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Auszubildende lernen inklusive Freizeitangebote kennen

Junge Auszubildende sitzen unter einem offenen Holzdach und führen ein Gespräch mit einer Referentin
Angehende Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger des Oberstufenzentrums Elbe-Elster erhielten einen umfassenden Einblick in die barrierefreien Freizeitangebote der Region.
Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland, Sarah Brunne

SENFTENBERG (kobinet) 20 angehende Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger des Oberstufenzentrums Elbe-Elster erhielten am 9. Juli 2025 im Rahmen des Projekts "Netzwerk Barrierefrei im Lausitzer Seenland" einen umfassenden Einblick in barrierefreie Freizeitangebote der Region. Ziel der Veranstaltung war es, die zukünftigen Fachkräfte frühzeitig für das Thema Inklusion im Freizeitbereich zu sensibilisieren und ihnen praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen. Mit dieser Veranstaltung unterstrich der Tourismusverband Lausitzer Seenland sein kontinuierliches Engagement für Barrierefreiheit im Tourismus. Das Projekt "Netzwerk Barrierefrei" verfolgt das Ziel, inklusive Freizeitgestaltung nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern aktiv erlebbar zu machen – auch über die offiziellen Gebietskulissen hinaus.

Der Informationstag begann am Stadthafen Senftenberg mit einem gemeinsamen Spaziergang zum „Grünen Klassenzimmer“. Dort begrüßte Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, die Gruppe und erläuterte die Entstehung der Region sowie die Bedeutung barrierefreier Freizeitgestaltung. Anschließend stellte Projektkoordinatorin Therés Wurzler das „Netzwerk Barrierefrei“ vor und beantwortete Fragen der Auszubildenden.

Im weiteren Verlauf des Tages konnten die Teilnehmenden an einem der neu angelegten inklusiven Spielplätze, dem „Piratenschiff“, praktische Eindrücke sammeln und erfuhren mehr über die Umsetzung barrierefreier Wege, taktiler Leitsysteme und Sanitäranlagen. Besonders die Möglichkeit, inklusive Spiel- und Bewegungsangebote kennenzulernen, wurde von den angehenden Heilerziehungspflegerinnen und -pflegern als wertvoll empfunden.

Die Exkursion führte die Gruppe anschließend zum Familienpark Senftenberger See, wo sie die barrierefreien Angebote vor Ort aktiv erprobte. Dazu gehörten unter anderem die barrierefreie Zuwegung zum Strand und Wasser, spezielle Strandkörbe sowie eine taktile Radwanderkarte. Während des anschließenden Vortrags durch Verbandsvorsteher Detlev Wurzler hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich intensiv mit den Projekten des Zweckverbandes, den Angeboten im Familienpark Senftenberger See sowie den Möglichkeiten und Herausforderungen barrierefreier Freizeitgestaltung auseinanderzusetzen.