Berlin (kobinet)
Die Ampel-Koalition hat wenig getan.
Ampel-Koalition bedeutet: 3 Parteien arbeiten zusammen.
Es ging um barriere-freien Tourismus.
Das war in der letzten Wahl-Zeit.
Die Arbeits-Gruppe Tourismus hat sich getroffen.
Das war am 11. Juli 2025.
Die Arbeits-Gruppe gehört zum Deutschen Behinderten-Rat.
André Nowak leitet die Arbeits-Gruppe.
Er arbeitet beim ABiD-Institut.
Das Institut beschäftigt sich mit Behinderung.
André Nowak sagt: Wir brauchen neuen Schwung.
Barriere-freier Tourismus muss besser werden.
Das hilft Menschen mit Behinderungen.
Das hilft auch der Tourismus-Wirtschaft.
Eine europäische Studie zeigt etwas Wichtiges.
Menschen mit Behinderungen reisen gerne.
Aber es gibt noch zu wenig Angebote.
André Nowak sagt: Der Aufbruch muss jetzt kommen.
Es ist 5 Monate nach der Bundes-Tags-Wahl.
Bundes-Tags-Wahl bedeutet: Die Menschen wählen neue Politiker.
Im Koalitions-Vertrag steht wenig über barriere-freien Tourismus.
Koalitions-Vertrag bedeutet: Die Parteien schreiben ihre Pläne auf.
Das kritisiert André Nowak.
Das Bundes-Wirtschafts-Ministerium ist für Tourismus zuständig.
Auch dort gibt es keine konkreten Pläne.
Die Arbeits-Gruppe will ein Gespräch.
Das Gespräch soll mit Ministerin Katherina Reiche sein.
Auch mit dem Tourismus-Koordinator Dr. Christoph Ploß.
Tourismus-Koordinator bedeutet: Diese Person plant den Tourismus für Deutschland.
Der frühere Minister Dr. Robert Habeck hatte nie Zeit.
Es gab kein einziges Gespräch zum Thema.
Nur sein Tourismus-Koordinator Dieter Janecek hat einmal geredet.
Das war im März 2023.
Er hat mit Vertretern vom Deutschen Behinderten-Rat geredet.
Es soll eine neue nationale Tourismus-Strategie geben.
Nationale Tourismus-Strategie bedeutet: Ein Plan für den Tourismus in ganz Deutschland.
Das steht im Koalitions-Vertrag.
Die Arbeits-Gruppe will dabei helfen.
Der Deutsche Behinderten-Rat hat gute Vorschläge gemacht.
Die Arbeits-Gruppe schlägt eine Fach-Konferenz vor.
Fach-Konferenz bedeutet: Experten treffen sich und sprechen über ein Thema.
Die soll noch 2025 stattfinden.
Kobinet-nachrichten.org hat am 22. Juni 2025 nachgefragt.
Die Anfrage ging an die Bundestags-Fraktionen.
Bundestags-Fraktionen bedeutet: Politiker-Gruppen im deutschen Parlament.
Geantwortet haben die Grünen, die Linke und die SPD.
Die CDU/CSU hat noch nicht geantwortet.
Stefan Zierke von der SPD hat ausführlich geantwortet.
Seine Antwort zeigt ein Problem.
Es gibt verschiedene Meinungen über die Zusammen-Arbeit.
Die Arbeits-Gruppe will mehr mit-reden.
Sie will bei Themen helfen.
Die Themen betreffen Menschen mit Behinderungen.
Das System Reisen für Alle ist wichtig.
Reisen für Alle bedeutet: Ein System prüft barriere-freie Angebote für Touristen.
Die Abkürzung ist RfA.
Es kennzeichnet barriere-freie Angebote.
Seit 1. Januar 2024 hat die Bayern Tourist GmbH die Arbeit übernommen.
GmbH bedeutet: Eine bestimmte Art von Firma.
Aber es gab keine Gespräche mit der Arbeits-Gruppe.
André Nowak sagt: Das ist nicht akzeptabel.
