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MDR Kultur traf Jennifer Sonntag

Jennifer Sonntag
Bild: Jennifer Sonntag mdr

In der Reihe "MDR Kultur trifft ... war die Autorin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag vor kurzem zu Gast im Radiostudio. In der knapp 40minütigen Sendung schilderte Jennifer Sonntag u.a. was es heißt, mit einem Blindenführhund unterwegs zu sein und sprach über ihre vielfältigen Aktivitäten im kulturellen Bereich.

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Gemeinsam mit Jens Merkel wählen gehen

Jens Merkel
Bild: Jens Merkel

Jens Merkel aus Grimma setzt sich nicht nur seit vielen Jahren für Persönliche Assistenz und Selbstbestimmung ein. Als Behindertenbeauftragter des Landkreises Leipzig gibt er darüber hinaus immer wieder viele Anstöße für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung im Landkreis. Auf Facebook hat Jens Merkel nun interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit ihm am Sonntag wählen zu gehen. Treffpunkt ist um 9:45 Uhr auf dem Parkplatz des Stadtarchivs, August-Bebel-Str. 10, in Grimma.

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Sachsen will Pflegewohngeld einführen

Dresden - Blick vom Innenhof des Zwinger auf das Kronentor
Bild: H. Smikac

Wie vom Selbsthilfenetzwerk Sachsen zu erfahren ist, so will Gesundheitsministerin Barbara Klepsch mit einem umfassenden Pflegepaket die Pflege in Sachsen verbessern. Das Pflegepaket sieht insgesamt zehn Kernpunkte vor. So sollen mit einem Landesinvestitionsprogramm unter anderem die Eigenanteile der Pflegebedürftigen an den Investitionskosten begrenzt und Investitionen in der ambulanten und stationären Pflege gefördert werden. Sachsen will dazu in Abstimmung mit dem Bund ein Pflegewohngeld einführen.

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Trauer um Gotthilf Lorch

Gotthilf Lorch am Mikrofon
Bild: ehFoto&Grafie Emilia Horpacsi

Die Nachricht vom Tod von Gotthilf Lorch aus Tübingen, der langjährig in der Behindertenbewegung aktiv war, hat bundeweit viele Menschen berührt. Besonders aus Baden-Württemberg, wo Gotthilf Lorch auf verschiedenen Ebenen äusserst aktiv war, haben die kobinet-nachrichten zwei Nachrufe erreicht, die wir im folgenden dokumentieren.

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Aktion Mensch blickt auf 55 Jahre zurück

Logo Aktion Mensch
Bild: AM

Die Aktion Mensch feiert dieses Jahr ihr 55jähriges Bestehen. Dies ist nach Ansicht der Organisation Grund genug, noch einmal einen Blick zurückzuwerfen. Zum Beispiel ins Jahr 1974, als Wim Thoelke zum ersten Mal "Der große Preis" moderiert und die damalige Aktion Sorgenkind so in die deutschen Wohnzimmer gebracht hat. Weitere Aspekte der geschichtlichen Entwicklung hat die Aktion Mensch nun auf ihrer Internetseite zusammengestellt. Link zur Darstellung der Geschichte der Aktion Mensch

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Robert Habeck zur Inklusion

Robert Habeck
Bild: Robert Habeck

Im langsam zu Ende gehenden Europawahlkampf spielte die Behindertenpolitik bislang kaum eine Rolle. Deshalb hat Michael Gerr aus Würzburg die kobinet-nachrichten auf einen Ausschnitt der Rede des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck bei einem Wahlkampfauftritt in Würzburg aufmerksam gemacht. Dort vergleicht er die Veränderungen hin zur Inklusion mit dem Einsatz für erneuerbare Energie und schildert in knapp drei Minuten sein Verständnis von Inklusion. Link zum Video mit dem Redeausschnitt von Robert Habeck

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Mit Zebra für Zebrastreifen geworben

