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Diskriminiert bei Wohnungsbau

Logo des BSK
Bild: BSK

517.000 Wohnungen für Rollstuhlnutzer fehlen in Deutschland. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK e.V.) fordert den Stopp der Diskriminierungen beim Wohnungsbau, berichtet heute Peter Reichert.

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Pflegefachkräften im Ausland suchen

Bittere Medizin
Bild: hs

Der größte Teil des Fachkräftebedarfs in der Pflege soll durch inländische Arbeitnehmer gedeckt werden. Das erklärt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Darüber hinaus seien Projekte angelaufen, um auch ausländische Fachkräfte für einen Pflegeeinsatz in Deutschland zu gewinnen, heißt es in dieser Antwort.

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Handlungsfähigkeit durch praxisbasierte Forschung

Ilja Seifert
Bild: Privat

Im April dieses Jahres hatte der Allgemeine Behindertenverband "Für Selbstbestimmung und in Würde" (ABiD) gemeinsam mit der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) in Berlin das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) gegründet, welches inzwischen als An-Institut der ASH anerkannt ist. Kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac hat mit dem Ehrenvorsitzenden Dr. Ilja Seifert über die Gründe zur Bildung dieser Verbindung von Selbstvertretungsorganisation und staatlicher Hochschule in diesem Institut sowie zu den Perspektiven dieser Arbeit gesprochen.

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UPD kündigt Maßnahmenpaket an

UPD Logo

Mitglieder aus dem Beirat der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) haben sich auf Einladung der Geschäftsstelle des Patientenbeauftragten der Bundesregierung bei einem Workshop in Berlin sehr intensiv und konstruktiv mit der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland über Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Beratungsangebotes ausgetauscht. Ziel des Workshops war es, ein gemeinsames Verständnis der konkreten Bereiche, in denen Verbesserungsbedarf besteht, und der dafür erforderlichen Umsetzungsschritte zu gewinnen und auf diese Weise die Beratungsleistung der Patientenberatung weiter zu verbessern.

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"Bloß kein Mitleid. Das ist der Rockn´Roll"

Plakat: Katrin und die Quitschboys
Bild: Katrin & die Quitschboys

"Bloß kein Mitleid. Das ist der Rockn´Roll“, heißt es in einem Song von Katrin & die Quietschboys. Die Band spielt mittlerweile schon 35 Jahre lang fetzige Songs und tritt immer wieder bei Konzerten auf. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat den Bandmitgliedern ein paar Fragen zu ihrer Geschichte, ihrem Verständnis und zu ihrem Wirken gestellt. Die Antworten geben einen bewegenden Eindruck von 35 Jahren auf und abseits der Bühne.

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Good bye Lindenstraße

Logo der Lindenstraße
Bild: Lindenstraße ARD

Jetzt ist es raus: Nach 34 Jahren beendet die ARD im März 2020 die Kultserie LINDENSTRASSE. Während kobinet-Redakteurin Anke Glasmacher, Fan der ersten Stunde, schon früher gegangen ist, nämlich 2013, verfiel kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul am Freitag in tiefe Trauer, weil ihm im März 2020 sozusagen "seine bunte Fernsehfamilie" genommen wird. Deshalb hat er auch sofort eine Petition zur Weiterführung der Sendung unterzeichnet. Der Nachruf von Anke Glasmacher auf die LINDENSTRASSE zeichnet da ein anderes Bild, das die Breite der derzeitigen Diskussion deutlich macht.

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Hygienische Toiletten brauchen alle

Symbol Ausrufezeichen
Bild: ht

Heute ist wieder Welttoilettentag. Aus diesem Anlass soll global auf das Fehlen ausreichend hygienischer Sanitäreinrichtungen und deren gesundheitliche Folgen aufmerksam zu machen. Auch Menschen mit Komplexer Behinderung müssen in Deutschland oftmals unhygienische und gesundheitsschädliche Situationen in Kauf nehmen, wenn zum Beispiel das Wechseln von Inkontinenzeinlagen mangels Alternative auf öffentlichen Böden oder Parkbänken stattfinden muss.