Die Arbeits-Gruppe hat an einem Papier mit-gearbeitet.
Das Papier schlägt Verbesserungen vor.
Der Beirat hat das Papier am 9. April 2025 beschlossen.
Die Arbeits-Gruppe will, dass die Punkte umgesetzt werden.
Auch über Geld wurde geredet.
Die Deutsche Zentrale für Tourismus bekommt 40.000 Euro.
Deutsche Zentrale für Tourismus bedeutet: Diese Firma macht Werbung für Deutschland als Reise-Land.
Das Geld ist für den Tag des barriere-freien Tourismus.
Der Tag findet auf der ITB in Berlin statt.
ITB bedeutet: Eine große Tourismus-Messe in Berlin.
Die Arbeits-Gruppe hat einen Vorschlag.
Das Thema soll wichtiger werden auf der ITB.
Dafür braucht es ein Gespräch.
Das Gespräch soll zwischen verschiedenen Partnern stattfinden.

Foto: privat
BERLIN (kobinet) Eine magere Bilanz hat die Ampelkoalition in der vergangenen Wahlperiode bei der Entwicklung des barrierefreien Tourismus hinterlassen. Darüber sowie über ihre Erwartungen und Forderungen an die neue Bundesregierung und deren Koalition aus CDU/CSU und SPD in der 21. Wahlperiode hat sich die Arbeitsgruppe Tourismus des Deutschen Behindertenrates (DBR-AG Tourismus) in ihrer Sitzung am 11. Juli 2025 verständigt. André Nowak, der stellvertretende Vorsitzende des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P) und Sprecher der DBR-AG Tourismus fasst diese Einschätzung der Arbeitsgruppe Tourismus des Deutschen Behindertenrates in folgenden Punkten zusammen:
„Wir brauchen neuen Schwung, um den barrierefreien Tourismus wirksamer im Interesse der Betroffenen, der Tourismuswirtschaft sowie aller weiteren am Tourismus beteiligten Personen und Institutionen zu entwickeln“, betont André Nowak und erklärt, dass dies die grundlegende Position der Mitglieder dieser Arbeitsgruppe ist. Auch in einer aktuellen europäischen Studie zum Reiseverhalten von Menschen mit Behinderungen wird auf die noch unerschlossenen großen Potentiale des barrierefreien Tourismus verwiesen (kobinet hatte darüber informiert). „Der Aufbruch muss jetzt, fünf Monate nach der Bundestagswahl und zwei Monate nach der Regierungsbildung kommen.“ betont der Sprecher der Arbeitsgruppe Tourismus beim DBR.
„Konkrete Vorhaben und Ziele zur Entwicklung des barrierefreien Tourismus sind im Koalitionsvertrag und in den bisherigen Verlautbarungen vom für Tourismus zuständigen Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) und den Koalitionsfraktionen nicht genannt.“ stellt André Nowak fest. Zu den wenigen Worten im Koalitionsvertrag zu den Themen Tourismus und Inklusion sehen die Mitglieder der Arbeitsgruppe Diskussionsbedarf. Deshalb halten sie ein zeitnahes Gespräch mit der Bundesministerin Katherina Reiche und ihrem Tourismuskoordinator, MdB Dr. Christoph Ploß, für erforderlich und sinnvoll. Zudem wird von der Arbeitsgruppe erwartet, dass es hier zu regelmäßigen Gesprächen und einer kontinuierlichen Zusammenarbeit kommt. Das ist den Mitgliedern der Arbeitsgruppe des Deutschen Behindertenrates besonders wichtig, weil es mit dem Vorgänger im Amt des Bundeswirtschaftsministers, Dr. Robert Habeck, kein einziges Gespräch zu diesem Schwerpunkt gab. (Lediglich mit seinem Tourismuskoordinator MdB Dieter Janecek hatte nur ein Gespräch mit Spitzenvertretern des DBR im März 2023 stattgefunden).
