Nachrichten

Preis für soziales Engagement

Heinrich Buschmann und Roland Oliver bei der Preisübergabe
Bild: MMB e.V.

Wie „Mobil mit Behinderung e.V.“ (MMB) auf seiner Website mitteilt, wurde dem Verein der Ehrenpreis 2018 der Ike und Berthold Roland-Stiftung verliehen. Der Geschäftsführer der Stiftung und Sohn des Stiftungsgründers Oliver Roland reiste persönlich an, um eine Laudatio zu halten und den Preis zu überreichen.

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Freie Zeit für ehrenamtliches Engagement nutzen

Logo des fab
Bild: fab

Das von Aktion Mensch geförderte Projekt des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) "Ehrenamt für Alle" durch Beratung und Vernetzung von Menschen mit Behinderung hat im Mai sein einjähriges Bestehen und blickt auf zahlreiche Erfolge zurück. "Meine freie Zeit für mich und Andere nutzen", lautete beispielsweise der Titel eines Tagesseminars zur Stärkung von Menschen mit Behinderung, die ehrenamtlich aktiv werden wollen.

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Online-Diskussion zur Teilhabe am Arbeitsleben

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Bild: ht

Die zahlreichen Herausforderungen durch die Neuregelung der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind Gegenstand der aktuellen Online-Fachdiskussion des Projekts Umsetzungsbegleitung BTHG. Das "Budget für Arbeit" und Leistungen bei "anderen Leistungsanbietern" sollen für Menschen mit Behinderungen Alternativen zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) schaffen. Durch die Neuregelungen müssen insbesondere die Träger der Eingliederungshilfe, WfbM und die Integrationsämter ihre Arbeit und Zusammenarbeit umstellen oder neu aufstellen. Informationen zum Thema hat das Projekt unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de/teilhabe-am-arbeitsleben/ zusammengestellt – erstmals auch in Leichter Sprache.

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Fit für die Teilhabeberatung

Horst Frehe bei der bifos-Rechtsschulung in Lobbach
Bild: Barbara Vieweg

Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) führt in dieser Woche ein Grundlagenseminar für die Teilhabeberatung als Intensivkurs Recht durch. Referent Horst Frehe, rechtspolitischer Sprecher der ISL, hat das Seminarprogramm extra im Hinblick auf die neue Teilhabeberatung entwickelt. Die 18 Teilnehmenden sind zum großen Teil Peer Counselor*innen und arbeiten in den neuen ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen, wie Barbara Vieweg berichtet, die das Grundlagenseminar für bifos organisiert.

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Film Die Alsterdorfer Passion in Erlangen

Filmprojektor
Bild: Brigitte Faber

Im Rahmenprogramm der Ausstellung "In Memoriam - Krankenmorde im Nationalsozialismus", die derzeit in Erlangen gezeigt wird, wird am 27. Mai der Film "Die Alsterdorfer Passion - die Alsterdorfer Anstalten 1945-1979" von Bertram Rotermund und Rudolf Simon in der Filmreihe cinefeld22 gezeigt. Dieser Film zeichnet ausgehend von den Euthanasie-Verbrechen im Nationalsozialismus die Geschichte der Alsterdorfer Anstalten bis in die 80iger Jahre nach.

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Treffen der Teilhabeberatungsstellen aus Rheinland-Pfalz

TeilnehmerInnen des Vernetzungstreffens der Teilhabeberatungsstellen in Rheinland-Pfalz
Bild: Matthias Rösch

Im rheinland-pfälzischen Sozialministerium trafen gestern 54 Beraterinnen und Berater der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) aus Rheinland-Pfalz zusammen. Rheinland-Pfalz sei damit das erste Bundesland, das die neu geschaffenen Beratungsstellen zu einem Vernetzungstreffen eingeladen hat, heißt es in einer Presseinformation des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums.

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Wahlrechtsausschlüsse vor Europawahl abschaffen

Porträtfoto Jürgen Dusel
Bild: Rolf Barthel

Das im Grundgesetz in Artikel 38 verankerte Wahlrecht ist ein fundamentales Grundrecht und ermöglicht politische Mitbestimmung. In Deutschland sind aber rund 81.000 Menschen, für die eine Betreuung in allen Angelegenheiten dauerhaft angeordnet ist, vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen. Das gilt sowohl für die Bundestagswahl als auch für die Europawahl. Dies muss sich nach Ansicht des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel ändern, wie er anlässlich des gestrigen Tags des Grundgesetzes erklärte.