Transparent für Rolli- und Fahrradfreundliche Stadt
Bild: Cindy Davi

Behinderte Menschen setzen sich immer wieder für gute Übergänge auf Straßen und gegen Unterführungen ein. So auch zuletzt in Bad Kreuznach, wo kreativ mit einer Zebrafigur für Zebrastreifen geworben wurde. Cindy Davi vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Bad Kreuznach war nicht nur mit dabei, sondern hat entscheidend am Zustandekommen des gemeinsamen Protestes mit anderen Initiativen beigetragen. Link zu einem Bericht mit Video in hanz-onlinde.de

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Sendung: Im Namen des Volkes

Symbol Paragraf
Bild: ht

"Im Namen des Volkes", so lautet der Titel einer 75minütigen Sendung zum Grundgesetz, die gestern Abend in der ARD ausgestrahlt wurde. 150 Bürger*innen waren eingeladen, um konkrete Fragen zum Grundgesetz zu stellen. Die von Sandra Maischberger moderierte Sendung, bei der der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, die Fragen der Zuschauer*innen beantwortete, ist mittlerweile in die Mediathek des ARD-Fernsehens eingestellt.

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Inklusionsbeirat in Kaiserslautern gewählt

Wahlzettel
Bild: omp

Es ist geschafft: Nun hat auch Kaiserslautern eine Interessenvertretung behinderter Menschen. Vor kurzem wurden dort die Mitglieder des neu geschaffenen Inklusionsbeirates gewählt. Dafür wurde mit dem Gelände der Gartenschau ein guter Ort gewählt, denn die Gartenschau wird als Integrationsbetrieb seit vielen Jahren erfolgreich betrieben.

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70 Jahre Grundgeseetz: Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen

Prof. Dr. Beate Rudolf
Bild: DIMR/S.Pietschmann

Das Grundgesetz wird heute 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Ein wesentlicher Grund für die Erfolgsgeschichte des Grundgesetzes ist die zentrale Stellung, die die Grund- und Menschenrechte dort einnehmen. Wer das Erfolgsmodell Grundgesetz fortsetzen will, muss daher die Achtung der Grund- und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen."

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Integrationsfest weicht nicht rechter Veranstaltung in Plauen

Drei rote Ausrufezeichen
Bild: ForseA e.V.

In Plauen soll das Integrationsfest "Voll Normal" am kommenden Samstag auf dem Theaterplatz wie geplant stattfinden. Die Diakonie Auerbach und die Stadt Plauen wollen der später angemelddeten Aktion der Partei Der Dritte Weg in unmittelbarer Nachbarschaft am Landratsamt nun doch nicht weichen. Vielmehr wollen die Stadt und die Diakonie ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen, wie die Freie Presse in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

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Benachteiligungsverbot sichtbar machen

Bild des Grundgesetzes
Bild:

Anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai hat sich Ottmar Miles-Paul im Namen des NETZWERK ARTIKEL 3 – Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter – an den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Wolfgang Schäuble, gewandt und die bessere Sichtbarmachung des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes gefordert. Auf Glastafeln an der Rückseite des Jakob-Kaiser-Hauses an der Spree sei nur die Version des Grundgesetzes von 1949 aufgebracht, so dass der Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" dort nicht zu finden ist.

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Lebenshilfe für barrierefreies Europa

Sebastian Urbanski
Bild: Privat

Die Lebenshilfe hat heute ihre Forderung nach einem barrierefreien Europa bekräftigt. Vorstandsmitglied Sebastian Urbanski betonte vor den Europa-Wahlen, die EU solle allen ihren Bürgerinnen und Bürgern gleiche Chancen ermöglichen. „Für uns Menschen mit Behinderung bedeutet das zuallererst Barrierefreiheit", sagt Urbanski. Damit sei nicht nur der Fahrstuhl für Rollstuhlfahrer oder die piepsende Ampel für blinde Menschen gemeint.

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Zustimmung zur Grundrente von Sozialverbänden

Geldscheine
Bild: omp

Der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Sozialverband Deutschland SoVD äußerten sich zustimmend zu den Grundrenten-Plänen der SPD und dem von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Finanzminister Olaf Scholz vorgelegtem Finanzierungskonzept.

