Lingen (kobinet)
Wie können Menschen mit Be-hinderungen selbst ent-scheiden?
Das geht um die letzte Lebens-phase.
Be-hinderung bedeutet: Etwas ist schwer für jemanden.
Zum Bei-spiel sehen oder laufen.
Lebens-phase bedeutet: Eine Zeit im Leben.
Zum Bei-spiel Kindheit oder Alter.
ent-scheiden bedeutet: Du wählst etwas aus.
Du sagst: Das will ich.
Wie können diese Menschen andere beim Sterben be-gleiten?
Be-gleitung bedeutet: Eine Person geht mit dir mit.
Die Person hilft dir und unter-stützt dich.
Sterben bedeutet: Das Leben endet.
Darüber ging es bei einem inklusiven Fach-tag.
inklusiv bedeutet: Alle dürfen mit-machen.
Alle gehören dazu.
Fach-tag bedeutet: Ein Treffen von Fach-Leuten.
Dort sprechen sie über ein Thema.
Der Fach-tag hieß: Ich bestimme.
Ich be-gleite.
Bis zuletzt!
Der Fach-tag war mit mehr als 100 Teil-nehmenden aus-gebucht.
Teil-nehmende sind Menschen, die dabei sind.
Sie machen bei einer Ver-an-staltung mit.
aus-gebucht bedeutet: Alle Plätze sind weg.
Alle Plätze sind belegt.
Das zeigt: Selbst-Bestimmung am Lebens-Ende ist allen wichtig.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Man ent-scheidet selbst.
Du entscheidest selbst.
Die Ziel-gruppen waren Bewohne-rinnen und Bewohner.
Ziel-gruppe bedeutet: Bestimmte Menschen.
Für diese Menschen macht man Werbung.
Bewohner bedeutet: Jemand wohnt in einem Haus.
Zum Bei-spiel in einem Wohn-heim.
Auch Fach-personen aus der Ein-gliederungs-hilfe waren dabei.
Fach-Personen kennen sich gut aus in einem Beruf.
Sie haben das ge-lernt.
Ein-gliederungs-hilfe bedeutet: Hilfe für Menschen.
Diese Menschen brauchen Unter-stützung.
Auch Ehren-Amtliche waren dabei.
Ehren-Amtliche helfen ohne Geld.
Sie machen das frei-willig.
Auch Menschen mit und ohne Be-hinderungen waren dabei.
Im Mittel-punkt standen Selbst-Bestimmung und Teil-habe.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Andere lassen einen mit-machen.
Pro-fes-sor Dok-tor Sabine Schäper arbeitet an einer Hoch-schule.
Hoch-schule bedeutet: Eine besondere Schule.
Dort lernt man Berufe wie Arzt oder Lehrer.
Jenni Walther arbeitet an der gleichen Hoch-schule.
Beide kommen von einer Katholischen Hoch-schule.
Beide stellten das Projekt HospInk vor.
Projekt bedeutet: Eine besondere Aufgabe mit Ziel.
HospInk beschäftigt sich mit Be-gleitung am Lebens-Ende.
Das Projekt fragt auch:
Können Menschen mit Be-hinderungen selbst be-gleiten?
Ja, das ist mög-lich.
Die Work-shops ver-tieften diese Sicht-weise.
Work-shop bedeutet: Ein Treffen.
Menschen ar-bei-ten dort zu-sammen an etwas.
Die Work-shops be-handelten die GVP.
GVP bedeutet: ge-sundheitliche Ver-sorgungs-planung.
Das ist ein Plan für die letzte Lebens-phase.
Dort schreibt man eigene Wünsche auf.
Dann berück-sichtigt man die Wünsche.
Für Fach-Personen ging es um die Um-setzung der GVP.
Um-setzung bedeutet: Ein Plan wird ge-macht.
Dann wird der Plan wirk-lich ge-tan.
Auch um gute Kom-muni-kation ging es.
Kom-muni-kation bedeutet: Menschen sagen sich etwas.
Oder sie zeigen sich etwas.
Die Zu-sammen-arbeit mit Hospiz-diensten war wichtig.
Zu-sammen-arbeit bedeutet: Menschen ar-bei-ten zu-sammen.
