Berlin (kobinet)
Am 8. Juli 2025 hat der Deutsche Bundes-Tag über Geld gesprochen.
Bundes-Tag bedeutet: Das sind gewählte Menschen in Deutschland.
Sie machen Gesetze für alle.
Es ging um Geld für Verkehr und Wohnen.
Für Bauen und Wohnen gibt es mehr Geld.
Es sind 7,4 Milliarden Euro.
Im Jahr 2024 waren es 6,7 Milliarden Euro.
Beim Verkehr wurde Geld gekürzt.
Es wurden 6 Milliarden Euro weniger gegeben.
Jetzt sind es 38,26 Milliarden Euro.
Der Verkehrs-Haushalt ist am größten.
Verkehrs-Haushalt bedeutet: Das ist das Geld für Verkehr.
Der Staat plant damit Straßen und Züge.
Das Geld kommt aus Steuern.
Zusätzlich gibt es 37,24 Milliarden Euro.
Das Geld ist für Verkehrs-Investitionen da.
Verkehrs-Investitionen bedeutet: Der Staat gibt Geld für neue Straßen aus.
Auch für neue Züge und Busse.
Das Geld soll den Verkehr besser machen.
Verena Bentele ist Präsidentin vom VdK.
Präsidentin bedeutet: Das ist die Chefin von einer Gruppe.
Sie führt die Gruppe.
Die Menschen wählen sie.
VdK ist ein Verband für Menschen mit Behinderung.
Verband bedeutet: Menschen mit den gleichen Zielen arbeiten zusammen.
Sie sagte: Es gibt viel Geld für Bauen und Verkehr.
Aber es wird nicht schnell genug barriere-frei gebaut.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können überall hin.
Auch Menschen mit Behinderung.
Viele Politiker verstehen das Problem nicht.
Deutschland wird älter.
Mehr Menschen brauchen Barriere-Freiheit.
Verena Bentele sagt: Barriere-freier Verkehr ist wichtig.
Alle Menschen sollen selbst-bestimmt leben können.
Selbst-bestimmt bedeutet: Du entscheidest alleine über dein Leben.
Niemand sagt dir was du tun musst.
Das gilt für junge und alte Menschen.
Das gilt für Menschen mit und ohne Behinderung.
Das gilt auch für Eltern mit Kinder-Wagen.
Auf dem Land gibt es ein Problem.
Kleine Bahnhöfe werden nicht barriere-frei gemacht.
Nur große Bahnhöfe werden umgebaut.
Das schließt viele Menschen aus.
Auch bei großen Bahnhöfen funktioniert es nicht gut.
Viel Geld für barriere-freie Bahnhöfe wurde nicht ausgegeben.
Das Geld hilft nicht ohne den Willen zur Veränderung.
Beim Wohnen gibt es auch Probleme.
Das Geld reicht nicht für Barriere-Freiheit.
Es gibt einen Zuschuss von der KfW.
Zuschuss bedeutet: Eine Geld-Hilfe.
Der Staat gibt Firmen oder Menschen Geld.
KfW ist eine Bank vom Staat.
Der Zuschuss heißt Alters-gerecht umbauen.
Alters-gerecht bedeutet: Das passt zum Alter von Menschen.
Alte Menschen bekommen andere Hilfen als junge Menschen.
Dieser Zuschuss wird nicht weiter bezahlt.
Das ist ein Fehler.
Der Zuschuss hilft beim Umbau von Wohnungen.
Alte Menschen können dann zu Hause wohnen bleiben.
Sie müssen nicht ins Pflege-Heim.
Viele Menschen wollen diesen Zuschuss.
In Zukunft werden es noch mehr Menschen sein.
Es fehlen über 2 Millionen barriere-freie Wohnungen.
Das Problem wird größer werden.
Das Förder-Programm sollte weiter-laufen.
Förder-Programm bedeutet: Das ist Geld vom Staat.
Das Geld bekommen Menschen oder Firmen für bestimmte Sachen.
Es sollte 500 Millionen Euro bekommen.
Dann können Menschen besser planen.
Die Förderung sollte von 10 auf 30 Prozent steigen.
Dann können mehr Menschen Hilfe bekommen.

Foto: ISL
Berlin (kobinet) Am 8. Juli 2025 hat der Deutsche Bundestag die Haushalte für Verkehr sowie Bauen und Wohnen diskutiert. Im Bereich Bauen und Wohnen steigt der Etat von 6,7 Milliarden Euro (2024) auf 7,4 Milliarden Euro. Im Verkehrsbereich hingegen wurden knapp 6 Milliarden Euro gekürzt. Die Mittel belaufen sich nun auf 38,26 Milliarden Euro. Trotzdem bleibt der Verkehrshaushalt der größte Investitionshaushalt. Zudem stehen zusätzlich 37,24 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen für Verkehrsinvestitionen zur Verfügung. VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentierte die Zahlen so: "Obwohl beide Etats großzügig ausgestattet sind und massive Investitionen in den Bereichen Bauen und Verkehr geplant sind, geht es mit der Barrierefreiheit in Deutschland nicht schnell genug voran. Viele Entscheidungsträger sehen einfach immer noch nicht die Herausforderungen einer inklusiven und alternden Gesellschaft."
