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Tipps zur Arztsuche für Verordnungen zur außerklinischen Intensivpflege

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Foto: ISL

Berlin (kobinet) Ende Oktober 2023, also In knapp einer Woche, verlieren alle Verordnungen zur außerklinischen Intensivpflege über die Häusliche Krankenpflege ihre Gültigkeit und noch immer sind viele Betroffene auf der Suche nach einer*m Ärzt*in, die*der Außerklinische Intensivpflege verordnen kann. Für diese schwierige Situation hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nun eine Handlungsempfehlung für Betroffene veröffentlicht. Viele Betroffenenberichte erreichten bereits die ISL und die derzeitige Lage ist, gerade im Hinblick auf den 31. Oktober – dem Stichtag, an dem bisherige Verordnungen ihre Gültigkeit verlieren - für Menschen mit Bedarf an Außerklinischer Intensivpflege sehr angespannt, heißt es in einer Presseinformation der ISL.

„Um die Betroffenen im Umgang mit der ärztlichen Mangellage zu informieren und zu empowern, haben wir eine Handlungsempfehlung verfasst, die Betroffene und ihre Angehörigen durch diese Situation Schritt für Schritt begleitet und Möglichkeiten mit dem Umgang hiermit auflistet“, berichtet Thomas Koritz, Leiter des Projektes „Das Recht auf außerklinische Intensivpflege – Begleitung und Umsetzung aus Betroffenenperspektive“. „Es geht bei der Außerklinischen Intensivpflege (AKI) um eine Leistung, die das Überleben von Menschen mit schweren vitalen Funktionsstörungen sichert, dabei sind die Betroffenen größtenteils von Dienstleistern abhängig, die ohne Kostenübernahme nicht tätig werden oder ihre Leistungen einstellen müssen“, so Thomas Koritz weiter.

Die Handlungsempfehlung ist als PDF auf der Website www.aki-hkp.de zum kostenlosen Download veröffentlicht. Aktualisierungen sind geplant, wenn Betroffene zahlreich von eigenen Erfahrungen aus der Praxis berichten. Kommentare, Berichte, Probleme können weiterhin an die E-Mail-Adresse: [email protected] geschickt werden.

Die ISL bietet AKI-Nutzenden regelmäßig Online-Treffen an, bei denen Peers zusammen in den Austausch kommen können, siehe: https://aki-hkp.de/veranstaltungen-fuer-betroffene/ Anmeldungen zum Peer-Support nimmt die ISL gerne per E-Mail unter [email protected] entgegen, wie es in der Presseinformation der ISL heißt.