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Probleme mit gesetzlicher Betreuung

Symbol Paragraf
Bild: ht

Immer wieder berichten behinderte Menschen und ihre Angehörigen über Probleme mit gesetzlichen Betreuer*innen. Auch die kobinet-nachrichten erreichen immer wieder solche Berichte, wie der von Angelika Rapp, die Mutter eines schwerstbehinderten 31-jährigen Sohnes ist, dessen Behinderung durch einen Ärztefehler verursacht wurde. Nach jahrzehntelangem Kampf mit der Haftpflichtversicherung des damaligen Arztes wurden sie im Jahr 2012 in eine Abfindungszahlung durch die Versicherung gedrängt. "Vor vier Jahren ist ein gerichtlich bestellter Betreuer in unser Leben getreten, der von Anfang an gegen mich arbeitete", schreibt sie. Freunde und Nachbarn haben für sie eine Petition gestartet, die mittlerweile von über 9.000 Menschen unterzeichnet wurde und die am 23. Mai dem Betreuungsgericht Kandel übergeben werden soll.

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No Limits - Sport für Alle in Würzburg

Eli Osewald mit Augenbinde an der Tischballplatte
Bild: ISL

Spannende Wettkämpfe, sportliche Highlights und faszinierende Sportler*innen gab es vor kurzem auf dem Gelände des Sportzentrums der Universität Würzburg zu bestaunen. Unter dem Motto "No Limits" konnten zum bereits vierten Mal Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam mit Spitzensportlern aus verschiedenen Disziplinen einen Tag lang Spaß haben und neue Sportarten ausprobieren. Mit dabei war auch die Inklusionsbotschafterin Eli Osewald, die sich seit längerem u.a. für die Verbreitung der Sportart Tischball einsetzt und im Podcast zu der Veranstaltung mitgewirkt hat.

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Baden-Württemberg verleiht ersten Integrationspreis

Wappen Baden-Württembergs
Bild: Public Domain

Der Landespreis für Integration wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in Baden-Württemberg verliehen. Bewerben konnten sich Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Initiativen, Kommunen, Schulen und Verbände, die sich in besonderer Weise für Integration und Zusammenhalt in Baden-Württemberg einsetzen. Es waren insgesamt 380 Bewerbungen eingegangen.

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Mensch zuerst: Infos zur Stiftung Anerkennung und Hilfe

Logo von Mensch zuerst
Bild: Mensch zuerst

Noch bis zum 31. Januar 2020 können Menschen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in Psychiatrien früher Unrecht und Leid erfahren haben, Anträge bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe stellen. Mensch zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, hat nun ein Sonderheft in Leichter Sprache herausgegeben, in dem sie erklären, worum es bei der Stiftung geht und für welche Jahre Anträge zur Anerkennung des erlebten Unrechts und Leids beantragt werden können.

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Bundestag beschloss bessere Vergütung von Berufsbetreuer*innen

Budget, Geldscheine
Bild: Irina Tischer

Der Bundestag hat letzte Woche beschlossen, die seit fast 14 Jahren unveränderte Vergütung von beruflichen Betreuerinnen und Betreuern um durchschnittlich 17 Prozent zu erhöhen. Das bisherige Vergütungssystem aus der Kombination von Stundensätzen und Stundenzahlen wird durch fallbezogene Monatspauschalen abgelöst. Nun muss nach Informationen der Bundesvereinigung Lebenshilfe noch der Bundesrat zustimmen, damit das Gesetz so schnell wie möglich in Kraft treten kann.

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Gotthilf Lorch ist tot

Gotthilf Lorch †
Bild: Gerhard Bartz

Gotthilf Lorch, ein unermütlicher Streiter für die Rechte behinderter Menschen ist gestern im Alter von 58 Jahren gestorben. Seit langen Jahren war er für die Behindertenbewegung im Südwesten und darüber hinaus aktiv.

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Aktionsportal Bahn für Alle geht an den Start

Screenshot der Internetseite bahnfueralle.de
Bild: ISL

Mit dem Aktionsportal "Bahn für alle" setzt sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zusammen mit Inklusionsaktivist Kay Macquarrie für mehr Barrierefreiheit bei der Bahn ein. "Mit unserer Seite wollen wir alle Menschen, die eine barrierefreie und einfach zugängliche Bahn als Verkehrsmittel brauchen, ermutigen ihrem Ärger konstruktiv Luft zu machen, um damit den Druck auf die Bahnunternehmen spürbar zu erhöhen", so Aktivist Kay Macquarrie.

