen **Gewalt-Taten**.
**Maßnahmen** bedeutet: Dinge die man für ein bestimmtes Ziel tut.
**Gewalt-Taten** bedeutet: Schlimme Dinge bei denen Menschen anderen weh tun.
Hier ist der Link zum ganzen Bericht.
Die **Interessens-Vertretung** Selbst-Bestimmt Leben in Deutschland fordert einen Stopp.
**Interessens-Vertretung** bedeutet: Jemand spricht für andere Menschen.
Diese Person kämpft für die Wünsche der Menschen.
Die Abkürzung ist: ISL.
Sie sind gegen ein **Register** für Menschen mit seelischen Behinderungen.
**Register** bedeutet: Eine Liste mit Namen und Daten.
Die ISL will eine **menschen-rechts-konforme** Diskussion.
**Menschen-rechts-konform** bedeutet: Die **Menschen-Rechte** werden beachtet.
**Menschen-Rechte** bedeutet: Alle Menschen haben gleiche Rechte.
Die ISL sagt: Konservative Politiker wollen ein Register für psychisch kranke Straf-Täter.
Das muss gestoppt werden.
Rechtes Gedanken-Gut darf **nicht** normal werden.
Das Vorhaben würde Menschen benachteiligen.
Es bedroht die Menschen-Rechte.
Die Forderung basiert auf falschen Annahmen.
Sie verhindert die Lösung echter Probleme.
Die Probleme sind bei der **Versorgung** von Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen.
**Versorgung** bedeutet: Menschen bekommen die Hilfe die sie brauchen.
Hier ist der Link zum kobinet-Bericht vom 8. Juli 2025.
Thomas Künneke sagt: Ein Register führt zu Gewalt.
Er kämpft seit vielen Jahren für Menschen-Rechte.
Besonders für Menschen mit seelischen Hindernissen.
Am 4. Juli 2025 hat er einen Kommentar geschrieben.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) warnt einem Bericht von heise online zufolge eindringlich vor einer Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Gesetzesänderungen, die einen verbesserten Informationsaustausch zur Gefahrenabwehr ermöglichen sollen. "Der jüngste Vorstoß in diese Richtung kommt von der hessischen Landesregierung. Dabei geht es um Änderungen am Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG)", heißt es im Bericht von Marie-Claire Koch auf heise online.
„Aus Sicht des BDP werden Einzelfälle instrumentalisiert, um die ärztliche und psychotherapeutische Schweigepflicht aufzuweichen – teils unter Umgehung des Datenschutzes. Dies könnte das Vertrauen in psychologische und psychiatrische Hilfsangebote nachhaltig erschüttern. Der Verband appelliert an die Politik, die Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen nicht zu fördern und den Datenschutz nicht aufzuweichen. Solche Maßnahmen trügen nicht zur Eindämmung von Gewalttaten in Deutschland bei“, heißt es weiter im Bericht auf heise online.
Auch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) fordert den sofortigen Stopp der Gedankenspiele zur Registrierung von Menschen mit psychischen Behinderungen und die Rückkehr zu einer evidenzbasierten und menschenrechtskonformen Diskussion. Der Dynamik rund um ein zunächst von konservativen Politiker*innen geforderten Register für „psychisch kranke Straftäter“ müsse nach Ansicht der Selbstvertretungsorganisation behinderter Mernschen Einhalt geboten werden – rechtes Gedankengut dürfe nicht (erneut) normalisiert werden. Nicht nur wäre das Vorhaben nach Ansicht der ISL stigmatisierend und bedrohe konkret Menschenrechte. Auch basiere die Forderung auf falschen Annahmen und verhindere, die systemischen Probleme bei der Versorgung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen anzupacken, heißt es vonseiten der ISL.
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 8. Juli 2025 über die Stellungnahme der ISL zum Thema
Die Registrierung von Menschen mit psychischen Behinderungen führt nach Ansicht von Thomas Künneke zu Gewalt. Angesichts der aktuellen Diskussion um eine mögliche Registrierung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen hat Thomas Künneke, der sich seit vielen Jahren für die Menschenrechte behinderter Menschen und besonders von Menschen mit psychischen Hindernissen stark macht, am 4. Juli 2025 einen Kommentar für die kobinet-nachrichten verfasst.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) warnt einem Bericht von heise online zufolge eindringlich vor einer Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Gesetzesänderungen, die einen verbesserten Informationsaustausch zur Gefahrenabwehr ermöglichen sollen. "Der jüngste Vorstoß in diese Richtung kommt von der hessischen Landesregierung. Dabei geht es um Änderungen am Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG)", heißt es im Bericht von Marie-Claire Koch auf heise online.
„Aus Sicht des BDP werden Einzelfälle instrumentalisiert, um die ärztliche und psychotherapeutische Schweigepflicht aufzuweichen – teils unter Umgehung des Datenschutzes. Dies könnte das Vertrauen in psychologische und psychiatrische Hilfsangebote nachhaltig erschüttern. Der Verband appelliert an die Politik, die Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen nicht zu fördern und den Datenschutz nicht aufzuweichen. Solche Maßnahmen trügen nicht zur Eindämmung von Gewalttaten in Deutschland bei“, heißt es weiter im Bericht auf heise online.
Auch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) fordert den sofortigen Stopp der Gedankenspiele zur Registrierung von Menschen mit psychischen Behinderungen und die Rückkehr zu einer evidenzbasierten und menschenrechtskonformen Diskussion. Der Dynamik rund um ein zunächst von konservativen Politiker*innen geforderten Register für „psychisch kranke Straftäter“ müsse nach Ansicht der Selbstvertretungsorganisation behinderter Mernschen Einhalt geboten werden – rechtes Gedankengut dürfe nicht (erneut) normalisiert werden. Nicht nur wäre das Vorhaben nach Ansicht der ISL stigmatisierend und bedrohe konkret Menschenrechte. Auch basiere die Forderung auf falschen Annahmen und verhindere, die systemischen Probleme bei der Versorgung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen anzupacken, heißt es vonseiten der ISL.
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 8. Juli 2025 über die Stellungnahme der ISL zum Thema
Die Registrierung von Menschen mit psychischen Behinderungen führt nach Ansicht von Thomas Künneke zu Gewalt. Angesichts der aktuellen Diskussion um eine mögliche Registrierung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen hat Thomas Künneke, der sich seit vielen Jahren für die Menschenrechte behinderter Menschen und besonders von Menschen mit psychischen Hindernissen stark macht, am 4. Juli 2025 einen Kommentar für die kobinet-nachrichten verfasst.