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Inklusionstage starten heute in Berlin

Porträtfoto Hubertus Heil
Bild: Rolf Barthel

"Inklusiv Digital", so lautet das Motto der diesjährigen Inklusionstage, die heute im Berlin Congress Center (bcc) in Berlin beginnen und bis morgen Nachmittag vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales durchgeführt werden.

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Frauenpower für Mainzer Kommunalpolitik

Marita Boos-Waidosch
Bild: omp

Derzeit scheinen behinderte Frauen, die sich politisch engagieren wollen, bei den Grünen einen Lauf zu haben. Am 10. November wurde Katrin Langensiepen vom Bundesparteitag der Grünen auf den aussichtsreichen Listenplatz 9 für die Europawahl gewählt. Gestern wurden die ehemalige Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz, Marita Boos-Waidosch, und die im Behindertenbeirat der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz aktive Ellen Kubica von den Mainzer Grünen auf aussichtsreiche Listenplätze für die nächstes Jahr anstehende Kommunalwahl gewählt.

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Momentaufnahme 099

Ein gelbes Blatt an einer grauen Wand
Bild: Irina Tischer

Es kämpft jeder seine Schlacht allein. (Friedrich von Schiller)

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Jennifer Sonntag will kein Mitleid

Jennifer Sonntag
Bild: Jennifer Sonntag

Für die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag ist eines klar, Mitleid will sie keines. Das kommt in einem Beitrag der Mitteldeutschen Zeitung über die blinde Schriftstellerin und ihren Partner Dirk Rotzsch zum Ausdruck, der diese Woche erschienen ist und auf die Auszeichnung des Buches "Liebe mit Laufmaschen" mit den Mosaik-Inklusionspreis Bezug nimmt.

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Stimmungmache gegen Inklusion?

Drei rote Ausrufezeichen
Bild: ForseA e.V.

Wie die in Ludwigshafen erscheinende "Rheinpfalz" am 13.11.2018 berichtete, greift der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU) bei den Haushaltsberatungen die Unterstützung für behinderte Menschen in Höhe von rund 11,5 Millionen Euro heraus, bei denen es im Wesentlichen um die Heimvermeidung ginge. Man werde mehr Personal benötigen, um das Ganze zu handhaben.

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Hartz IV überwinden

Grafik zeigt Logo des Paritätischen
Bild: Paritätischer Wohlfahrtsverband

Ausdrücklich unterstützt der Paritätische Wohlfahrtsverband die Überlegungen von SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzender Andrea Nahles und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zur Überwindung von Hartz IV. Die grundsätzlichen Aussagen gingen in die richtige Richtung. Die Grundsicherung müsse vom Hilfebeziehenden aus gedacht werden und dürfe sich nicht in erster Linie vom Gedanken leiten lassen, wie sich Missbauch verhindern lässt.

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Erwachsenenschutzrecht in Österreich

Fahne Österreich
Bild:

Während hierzulande die Diskussion darüber, wie das Betreuungsrecht und das Wirken der gesetzlichen BetreuerInnen entsprechend den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention weiterentwickelt werden kann, ist in Österreich bereits am 1. Juli 2018 das neue Erwachsenenschutzgesetz in Kraft getreten. Aus "Sachwaltern" wurden dort "Erwachsenenvertreter". "Damit geht eine umfassende Neuerung einher, welche einen Paradigmenwechsel zum Wohle der Betroffenen darstellt", heißt es in einer Broschüre zu den neuen gesetzlichen Regelungen in Österreich, die in einem intensiven Partizipationsprozess erarbeitet wurden, wie Martin Ladstätter von BIZEPS Wien mitteilte.

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Personenzentrierte Denkweise noch nicht in allen Köpfen angekommen

Dirk Bennewitz, Denise Wächter und Andreas Leopold von der EUTB Erfurt
Bild: Zukunft Sozialraum e.V.

Auch wenn es in Erfurt bereits eine Reihe von Erfolgen bei Persönlichen Budgets oder dem Budget für Arbeit gibt, auf die die Akteure der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) blicken können, betonen diese, dass die personenzentrierte Denkweise noch längst nicht in allen Köpfen angekommen ist, die die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes verlangt. kobinet Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Denise Wächter und Andreas Leopold über ihre bisherigen Erfahrungen mit der Teilhabeberatung und darüber, wo ein selbstbestimmtes Leben in Erfurt klappt und wo es klemmt.