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Frauen erwarten Unterstützung

Ausrufezeichen
Bild: omp

Am 18. und 19. Mai hatte sich 110 Mütter junger oder erwachsener Menschen mit Behinderungen aus ganz Deutschland in Hamburg zur Frauentagung Wunschwege getroffen. Zum Ende dieser Tagung haben sie einen gemeinsamen Appell mit Forderungen zur Verbesserung ihrer erhöhten familiären Belastungssituationen verabschiedet.

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Europa und die Barrierefreiheit

Ohne Barrieren Banner
Bild: kobinet

Wer über Barrierefreiheit nachdenkt und dabei auf die Europäische Union zu sprechen kommt, findet vermutlich sehr schnell Zustimmung bei der Feststellung, dass es von Brüssel eigentlich mehr Initiativen zum barrierefreien Leben in Europa geben sollte. Mit dem Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission zu einer Richtlinie für ein umfassendes“Europäisches Barrierefreiheitsgesetz“ (EBG) hat die Kommission weitere Schritte auf diesem Weg zu mehr Barrierefreiheit angedeutet.

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Dabei beim Künstlervideo über Wahlprogramm

Logo Filmkamera
Bild: freepik.com

Die Inklusionsbotschafterin Annett Heinich und Sören Haak haben an einem Video der Initiative Künstler* mit Herz" in Sachsen mitgewirkt, das sich kreativ mit den Aussagen im Wahlprogramm der AfD auseinandersetzt. "Bei diesem Lied handelt es sich um die Kunstform des Zitierens, nicht um eine ausgefeilte Argumentationslinie. Vielmehr regt es dazu an, den Kopf einzuschalten, Wahlprogramme zu lesen und sich selbst ein vollständiges Bild zu machen", heißt es in der Ankündigung des Videos auf das Annett Heinich die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Link zum Video

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Verdrängen Rechtsextreme behinderte Menschen?

Symbol Fragezeichen
Bild: ht

Allein schon geschichtlich bedingt passen Rechtsextremismus und die Bestrebungen nach Teilhabe behinderter Menschen und Inklusion nicht zusammen. In Plauen müssen sich nun die Organisator*innen einer Veranstaltung hautnah damit auseinandersetzen, ob sie wegen einer rechtsextremen Veranstaltung weichen. Wie die Freie Presse in ihrer Online-Ausgabe berichtet, wackelt in Plauen aus Angst vor Rechtsextremen eine Veranstaltung, die am Samstag auf dem Theaterplatz in Plauen stattfinden soll. Die Diakonie Auerbach plant dort zur selben Zeit eine Aktion wie die Partei Der Dritte Weg in unmittelbarer Nachbarschaft am Landratsamt. Einer Sprecherin des Runden Tisches zufolge will die Diakonie für die Integration behinderter Menschen werben und ein Fest feiern.

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Beatmungskongress in Kassel

Logo der DIGAB
Bild: DIGAB

Vom 23. bis 25. Mai lädt die Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) nach Kassel zu ihrem 27. Jahreskongress, zusammen mit dem 14. Beatmungssymposium der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin ein. An drei Kongresstagen geht es um die Behandlung und Betreuung von Menschen mit Beatmung. Diese anspruchsvolle Versorgung gelingt nur, wenn Ärzte und Wissenschaftler, Pflegende und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen, Vertreter*innen der Medizintechnik, der Leistungsträger und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen miteinander kooperieren, heißt es in der Presseinformation zum Kongress.

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Alle Inklusive Festival in Bremen

Infozeichen
Bild: domain public

Live-Musik, Sport und jede Menge Action für Kinder und Jugendliche: Am kommenden Samstag, den 25. Mai, findet das Alle Inklusive Festival in Bremen statt. Im Sportgarten in der Pauliner Marsch erwartet die BesucherInnen ein buntes Programm, das für jede und jeden etwas zu bieten hat. Die vom Martinsclub Bremen in Kooperation mit dem Sportgarten Bremen organisierte Veranstaltung unter dem Credo "Martin rockt den Garten" steht allen offen, der Eintritt ist frei.

