Berlin (kobinet)
Die Politiker wollen eine Arbeits-Gruppe machen.
Arbeits-Gruppe bedeutet: Menschen mit gleichem Beruf treffen sich.
Sie reden über ihre Arbeit.
Die Arbeits-Gruppe soll über Corona sprechen.
Corona bedeutet: Corona-virus ist ein Virus das krank macht.
Es macht Fieber und Husten.
Corona war eine schwere Krankheit.
Die Krankheit hat viele Menschen krank gemacht.
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
VdK bedeutet: VdK ist ein Verein für Menschen mit Behinderungen.
Behinderungen bedeutet: Manche Menschen können bestimmte Dinge nicht so gut.
Zum Beispiel: Nicht sehen oder nicht laufen.
Oder nicht so gut lernen.
Das ist völlig normal und okay.
Verena Bentele sagt: Die Corona-Zeit war sehr schwer.
Viele Menschen sind noch heute krank.
Manche Menschen haben noch immer Probleme nach Corona.
Die Politiker haben damals viele Regeln gemacht.
Die Menschen mussten zu Hause bleiben.
Die Menschen mussten Masken tragen.
Die Menschen haben sich impfen lassen.
impfen bedeutet: Ein Arzt gibt dir eine Spritze.
Die Spritze schützt dich vor Krankheiten.
Zum Beispiel vor Masern oder Corona.
Das tut nur kurz weh.
Diese Regeln haben viele Menschen gerettet.
Verena Bentele sagt: Die Arbeits-Gruppe soll nicht nur zurück schauen.
Die Arbeits-Gruppe soll auch nach vorne schauen.
Was können wir für die Zukunft lernen?
Wie können wir uns besser vorbereiten?
vorbereiten bedeutet: Etwas planen und vorbereiten.
Man macht einen Plan für etwas.
Junge Menschen hatten es sehr schwer.
Sie konnten nicht zur Schule gehen.
Sie konnten ihre Freunde nicht treffen.
Sie konnten nicht spielen und Sport machen.
Menschen mit Behinderungen hatten es auch schwer.
Alte Menschen hatten es auch schwer.
Sie waren oft allein.
Sie haben die Regeln nicht verstanden.
Die Regeln waren nicht in Leichter Sprache.
Verena Bentele sagt: Wir müssen uns jetzt schon vorbereiten.
Wir müssen einen Plan machen.
Der Plan muss für alle Menschen gut sein.
Der Plan muss die Menschen schützen.
Der Plan darf nicht zu hart sein.
Die Politiker haben damals schnell entschieden.
entschieden bedeutet: Etwas ist sehr streng.
Es gibt harte Regeln.
Sie haben viel Geld für Masken ausgegeben.
Die Masken waren sehr teuer.
Das soll nicht wieder passieren.
Die Arbeits-Gruppe soll schauen: Was war gut?
Was war schlecht?
Dann können wir es beim nächsten Mal besser machen.
Es wird wieder schwere Zeiten geben.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Zur geplanten Einsetzung der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie fordert die VdK-Präsidentin Verena Bentele eine umfassende Aufarbeitung: "Glücklicherweise ist die Hochphase der Corona-Pandemie vorbei. Bei aller Erleichterung, dass längst wieder Normalität unseren Alltag prägt, dürfen wir nicht vergessen, dass die staatlichen Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung und die Folgen der Krankheit bis heute nachwirken. Aus diesem Grund ist es richtig, im Rahmen einer Enquete-Kommission die Auswirkungen der Pandemie und die begleitenden Maßnahmen aufzuarbeiten. Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die seitdem krank sind und die noch immer um die Anerkennung der Post-Covid-Symptome kämpfen. Gleichzeitig wird die Arbeit der Enquete-Kommission zeigen, dass unsere Gesellschaft durch die starken Präventionsmaßnahmen wie Kontaktreduktionen, das Tragen von Masken sowie das flächendeckende Impfen viele Tote vermeiden konnte", betonte Verena Bentele.