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EX-IN Trialog-Landestreffen in Mainz

Silvia Meck
Bild: Silvia Meck

In Rheinland-Pfalz gibt es nach Informationen der Inklusionsbotschafterin Silvia Meck derzeit viele unterschiedliche Akteure, die den EX-IN-Ansatz in Rheinland-Pfalz weiter etablieren wollen. Als Ansprechpartnerin  von EX-IN Deutschland für das Land Rheinland-Pfalz wünscht sich Silvia Meck, dass der Trialog unter Betroffenen, Angehörigen und Professionellen auch in Rheinland-Pfalz gefördert wird. Deshalb hofft sie, dass möglichst viele am Landestreffen Rheinland-Pfalz der EX-IN Trialogischen Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz teilnehmen, das am Samstag, 24. November um 14:00 Uhr in der FeG Mainz, Kurt-Schumacher-Str. 43, in 55124 Mainz stattfindet.

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Kritik an Ausführungsgesetz in Brandenburg

Logo von Brandenburg.de
Bild:

Der Sozialausschuss des brandenburgischen Landtages diskutierte am 13. November in einer kontroversen Anhörung den Gesetzentwurf zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Brandenburg. Marianne Seibert, Vorsitzende des Landesbehindertenbeirats Brandenburg, kritisierte als Vertreterin der Interessen von Menschen mit Behinderungen den vorliegenden Gesetzentwurf und zeigte sich enttäuscht: "Dies entspricht nicht unserer Vorstellung eines modernen Teilhaberechts". Vor allem im Vergleich zum ersten Referentenentwurf, den das Sozialministerium im Sommer vorgelegt hatte, bedeute der jetzige Text eine "deutliche Verschlechterung".

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Stuttgart auf dem Weg zu mehr Inklusion

Bild von Simone Fischer
Bild: Axel Dressel

Simone Fischer ist davon überzeugt, dass das Ziel einer inklusiven Stadt letztendlich allen Bürgerinnen und Bürgern entgegen kommt. Deshalb freut sie sich darüber, dass viele der geplanten Maßnahmen auch mit entsprechenden Haushaltsmitteln unterlegt sind. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der neuen Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt Stuttgart, die in das Amt auch ihre eigenen Erfahrungen als kleinwüchsige Frau mit einbringen kann, über ihre Ziele und Möglichkeiten im neuen Amt.

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Protestaktion der BerufsbetreuerInnen in Berlin

Symbol Paragraf
Bild: ht

Unter dem Motto "Betreuung kann nicht jeder" versammelte sich heute Morgen eine Delegation des Verbandes der BerufsbetreuerInnen vor der Herbstkonferenz der JustizministerInnen in Berlin. Knapp 100 BetreuerInnen aus ganz Deutschland protestierten vor der Thüringischen Landesvertretung in Berlin.

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BW fördert weitere Toiletten für Alle

Budget, Geldscheine
Bild: Irina Tischer

Das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg stellt weitere 200.000 Euro für die Einrichtung von öffentlichen Toiletten bereit, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit besonders schweren Behinderungen ausgerichtet sind. Inzwischen gibt es in Baden-Württemberg bereits 39 solcher vom Land geförderten Toilettenanlagen, elf weitere sind in Planung.

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Barrierefreies Web zum Verstehen und Umsetzen

Hand auf einer Computertastatur
Bild: sch

Die europäische Richtlinie 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu Webseiten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen ist seit dem 23. September 2018 in Kraft getreten. Die grundlegenden Regelungen greifen und weitere gesetzliche Regelungen zur Umsetzung in Deutschland sind bereits erlassen worden oder werden dies in Kürze. Darauf hat eAbility.Comm – Agentur für Technik, Information, Lebenswelt - in ihrem Internetblog Barrierefreiheit erleben - grenzenlos leben hin und hat einen ersten von sechs geplanten Blogbeiträgen zum Thema Barrierefreies Web für Europa veröffentlicht.

