BERLIN (kobinet)
BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinder-Hilfs-Werk hat eine Hoffnung.
Die neue Kinder-Kommission soll helfen.
Deutschland soll kinder-freundlicher werden.
Die Kinder-Kommission ist eine Gruppe.
Sie arbeitet im Deutschen Bundes-Tag.
Der Deutsche Bundes-Tag ist das Parlament von Deutschland.
Das Deutsche Kinder-Hilfs-Werk kämpft für Kinder-Rechte.
Die Organisation möchte wichtige Veränderungen.
Organisation bedeutet: Eine Gruppe von Menschen. Sie arbeiten zusammen für ein Ziel.
Kinder-Rechte sollen ins Grund-Gesetz.
Das Grund-Gesetz ist das wichtigste Gesetz in Deutschland.
Kinder-Armut soll bekämpft werden.
Kinder-Armut bedeutet: Kinder haben zu wenig Geld. Die Familie hat nicht genug Geld. Sie können nicht alle Sachen kaufen.
Viele Kinder in Deutschland sind arm.
Kinder und Jugendliche sollen mehr mit-bestimmen können.
Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben.
Chancen bedeutet: Möglichkeiten für ein gutes Leben. Zum Beispiel: Eine gute Schule besuchen.
Kinder sollen Demokratie lernen.
Demokratie bedeutet: Das Volk bestimmt mit. Alle Menschen können mit-entscheiden.
Das soll in Kitas und Schulen passieren.
Das Wohl der Kinder soll wichtig sein.
Das steht auch in der UN-Kinder-Rechts-Konvention.
UN-Kinder-Rechts-Konvention bedeutet: Ein wichtiges Papier über Kinder-Rechte. Viele Länder haben das Papier unterschrieben.
Die UN-Kinder-Rechts-Konvention ist ein wichtiger Vertrag.
Vertrag bedeutet: Ein wichtiges Papier. Zum Beispiel ein Ausweis oder Vertrag.
Viele Länder haben diesen Vertrag unterschrieben.
Die Kinder-Kommission gibt es seit 1988.
Sie hat schon viel Gutes geleistet.
Die Kommission macht Anhörungen und Gespräche.
Sie redet mit Experten.
Anhörungen bedeutet: Menschen reden über ein wichtiges Thema. Politiker hören zu und stellen Fragen.
Experten bedeutet: Menschen mit viel Wissen über ein Thema. Sie kennen sich sehr gut aus.
So kommen wichtige Themen in den Bundes-Tag.
Thomas Krüger ist der Präsident.
Er arbeitet beim Deutschen Kinder-Hilfs-Werk.
Er sagt: Die Kinder-Kommission ist sehr wichtig.
Im Koalitions-Vertrag der Bundes-Regierung steht wenig.
Koalitions-Vertrag bedeutet: Ein Vertrag zwischen Parteien. Sie schreiben ihre Pläne auf.
Das Wort Kinder-Rechte steht nicht darin.
Das zeigt: Kinder-Rechte sind nicht wichtig genug.
Die Kinder-Kommission soll stärkere Rechte bekommen.
Sie soll mehr Anträge stellen können.
Anträge bedeutet: Bitten an ein Amt oder eine Behörde. Du schreibst auf: Was du haben möchtest.
Dann kann sie besser für Kinder arbeiten.
Heute hat sich die neue Kinder-Kommission getroffen.
Es war das erste Mal.

Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk erhofft sich von der neuen Kinderkommission des Deutschen Bundestages deutliche Impulse und wegweisende Initiativen für ein kindgerechtes und kinderfreundliches Deutschland. Dazu gehören aus Sicht der Kinderrechtsorganisation ein konsequentes Eintreten für die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz und Initiativen zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Außerdem sollten die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Chancengerechtigkeit im Bildungswesen, die Etablierung von Demokratiebildung an allen Bildungsorten von Kindern, beispielsweise in Kindertageseinrichtungen oder im schulischen Ganztag, sowie die Umsetzung des in der UN-Kinderrechtskonvention normierten Vorrangs des Kindeswohls für alle Kinder zu den Kernthemen der Kinderkommission gehören.
„Seit ihrer erstmaligen Einsetzung im Jahre 1988 hat die Kinderkommission an vielen Stellen gute Arbeit geleistet und immer wieder hilfreiche Anregungen gegeben, wie Deutschland zu einem kinderfreundlicheren Land werden kann. Durch zahlreiche Anhörungen, Expertengespräche und Initiativen hat sie es geschafft, kinder- und jugendpolitische Themen im Deutschen Bundestag zu platzieren, die ansonsten nicht auf die Tagesordnung gekommen wären. Die Notwendigkeit einer starken Kinderkommission zeigt auch der Koalitionsvertrag der Bundesregierung, in dem das Wort Kinderrechte nicht einmal vorkommt. Das zeigt symbolhaft auf, dass die Interessen der Kinder und Jugendlichen weiterhin viel zu kurz kommen. Gleichzeitig wünschen wir uns eine Stärkung der Kinderkommission beispielsweise durch weitergehendere Antragsrechte, damit sie in ihrer Arbeit noch effizienter und wirksamer wird“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, anlässlich der heutigen Konstituierung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages.

Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk erhofft sich von der neuen Kinderkommission des Deutschen Bundestages deutliche Impulse und wegweisende Initiativen für ein kindgerechtes und kinderfreundliches Deutschland. Dazu gehören aus Sicht der Kinderrechtsorganisation ein konsequentes Eintreten für die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz und Initiativen zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Außerdem sollten die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Chancengerechtigkeit im Bildungswesen, die Etablierung von Demokratiebildung an allen Bildungsorten von Kindern, beispielsweise in Kindertageseinrichtungen oder im schulischen Ganztag, sowie die Umsetzung des in der UN-Kinderrechtskonvention normierten Vorrangs des Kindeswohls für alle Kinder zu den Kernthemen der Kinderkommission gehören.
„Seit ihrer erstmaligen Einsetzung im Jahre 1988 hat die Kinderkommission an vielen Stellen gute Arbeit geleistet und immer wieder hilfreiche Anregungen gegeben, wie Deutschland zu einem kinderfreundlicheren Land werden kann. Durch zahlreiche Anhörungen, Expertengespräche und Initiativen hat sie es geschafft, kinder- und jugendpolitische Themen im Deutschen Bundestag zu platzieren, die ansonsten nicht auf die Tagesordnung gekommen wären. Die Notwendigkeit einer starken Kinderkommission zeigt auch der Koalitionsvertrag der Bundesregierung, in dem das Wort Kinderrechte nicht einmal vorkommt. Das zeigt symbolhaft auf, dass die Interessen der Kinder und Jugendlichen weiterhin viel zu kurz kommen. Gleichzeitig wünschen wir uns eine Stärkung der Kinderkommission beispielsweise durch weitergehendere Antragsrechte, damit sie in ihrer Arbeit noch effizienter und wirksamer wird“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, anlässlich der heutigen Konstituierung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages.