Sie helfen ein-ander.
Ein Hospiz-Dienst be-gleitet schwer kranke Menschen am Ende.
Hospiz-Dienst bedeutet: Hilfe für kranke Menschen am Ende.
schwer krank bedeutet: Jemand ist sehr krank.
Die Krank-heit ist schlimm.
Die Teil-nehmenden besprachen auch Sterben und Ab-schied.
Ab-schied bedeutet: Man ver-ab-schiedet sich von jemandem.
Zum Bei-spiel beim Weg-gehen oder beim Tod.
An-gebote in Leichter Sprache halfen dabei.
Leichte Sprache bedeutet: Sehr einfaches Deutsch.
Sehr viele Menschen können das ver-stehen.
Annetraud Grote ist Landes-beauftragte für Menschen mit Be-hinderungen.
Landes-Beauftragte ar-bei-tet für ein Bundes-Land.
Sie kümmert sich um Themen für alle Menschen im Land.
Annetraud Grote sagt: Selbst-Bestimmung bis zum Ende ist wichtig.
Das gilt für alle Menschen.
Gute Be-gleitung braucht Wissen und Struk-turen.
Struk-turen sind feste Re-geln und Ab-läufe.
Sie zeigen, wie etwas funk-tioniert.
Vor allem braucht man gute Zu-hörer.
Dann können in-di-viduelle Wünsche um-gesetzt werden.
In-di-viduelle Wünsche sind Wünsche von einer ein-zelnen Person.
Jeder Mensch hat eigene Wünsche.
Gefördert wurde der Fach-tag durch die Aktion Mensch.
Gefördert bedeutet: Ein Projekt be-kommt Geld oder Hilfe.
Damit kann das Projekt ge-macht werden.
Auch ein Land-kreis gab Geld.
Land-kreis bedeutet: Ein Teil von unserem Land.
Dort gehören viele Orte zu-sammen.
Ein Hospiz- und Palliativ-Verband gab auch Geld.
e.V. bedeutet: ein-getragener Verein.
Das ist eine Gruppe von Menschen mit ge-meinsamem Ziel.
Der Verein ist offiziell beim Staat an-gemeldet.
Der Palliativ-Stütz-punkt führte den Fach-tag durch.
Palliativ-Stütz-punkt bedeutet: Ein Stütz-Punkt hilft Menschen.
Am Lebens-Ende bekommt man dort Rat und Hilfe.
Auch ein Landes-Stütz-punkt führte mit.
Das ist der Stütz-punkt für Hospiz-Arbeit.
Hospiz-Arbeit bedeutet: Hilfe für kranke Menschen am Ende.
Auch dieser Verband ist ein ein-getragener Verein.
Foto: ht
Lingen (kobinet)
Wie können Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt über ihre letzte Lebensphase ent-scheiden? Wie können sie andere Menschen beim Sterben begleiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der inklusive Fachtag "Ich bestimme. Ich begleite. Bis zuletzt!" am 28. Oktober 2026 im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen. Die Veranstaltung war mit mehr als 100 Teilnehmenden ausgebucht und machte deutlich: Der Wunsch nach Selbstbestimmung und guter Begleitung am Lebensende betrifft alle Menschen. Zielgruppen waren Bewohnerinnen und Bewohner, Fachpersonen und Ehrenamtliche aus der Eingliederungshilfe sowie weitere interessierte Menschen mit und ohne Behinderungen. Im Mittelpunkt des Fachtages standen die Themen Selbstbestimmung, Teilhabe und eine würdige hospizlich-palliative Be-gleitung am Lebensende.
Prof. Dr. Sabine Schäper und Jenni Walther von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen gaben interessante Einblicke in das Projekt HospInk, welches sich nicht nur mit der Frage, wie Menschen mit Behinderungen am Lebensende gut begleitet werden, beschäftigt. Vielmehr stand auch im Mittelpunkt, welche Rolle sie selbst in der Begleitung anderer Menschen übernehmen können. Diese Perspektive wurde im anschließenden Workshop der Referentinnen gemeinsam mit den Teilnehmenden weiter vertieft.