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Referent*innenpool geht an den Start

Bild vom Treffen der CASCO-Referent*innen in Mainz
Bild: ISL

Die Arbeit am Modellprojekt "CASCO – vom Case zum Coach" läuft derzeit auf Hochtouren: Während in dieser Woche der zweite Jahrgang der Qualifikation im Hotel INNdependence in Mainz beginnt, geht zeitgleich der Referent*innenpool des Projektes an den Start. Dieses Angebot der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) richtet sich an alle Fort- und Weiterbildungsträger mit dem Ziel, im Bereich der Weiterbildung den Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention "Nichts über uns ohne uns" stärker als bisher zu verwirklichen, wie Grit Kühlborn von der ISL mitteilte.

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Digital ein Meilenstein – analog enttäuschend

Flagge Europa
Bild: Public Domain

"Durchbruch in Brüssel. Die Institutionen der Europäischen Union haben sich auf ein Europäisches Barrierefreiheitsgesetz, den European Accessibility Act (EAA), geeinigt, lauten die Schlagzeilen zu dieser Gesetzesinitiative. Nach dreijährigen Verhandlungen soll der EAA noch vor den Europawahlen im kommenden Jahr verabschiedet werden. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat seit zehn Jahren für das Gesetz gekämpft. Der Verband begrüßt die Einigung, bedauert aber, dass der EAA die in ihn gesteckten Erwartungen nur teilweise erfüllt. "Digital ein Meilenstein - analog enttäuschend" lautet daher die Bilanz des DBSV.

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Österreichischer Inklusionspreis für BIZEPS

Bild von der Preisverleihung
Bild: BIZEPS

Für die in Wien ansässige Selbstvertretungsorganisation BIZEPS gab es bei der Preisverleihungsgala zur Verleihung des österreichischen Inklusionspreises Grund zur Freude. Das BIZEPS-Projekt "Behinderte Menschen in Wiener Gesundheitseinrichtungen" erhielt den Förderpreis.

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Momentaufnahme 098

 Eine Wasserbrunnenfigur im Licht des Sonnenunterganges am Rhein
Bild: Irina Tischer

Lieb dein Kind mit Geduld;

dann hatt es Sonne. (Adolf von Wildbrandt)

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Freude über Entscheidung zu Special Olympics

Jürgen Dusel
Bild: Irina Tischer

Gestern Abend entschied das Präsidium von Special Olympics International, dass die Special Olympics 2023 in Berlin stattfinden werden. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, gratuliert Special Olympics Deutschland. 

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Ottmar Miles-Paul - Gesicht der Inklusion

Ottmar Miles-Paul Protesttag 2014
Bild: Eckhard Lucht

Erneut wird ein behinderter Mensch aus der aktiven Behindertenszene durch die Internationale Liga für Menschenrechte mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille ausgezeichnet. Der Motor der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und ehemalige Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Ottmar Miles-Paul, erhält den Preis der Internationalen Liga für Menschenrechte - und das zu Recht, sagt Selbst Aktiv, die Arbeitsgemeinschaft von Menschen mit Behinderungen in der SPD, anlässlich der Bekanntgabe der Preisverleihung am 16. Dezember im Grips-Theater in Berlin.

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Deutschland ist Gastgeber der Special Olympics World Games 2023

Jubel bei den Special Olympics Athleten
Bild: Joerg Brueggemann

Die Special Olympics World Games 2023 wurden am 13. November durch das Präsidium von Special Olympics International (SOI) nach Deutschland/Berlin vergeben. Die Nachricht, die den nationalen Verband Special Olympics Deutschland (SOD) aufgrund des Zeitunterschiedes am späten Abend erreichte, sorgte für großen Jubel.

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Auf dem Weg nach Europa

Bild von Katrin Langensiepen
Bild: Andi Weiland

Katrin Langensiepen wurde am Wochenende beim Bundesparteitag der Grünen in Leipzig auf den aussichtsreichen Listenplatz 9 für die Europawahl gewählt und hat damit gute Chancen, nächstes Jahr ins Europaparlament einzuziehen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der sozialpolitisch äußerst engagierten Frau, die sich auch für die Rechte behinderter Menschen und dabei besonders für die Schaffung und Umsetzung von Antidiskriminierungsrechten stark macht.