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Quoten für Hörfilme bei Privaten gefordert

Logo des DBSV
Bild: DBSV

Der Verwaltungsrat des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat in Stuttgart per Resolution gefordert, die privaten Fernsehsender gesetzlich zur Einführung von Hörfilmangeboten zu verpflichten und dabei verbindliche Quoten festzulegen. "Die EU hat in einer Richtlinie strengere Regelungen zur Barrierefreiheit verabschiedet. Auch die privaten Sender müssen nun endlich mit der Ausstrahlung von Hörfilmen beginnen und dazu beitragen, dass der Anteil der barrierefreien Medienangebote spürbar wächst", betont DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke.

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Weiter Umsetzungsprobleme beim BTHG

Symbol Ausrufezeichen
Bild: ht

Wie aus dem aktuellen Newsletter der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft zu erfahren ist, so benennt Thorsten Hinz in einem Kurzbeitrag für das aktuelle CBP-Info zentrale Umsetzungsprobleme des BTHG aus Leistungserbringer-Sicht. Dabei zählt der in seinem Text folgende Faktoren auf

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Rückbau barrierefreier Einbauten abschaffen

Logo des SoVD
Bild: SoVD

Die SoVD Landesvorsitzende Engelen-Kefer fordert die Aufhebung der Verpflichtung zum Rückbau barrierefreier Einrichtungen. Es ist ein skandalöser Anachronismus, dass Menschen mit Behinderungen zwar Einbauten zur Barrierefreiheit mit Zuschuß der KfW vornehmen können. Beim einem Auszug, oft wegen Alter, gesundheitlicher Einschränkungen oder Behinderungen erforderlich sind sie nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch gezwungen, die Rückbauten auf ihre Kosten vorzunehmen. Dies muss durch eine Änderung des § 554a BGB aufgehoben werden.

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Volles Haus beim Forum Migration/Flucht und Behinderung

Dr. Joachim Steinbrück am Podium des 3. Forums
Bild: Kai Baumann

Bereits zum dritten Mal fand letzte Woche in Bremen das Forum Migration/Flucht und Behinderung in der etage in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs statt. Der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Dr. Joachim Steinbrück betonte in seiner Begrüßung vor erneut vollem Haus die Wichtigkeit, die verschiedenen Aspekte, die mit dem Thema Migration, Flucht und Behinderung zu tun haben, mit den unterschiedlichen Akteuren aus diesen Bereichen genauer zu beleuchten. Dass es dafür einen großen Bedarf gibt, wird allein dadurch deutlich, dass es weit mehr Anmeldungen gab als es die begrenzte Raumkapazität von knapp 90 Teilnehmer*innen zuließ.

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Eurocup im E-Rolli Fußball

E-Rolli Fußball-Team Österreichs
Bild: erollifussball.at

Zur Europameisterschaft im E-Rolli Fußball reist morgen Österreichs Nationalteam nach Finnland. Das Pajulahti Sports Institute in Nastola ist vom 22. bis 26. Mai Gastgeber des Turniers. Die ersten 5 Teams werden für die Weltmeisterschaft 2021 in Australien nominiert. "Als absolute Neulinge sind wir krasse Außenseiter", erfuhr kobinet heute von Team-Kapitän Martin Ladstätter.

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Für inklusive Karatevereine

Beim Karate - Training
Bild: Simeon Johnke

Ein Training für Körper und Geist: Karate ist für Menschen mit und ohne Behinderungen gesund. Deshalb unterstützt die Aktion Mensch mit einem Förderprojekt Karatevereine in ganz Deutschlang dabei, inklusive Angebote anzubieten. Darauf hat die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter aufmerksam gemacht.

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Gebärdensprache in Bayern

Grafik zeigt Logo für Deutsche Gebärdensprache
Bild:

Das wichtigste Mittel der Kommunikation für gehörlose Menschen sei ohne Zweifel die Deutsche Gebärdensprache. Schwerpunkt der bayerischen Politik sei daher der weitere Ausbau der barrierefreien Kommunikation. Dies betonte Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer anlässlich der Fachtagung "Inklusive Bildung durch Gebärdensprache" in München. Organisiert wurde sie vom Gehörlosenverband München und Umland, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut und dem Berufsfachverband der Gebärdensprachdolmetscher*innen. Die Ministerin führte einige Angebote in diesem Bereich auf, die Bayern bereits vorhält.