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Verena Bentele zu Gast bei SWR1 Leute

Verena Bentele
Bild: Irina Tischer

"Man sollte alles ausprobieren", nach diesem Motto lebt Verena Bentele. Die ehemalige Bundesbehindertenbeauftragte und seit kurzem VdK-Präsidentin ist am Freitag, den 25. Mai von 10.00 - 12.00 Uhr zu Gast in der renommierten Radiosendung SWR1 Leute.

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Vortrag: Heimkinderzeit in Bochum

Infozeichen
Bild: domain public

Am Dienstag, den 12. Juni, von 12.15 - 13.45 Uhr hält Prof. Dr. Annerose Siebert einen Vortrag zum Thema: "Heimkinderzeit: Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der katholischen Behindertenhilfe in Westdeutschland (1949 - 1975)" an der Evangelischen Hochschule RWL in Bochum (Immanuel-Kant-Str. 18-20, Raum 119). Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, ein Teil des Vortrags wird in leichter Sprache gehalten, heißt es in der Ankündigung.

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Erfolg für mehr Barrierefreiheit in Bremer SPD

Logo der AG Selbst Aktiv
Bild: AG Selbst Aktiv

Am 18. Mai hat die SPD im Land Bremen in ihrer Landesvorstandssitzung einstimmig der Beschlussempfehlung zu einem Antrag des Landesparteitages vom 21. April 2018 zugestimmt, die mehr Barrierefreiheit in den Aktivitäten der Bremer SPD vorsieht. Darauf hat Udo Schmidt von Selbst Aktiv, der Arbeitsgemeinschaft von Menschen mit Behinderungen in der SPD Bremen die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Dies sei ein großer Erfolg.

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Momentaufnahme 049

Die Kirche Madonna della Neve auf der Insel Elba in Italien
Bild: Irina Tischer

In meiner Kirche gibt es kein Gewölbe zwischen mir und dem Himmel. (Jules Renard)

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Erfahrungen mit Begleitung von Opfer von Medikamententests

Medikamente
Bild: Rolf Barthel

Vor kurzem hat der Bayerische Rundfunk intensiv über Medikamententests in Behinderteneinrichtungen bis in die 70er Jahre hinein berichtet. Davon war auch der heutige Inklusionsbotschafter Martin Hackl betroffen. Ingrid Stubenvoll aus Berlin und Susanne Göbel aus Kassel sind mit Martin Hackl seit vielen Jahren befreundet und unterstützen ihn bei der Kommunikation. Wie es dazu kam, dass heraus kam, dass Martin Hackl Opfer von Medikamententests war und was dies bedeutet, darüber sprach kobinet-Redakteur Ottmar Milles-Paul mit Ingrid Stubenvoll und Susanne Göbel.

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Beauftragte der Bundestagsfraktionen jetzt komplett

Bundestag
Bild: Bundestag

Mit Angelika Glöckner, die vor kurzem zur Beauftragten der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen eingesetzt wurde, ist nun endlich die Riege der behindertenpolitischen SprecherInnen der Bundestagsfraktionen perfekt.

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Pride Parade: An Barrierefreiheit ist gedacht

Plakat zur Pride Parade behindert und verrückt feiern am 23.6.18
Bild: pride-parade.de

Wenn am 23. Juni die fünfte "behindert und verrückt feiern" Pride Parade ab 15:00 Uhr stattfindet und behinderte, verrückte, eigensinnige und normalgestörte Menschen unter dem Motto "leise und laut – solidarisch und proud" durch Berlin ziehen, sich selbstbewusst so zeigen, wie sie sind, und gegen Diskriminierung kämpfen, dann ist dabei auch an Barrierefreiheit gedacht. Es stehen barrierefreie Toiletten zur Verfügung, es gibt ein Unterstützungsteam, das jederzeit angesprochen werden kann, und es gibt Möglichkeiten zum Ausruhen. Die Redebeiträge werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt, wie das Organisationsteam mitteilte.

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Weniger inklusive Schulen in Nordrhein-Westfalen?

Behinderte und nichtbehinderte SchülerInnen
Bild: Vincent Plüschow

In Nordrhein-Westfalen hat das Thema der schulischen Inklusion den Landtagswahlkampf geprägt. Nun will die schwarz-gelbe Landesregierung neue Standards zur inklusiven Beschulung beschließen. Die Folge könnte dabei sein, dass es zukünftig weniger inklusive Schulen gibt und die Förderschulen gestärkt werden, wie der WDR berichtet.