In den Workshops ging es unter anderem um die gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (GVP) und um die Frage, wie eigene Wünsche und Vorstellungen dazu festgehalten und berücksichtigt werden können. Für Fachpersonen standen die Umsetzung der gesundheitlichen Versorgungsplanung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, gelingende Kommunikation sowie die Zusammenarbeit mit ambulanten Hospizdiensten und weiteren Partnerinnen und Partnern der Hospiz- und Palliativversorgung auf dem Programm. Auch die Themen Sterben, Abschied und Begleitung wurden auf unterschiedliche Weise zugänglich gemacht. Angebote in Leichter Sprache sowie kreative Zugänge ermöglichten verschiedene Formen der Auseinandersetzung und des Austauschs.
"Der Fachtag machte deutlich, dass Selbstbestimmung bis zum Lebensende für alle Menschen wichtig ist", betont Annetraud Grote, die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. "Um Menschen mit Behinderungen bedarfsorientiert belgeiten zu können, braucht es Wissen, geeignete Strukturen und vor allem Menschen, die genau zuhören, um gemeinsam individuelle Wünsche umzusetzen."
Gefördert wurde der Fachtag durch die Aktion Mensch, den Landkreis Emsland sowie den Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen e. V. (HPVN). Der Fachtag wurde durch den Palliativstützpunkt Nördliches Emsland und den Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e. V. (LSHPN) durchgeführt.
Foto: ht
Lingen (kobinet)
Wie können Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt über ihre letzte Lebensphase ent-scheiden? Wie können sie andere Menschen beim Sterben begleiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der inklusive Fachtag "Ich bestimme. Ich begleite. Bis zuletzt!" am 28. Oktober 2026 im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen. Die Veranstaltung war mit mehr als 100 Teilnehmenden ausgebucht und machte deutlich: Der Wunsch nach Selbstbestimmung und guter Begleitung am Lebensende betrifft alle Menschen. Zielgruppen waren Bewohnerinnen und Bewohner, Fachpersonen und Ehrenamtliche aus der Eingliederungshilfe sowie weitere interessierte Menschen mit und ohne Behinderungen. Im Mittelpunkt des Fachtages standen die Themen Selbstbestimmung, Teilhabe und eine würdige hospizlich-palliative Be-gleitung am Lebensende.
Prof. Dr. Sabine Schäper und Jenni Walther von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen gaben interessante Einblicke in das Projekt HospInk, welches sich nicht nur mit der Frage, wie Menschen mit Behinderungen am Lebensende gut begleitet werden, beschäftigt. Vielmehr stand auch im Mittelpunkt, welche Rolle sie selbst in der Begleitung anderer Menschen übernehmen können. Diese Perspektive wurde im anschließenden Workshop der Referentinnen gemeinsam mit den Teilnehmenden weiter vertieft.
In den Workshops ging es unter anderem um die gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (GVP) und um die Frage, wie eigene Wünsche und Vorstellungen dazu festgehalten und berücksichtigt werden können. Für Fachpersonen standen die Umsetzung der gesundheitlichen Versorgungsplanung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, gelingende Kommunikation sowie die Zusammenarbeit mit ambulanten Hospizdiensten und weiteren Partnerinnen und Partnern der Hospiz- und Palliativversorgung auf dem Programm. Auch die Themen Sterben, Abschied und Begleitung wurden auf unterschiedliche Weise zugänglich gemacht. Angebote in Leichter Sprache sowie kreative Zugänge ermöglichten verschiedene Formen der Auseinandersetzung und des Austauschs.
"Der Fachtag machte deutlich, dass Selbstbestimmung bis zum Lebensende für alle Menschen wichtig ist", betont Annetraud Grote, die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. "Um Menschen mit Behinderungen bedarfsorientiert belgeiten zu können, braucht es Wissen, geeignete Strukturen und vor allem Menschen, die genau zuhören, um gemeinsam individuelle Wünsche umzusetzen."
Gefördert wurde der Fachtag durch die Aktion Mensch, den Landkreis Emsland sowie den Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen e. V. (HPVN). Der Fachtag wurde durch den Palliativstützpunkt Nördliches Emsland und den Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e. V. (LSHPN) durchgeführt.





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