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Rolli-Taxi kommt bald in Ravensburg

Bild von der Scheckübergabe

Auf einen wichtigen Erfolg für mehr Mobilität in Ravensburg kann der Vorsitzende des Vereins Selbstbestimmt Leben in Oberschwaben (SELIOS) und Inklusionsbotschafter Oliver Straub vermelden. Dort soll Anfang nächsten Jahres ein Rolli-Taxi an den Start gehen, nachdem mittlerweile ein Taxi-Unternehmer und das Geld für den Umbau eines Fahrzeugs gefunden wurde.

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Persönliche Assistenz stärken – aber wie?

Infozeichen
Bild: domain public

"Persönliche Assistenz stärken – aber wie? Für ein selbst-bestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung". So lautet der Titel der Veranstaltung, zu der DIE LINKE in der Hamburger Bürger-Schaft einlädt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 20. November von 18-21 Uhr im Kaisersaal Hamburger Rathauses statt. Es diskutieren u.a. Cansu Özdemir (inklusionspolitische Sprecherin DIE LINKE-Bürgerschafts-Fraktion, MdHB), die Hamburger Assistenz-Genossenschaft und Autonom Leben.

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Menschenrechte in der sozialgerichtlichen Praxis

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Im Projekt "Menschenrechte in der sozialgerichtlichen Praxis: Die UN-Behindertenrechtskonvention" hat die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte während der Laufzeit des Projektes von 2017 bis 2018 in allen 14 Bezirken der Landesozialgerichtsbarkeit für die dortigen Richter_innen Fachtage zur UN-Behindertenrechtskonvention angeboten. Darauf weist die Monitoring-Stelle in einem Bericht über das Projekt hin.

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Das Grundgesetz ist kein Geschwätz, sondern gilt!

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Bild: ForseA e.V.

Diesen Satz schrieb die Verfassungsrichterin Erna Scheffler am 18. Dezember 1953 in einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes der Adenauer-Regierung ins Stammbuch.

Alle Gesetze, alle Gerichtsentscheidungen müssen das Grundgesetz (GG) mit einbeziehen, seit 2009 auch noch dazu die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Doch zurück zum Grundgesetz: Im Artikel 1 Absatz 3 ist zu lesen: (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

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Barrierefreiheitsgesetz enttäuscht

Adolf Bauer (SoVD-Präsident und DBR-Sprecherratsvorsitzender)
Bild: ROBERT-SCHLESINGER.com

Der Deutsche Behindertenrat hat sich heute enttäuscht über die Einigung zum europäischen Barrierefreiheitsgesetz geäußert. "Wir begrüßen, dass die EU endlich eine Einigung zum europäischen Barrierefreiheitsgesetz gefunden hat. Doch leider bleibt der Text hinter dem zurück, was möglich und notwendig gewesen wäre", erklärt DBR-Sprecher und SoVD-Präsident Adolf Bauer zu dem am 8. November erzielten Kompromiss für den European Accessibility Act (EAA).

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Recht auf angemessene Vorkehrungen auch im privaten Bereich

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Millionen Menschen mit Behinderung können in Zukunft darauf hoffen, mehr Barrierefreiheit am Arbeitsplatz und bei Alltagsgeschäften verlangen zu können – und zwar unabhängig vom Grad ihrer Behinderung. Nach einem aktuellen Rechtsgutachten der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, das heute in Berlin vorgestellt wurde, müssen behinderte Menschen demnach künftig das Recht erhalten, private Arbeitgeber und Dienstleister auf Schadensersatz wegen einer Diskriminierung verklagen zu können, wenn angemessene Vorkehrungen wie beispielsweise Computer mit Braille-Tastatur am Arbeitsplatz oder Rampen vor Geschäften nicht bereitgestellt werden.

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Aktionstag am 3. Dezember in Haldensleben

Infozeichen
Bild: domain public

Erstmalig wird in Haldensleben am 3. Dezember ein Aktionstag zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung unter dem Motto "Es ist normal, verschieden zu sein" im Landratsamt durchgeführt. Darauf hat die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke, die sich vor allem in Sachsen-Anhalt für die Inklusion stark macht, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

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Sensibler Umgang mit Menschen und Akten notwendig

Martin Hackl
Bild: Ingrid Stubenvoll

Der Inklusionsbotschafter Martin Hackl hält im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Arzneimittelprüfungen an BewohnerInnen des Auhofs einen sensiblen Umgang mit den betroffenen Menschen und ihren Akten für notwendig.

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