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Blinder Mann baut sich ins Guinness-Buch der Rekorde

Buchcover: Augen zu und durch
Bild: tredition Verlag

Wolfgang Hermann, seit 41 Jahren blind, hat ein ganz besonderes Lebenswerk vollbracht. Trotz Erblindung hat er sich eigenhändig ein 930m² großes Haus gebaut. Der heute 73-Jährige aus dem niederbayerischen Dorf Ruhstorf bei Passau verlegte dabei unter anderem Stromleitungen, deckte das Dach selbst, arbeitete blind an der Kreissäge, mauerte die Wände eigenhändig. Mittlerweile wurde diese außergewöhnliche Lebensgeschichte in einem Buch mit dem Titel "Beide Augen zu und durch" festgehalten, welches ein 24-Jähriger Autor aus Bochum in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hermann geschrieben hat.

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Kommentar zum Thema Partizipation an UN-Fachausschuss

Wand mit Buchstaben PARTIZIPATION
Bild: ISL

Der Entwurf eines neuen generellen Kommentars zur UN-Behindertenrechtskonvention (General Comment GC) zum Thema Partizipation des UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen lässt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hoffen, dass das Partizipationsgebot der UN-Behindertenrechtskonvention künftig ernster genommen und systematisch umgesetzt wird. Die ISL hat diese Woche fristgerecht ihre Kommentare zu dem Entwurf an den UN-Fachausschuss eingereicht.

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Markus Igel bei Voll Normal im Interview

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Bild: ht

Markus Igel aus Bad Kreuznach streitet seit vielen Jahren mit den Behörden um die Finanzierung seiner Persönlichen Assistenz. Heute berichtet er im Interview zwischen 13.00 und 14.00 Uhr in der Radiosendung Voll Normal auf  über seine Rechtsstreitigkeiten und die damit verbundenen Probleme für ein Leben mit Persönlicher Assistnez in der eigenen Wohnung. Die Sendung wird auf 91,0 MHz im Berliner Kabelnetz und auf 92,6 MHz bei Kabel Deutschland (analog) gesendet. Zudem kann man die Sendung im Livestream anhören.

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Wissen, was behinderte Menschen brauchen

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Bild: ht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) lässt derzeit durch das Institut für angewandte Sozialwissenschaft eine bundesweit repräsentative Befragung zur Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen in Deutschland durchführen. Bis 2021 soll die Auswertung der erhobenen Daten abgeschlossen sein. Aus Sicht des BMAS sind die zu erwartenden Daten eine verlässliche und wichtige Grundlage für die Umsetzung der UN‑Behindertenrechtskonvention und für eine gute Politik für Menschen mit Behinderungen.

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Unterstützung für Langzeitarbeitslose in Bayern

Wappen von Bayern
Bild: Public Domain

Eine normale Jobvermittlung reicht meist nicht aus, um Langzeitarbeitslose mit Behinderung den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu bahnen. Speziell für diese Arbeitssuchenden haben das Bayerische Sozialministerium und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Projekt LASSE (Langzeitarbeitslose Schwerbehinderte Schnell Eingliedern) ins Leben gerufen. Jetzt wird das Erfolgsprogramm verlängert, heißt es in einer Presseinformation.

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Psychosoziale Versorgung für geflüchtete Menschen

Wappen Rheinland-Pfalz
Bild: Public Domain

Krieg, Folter, Flucht und Vertreibung hinterlassen Spuren und teilweise große Wunden an Körper und Seele. Das Integrationsministerium des Landes Rheinland-Pfalz fördert daher sechs Psychosoziale Versorgungszentren für traumatisierte Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten, um geflüchtete Menschen bei der Verarbeitung des Erlebten zu unterstützen und dauerhaften Erkrankungen zu begegnen. Im Jahr 2017 wurden dort insgesamt 3.735 Menschen in Rheinland-Pfalz betreut, wie das Ministerium mitteilte.

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Inklusion auf dem Pfingstcamp

Birger Höhn
Bild: Birger Höhn

Am Pfingstwochenende fand das insgesamt 20. Pfingstcamp der sächsischen Linksjugend im tschechischen Doksy auf dem Partyareal Bily Kamen statt. Dieses Jubiläum wurde natürlich, neben zahlreichen thematischen und politischen Workshops, gebührend gefeiert. Wie in den vergangenen drei Jahren auch, war Inklusionsbotschafter Birger Höhn wieder vor Ort und hat in einem eigenen Workshop seine Biografie vorgestellt.

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Dialog: Wer kann Peer sein?

Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Bild: BODYS

Am 24. Mai richtet das Bochumer Institut für Disability Studies in der Aula der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum eine Dialogveranstaltung zum Thema "Peerbegriff" aus. Von 17 bis 19.30 Uhr werden die Kompetenzzentren für selbstbestimmtes Leben in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis sowie Studierenden der Hochschule die Frage diskutieren: Wer ist "Peer" für Menschen mit Behinderungen?

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