STUTTGART (kobinet) Die Landes-Regierung Baden-Württemberg will etwas Wichtiges.
Menschen mit Behinderungen sollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Gesellschaftliches Leben bedeutet: Menschen machen Dinge zusammen.
Sie treffen sich mit anderen Menschen.
Sie gehen zu Festen oder Vereinen.
Sie helfen sich gegenseitig.
Das ist ein wichtiger Punkt in der Politik.
Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration hilft dabei.
Integration bedeutet: Verschiedene Menschen kommen zu einer Gruppe zusammen.
Alle sollen überall mitmachen können.
Es gibt Geld für neue Wohn-Einrichtungen.
Es gibt auch Geld für Betreuungs-Angebote.
Betreuungs-Angebote bedeutet: Es gibt Hilfe für Menschen.
Diese Hilfe kommt von anderen Menschen.
Zum Beispiel: Hilfe beim Einkaufen oder beim Arzt-Besuch.
Diese Angebote sind für Menschen mit Behinderungen.
Sie sollen nah am Wohn-Ort sein.
Sie sollen in der Gemeinde oder im Stadt-Viertel sein.
Stadt-Viertel bedeutet: Ein Teil von einer Stadt.
In einem Stadt-Viertel wohnen viele Menschen zusammen.
Dort gibt es Häuser und Geschäfte.
Die Menschen kennen sich oft.
Dafür gibt es insgesamt 7,5 Millionen Euro.
Das ist sehr viel Geld.
7 Projekte bekommen jetzt Geld.
Projekte bedeutet: Dinge die gemacht werden.
Diese Dinge sollen ein Problem lösen.
Oder sie sollen etwas besser machen.
Zum Beispiel: Neue Wege bauen oder Kurse anbieten.
Diese Projekte sind in verschiedenen Land-Kreisen.
Die Land-Kreise heißen Göppingen, Konstanz, Lörrach und Rastatt.
Auch der Rems-Murr-Kreis bekommt Geld.
Der Stadt-Kreis Ulm bekommt auch Geld.
Diese 7 Projekte bekommen 5,8 Millionen Euro.
Damit können sie ihre Pläne umsetzen.
Pläne bedeutet: Ideen für die Zukunft.
Jemand will etwas Bestimmtes machen.
Zum Beispiel: Ein neues Haus bauen.
Oder einen neuen Service anbieten.
In der 2. Jahres-Hälfte gibt es mehr Geld.
Dann stehen noch 1,7 Millionen Euro bereit.
Das Geld ist für weitere Projekte da.
Sozial-Minister Manne Lucha hat gestern in Stuttgart gesagt: Menschen mit Behinderungen sollen selbst-bestimmt leben können.
Selbst-bestimmt bedeutet: Du entscheidest selbst über dein Leben.
Du sagst selbst, was du willst.
Andere Menschen entscheiden nicht für dich.
Du triffst deine eigenen Entscheidungen.
Das soll genauso sein wie bei Menschen ohne Behinderungen.
Wir wollen Wohnen in der Nähe anbieten.
Wohnen in der Nähe bedeutet: Du wohnst in deiner Stadt oder deinem Dorf.
Du lebst nicht weit weg von anderen Menschen.
Du kannst zu Fuß einkaufen gehen.
Du kennst deine Nachbarn.
Das Angebot soll zum Bedarf passen.
Manchmal können Menschen mit Behinderungen nicht alleine wohnen.
Das liegt an ihrem Hilfe-Bedarf.
Hilfe-Bedarf bedeutet: Du brauchst Unterstützung bei manchen Sachen.
Zum Beispiel beim Einkaufen oder beim Kochen.
Andere Menschen helfen dir dann.
Das ist völlig normal.
Das liegt an ihrem Betreuungs-Bedarf.
Betreuungs-Bedarf bedeutet: Du brauchst eine Person, die sich um dich kümmert.
Diese Person hilft dir bei wichtigen Entscheidungen.
Sie passt auf dich auf.
Das nennt man Betreuung.
Das hat nichts mit fehlendem Wohn-Raum zu tun.
Die geförderten Wohn-Angebote helfen Menschen mit Behinderungen.
Die Betreuungs-Angebote helfen auch.
So können sie besser an der Gesellschaft teilhaben.
So können sie ihr Leben unabhängiger führen.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben ist aus Sicht der Landesregierung Baden-Württemberg ein wichtiger Schwerpunkt der politischen Agenda der Landespolitik. Aus diesem Grund unterstützt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration den Ausbau von Wohneinrichtungen und Betreuungsangeboten für Menschen mit Behinderungen, die dezentral und wohnortnah in die Gemeinde oder in ein Quartier am Ort eingebunden sind mit weiteren insgesamt rund 7,5 Millionen Euro.
Sieben Maßnahmen in den Landkreisen Göppingen, Konstanz, Lörrach, Rastatt, dem Rems-Murr-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm können davon mit 5,8 Millionen Euro Vorhaben umgesetzt werden. In der zweiten Jahreshälfte stehen dann die verbleibenden 1,7 Millionen Euro für weitere Maßnahmen zur Verfügung.
„Wir wollen Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg die gleiche selbstbestimmte Lebensgestaltung ermöglichen wie Menschen ohne Behinderungen. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf einem bedarfsgerechten Angebot von gemeindenahem Wohnen. Hier ist oft allein schon aufgrund bestehender Hilfe- und Betreuungsbedarfe – unabhängig von verfügbarem Wohnraum – ein Einzelwohnen leider nicht immer möglich. Die von uns geförderten Wohn- und Betreuungsangebote erleichtern es Menschen mit Behinderungen, besser an der Gesellschaft teilhaben und ihr Leben unabhängiger führen zu können“, so Sozialminister Manne Lucha gestern in Stuttgart.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben ist aus Sicht der Landesregierung Baden-Württemberg ein wichtiger Schwerpunkt der politischen Agenda der Landespolitik. Aus diesem Grund unterstützt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration den Ausbau von Wohneinrichtungen und Betreuungsangeboten für Menschen mit Behinderungen, die dezentral und wohnortnah in die Gemeinde oder in ein Quartier am Ort eingebunden sind mit weiteren insgesamt rund 7,5 Millionen Euro.
Sieben Maßnahmen in den Landkreisen Göppingen, Konstanz, Lörrach, Rastatt, dem Rems-Murr-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm können davon mit 5,8 Millionen Euro Vorhaben umgesetzt werden. In der zweiten Jahreshälfte stehen dann die verbleibenden 1,7 Millionen Euro für weitere Maßnahmen zur Verfügung.
„Wir wollen Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg die gleiche selbstbestimmte Lebensgestaltung ermöglichen wie Menschen ohne Behinderungen. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf einem bedarfsgerechten Angebot von gemeindenahem Wohnen. Hier ist oft allein schon aufgrund bestehender Hilfe- und Betreuungsbedarfe – unabhängig von verfügbarem Wohnraum – ein Einzelwohnen leider nicht immer möglich. Die von uns geförderten Wohn- und Betreuungsangebote erleichtern es Menschen mit Behinderungen, besser an der Gesellschaft teilhaben und ihr Leben unabhängiger führen zu können“, so Sozialminister Manne Lucha gestern in Stuttgart.