„Ich erwarte von der Enquete-Kommission nicht nur einen Blick zurück, sondern vor allem nach vorne. Was können wir aus der Pandemie lernen? Wie können wir uns als Staat und als Gesellschaft für kommende Herausforderungen wappnen? Wie können wir in Zukunft sicherstellen, dass der Schutz der einen nicht zulasten der Teilhabe von anderen geht? Von jungen Menschen wurde während der Pandemie Übermenschliches erwartet, indem sie auf ihren Schulalltag und ihre Freizeitaktivitäten verzichten mussten und ihre sozialen Kontakte erheblich reduziert haben. Für viele Menschen mit Behinderungen und für Ältere war der Alltag unter Pandemiebedingungen besonders schwer – zumal sie aufgrund fehlender barrierefreier Kommunikation der Maßnahmen häufig verunsichert und einsam waren. Wir müssen schon jetzt eine Krisenpolitik vorausplanen, die gleichzeitig wirksam ist und unnötige Härten vermeidet – nicht erst wieder in der nächsten Krise. Nur so kann sichergestellt werden, dass planvolles Vorgehen vor Aktionismus steht, und hektische Vergaben an mehr oder weniger geeignete Unternehmen, die stark erhöhte Preise für Produkte wie Masken aufrufen, nicht erforderlich sind. Die Enquete-Kommission muss aus dem, was gelungen ist, ebenso Schlussfolgerungen ziehen wie aus dem, was falsch gelaufen ist. Denn eines ist ziemlich gewiss: Die nächsten Extremereignisse werden kommen“, betonte Verena Bentele.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Zur geplanten Einsetzung der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie fordert die VdK-Präsidentin Verena Bentele eine umfassende Aufarbeitung: "Glücklicherweise ist die Hochphase der Corona-Pandemie vorbei. Bei aller Erleichterung, dass längst wieder Normalität unseren Alltag prägt, dürfen wir nicht vergessen, dass die staatlichen Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung und die Folgen der Krankheit bis heute nachwirken. Aus diesem Grund ist es richtig, im Rahmen einer Enquete-Kommission die Auswirkungen der Pandemie und die begleitenden Maßnahmen aufzuarbeiten. Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die seitdem krank sind und die noch immer um die Anerkennung der Post-Covid-Symptome kämpfen. Gleichzeitig wird die Arbeit der Enquete-Kommission zeigen, dass unsere Gesellschaft durch die starken Präventionsmaßnahmen wie Kontaktreduktionen, das Tragen von Masken sowie das flächendeckende Impfen viele Tote vermeiden konnte", betonte Verena Bentele.
„Ich erwarte von der Enquete-Kommission nicht nur einen Blick zurück, sondern vor allem nach vorne. Was können wir aus der Pandemie lernen? Wie können wir uns als Staat und als Gesellschaft für kommende Herausforderungen wappnen? Wie können wir in Zukunft sicherstellen, dass der Schutz der einen nicht zulasten der Teilhabe von anderen geht? Von jungen Menschen wurde während der Pandemie Übermenschliches erwartet, indem sie auf ihren Schulalltag und ihre Freizeitaktivitäten verzichten mussten und ihre sozialen Kontakte erheblich reduziert haben. Für viele Menschen mit Behinderungen und für Ältere war der Alltag unter Pandemiebedingungen besonders schwer – zumal sie aufgrund fehlender barrierefreier Kommunikation der Maßnahmen häufig verunsichert und einsam waren. Wir müssen schon jetzt eine Krisenpolitik vorausplanen, die gleichzeitig wirksam ist und unnötige Härten vermeidet – nicht erst wieder in der nächsten Krise. Nur so kann sichergestellt werden, dass planvolles Vorgehen vor Aktionismus steht, und hektische Vergaben an mehr oder weniger geeignete Unternehmen, die stark erhöhte Preise für Produkte wie Masken aufrufen, nicht erforderlich sind. Die Enquete-Kommission muss aus dem, was gelungen ist, ebenso Schlussfolgerungen ziehen wie aus dem, was falsch gelaufen ist. Denn eines ist ziemlich gewiss: Die nächsten Extremereignisse werden kommen“, betonte Verena Bentele.





Umfangreiche Aufarbeitung fordern und sich gleichzeitig sicher sein, dass die Maßnahmen gewirkt haben. Toll.