Berlin (kobinet)
Viele Verbände haben einen Appell geschrieben.
Ein Appell ist ein wichtiger Brief.
Die Verbände fordern den Bundes-Tag auf.
Die Verbände fordern den Bundes-Rat auf.
Sie sollen mit dem Bundes-Haushalt helfen.
Der Bundes-Haushalt ist das Geld von Deutschland.
Die Menschen sollen gut zusammen leben.
Das nennt man: gesellschaftlicher Zusammenhalt.
Die Beratung über den Bundes-Haushalt 2025 beginnt am 8. Juli 2025.
Die Beratung ist im Bundes-Tag.
Viele Verbände haben sich zusammen getan.
Sie wollen: Die Politik soll die Fehler korrigieren.
Die Verbände sagen: Wir brauchen mehr Geld.
Das Geld ist für soziale Einrichtungen.
Soziale Einrichtungen helfen den Menschen.
VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte:
Die Arbeits-Politik muss oberste Priorität haben.
Priorität bedeutet: Was ist am wichtigsten.
Manche Sachen sind wichtiger als andere Sachen.
Diese wichtigen Sachen macht man zuerst.
Das nennt man: Priorität haben.
Die Sozial-Politik muss oberste Priorität haben.
Die Umwelt-Politik muss oberste Priorität haben.
Wer beim Sozial-Staat spart macht einen Fehler.
Die Menschen verlieren dann das Vertrauen.
Der Sozial-Staat hilft den Menschen bei Problemen.
Die Verbände warnen: Der soziale Zusammenhalt ist gefährdet.
Die Demokratie hat Probleme.
Viele Menschen haben Angst vor steigenden Beiträgen.
Beiträge bedeutet: Geld für eine Gruppe bezahlen.
Zum Beispiel: Geld für die Kranken-Versicherung.
Jeder Mensch zahlt jeden Monat Geld.
Das nennt man: Beiträge.
Die Beiträge sind das Geld für die Sozial-Versicherungen.
Die Menschen bekommen weniger Leistungen.
Leistungen bedeutet: Hilfe bekommen.
Zum Beispiel: Geld vom Amt bekommen.
Oder: Hilfe vom Arzt bekommen.
Diese Hilfe nennt man: Leistungen.
Die Verbände sagen: Die Pflege-Versicherung hat zu wenig Geld.
Das darf nicht durch Darlehen ausgeglichen werden.
Darlehen bedeutet: Geld leihen.
Jemand gibt dir Geld.
Du musst das Geld später zurück-geben.
Das nennt man: ein Darlehen bekommen.
Die Sozial-Versicherungen machen viele wichtige Aufgaben.
Diese Aufgaben sollen durch Steuer-Mittel bezahlt werden.
Steuer-Mittel bedeutet: Geld vom Staat.
Alle Menschen zahlen Steuern.
Mit diesem Geld baut der Staat Straßen.
Das nennt man: Steuer-Mittel.
Viele soziale Einrichtungen werden von gemeinnützigen Organisationen getragen.
Gemeinnützig bedeutet: Sie wollen nicht Geld verdienen.
Sie wollen den Menschen helfen.
Diese Organisationen brauchen Geld für klima-freundliche Einrichtungen.
Sie brauchen auch Geld für digitale Ausstattung.
Digitale Ausstattung sind alle Computer-Geräte.
Dazu gehören Computer und Handys.
Auch Internet gehört dazu.
Man braucht sie für digitale Arbeit.
Die Verbände sagen: Soziale Sicherheit ist wichtig.
Ökologische Nachhaltigkeit ist wichtig.
Beides gehört zusammen.
Soziale Sicherheit bedeutet: Die Menschen haben keine Angst vor Armut.
Ökologische Nachhaltigkeit bedeutet: Wir schützen die Umwelt.
Die Bewältigung der Krisen ist eine gemeinsame Aufgabe.
Bewältigung bedeutet: Ein Problem lösen.
Man schafft eine schwere Aufgabe.
Man kommt mit einer schweren Situation zurecht.
Das nennt man Bewältigung.
Auch die digitale Teilhabe benachteiligter Menschen ist wichtig.
Digitale Teilhabe bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Sie können Computer und Internet nutzen.
