Marburg (kobinet)
Abgehängt durch Digitalisierung?
Roland Schäfer hält einen Vortrag.
Der Titel lautet: Abgehängt durch Digitalisierung?
Roland Schäfer spricht über Digitalisierung.
Digitalisierung bedeutet: Dinge mit Computer machen.
Statt auf Papier.
Bei der Bank zahlst du mehr Geld.
Das gilt für Papier-Überweisungen.
Eine Papier-Überweisung ist: Du gehst zur Bank.
Du füllst ein Formular aus.
Beim Online-Banking zahlst du weniger.
Online-Banking ist ein Bank-Konto im Internet.
Beim Job-Center bekommst du Termine nur per App.
Ein Job-Center ist ein Amt.
Das Job-Center hilft Menschen ohne Arbeit.
Die Menschen finden so wieder eine Stelle.
Die App läuft auf deinem Handy.
In der Bus-und-Bahn-App gibt es Fehler.
Eine Bus-und-Bahn-App ist eine App für Bus und Bahn.
Dort siehst du Fahr-Pläne.
Du siehst auch die Fahr-Zeiten.
Das Handy-Ticket sieht man nicht richtig.
Ein Handy-Ticket ist ein Fahr-Ticket auf dem Handy.
Du zeigst das Handy-Ticket beim Fahren vor.
Deshalb zahlst du Strafe.
Eine Strafe ist: Du musst Geld zahlen.
Das kommt von einem Fehler.
Du rufst manchmal bei einer Hotline an.
Eine Hotline ist eine Telefon-Nummer.
Bei der Hotline kannst du anrufen.
Du stellst Fragen bei der Hotline.
Bei der Hotline spricht oft eine Künstliche Intelligenz.
Künstliche Intelligenz ist ein Computer.
Der Computer kann denken.
Der Computer lernt und löst Aufgaben.
Du kommst kaum an einen Menschen.
Man verweist dich oft auf Internet-Seiten.
Eine Internet-Seite ist eine Seite im Internet.
Dort stehen Informationen drauf.
Roland Schäfer sagt: Digitalisierung soll alles besser machen.
Aber die analoge Alternative fehlt.
Eine analoge Alternative ist eine Möglichkeit ohne Computer.
Zum Beispiel mit Papier oder persönlich.
Analog bedeutet: ohne Computer.
Zum Beispiel mit Stift und Papier.
Menschen ohne Internet werden abgehängt.
Das betrifft Menschen mit Behinderungen.
Menschen mit Behinderungen bedeutet: Etwas ist schwer für jemanden.
Zum Beispiel das Sehen oder Laufen.
Für diese Menschen ist analoge Teilhabe wichtig.
Analoge Teilhabe bedeutet: Teilnehmen ohne Computer.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Zum Beispiel persönlich beim Amt.
Mehrere Gruppen machen die Veranstaltung.
Dazu gehört die Humanistische Union.
Dazu gehört die Universitätsstadt.
Dazu gehört der Blindenbund.
Dazu gehört die DVBS Hessen.
Dazu gehört die Aktion Stroemungen.
Dazu gehört die Bürger-Initiative Recht auf analoges Leben Rhein-Main.
Roland Schäfer ist Daten-Schutz-Fachkraft.
Eine Daten-Schutz-Fachkraft kennt sich mit Daten-Schutz aus.
Daten-Schutz ist der Schutz von persönlichen Daten.
Roland Schäfer arbeitet freiberuflich.
Freiberuflich bedeutet: Selbstständig arbeiten.
Roland Schäfer ist Daten-Schutz-Beauftragter für kleine Firmen.
Ein Daten-Schutz-Beauftragter ist eine Person in einer Firma.
Diese Person passt auf die Daten.
Alle Daten bleiben sicher.
Laura Schiller macht die Moderation.
Moderation bedeutet: Eine Person leitet ein Treffen.
Laura Schiller ist Journalistin.
Eine Journalistin schreibt Texte für Zeitungen.
Das ist der Beruf von Laura Schiller.
Der Eintritt ist kostenfrei.
Du bist eingeladen.
Du kannst mitreden.
Foto: Susanne Göbel
Marburg (kobinet)
"Abgehängt durch Digitalisierung?" So lautet der Titel einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Roland Schäfer, die am 5. November 2026 um 19:00 Uhr im Technologie und Tagungszentrum (TTZ) in Marburg stattfindet. "Wer bei seiner Bank oder Sparkasse eine Papierüberweisung nutzt, zahlt ein vielfaches an Gebühr als beim sogenannten 'Online-Banking'. Termine beim Job-Center sollen nur noch über eine App im Handy vergeben werden. Bekannte Systemfehler in der RMV App werden zuweilen mit Straf-Fahrpreisen belegt, wenn damit das digitale Ticket nicht (richtig) vorgezeigt werden kann Wer eine telefonische Hotline anwählt, wird dort häufig mit einer sogenannten 'KI' konfrontiert und kann oft kaum an einen Menschen gelangen. Häufig werden Anrufende auf Hotlines auch auf die Internetseiten der jeweiligen Betreiber verwiesen, die angeblich 'leicht' erreichbar sein sollen. Digitalisierung wird vom Helfer zum Glaubenspostulat, das scheinbar alles besser macht. Auf der Strecke bleibt die analoge Alternative - die benötigt wird, damit Menschen nicht vom gesellschaftlichen Leben und von privaten und öffentlichen Dienstleistungen abgehängt werden. Insbesondere für Menschen mit Behinderungen ist ein Recht auf analoge Teilhabe von enormer Bedeutung", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.