Laut Koalitionsvertrag soll (wie schon in den vorherigen Wahlperioden) eine neue nationale Tourismusstrategie erarbeitet werden. Dazu betonten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Tourismus ihre Erwartung, dass dabei auch das Thema des barrierefreien Tourismus in den Fokus gerückt wird. Der DBR hat hierfür mit seinem Positionspapier vom April 2023 gute Vorschläge auf den Tisch gelegt. Aus der Beratung der Arbeitsgruppe heraus wurde in dem Zusammenhang vorgeschlagen, noch im Jahr 2025 unter Federführung des BMWE und Mitwirkung der DBR-AG Tourismus eine Fachkonferenz zur Entwicklung des barrierefreien Tourismus durchzuführen.
Am 22. Juni 2025 hat kobinet-nachrichten.org – der Nachrichtendienst von und mit behinderten Menschen für Menschen mit Behinderungen und ihre Freunde – eine Presseanfrage an die tourismuspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen gerichtet. Geantwortet haben bisher (in zeitlicher Reihenfolge) die Fraktionen der Grünen, der Linken und der SPD. Eine Antwort der CDU/CSU steht noch aus.
Vor allem die ausführliche Antwort von MdB Stefan Zierke (SPD) zeigt aus Sicht der Arbeitsgruppe Tourismus beim DBR, dass es sehr unterschiedliche Ansichten über die Einbindung von Menschen mit Behinderungen und deren Organisationen in die Arbeit an dem Thema barrierefreier Tourismus gibt. Hier sieht die Arbeitsgruppe Gesprächsbedarf. Neben einer engeren Zusammenarbeit mit dem BMWE sollte es dabei, aus Sicht der Mitglieder der Arbeitsgruppe, vor allem um die Einbeziehung der DBR-AG in die Arbeit des Tourismusausschusses (zum Beispiel als Sachverständige bei Themen, die auch Menschen mit Behinderungen betreffen) gehen. Hilfreich wäre ebenso eine Mitgliedschaft der DBR-AG im Tourismusbeirat des BMWE sowie in Gremien der DZT und weiterer großer Tourismusverbände.
Eine zentrale Rolle spielt nach Auffassung der Arbeitsgruppe Tourismus beim Deutschen Behindertenrat das Kennzeichnungs- und Informationssystem „Reisen für Alle“ (RfA). Auf Betreiben des bisherigen BMWK fand bei diesem Projekt zum 01. Januar 2024 ein Trägerwechsel hin zur Bayern Tourist GmbH (BTG) statt. Bis heute gab es, so musste André Nowak in der Beratung feststellen, keine substanziellen Gespräche zwischen der BTG und der DBR-AG Tourismus. „Die Arbeit der BTG ohne Einbeziehung der Betroffenenvertretung ist für uns nicht akzeptabel.“ unterstreicht André Nowak als Sprecher der Arbeitsgruppe Tourismus
Unter aktiver Mitwirkung der AG Tourismus wurde in einer Facharbeitsgruppe RfA im Rahmen der „Bundesinitiative Barrierefreiheit“ (BI) ein Papier zu Veränderungen im Projekt erarbeitet. Dieser Abschlussbericht wurde in der Beiratssitzung der BI am 9. April 2025 verabschiedet. Die Mitglieder der DBR-AG Tourismus erwarten, dass die dort aufgelisteten Punkte zeitnah mit dem BMWE und allen am Projekt beteiligten Akteuren diskutiert beziehungsweise umgesetzt werden. Hierzu gehört, dass endlich der Projektbeirat gebildet und konstituiert wird.