Sie sind nicht ausgeschlossen.
Das ist wichtig für das Leben heute.
Die Organisationen vertreten mehrere Millionen Mitglieder.
Sie haben mehr als 2 Millionen hauptamtlich Beschäftigte.
Hauptamtlich Beschäftigte sind Menschen mit einem festen Job.
Sie arbeiten jeden Tag für Geld.
Das ist ihr Haupt-Beruf.
Sie machen das nicht nur nebenbei.
Sie haben über 3 Millionen freiwillig Engagierte.
Den Appell haben diese Verbände unterzeichnet:
AWO Bundes-Verband
BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Der Paritätische Gesamt-Verband
Deutscher Caritas-Verband
DRK - Deutsches Rotes Kreuz
Diakonie Deutschland
Sozial-Verband Deutschland SoVD
Sozial-Verband VdK Deutschland
Ver.di - Vereinte Dienstleistungs-Gewerkschaft
Volks-Solidarität
ZWST – Zentral-Wohlfahrts-Stelle der Juden in Deutschland
Am Freitag den 11. Juli steht die Beratung auf der Tages-Ordnung.
Eine Tages-Ordnung ist eine Liste.
Auf der Liste stehen alle Themen.
Diese Themen bespricht man in einem Meeting.
Die Liste hilft beim Planen.
Die Beratung beginnt um 10:15 Uhr.
Es geht um den Etat des Bundes-Ministeriums für Arbeit und Soziales.
Der Etat ist das Geld für das Ministerium.
Die Beratung ist im Plenum des Deutschen Bundes-Tages.
Das Plenum ist die große Versammlung aller Abgeordneten.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Ein Appell aus Sicht von Wohlfahrtspflege, Gewerkschaft sowie Umwelt- und Sozialverbänden fordert den Bundestag und Bundesrat auf, mit dem Bundeshaushalt und den geplanten Sondervermögen den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Anlässlich der heutige am 8. Juli 2025 beginnenden Beratung des Bundeshaushalts 2025 im Bundestag appelliert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis an die Verantwortung von Bundestag und Bundesrat, sozial-ökologische Versäumnisse der Vergangenheit zu korrigieren. Es seien dringend massive Investitionen in die öffentliche und gemeinnützige soziale Infrastruktur erforderlich. "Die Arbeits-, Sozial- und Umweltpolitik muss oberste Priorität haben, daran führt kein Weg vorbei", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Wer jetzt den Rotstift beim Sozialstaat ansetzt, verspielt das Vertrauen von Millionen Menschen in die Zukunftsfähigkeit unseres Systems und stärkt diejenigen, die unserer Demokratie Schaden zufügen."
„Der soziale Zusammenhalt ist gefährdet, und die Demokratie sieht sich zunehmenden Anfechtungen ausgesetzt“, warnen die Unterzeichnenden des Appells. Das Sicherungsversprechen des Sozialstaats sei essenziell für die Demokratie. Doch viele Menschen fürchteten sich mit Blick auf die Sozialversicherungen vor steigenden Beiträgen und einem gleichzeitig sinkenden Leistungsniveau. Das Bündnis mahnt, die Unterfinanzierung der Pflegeversicherung dürfe nicht durch Darlehen ausgeglichen werden. Sozialversicherungen übernehmen eine Vielzahl gesamtgesellschaftlicher Aufgaben, die sachgerecht durch Steuermittel refinanziert werden müssten. Mittel- und langfristig müssten die Sozialversicherungen solidarisch und nachhaltig erneuert werden.
Die Verbände weisen darauf hin, dass ein großer Teil der sozialen Infrastruktur in Deutschland durch gemeinnützige Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege getragen wird. Um ihre Einrichtungen und Dienste klimafreundlich und digital aufzustellen, müssten sie konsequent in Förderprogramme aus den Sondervermögen einbezogen werden. Das Bündnis macht dabei deutlich, dass soziale Sicherheit und ökologische Nachhaltigkeit zusammengehören: „Die Bewältigung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Krisen unserer Zeit sowie die digitale Teilhabe bislang benachteiligter Bevölkerungsgruppen sind gemeinsame Zukunftsaufgaben“, heißt es in dem Appell. Die Organisationen hinter dem Aufruf vertreten gemeinsam mehrere Millionen Mitglieder, mehr als zwei Millionen hauptamtlich Beschäftigte und über drei Millionen freiwillig Engagierte.