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150 000 für solidarisches Europa

Für ein Europa der Vielfalt - 19. Mai 2019 am Berliner Alex
Bild: sch

Für ein solidarisches Europa demonstrierten heute 150 000 Menschen in sieben deutschen Städten. Eine Woche vor den Europawahlen bekundeten sie ihr unüberhörbares Nein zum Nationalismus. An diesem Aktionstag gingen zugleich in 50 europäischen Städten Menschen gegen einem drohenden Rechtsruck in der Europäischen Union auf die Straße. Menschen mit Behinderungen waren dabei, weil sie Angriffe von erstarkten Rechtspopulisten und Reaktionären befürchten.

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Europa für Alle auf der Straße

Für ein solidarisches und soziales Europa - 19. Mai 2019 am Berliner Alex
Bild: sch

Eine Woche vor den Europawahlen gingen heute in Berlin und sechs weiteren Städten (Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) Zehntausende auf die Straße, um gegen Rassismus und Nationalismus zu demonstrieren. Unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!" hatte ein Bündnis aus mehr als 250 Organisationen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft aufgerufen. Zu Beginn der Demo am Berliner Alexanderplatz rief Marcus Graubner vom Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland auf, am kommenden Sonntag an die Wahlurnen zu gehen, für ein soziales Europa der Vielfalt und gegen die Aufweichung von mühsam erkämpften Errungenschaften zu stimmen.

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Momentaufnahme 123

Ringelblumen in weißer Vase
Bild: Irina Tischer

Schönheit liegt im Auge des Betrachters. (Thukydides)

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Kinder und Jugendliche stimmen für Grüne und SPD

Logo der Europäischen Union
Bild: public domain

Bei der U18-Europawahl sind bereits mehr als 110.000 Stimmen ausgezählt. Dabei konnten neun Tage vor der Europawahl am nächsten Sonntag Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bundesweit ihre Stimme für Europa abgeben. Nach dem vorläufigen Ergebnis mit Stand vom 18. Mai 2019, 14:00 Uhr bekam Bündnis 90/Die Grünen mit 28,8 Prozent die meisten Stimmen. Es folgten die SPD mit 15 Prozent, die CDU/CSU mit 12,8 Prozent, die Linke mit 6,9 Prozent, die AfD mit 6,8 Prozent und die FDP mit 5,6 Prozent.

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REHAB mit wachsender Resonanz

Blick in Halle 1 der REHAB
Bild: LARS BEHRENDT

Zum 20. Jubiläum der REHAB präsentierten 460 Aussteller aus 21 Ländern (2017: 18 Länder) auf insgesamt 40.000 Quadratmetern (2017: 35.000 Quadratmeter) ihre neuesten Reha-, Orthopädie- und Medizintechnikprodukte sowie Innovationen für Pflege und Therapie. Rund 18.500 Fach- und Privatbesucher strömten vom 16. bis 18. Mai in die Karlsruher Messehallen und machten die REHAB zum Schauplatz für Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Menschen mit und ohne Handicap. Dabei nahmen die Besucher, von denen rund 68 Prozent Fachleute waren, zunehmend weite Anreisewege in Kauf.

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Wolfgang Biermanski bei den Bibern

Wolfgang Biermanski vor dem Biberbau
Bild: Wolfgang Biermanski

Für den Inklusionsbotschafter Wolfgang Biermanski, der sich u.a. für die Teilhabe von taubblinden Menschen einsetzt, war es ein interessanter Tag im Nationalpark-Zentrum Eifel in Schleiden, wo der taubblinde Entdecker u.a. auf die Biber traf. Ringsherum um das Nationalpark-Zentrum auf einem kleinen Berg in malerischer Natur gelegen gab und gibt es einiges zu entdecken, wie Wolfgang Biermanski berichtet. Ihn interessierten dabei die Wildnis(t)räume besonders, welche als inklusive Erlebnisausstellung angepriesen wurden und es auch waren.

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