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SoVD und LSB verleihen Inklusionspreis Niedersachsen

Bild von Händen, die Beifall klatschen
Beifall für diese Arbeit
Foto: Pixabay/Budikai

HANNOVER (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen und der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen haben gemeinsam ihren Inklusionspreis verliehen. Damit zeichnen die beiden Verbände besonders hervorragende Leistungen und Projekte rund um das Thema gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung aus.

Gewinner in der Kategorie Medien ist der NDR-Journalist Jonas Kühlberg mit seinem Bericht über die Hochschule Ottersberg, die es Menschen mit Behinderung ermöglicht, Kunst zu studieren. Den zweiten Platz in der Kategorie Medien belegt Julia Pennigsdorf vom Evangelischen Pressedienst mit ihrer Reportage „Inklusion gehört ins reale Leben“ über die Jugendherberge Goslar. Der RTL-Journalist Philipp Baumhöfner erhält für seinen Fernsehbeitrag über ein blindes Elternpaar mit einem sehenden Kind den dritten Preis.

In der Kategorie Ehrenamt belegt der Gehörlosen-Sportverein Oldenburg den ersten Platz. In dieser Kategorie folgt der Musikverein Langen-Gersten auf dem zweiten Platz, in dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam musizieren. Bronze geht an das Projekt „3000 Schritte für die Gesundheit“ des Turnvereins Bunde.

Im Bereich Sport wurden die Rollstuhl-Sportgemeinschaft Hannover ’94, die inklusive Kampfsportgruppe des TuS Glarum und der Blau-Weiss Buchholz mit seinem breiten inklusiven Angebot ausgezeichnet.

Überreicht wurden die Preise von Dr. Christine Arbogast, niedersächsische Staatssekretärin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Sie erklärte bei diesem Anlass: „Es geht bei der
Auszeichnung darum, Inklusion sichtbarer zu machen, in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und anhand der hervorragenden Beispiele zu zeigen, wie Inklusion gelebt werden kann. Gerade in diesen oft nicht einfachen Zeiten, sollte unsere Antwort im Sinne aller mehr Zusammenhalt, mehr Inklusion, sein.“