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Handreichung zu AKI-Begutachtung veröffentlicht

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Foto: ISL

BERLIN (kobinet) Betroffene, die eine Verordnung für Außerklinische Intensivpflege (AKI) bei ihrer Krankenkasse eingereicht haben, werden aktuell durch den Medizinischen Dienst (MD) hinsichtlich der Anspruchsvoraussetzungen für die AKI begutachtet. Die Verordnung von AKI löst mindestens einmal jährlich eine Einzelfallbegutachtung aus und erfolgt stets persönlich am Ort der Versorgung und nach Aktenlage.

„Durch den regelmäßigen Austausch mit den Betroffenen sowie deren An- und Zugehörige wissen wir, mit wie vielen Unsicherheiten und Sorgen diese im Vorfeld zu einer MD-Begutachtung zu kämpfen haben. Eine entsprechend gute Vorbereitung auf den Begutachtungstermin ist daher für die meisten besonders wichtig, dafür gibt es jetzt eine neue Handlungsempfehlung für Betroffene“, berichtet AKI-Projektmitarbeiterin Eliza Gawin.

Das AKI-Projektteam reagierte auf die starke Nachfrage an interessensgeleiteten Informationen und entwickelte in den letzten Wochen eine umfangreiche Handreichung zum Thema Begutachtung durch den Medizinischen Dienst.

In der Handreichung wird unter anderem auf den Ablauf und Inhalt der MD-Begutachtung, auf begutachtungsrelevante Unterlagen sowie auf die jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen der verschiedenen Betroffenengruppen eingegangen. Auch das Spannungsfeld zwischen „Patientinnensicherheit / Patientensicherheit“ und „Selbstbestimmung“ wird thematisiert.

Die Handreichung wurde nun auf der Infoseite zum kostenlosen Download veröffentlicht.