BERLIN (kobinet)
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein wichtiges Abkommen.
Menschen mit und ohne Behinderung sollen die gleichen Rechte haben.
Das steht in einem wichtigen Vertrag, den viele Länder unterschrieben haben.
Das Abkommen ist für die ganze Welt.
Es geht um die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
In dem Abkommen stehen viele Aufgaben für Barriere-Freiheit.
Jeder Mensch soll überall mitmachen können und alles verstehen können.
Wenn es keine Hindernisse gibt, ist etwas barrierefrei.
Im Oktober ist eine wichtige Konferenz in Turin.
Turin ist eine Stadt in Italien.
Die Konferenz geht um barriere-freien Tourismus.
Es ist die 3. Welt-Konferenz zu diesem Thema.
Die kobinet-Redaktion hat eine Frage gestellt.
Die Frage war: Wie geht es weiter mit barriere-freiem Tourismus?
Die Redaktion hat den Tourismus-Ausschuss vom Bundestag gefragt.
Im Tourismus-Ausschuss sind verschiedene Parteien.
Die Parteien haben verschiedene Meinungen.
Deshalb kann der Ausschuss nicht für alle sprechen.
Matthias Gastel ist Bundestags-Abgeordneter.
Ein Mensch, der im Bundestag arbeitet und Gesetze für Deutschland macht.
Er wird vom Volk gewählt und vertritt die Bürger.
Er ist Mitglied im Tourismus-Ausschuss.
Er gehört zur Partei Bündnis 90/Die Grünen.
Er hat für seine Partei geantwortet.
Matthias Gastel sagt:
Wir Grüne wollen, dass alle Menschen reisen können.
Das ist uns sehr wichtig.
Wir denken ganzheitlich über Barriere-Freiheit nach.
Ganzheitlich bedeutet:
Wir denken an die Anreise und Abreise.
Wir denken an die Bewegung am Urlaubs-Ort.
Wir denken an die Unterkünfte.
Wir denken an Menschen mit Geh-Behinderung.
Wir denken auch an Menschen mit Seh-Behinderung.
Es gibt ein System mit dem Namen "Reisen für Alle".
Das System gibt Informationen über barriere-freie Reisen.
Das System macht auch Zertifikate.
Das bedeutet: Es prüft, ob Orte wirklich barriere-frei sind.
Für die Grünen ist dieses System sehr wichtig.
Die Grünen finden auch wichtig:
Haltestellen müssen barriere-frei sein.
Bahnhöfe müssen barriere-frei sein.
Züge müssen barriere-frei sein.
Matthias Gastel sagt: Darauf können wir den größten Einfluss nehmen.
Matthias Gastel trifft sich oft mit Behinderten-Verbänden.
Sie treffen sich an Bahnhöfen.
Sie sprechen über nötige Umbau-Maßnahmen.
Andere Mitglieder seiner Partei machen das auch.
Die Grünen denken auch daran:
Mehr Menschen sollen über Barriere-Freiheit lernen.
Das soll im Studium passieren.
Das soll in der Lehre passieren.
Das soll in der Ausbildung passieren.
Matthias Gastel hat oft mit Wissenschaftlern darüber gesprochen.
Die kobinet-Redaktion wollte auch von anderen Parteien wissen:
Wie sehen sie die Zukunft vom barriere-freien Tourismus?
Aber die anderen Parteien haben noch nicht geantwortet.
Wenn sie antworten, wird kobinet darüber berichten.

Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet) Die UN-Behindertenrechtskonvention, das weltweite Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, enthält eine Vielzahl von Aufgaben für die Gestaltung von Barrierefreiheit sowie die Bedingungen für die Inklusion. Mit dem Blick auf die bevorstehende Dritte Weltkonferenz zu barrierefreiem Tourismus, welche im Oktober im italienischen Turin stattfinden wird, hat die kobinet-Redaktion einmal nachgefragt, wie es denn mit der neu gewählten Bundesregierung in Sachen "Barrierefreier Tourismus" weitergehen wird. Dazu hatten wir den Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages um Informationen dazu gebeten.
Weil in den Ausschüssen des Bundestages verschiedene Fraktionen vertreten sind, die unterschiedliche Meinungen vertreten können, konnten wir selbstverständlich keine Antwort erhalten, die für den Ausschuss insgesamt spricht, aber Matthias Gastel, MdB und Mitglied des Tourismusausschusses hat uns für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen geantwortet.
„Wir haben uns als Grüne in der Vergangenheit dafür eingesetzt, dass möglichst viele Reisen für alle Menschen möglich sind. Dies ist uns auch weiterhin ein großes Anliegen.“ erklärt Matthias Gastel und seiner Antwort und verweist darauf, dass diese Partei Barrierefreiheit ganzheitlich denkt, also im Bezug auf den Tourismus immer auch die An- und Abreise, die Mobilität am Urlaubsort sowie die Unterkünfte im Blick behält. Barrierefreiheit ganzheitlich bedeutet demnach an die Menschen mit Gehbehinderung ebenso zu denken wie beispielsweise an die Menschen mit Sehbehinderung.