Ein barrierefreier öffentlicher Verkehr ist nach Ansicht von Verena Bentele vom VdK die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen – gleichgültig ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung, mit Kinderwagen oder Tragetuch, mit Rucksack oder Koffer. Das gelte übrigens auch im ländlichen Raum, dessen Bahnhöfe bisher systematisch nicht berücksichtig werden. Die Regelung, dass nur große Bahnhöfe barrierefrei umgebaut werden, schließe viele Menschen im ländlichen Raum von echter Teilhabe aus. Im Übrigen funktioniere es bei den größeren Bahnhöfen ja auch nicht. In den vergangenen Jahren sei viel Geld, das für barrierefreie Bahnhöfe bereitgestellt wurde, nicht umfänglich investiert worden. Das Geld nutze nichts, wenn der Wille zur Veränderung fehle.
„Der Haushalt Bauen und Wohnen deckt den Bedarf an aktueller und zukünftiger Barrierefreiheit mitnichten ab. So ist es unbegreiflich, dass der KfW-Investitionszuschuss ‚Altersgerecht umbauen‘ nicht weiter finanziert wird. Dieser Zuschuss ermöglicht es, Wohnungen barrierefrei umzubauen. Insbesondere Seniorinnen und Senioren können dadurch selbstbestimmt leben und einen Pflegeheim-Umzug hinauszögern oder vermeiden. Bereits in den vergangenen Jahren gab es eine hohe Nachfrage, die in Zukunft weiter steigen wird. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen ist schon jetzt mit über zwei Millionen Wohnungen gigantisch und wird weiter steigen. Nun ein etabliertes und bewährtes Förderprogramm auslaufen zu lassen, ist das ganz falsche Signal an Millionen Bürgerinnen und Bürger. Stattdessen sollte das Programm ‚Altersgerecht umbauen‘ nicht nur weitergeführt, sondern nach unseren Berechnungen mit 500 Millionen Euro ausgestattet werden, damit Betroffene verlässlich planen können. Außerdem sollte der Fördersatz von derzeit zehn auf 30 Prozent angehoben werden, um die tatsächlichen Kosten abzudecken und mehr Menschen zu unterstützen“, betonte Verena Bentele.

Foto: ISL
Berlin (kobinet) Am 8. Juli 2025 hat der Deutsche Bundestag die Haushalte für Verkehr sowie Bauen und Wohnen diskutiert. Im Bereich Bauen und Wohnen steigt der Etat von 6,7 Milliarden Euro (2024) auf 7,4 Milliarden Euro. Im Verkehrsbereich hingegen wurden knapp 6 Milliarden Euro gekürzt. Die Mittel belaufen sich nun auf 38,26 Milliarden Euro. Trotzdem bleibt der Verkehrshaushalt der größte Investitionshaushalt. Zudem stehen zusätzlich 37,24 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen für Verkehrsinvestitionen zur Verfügung. VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentierte die Zahlen so: "Obwohl beide Etats großzügig ausgestattet sind und massive Investitionen in den Bereichen Bauen und Verkehr geplant sind, geht es mit der Barrierefreiheit in Deutschland nicht schnell genug voran. Viele Entscheidungsträger sehen einfach immer noch nicht die Herausforderungen einer inklusiven und alternden Gesellschaft."
Ein barrierefreier öffentlicher Verkehr ist nach Ansicht von Verena Bentele vom VdK die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen – gleichgültig ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung, mit Kinderwagen oder Tragetuch, mit Rucksack oder Koffer. Das gelte übrigens auch im ländlichen Raum, dessen Bahnhöfe bisher systematisch nicht berücksichtig werden. Die Regelung, dass nur große Bahnhöfe barrierefrei umgebaut werden, schließe viele Menschen im ländlichen Raum von echter Teilhabe aus. Im Übrigen funktioniere es bei den größeren Bahnhöfen ja auch nicht. In den vergangenen Jahren sei viel Geld, das für barrierefreie Bahnhöfe bereitgestellt wurde, nicht umfänglich investiert worden. Das Geld nutze nichts, wenn der Wille zur Veränderung fehle.
„Der Haushalt Bauen und Wohnen deckt den Bedarf an aktueller und zukünftiger Barrierefreiheit mitnichten ab. So ist es unbegreiflich, dass der KfW-Investitionszuschuss ‚Altersgerecht umbauen‘ nicht weiter finanziert wird. Dieser Zuschuss ermöglicht es, Wohnungen barrierefrei umzubauen. Insbesondere Seniorinnen und Senioren können dadurch selbstbestimmt leben und einen Pflegeheim-Umzug hinauszögern oder vermeiden. Bereits in den vergangenen Jahren gab es eine hohe Nachfrage, die in Zukunft weiter steigen wird. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen ist schon jetzt mit über zwei Millionen Wohnungen gigantisch und wird weiter steigen. Nun ein etabliertes und bewährtes Förderprogramm auslaufen zu lassen, ist das ganz falsche Signal an Millionen Bürgerinnen und Bürger. Stattdessen sollte das Programm ‚Altersgerecht umbauen‘ nicht nur weitergeführt, sondern nach unseren Berechnungen mit 500 Millionen Euro ausgestattet werden, damit Betroffene verlässlich planen können. Außerdem sollte der Fördersatz von derzeit zehn auf 30 Prozent angehoben werden, um die tatsächlichen Kosten abzudecken und mehr Menschen zu unterstützen“, betonte Verena Bentele.




