BERLIN (kobinet)
Heute fängt eine neue Arbeits-Gruppe an.
Arbeits-Gruppe bedeutet: Menschen treffen sich. Sie arbeiten zusammen an einem Thema.
Die Arbeits-Gruppe heißt: Bund-Länder-Arbeits-Gruppe zur Zukunft der Pflege-Versorgung.
Bund bedeutet: Die Regierung von ganz Deutschland.
Länder bedeutet: Die Regierungen der einzelnen Bundes-Länder.
Pflege-Versorgung bedeutet: Menschen pflegen und versorgen.
Der Verband Deutscher Alten- und Behinderten-Hilfe ist nicht zufrieden.
Verband bedeutet: Mehrere Gruppen arbeiten zusammen.
Der Verband heißt auch VDAB.
VDAB ist eine Abkürzung.
Der VDAB sagt: Es ist falsch.
Die Pflege-Fachleute sollen von Anfang an mitmachen.
Aber sie dürfen nicht mitmachen.
Der VDAB warnt vor einem Problem.
Die Arbeits-Gruppe schaut nur auf Gesetze und Regeln.
Das reicht nicht.
Die Pflege ist sehr kompliziert.
Man muss auch die Praxis kennen.
Praxis bedeutet: Die tägliche Arbeit in der Pflege.
Geld ist ein wichtiges Thema.
Aber es gibt noch andere wichtige Themen.
Zum Beispiel: Gibt es überall genug Pflege?
Diese Frage ist auch sehr wichtig.
Thomas Knieling arbeitet für den VDAB.
Er ist der Bundes-Geschäfts-Führer.
Bundes-Geschäfts-Führer bedeutet: Er leitet den Verband in ganz Deutschland.
Thomas Knieling sagt: Die Pflege-Fachleute sollen später in Work-shops mitmachen.
Work-shops bedeutet: Arbeits-Treffen in kleinen Gruppen.
Aber niemand weiß: Wie viel können sie dann noch ändern?
Thomas Knieling sagt: Das ist keine gute Idee.
Man braucht das Wissen aus der Praxis.
Nur so kann man gute Lösungen finden.
Die Lösungen müssen funktionieren.
Thomas Knieling sagt noch etwas Wichtiges.
Am Ende kommt es darauf an: Gibt es vor Ort genug Pflege-Kräfte?
Pflege-Einrichtungen sind wichtig.
Pflege-Einrichtungen bedeutet: Häuser für kranke Menschen.
Dort arbeiten Pfleger und Pflegerinnen.
Sie helfen den Menschen jeden Tag.
Sie sind Teil der Lösung.
Sie sind nicht nur Objekte.
Objekte bedeutet: Dinge über die andere entscheiden.
Der VDAB will aufpassen.
Der VDAB schaut genau hin.
Was macht die Arbeits-Gruppe?
Thomas Knieling hofft: Die Politiker hören auf die Pflege-Fachleute.
Das soll passieren bevor die Politiker entscheiden.

Foto: VDAB
BERLIN (kobinet) Heute nimmt die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Zukunft der Pflegeversorgung ihre Arbeit auf. Aus Sicht des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) ist es nicht nachvollziehbar, dass die professionelle Pflegepraxis zunächst nicht beteiligt wird. Der VDAB warnt davor, sich bei der Arbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe ausschließlich auf gesetzlich-bürokratische Perspektiven zu stützen. Diese allein würden aus Sicht des VDAB der komplexen Realität der Pflege nicht gerecht. Zwar sei es richtig, dass Finanzierungsfragen aktuell besonders drängen, doch dürfe dies nicht dazu führen, dass die grundlegende Frage der flächendeckenden Versorgung in den Hintergrund rückt.
„Zwar ist vorgesehen, die Praktiker aus der professionellen Pflege später im Rahmen von Workshops einzubeziehen, doch wie stark ihr tatsächlicher Einfluss dann sein wird, ist völlig offen“, räumt Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB ein, kritisiert aber zugleich: „Das ist keine gute Idee. Wer eine zukunftsfähige Versorgungslandschaft entwickeln will, braucht von Anfang an das Erfahrungswissen aus der Praxis. Nur so lassen sich tragfähige und realistische Lösungen gestalten.“
Thomas Knieling betont: „Alles entscheidet sich letztlich an der Verfügbarkeit von professioneller Pflege vor Ort. Deshalb müssen Pflegeeinrichtungen als aktiver Teil der Lösung verstanden werden und nicht als bloße Objekte von Regulierung, Planung und Steuerung.“ Zugleich kündigt der Bundesgeschäftsführer an, dass der VDAB die weitere Entwicklung der Arbeitsgruppe genau beobachten wird. „Wir setzen darauf, dass die Expertise der Praxis in die politischen Entscheidungen einfließt und zwar bevor diese endgültig getroffen werden.“ betont Knieling.

Foto: VDAB
BERLIN (kobinet) Heute nimmt die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Zukunft der Pflegeversorgung ihre Arbeit auf. Aus Sicht des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) ist es nicht nachvollziehbar, dass die professionelle Pflegepraxis zunächst nicht beteiligt wird. Der VDAB warnt davor, sich bei der Arbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe ausschließlich auf gesetzlich-bürokratische Perspektiven zu stützen. Diese allein würden aus Sicht des VDAB der komplexen Realität der Pflege nicht gerecht. Zwar sei es richtig, dass Finanzierungsfragen aktuell besonders drängen, doch dürfe dies nicht dazu führen, dass die grundlegende Frage der flächendeckenden Versorgung in den Hintergrund rückt.
„Zwar ist vorgesehen, die Praktiker aus der professionellen Pflege später im Rahmen von Workshops einzubeziehen, doch wie stark ihr tatsächlicher Einfluss dann sein wird, ist völlig offen“, räumt Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB ein, kritisiert aber zugleich: „Das ist keine gute Idee. Wer eine zukunftsfähige Versorgungslandschaft entwickeln will, braucht von Anfang an das Erfahrungswissen aus der Praxis. Nur so lassen sich tragfähige und realistische Lösungen gestalten.“
Thomas Knieling betont: „Alles entscheidet sich letztlich an der Verfügbarkeit von professioneller Pflege vor Ort. Deshalb müssen Pflegeeinrichtungen als aktiver Teil der Lösung verstanden werden und nicht als bloße Objekte von Regulierung, Planung und Steuerung.“ Zugleich kündigt der Bundesgeschäftsführer an, dass der VDAB die weitere Entwicklung der Arbeitsgruppe genau beobachten wird. „Wir setzen darauf, dass die Expertise der Praxis in die politischen Entscheidungen einfließt und zwar bevor diese endgültig getroffen werden.“ betont Knieling.