Als Mitglied des Tourismusausschusses unterstreicht Matthias Gastel in seiner Antwort an die kobinet-Nachrichten, dass das Informations- und Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ für seine Partei ein wichtiges Anliegen ist, mit dem sie sich bereits mehrfach beschäftigt haben.
Ein wichtiges Thema sind nach der Antwort auf unsere Anfrage für Bündnis90/Die Grünen auch die Barrierefreiheit von Haltestellen, Bahnhöfen und Zügen. „Darauf können wir den größten Einfluss ausüben.“ sagt Matthias Gastel. Zugleich berichtet er, dass er sich immer wieder, wie auch weitere Mitglieder seiner Partei, mit Behindertenverbänden an Bahnhöfen trifft, um die Notwendigkeit für Umbaumaßnahmen zugunsten der Barrierefreiheit zu besprechen.
Abschließend kann festgestellt werden, dass auch Überlegungen dazu, wie zukünftig das Wissen und die Erfahrungen über Barrierefreiheit breiter in Studium, Lehre und Ausbildung eingebunden werden kann, weiter im Gespräch sind. Von dem Bundestagsabgeordneten haben wir von mehrfachen Gesprächen mit Wissenschaftlern dazu erfahren.
Nun hätten wir unsere Leserinnen und Leser gern darüber informiert, wie auch andere im Bundestag vertretenen Parteien die Zukunft des barrierefreien Tourismus in Deutschland sehen – aber bisher haben wir dazu von weiteren Parteien keine Auskunft zu den Fragen unserer Anfrage erhalten. Sollten diese Antworten eintreffen, dann werden wir unsere Leserinnen und Leser über die Standpunkte der anderen Parteien, die im Tourismusausschuss vertreten sind, informieren.

Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet) Die UN-Behindertenrechtskonvention, das weltweite Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, enthält eine Vielzahl von Aufgaben für die Gestaltung von Barrierefreiheit sowie die Bedingungen für die Inklusion. Mit dem Blick auf die bevorstehende Dritte Weltkonferenz zu barrierefreiem Tourismus, welche im Oktober im italienischen Turin stattfinden wird, hat die kobinet-Redaktion einmal nachgefragt, wie es denn mit der neu gewählten Bundesregierung in Sachen "Barrierefreier Tourismus" weitergehen wird. Dazu hatten wir den Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages um Informationen dazu gebeten.
Weil in den Ausschüssen des Bundestages verschiedene Fraktionen vertreten sind, die unterschiedliche Meinungen vertreten können, konnten wir selbstverständlich keine Antwort erhalten, die für den Ausschuss insgesamt spricht, aber Matthias Gastel, MdB und Mitglied des Tourismusausschusses hat uns für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen geantwortet.
„Wir haben uns als Grüne in der Vergangenheit dafür eingesetzt, dass möglichst viele Reisen für alle Menschen möglich sind. Dies ist uns auch weiterhin ein großes Anliegen.“ erklärt Matthias Gastel und seiner Antwort und verweist darauf, dass diese Partei Barrierefreiheit ganzheitlich denkt, also im Bezug auf den Tourismus immer auch die An- und Abreise, die Mobilität am Urlaubsort sowie die Unterkünfte im Blick behält. Barrierefreiheit ganzheitlich bedeutet demnach an die Menschen mit Gehbehinderung ebenso zu denken wie beispielsweise an die Menschen mit Sehbehinderung.
Als Mitglied des Tourismusausschusses unterstreicht Matthias Gastel in seiner Antwort an die kobinet-Nachrichten, dass das Informations- und Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ für seine Partei ein wichtiges Anliegen ist, mit dem sie sich bereits mehrfach beschäftigt haben.
Ein wichtiges Thema sind nach der Antwort auf unsere Anfrage für Bündnis90/Die Grünen auch die Barrierefreiheit von Haltestellen, Bahnhöfen und Zügen. „Darauf können wir den größten Einfluss ausüben.“ sagt Matthias Gastel. Zugleich berichtet er, dass er sich immer wieder, wie auch weitere Mitglieder seiner Partei, mit Behindertenverbänden an Bahnhöfen trifft, um die Notwendigkeit für Umbaumaßnahmen zugunsten der Barrierefreiheit zu besprechen.
Abschließend kann festgestellt werden, dass auch Überlegungen dazu, wie zukünftig das Wissen und die Erfahrungen über Barrierefreiheit breiter in Studium, Lehre und Ausbildung eingebunden werden kann, weiter im Gespräch sind. Von dem Bundestagsabgeordneten haben wir von mehrfachen Gesprächen mit Wissenschaftlern dazu erfahren.
Nun hätten wir unsere Leserinnen und Leser gern darüber informiert, wie auch andere im Bundestag vertretenen Parteien die Zukunft des barrierefreien Tourismus in Deutschland sehen – aber bisher haben wir dazu von weiteren Parteien keine Auskunft zu den Fragen unserer Anfrage erhalten. Sollten diese Antworten eintreffen, dann werden wir unsere Leserinnen und Leser über die Standpunkte der anderen Parteien, die im Tourismusausschuss vertreten sind, informieren.