Ein Diskussionspunkt während der Beratung der Arbeitsgruppe Tourismus beim Deutschen Behindertenrat war letztlich auch das Geld. Seit vielen Jahren erhält die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) aus dem Bundeshaushalt 40.000 Euro für die Durchführung (des ursprünglich von der NatKo initiierten) Tages des barrierefreien Tourismus (TdbT) auf der ITB in Berlin. Hier wirkt die DBR-AG aktiv mit. Dazu gibt es seitens der Arbeitsgruppe zugleich folgenden Vorschlag: „Wir halten es für erforderlich, das Thema wirksamer auf der ITB zu platzieren. Entsprechende Vorschläge gibt es von unserer Seite hierzu seit zwei Jahren. Notwendig sind dafür der gemeinsame Wille, ein Spitzengespräch zwischen BMWE, DZT, Messe Berlin und der DBR-AG Tourismus sowie ein höherer finanzieller Rahmen für den TdbT auf der ITB.“

Foto: privat
BERLIN (kobinet) Eine magere Bilanz hat die Ampelkoalition in der vergangenen Wahlperiode bei der Entwicklung des barrierefreien Tourismus hinterlassen. Darüber sowie über ihre Erwartungen und Forderungen an die neue Bundesregierung und deren Koalition aus CDU/CSU und SPD in der 21. Wahlperiode hat sich die Arbeitsgruppe Tourismus des Deutschen Behindertenrates (DBR-AG Tourismus) in ihrer Sitzung am 11. Juli 2025 verständigt. André Nowak, der stellvertretende Vorsitzende des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P) und Sprecher der DBR-AG Tourismus fasst diese Einschätzung der Arbeitsgruppe Tourismus des Deutschen Behindertenrates in folgenden Punkten zusammen:
„Wir brauchen neuen Schwung, um den barrierefreien Tourismus wirksamer im Interesse der Betroffenen, der Tourismuswirtschaft sowie aller weiteren am Tourismus beteiligten Personen und Institutionen zu entwickeln“, betont André Nowak und erklärt, dass dies die grundlegende Position der Mitglieder dieser Arbeitsgruppe ist. Auch in einer aktuellen europäischen Studie zum Reiseverhalten von Menschen mit Behinderungen wird auf die noch unerschlossenen großen Potentiale des barrierefreien Tourismus verwiesen (kobinet hatte darüber informiert). „Der Aufbruch muss jetzt, fünf Monate nach der Bundestagswahl und zwei Monate nach der Regierungsbildung kommen.“ betont der Sprecher der Arbeitsgruppe Tourismus beim DBR.
„Konkrete Vorhaben und Ziele zur Entwicklung des barrierefreien Tourismus sind im Koalitionsvertrag und in den bisherigen Verlautbarungen vom für Tourismus zuständigen Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) und den Koalitionsfraktionen nicht genannt.“ stellt André Nowak fest. Zu den wenigen Worten im Koalitionsvertrag zu den Themen Tourismus und Inklusion sehen die Mitglieder der Arbeitsgruppe Diskussionsbedarf. Deshalb halten sie ein zeitnahes Gespräch mit der Bundesministerin Katherina Reiche und ihrem Tourismuskoordinator, MdB Dr. Christoph Ploß, für erforderlich und sinnvoll. Zudem wird von der Arbeitsgruppe erwartet, dass es hier zu regelmäßigen Gesprächen und einer kontinuierlichen Zusammenarbeit kommt. Das ist den Mitgliedern der Arbeitsgruppe des Deutschen Behindertenrates besonders wichtig, weil es mit dem Vorgänger im Amt des Bundeswirtschaftsministers, Dr. Robert Habeck, kein einziges Gespräch zu diesem Schwerpunkt gab. (Lediglich mit seinem Tourismuskoordinator MdB Dieter Janecek hatte nur ein Gespräch mit Spitzenvertretern des DBR im März 2023 stattgefunden).
Laut Koalitionsvertrag soll (wie schon in den vorherigen Wahlperioden) eine neue nationale Tourismusstrategie erarbeitet werden. Dazu betonten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Tourismus ihre Erwartung, dass dabei auch das Thema des barrierefreien Tourismus in den Fokus gerückt wird. Der DBR hat hierfür mit seinem Positionspapier vom April 2023 gute Vorschläge auf den Tisch gelegt. Aus der Beratung der Arbeitsgruppe heraus wurde in dem Zusammenhang vorgeschlagen, noch im Jahr 2025 unter Federführung des BMWE und Mitwirkung der DBR-AG Tourismus eine Fachkonferenz zur Entwicklung des barrierefreien Tourismus durchzuführen.
