Berlin (kobinet)
Am 3. Juni 2025 hat die Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes ihren Jahres-Bericht 2024 veröffentlicht.
Die AntiDiskriminierungsStelle ist eine Stelle vom Staat.
Hier hilft man Menschen, die schlecht behandelt werden, weil sie anders sind.
Man unterstützt sie und sorgt dafür, dass alle fair behandelt werden.
Der Bericht zeigt wieder einmal:
Menschen mit Behinderungen werden oft diskriminiert.
Diskriminierung bedeutet: Menschen werden manchmal schlecht behandelt, weil sie anders sind.
Das ist unfair und nicht richtig.
Das passiert in vielen Lebens-Bereichen.
Zum Beispiel bei der Arbeit.
Oder beim Einkaufen.
Ein Thema beschäftigt den Deutschen Behinderten-Rat sehr.
Das Thema ist Diskriminierung.
Der Deutsche Behinderten-Rat kämpft gegen Diskriminierung.
Der Bericht basiert auf Beratungs-Anfragen aus dem Jahr 2024.
Diese Anfragen kamen bei 2 Stellen an:
- Bei der Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes
- Beim Beauftragten für Menschen mit Behinderungen
Insgesamt gab es 11.405 Beratungs-Anfragen.
9.057 Fälle betrafen Diskriminierung.
Die Anzahl der Anfragen ist 2024 wieder gestiegen.
Bei 27 Prozent der Anfragen ging es um Diskriminierung.
Der Grund war eine Behinderung.
Oder eine chronische Erkrankung.
Der Deutsche Behinderten-Rat hat eine Presse-Mitteilung geschrieben.
In der Presse-Mitteilung fordert er zum Handeln auf.
Dr. Martin Danner arbeitet beim Deutschen Behinderten-Rat.
Er sagt:
Die Anzahl der Meldungen ist alarmierend.
Es gibt dringenden Handlungs-Bedarf.
Der Deutsche Behinderten-Rat fordert:
Die Bundes-Regierung muss das Allgemeine Gleichbehandlungs-Gesetz reformieren.
Das GleichbehandlungsGesetz ist ein wichtiges Gesetz.
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden und niemand darf benachteiligt werden.
Dieses Gesetz schützt Menschen vor unfairer Behandlung wegen ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihres Alters oder einer Behinderung.
Das hat sie im Koalitions-Vertrag versprochen.
Martin Danner sagt:
Ohne eine umfassende gesetzliche Nach-Besserung bleibt Inklusion ein leeres Versprechen.
Es müssen klare gesetzliche Regelungen geschaffen werden.
Private Anbieter von Gütern und Dienst-Leistungen müssen zur Barriere-Freiheit verpflichtet werden.
BarriereFreiheit bedeutet: Jeder Mensch soll überall mitmachen können und alles verstehen können.
Wenn es keine Hindernisse gibt, ist etwas barrierefrei.
Diese Anpassung war auch Teil der Forderungen zur Bundestags-Wahl.
Das Aktions-Bündnis bleibt im Austausch mit der Politik.
Inklusion soll kein leeres Versprechen bleiben.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) "Am 3. Juni 2025 hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ihren "Jahresbericht 2024" veröffentlicht. Der Bericht zeigt wieder einmal: Menschen mit Behinderungen werden in vielen Lebensbereichen erheblich diskriminiert – im Arbeitsleben, beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen und beim Kontakt mit Ämtern und Behörden. Ein Thema, das den Deutschen Behindertenrat (DBR) und die Mitglieder des Aktionsbündnisses laufend beschäftigt." So heißt es in den einleitenden Worten zum Newsletter 4/2025 des Deutschen Behindertenrat, in dem dieser auf die Aktivitäten in den letzten Wochen zurückblickt.
Basis des Berichts sind Beratungsanfragen, die 2024 bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen eingegangen sind. „Von den insgesamt 11.405 Beratungsanfragen betrafen 9.057 Fälle mindestens ein im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschütztes Merkmal. Die Anzahl der Anfragen ist 2024 erneut gestiegen. Bei 27 Prozent der Anfragen ging es um Diskriminierungen aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung. Der DBR hat zur Veröffentlichung des Jahresberichts eine Pressemitteilung herausgegeben, in der das Aktionsbündnis erneut zum Handeln auffordert. Dr. Martin Danner, Koordinator des DBR-Arbeitsausschusses sagt: ‚Die Anzahl der eingegangenen Meldungen zu einer Diskriminierung aufgrund einer Behinderung ist alarmierend und macht dringenden Handlungsbedarf deutlich.‘ Der DBR fordert, dass die Bundesregierung nun die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform des AGG zügig umsetzt. ‚Ohne eine umfassende gesetzliche Nachbesserung bleibt Inklusion ein leeres Versprechen“, sagt Martin Danner. Es müssen klare gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die auch private Anbieter von Gütern und Dienstleistungen zur Barrierefreiheit verpflichten. Diese Anpassung der gesetzlichen Vorgaben war auch schon Teil der Forderungen des DBR zur Bundestagswahl. Das Aktionsbündnis bleibt auch weiterhin im Austausch mit Politik und Entscheidungsträger*innen, damit Inklusion eben kein leeres Versprechen bleibt“, heißt es weiter in der Einführung des Newsletter 4/2025 des Deutschen Behindertenrat.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) "Am 3. Juni 2025 hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ihren "Jahresbericht 2024" veröffentlicht. Der Bericht zeigt wieder einmal: Menschen mit Behinderungen werden in vielen Lebensbereichen erheblich diskriminiert – im Arbeitsleben, beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen und beim Kontakt mit Ämtern und Behörden. Ein Thema, das den Deutschen Behindertenrat (DBR) und die Mitglieder des Aktionsbündnisses laufend beschäftigt." So heißt es in den einleitenden Worten zum Newsletter 4/2025 des Deutschen Behindertenrat, in dem dieser auf die Aktivitäten in den letzten Wochen zurückblickt.
Basis des Berichts sind Beratungsanfragen, die 2024 bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen eingegangen sind. „Von den insgesamt 11.405 Beratungsanfragen betrafen 9.057 Fälle mindestens ein im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschütztes Merkmal. Die Anzahl der Anfragen ist 2024 erneut gestiegen. Bei 27 Prozent der Anfragen ging es um Diskriminierungen aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung. Der DBR hat zur Veröffentlichung des Jahresberichts eine Pressemitteilung herausgegeben, in der das Aktionsbündnis erneut zum Handeln auffordert. Dr. Martin Danner, Koordinator des DBR-Arbeitsausschusses sagt: ‚Die Anzahl der eingegangenen Meldungen zu einer Diskriminierung aufgrund einer Behinderung ist alarmierend und macht dringenden Handlungsbedarf deutlich.‘ Der DBR fordert, dass die Bundesregierung nun die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform des AGG zügig umsetzt. ‚Ohne eine umfassende gesetzliche Nachbesserung bleibt Inklusion ein leeres Versprechen“, sagt Martin Danner. Es müssen klare gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die auch private Anbieter von Gütern und Dienstleistungen zur Barrierefreiheit verpflichten. Diese Anpassung der gesetzlichen Vorgaben war auch schon Teil der Forderungen des DBR zur Bundestagswahl. Das Aktionsbündnis bleibt auch weiterhin im Austausch mit Politik und Entscheidungsträger*innen, damit Inklusion eben kein leeres Versprechen bleibt“, heißt es weiter in der Einführung des Newsletter 4/2025 des Deutschen Behindertenrat.