Diese wird gemeinsam von der Humanistischen Union Marburg, der Universitätsstadt Marburg, der Blindenbund-Bezirksgruppe Marburg, der DVBS-Bezirksgruppe Hessen, der kulturellen Aktion Marburg Stroemungen e.V. und der Bürgerinitiative Recht auf analoges Leben Rhein-Main durchgeführt und liefert Denkanstöße für kritische Nutzende digitaler Hilfsmittel, Argumente gegen eine alternativlose Digitalisierung und benennt Datenschutz-Instrumente für mehr Transparenz. Eine anschließende Diskussion vertieft das Thema.
Der Referent Roland Schäfer ist Fachkraft für Datenschutz und arbeitet freiberuflich u. a. als externer Datenschutzbeauftragter bei kleinen und mittleren Unternehmen. Auch ehrenamtlich engagiert er sich neben den Datenschutz und Informationsfreiheit auch für das Recht auf analoges Leben. So ist er aktives Mitglied der Bürgerrechtsgruppe ReaL RM - Recht auf analoges Leben Rhein-Main Die Moderation hat die Marburger Journalistin Laura Schiller übernommen. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag 5. November 2026 um 19 Uhr im Technologie und Tagungszentrum (TTZ) Marburg Software Center 3, 35037 Marburg. Interessierte sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und mit zu diskutieren. Der Eintritt ist kostenfrei, heißt es in der Ankündigung.
Foto: Susanne Göbel
Marburg (kobinet)
"Abgehängt durch Digitalisierung?" So lautet der Titel einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Roland Schäfer, die am 5. November 2026 um 19:00 Uhr im Technologie und Tagungszentrum (TTZ) in Marburg stattfindet. "Wer bei seiner Bank oder Sparkasse eine Papierüberweisung nutzt, zahlt ein vielfaches an Gebühr als beim sogenannten 'Online-Banking'. Termine beim Job-Center sollen nur noch über eine App im Handy vergeben werden. Bekannte Systemfehler in der RMV App werden zuweilen mit Straf-Fahrpreisen belegt, wenn damit das digitale Ticket nicht (richtig) vorgezeigt werden kann Wer eine telefonische Hotline anwählt, wird dort häufig mit einer sogenannten 'KI' konfrontiert und kann oft kaum an einen Menschen gelangen. Häufig werden Anrufende auf Hotlines auch auf die Internetseiten der jeweiligen Betreiber verwiesen, die angeblich 'leicht' erreichbar sein sollen. Digitalisierung wird vom Helfer zum Glaubenspostulat, das scheinbar alles besser macht. Auf der Strecke bleibt die analoge Alternative - die benötigt wird, damit Menschen nicht vom gesellschaftlichen Leben und von privaten und öffentlichen Dienstleistungen abgehängt werden. Insbesondere für Menschen mit Behinderungen ist ein Recht auf analoge Teilhabe von enormer Bedeutung", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.
Diese wird gemeinsam von der Humanistischen Union Marburg, der Universitätsstadt Marburg, der Blindenbund-Bezirksgruppe Marburg, der DVBS-Bezirksgruppe Hessen, der kulturellen Aktion Marburg Stroemungen e.V. und der Bürgerinitiative Recht auf analoges Leben Rhein-Main durchgeführt und liefert Denkanstöße für kritische Nutzende digitaler Hilfsmittel, Argumente gegen eine alternativlose Digitalisierung und benennt Datenschutz-Instrumente für mehr Transparenz. Eine anschließende Diskussion vertieft das Thema.
Der Referent Roland Schäfer ist Fachkraft für Datenschutz und arbeitet freiberuflich u. a. als externer Datenschutzbeauftragter bei kleinen und mittleren Unternehmen. Auch ehrenamtlich engagiert er sich neben den Datenschutz und Informationsfreiheit auch für das Recht auf analoges Leben. So ist er aktives Mitglied der Bürgerrechtsgruppe ReaL RM - Recht auf analoges Leben Rhein-Main Die Moderation hat die Marburger Journalistin Laura Schiller übernommen. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag 5. November 2026 um 19 Uhr im Technologie und Tagungszentrum (TTZ) Marburg Software Center 3, 35037 Marburg. Interessierte sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und mit zu diskutieren. Der Eintritt ist kostenfrei, heißt es in der Ankündigung.





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