Am 22. Juni 2025 hat kobinet-nachrichten.org – der Nachrichtendienst von und mit behinderten Menschen für Menschen mit Behinderungen und ihre Freunde – eine Presseanfrage an die tourismuspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen gerichtet. Geantwortet haben bisher (in zeitlicher Reihenfolge) die Fraktionen der Grünen, der Linken und der SPD. Eine Antwort der CDU/CSU steht noch aus.
Vor allem die ausführliche Antwort von MdB Stefan Zierke (SPD) zeigt aus Sicht der Arbeitsgruppe Tourismus beim DBR, dass es sehr unterschiedliche Ansichten über die Einbindung von Menschen mit Behinderungen und deren Organisationen in die Arbeit an dem Thema barrierefreier Tourismus gibt. Hier sieht die Arbeitsgruppe Gesprächsbedarf. Neben einer engeren Zusammenarbeit mit dem BMWE sollte es dabei, aus Sicht der Mitglieder der Arbeitsgruppe, vor allem um die Einbeziehung der DBR-AG in die Arbeit des Tourismusausschusses (zum Beispiel als Sachverständige bei Themen, die auch Menschen mit Behinderungen betreffen) gehen. Hilfreich wäre ebenso eine Mitgliedschaft der DBR-AG im Tourismusbeirat des BMWE sowie in Gremien der DZT und weiterer großer Tourismusverbände.
Eine zentrale Rolle spielt nach Auffassung der Arbeitsgruppe Tourismus beim Deutschen Behindertenrat das Kennzeichnungs- und Informationssystem „Reisen für Alle“ (RfA). Auf Betreiben des bisherigen BMWK fand bei diesem Projekt zum 01. Januar 2024 ein Trägerwechsel hin zur Bayern Tourist GmbH (BTG) statt. Bis heute gab es, so musste André Nowak in der Beratung feststellen, keine substanziellen Gespräche zwischen der BTG und der DBR-AG Tourismus. „Die Arbeit der BTG ohne Einbeziehung der Betroffenenvertretung ist für uns nicht akzeptabel.“ unterstreicht André Nowak als Sprecher der Arbeitsgruppe Tourismus
Unter aktiver Mitwirkung der AG Tourismus wurde in einer Facharbeitsgruppe RfA im Rahmen der „Bundesinitiative Barrierefreiheit“ (BI) ein Papier zu Veränderungen im Projekt erarbeitet. Dieser Abschlussbericht wurde in der Beiratssitzung der BI am 9. April 2025 verabschiedet. Die Mitglieder der DBR-AG Tourismus erwarten, dass die dort aufgelisteten Punkte zeitnah mit dem BMWE und allen am Projekt beteiligten Akteuren diskutiert beziehungsweise umgesetzt werden. Hierzu gehört, dass endlich der Projektbeirat gebildet und konstituiert wird.
Ein Diskussionspunkt während der Beratung der Arbeitsgruppe Tourismus beim Deutschen Behindertenrat war letztlich auch das Geld. Seit vielen Jahren erhält die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) aus dem Bundeshaushalt 40.000 Euro für die Durchführung (des ursprünglich von der NatKo initiierten) Tages des barrierefreien Tourismus (TdbT) auf der ITB in Berlin. Hier wirkt die DBR-AG aktiv mit. Dazu gibt es seitens der Arbeitsgruppe zugleich folgenden Vorschlag: „Wir halten es für erforderlich, das Thema wirksamer auf der ITB zu platzieren. Entsprechende Vorschläge gibt es von unserer Seite hierzu seit zwei Jahren. Notwendig sind dafür der gemeinsame Wille, ein Spitzengespräch zwischen BMWE, DZT, Messe Berlin und der DBR-AG Tourismus sowie ein höherer finanzieller Rahmen für den TdbT auf der ITB.“




