Regensburg (kobinet)
Die Behinderten-Beauftragten aus ganz Bayern haben sich getroffen.
Ein Behinderten-Beauftragter ist eine Person.
Diese Person hilft Menschen mit Behinderung.
Sie arbeitet für die Regierung.
Das Treffen war vom 10. bis 12. Juli 2025 in Regensburg.
Holger Kiesel war auch dabei.
Er ist der Beauftragte der Bayerischen Staats-Regierung für Menschen mit Behinderung.
Die Bayerische Staats-Regierung regiert das Land Bayern.
Das Land Bayern ist ein Teil von Deutschland.
Die Beauftragten haben über die Kommunal-Wahlen gesprochen.
Kommunal-Wahlen sind Wahlen in der Stadt oder Gemeinde.
Bei diesen Wahlen wählen die Menschen ihre Vertreter.
Die Vertreter arbeiten im Stadt-Rat oder Gemeinde-Rat.
Die Wahlen sind im Frühjahr 2026.
Die Kommunen sind für viele wichtige Sachen zuständig.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
In einer Kommune leben Menschen zusammen.
Die Kommune kümmert sich um ihre Bürger.
Zum Beispiel für Teilhabe und Barriere-Freiheit.
Teilhabe bedeutet: bei etwas mit-machen.
Man kann mit-bestimmen und mit-entscheiden.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Viele Kommunen haben wenig Geld.
Deshalb sparen sie auch bei wichtigen Themen.
Das ist ein Problem für Menschen mit Behinderung.
Holger Kiesel hat gesagt: Barriere-Freiheit ist immer wichtig.
Auch wenn wenig Geld da ist.
Menschen mit Behinderung brauchen ein selbst-bestimmtes Leben.
Selbst-bestimmtes Leben bedeutet: Du entscheidest selbst über dein Leben.
Du kannst wählen, wo du wohnst.
Du kannst wählen, was du arbeitest.
Barriere-freies Bauen hat viele Vorteile.
Die Menschen bleiben selbst-ständig.
Menschen mit Behinderung können überall mit-machen.
Das ist gut für alle.
Holger Kiesel hat auch gesagt: Sparen bei Barriere-Freiheit ist falsch.
Das kostet später viel mehr Geld.
Die Kommunen müssen weiter für Inklusion arbeiten.
Inklusion bedeutet alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Sie müssen für Teilhabe und Barriere-Freiheit kämpfen.
Die Beauftragten haben ihre Wünsche auf-geschrieben.
Das steht in einer gemeinsamen Erklärung.
Das Treffen gibt es jedes Jahr.
Bayern hat 103 kommunale Behinderten-Beauftragte.
Das ist eine Person in der Stadt oder Gemeinde.
Sie hilft Menschen mit Behinderung.
Sie kümmert sich um die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Sie arbeiten frei und unabhängig.
Sie sind die ersten Ansprech-Partner in ihrer Stadt oder Gemeinde.
Das ist eine Person, die dir hilft.
Du kannst mit dieser Person reden.
Du kannst dieser Person Fragen stellen.

Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Regensburg (kobinet) Bei ihrem Jahrestreffen vom 10. - 12. Juli 2025 in Regensburg tauschten sich die kommunalen Behindertenbeauftragten aus ganz Bayern mit Holger Kiesel, dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, aus. Dieses Mal standen unter anderem die Kommunalwahlen im Frühjahr 2026 auf der Tagesordnung. Die kommunale Ebene ist für verschiedenste Aspekte in den Bereichen Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion zuständig. Angesichts der angespannten Kassenlage vieler Kommunen geraten auch diese Themenfelder leider unter immer größeren Spardruck. Holger Kiesel erklärte dazu: "Barrierefreiheit und Teilhabe sind keine Schönwetterprojekte und deshalb auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten keine Verhandlungsmasse! Wir brauchen beides, um Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und die Gesellschaft – gerade in Zeiten des demografischen Wandels – zukunftsfit zu machen!"
„Mit konsequent barrierefreiem Bauen schlagen wir dabei zwei Fliegen mit einer Klappe: die Menschen werden oder bleiben selbstständig und gleichzeitig heben wir Potenziale von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Es ist zu kurz gedacht, an der Barrierefreiheit zu sparen. Die Folgekosten sind aus meiner Sicht immens – gerade für die Kommunen. Deshalb dürfen die Kommunen – im Schulterschluss mit allen politischen Ebenen – auch in herausfordernden Zeiten auf keinen Fall nachlassen, sich aktiv für Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit einzusetzen! Wir als Beauftragte haben unsere Wünsche in unserer gemeinsamen Erklärung schon einmal formuliert“, führte Holger Kiesel weiter aus.
Das Treffen der Kommunalen Behindertenbeauftragten findet einmal im Jahr statt. Bayern hat 103 Kommunale Behindertenbeauftragte, die laut Bayerischem Behindertengleichstellungsgesetz weisungsfrei und erste Ansprechpartner auf kommunaler Ebene zu Inklusion und Barrierefreiheit sind.

Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Regensburg (kobinet) Bei ihrem Jahrestreffen vom 10. - 12. Juli 2025 in Regensburg tauschten sich die kommunalen Behindertenbeauftragten aus ganz Bayern mit Holger Kiesel, dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, aus. Dieses Mal standen unter anderem die Kommunalwahlen im Frühjahr 2026 auf der Tagesordnung. Die kommunale Ebene ist für verschiedenste Aspekte in den Bereichen Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion zuständig. Angesichts der angespannten Kassenlage vieler Kommunen geraten auch diese Themenfelder leider unter immer größeren Spardruck. Holger Kiesel erklärte dazu: "Barrierefreiheit und Teilhabe sind keine Schönwetterprojekte und deshalb auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten keine Verhandlungsmasse! Wir brauchen beides, um Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und die Gesellschaft – gerade in Zeiten des demografischen Wandels – zukunftsfit zu machen!"
„Mit konsequent barrierefreiem Bauen schlagen wir dabei zwei Fliegen mit einer Klappe: die Menschen werden oder bleiben selbstständig und gleichzeitig heben wir Potenziale von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Es ist zu kurz gedacht, an der Barrierefreiheit zu sparen. Die Folgekosten sind aus meiner Sicht immens – gerade für die Kommunen. Deshalb dürfen die Kommunen – im Schulterschluss mit allen politischen Ebenen – auch in herausfordernden Zeiten auf keinen Fall nachlassen, sich aktiv für Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit einzusetzen! Wir als Beauftragte haben unsere Wünsche in unserer gemeinsamen Erklärung schon einmal formuliert“, führte Holger Kiesel weiter aus.
Das Treffen der Kommunalen Behindertenbeauftragten findet einmal im Jahr statt. Bayern hat 103 Kommunale Behindertenbeauftragte, die laut Bayerischem Behindertengleichstellungsgesetz weisungsfrei und erste Ansprechpartner auf kommunaler Ebene zu Inklusion und Barrierefreiheit sind.




