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Studie: Wie sehen wir uns in der Gesellschaft?

Grafik Studenten in Hochschultreffpukt,mit einemRollstuhlfahrer
Studenten erforschen die Welt
Foto: Tillmann Boie Bunge

Neustadt (kobinet) Hallo zusammen, wer kennt das nicht oder hat es nicht schon einmal im Alltag erlebt: Ich fahre mit meinem Rollstuhl durch die Straßen, und die Menschen sehen mich an – manche mitleidig, manche ablehnend, manche ignorant. Alle sehen meine Behinderung, doch selten sieht jemand den Menschen in mir. Das will ich ändern!

Wir Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen gehören ebenfalls zu unserer Gesellschaft wie alle anderen. Und wir wollen unseren Beitrag
leisten und nicht nur dem (falschen) Mitleid unserer Mitmenschen ausgesetzt sein. Doch wie sehen wir uns selbst? Wie schätzen wir unsere Intelligenz ein, unseren Selbstwert? Um das rauszubekommen, schreibe ich meine Bachelorarbeit im Fach Psychologie an der FernUni Hagen. Darin geht es in einer Online-Studie um die selbst eingeschätzte Intelligenz von Menschen mit körperlichen Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.

Die Studie lebt vor allem von einer hohen Beteiligung dieser Menschen. Deshalb richte ich hier den Appell an alle Interessierten: Wer bei dem Projekt mitmachen möchte, melde sich
unter folgendem Link: https://ww2.unipark.de/uc/Selbstkonzepte/ .

Die Bearbeitungszeit der Studie liegt bei etwa 30 Minuten, kann sich aber, je nach Behinderung um ein paar Minuten verlängern. Auf Wunsch gibt es 8 € als Dankeschön für die
Teilnahme. Selbstverständlich ist die Teilnahme anonym, freiwillig und kann jederzeit ohne Angaben von Gründen abgebrochen werden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere mit einer körperlichen Beeinträchtigung an der Studie teilnimmt oder diese weiterverbreiten kann.
Viele Grüße
Tillmann Boie Bunge