Den Appell unterzeichnet haben:
AWO Bundesverband
BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Der Paritätische Gesamtverband
Deutscher Caritasverband
DRK – Deutsches Rotes Kreuz
Diakonie Deutschland
Sozialverband Deutschland SoVD
Sozialverband VdK Deutschland
Ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Volkssolidarität
ZWST – Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
Link zum vollständigen Appell: www.der-paritaetische.de/bundeshaushalt2025
Am Freitag, den 11. Juli steht die Beratung des Etats des Bundesministerium für Arbeit und Soziales ab 10:15 Uhr auf der Tagesordnung des Plenums des Deutschen Bundestages.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Ein Appell aus Sicht von Wohlfahrtspflege, Gewerkschaft sowie Umwelt- und Sozialverbänden fordert den Bundestag und Bundesrat auf, mit dem Bundeshaushalt und den geplanten Sondervermögen den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Anlässlich der heutige am 8. Juli 2025 beginnenden Beratung des Bundeshaushalts 2025 im Bundestag appelliert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis an die Verantwortung von Bundestag und Bundesrat, sozial-ökologische Versäumnisse der Vergangenheit zu korrigieren. Es seien dringend massive Investitionen in die öffentliche und gemeinnützige soziale Infrastruktur erforderlich. "Die Arbeits-, Sozial- und Umweltpolitik muss oberste Priorität haben, daran führt kein Weg vorbei", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Wer jetzt den Rotstift beim Sozialstaat ansetzt, verspielt das Vertrauen von Millionen Menschen in die Zukunftsfähigkeit unseres Systems und stärkt diejenigen, die unserer Demokratie Schaden zufügen."
„Der soziale Zusammenhalt ist gefährdet, und die Demokratie sieht sich zunehmenden Anfechtungen ausgesetzt“, warnen die Unterzeichnenden des Appells. Das Sicherungsversprechen des Sozialstaats sei essenziell für die Demokratie. Doch viele Menschen fürchteten sich mit Blick auf die Sozialversicherungen vor steigenden Beiträgen und einem gleichzeitig sinkenden Leistungsniveau. Das Bündnis mahnt, die Unterfinanzierung der Pflegeversicherung dürfe nicht durch Darlehen ausgeglichen werden. Sozialversicherungen übernehmen eine Vielzahl gesamtgesellschaftlicher Aufgaben, die sachgerecht durch Steuermittel refinanziert werden müssten. Mittel- und langfristig müssten die Sozialversicherungen solidarisch und nachhaltig erneuert werden.
Die Verbände weisen darauf hin, dass ein großer Teil der sozialen Infrastruktur in Deutschland durch gemeinnützige Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege getragen wird. Um ihre Einrichtungen und Dienste klimafreundlich und digital aufzustellen, müssten sie konsequent in Förderprogramme aus den Sondervermögen einbezogen werden. Das Bündnis macht dabei deutlich, dass soziale Sicherheit und ökologische Nachhaltigkeit zusammengehören: „Die Bewältigung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Krisen unserer Zeit sowie die digitale Teilhabe bislang benachteiligter Bevölkerungsgruppen sind gemeinsame Zukunftsaufgaben“, heißt es in dem Appell. Die Organisationen hinter dem Aufruf vertreten gemeinsam mehrere Millionen Mitglieder, mehr als zwei Millionen hauptamtlich Beschäftigte und über drei Millionen freiwillig Engagierte.
Den Appell unterzeichnet haben:
AWO Bundesverband
BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Der Paritätische Gesamtverband
Deutscher Caritasverband
DRK – Deutsches Rotes Kreuz
Diakonie Deutschland
Sozialverband Deutschland SoVD
Sozialverband VdK Deutschland
Ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Volkssolidarität
ZWST – Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
Link zum vollständigen Appell: www.der-paritaetische.de/bundeshaushalt2025
Am Freitag, den 11. Juli steht die Beratung des Etats des Bundesministerium für Arbeit und Soziales ab 10:15 Uhr auf der Tagesordnung des Plenums des Deutschen Bundestages.




